Gebäudewärme bis 2035 vollständig erneuerbar möglich

Greenpeace-Untersuchung des Wuppertal-Instituts zeigt Politikmix auf

Die Rufe nach Unabhängigkeit vom Gas werden angesichts der Sicherheitslage in Europa und der enormen Preissteigerung fossiler Brennstoffe immer lauter. Eine von Greenpeace in Auftrag gegebene Studie des Wuppertal Instituts zeigt nun, dass eine vollständige Abkehr von fossilen Brennstoffen in diesem Sektor bereits in 13 Jahren möglichen wäre. Haushalte würden dabei sogar noch Kosten sparen, schreibt Marian Willuhn am 03.03.2022 auf pv magazine. weiterlesen…

FVEE-Doppelspitze fordert dringend Beschleunigung der Wärmewende

Neu gewählte Sprecher: „Im Vergleich zur Stromwende ungleich komplexer und vielschichtiger“ – Maßnahmenvorschläge des BEE

Professorin Daniela Thrän vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung in Leipzig wurde von ihren Kolleginnen und Kollegen im ForschungsVerbund Erneuerbare Energien zur Sprecherin für 2022 gewählt. „Wir benötigen neue, praktikable Instrumente für die strategische Wärmeplanung, damit die Wärmewende endlich in der Realität ankommen kann. Außerdem muss die Politik sowohl für die Industrie als auch für Gebäudeeigentümer wirksame Impulse setzen, um diese wichtigen Sektoren auf den Zielpfad zu bringen“, fordert die frisch gewählte Sprecherin. Ihr Stellvertreter, Professor Frank Baur vom Institut für ZukunftsEnergie- und Stoffstromsysteme in Saarbrücken: „Für den ForschungsVerbund Erneuerbare Energien steht das Jahr 2022 ganz im Zeichen der dringend notwendigen Beschleunigung der Wärmewende. Deshalb haben wir sie auch in ihrer ganzen Komplexität zum Thema unserer Jahrestagung gemacht.“ weiterlesen…

Deutsche Großstädte mit verschiedenen Umwelt- und Klimaaktivitäten

Kreislaufwirtschaft für Berlin – klimaneutrale Wärmeversorgung in München 2035

Der Münchner Stadtrat hat die Verwaltung damit beauftragt, ein Maßnahmenpaket mit dem Ziel zu entwickeln, München bereits bis 2035 zur klimaneutralen Stadt umzugestalten – besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Wärmeversorgung, unterstützt von der Forschungsstelle für Energiewirtschaft e. V. und Forschungsgesellschaft für Energiewirtschaft bmH. In Berlin sollen Abfälle als Rohstoffe begriffen und damit Ressourcen geschont werden – kurz: Kreislaufwirtschaft. Damit wollen das IZT – Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung und das Ecologic Institut im Rahmen des Forschungsverbundes Ecornet Berlin einen Beitrag zur Entwicklung Berlins zu einer Circular City leisten. weiterlesen…

Grüne Fernwärme bietet große Potenziale für Wärmewende

BDEW-Studie zu grüner Fernwärme analysiert Maßnahmen und Herausforderungen auf dem Weg zu einer klimaneutralen Wärmeversorgung

Die Bedeutung von grüner Fernwärme für die klimaneutrale Wärmeversorgung in urbanen Ballungsräumen wird bis zum Jahr 2050 stark wachsen. Dies zeigt eine Studie des Hamburg Instituts (HI) und der Forschungsgesellschaft für Energiewirtschaft in München (FfE) im Auftrag des BDEW. Demnach sind die Klimaziele im Wärme- und Gebäudesektor nur mithilfe eines Aus- und Umbaus der Fernwärmenetze auf Basis zunehmender Anteile von klimaneutraler Wärme aus Großwärmepumpen, Abwärme, Power-to-Heat (PtH), Solarthermie und Geothermie erreichbar. weiterlesen…

Energiewende in der Wohnungsbranche

Forscher analysieren regenerative Energiekonzepte

Mit dem Gebäudeenergiegesetz und der 2021 geltenden CO2-Steuer soll bis 2050 ein nahezu klimaneutraler Hausbestand in Deutschland entstehen. Ein Ansatz könnten solarversorgte Häuser mit Pauschalmiete für Wärme und Strom sein. Eine energetische Analyse im Projekt EVERSOL zeige das Potential, wie die Technische Universität Bergakademie Freiberg am 18.01.2021 mitteilte. (Blick auf die zwei teilautarken Mehrfamilienhäuser der Wohnungsgenossenschaft eG Wohnen in Cottbus – Foto © TU Bergakademie Freiberg) weiterlesen…

Kommunen Hauptakteure bei Wärmewende

Befragung verdeutlicht Hemmnisse bei Umsetzung der kommunalen Wärmewende

Im Rahmen des Projekts „Kommunale Wärmewende“ der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) und des Fraunhofer Instituts für Energiewirtschaft und Energiesystemtechnik (IEE), wurden Kommunalvertreter zu Hemmnissen bei der Umsetzung der Wärmewende befragt. Die Ergebnisse der Befragung zeigen, dass besonders die rechtlichen Rahmenbedingungen, der Personalmangel und ein zu geringer Etat die Durchführung von Wärmeprojekten in Kommunen erschweren. weiterlesen…

Wie passen Mieterschutz und Klimaschutz unter einen Hut?

Warmmiete macht CO2-Preis auf Öl und Gas mieterfreundlich

Die Umstellung des deutschen Mietmarkts von Kalt- auf Warmmieten kann den klimafreundlichen Umbau von Mietshäusern fördern und gleichzeitig Mieter vor teuren, ineffizienten Modernisierungen schützen. Vorbild ist Schweden, wo seit dem Jahr 2000 eine Kombination aus steigenden CO2-Preisen bei gleichzeitiger Einführung des Warmmieten-Prinzips gilt. Die Emissionen der dortigen Haushalte sind seither um 95 Prozent gesunken. Agora Energiewende hat nun gemeinsam mit der Universität Kassel einen Vorschlag vorgelegt, wie Klimaschutz mithilfe des Warmmieten-Prinzips auch in deutschen Mietshäusern attraktiv wird. Ein juristisches Gutachten zeigt außerdem, wie es sich in deutsches Recht umsetzen lässt. weiterlesen…

EE-Ausbau im Wärmesektor kann zu Arbeitsplatzsicherung und Wertschöpfung beitragen

BEE stellt Kernforderungen für den Ausbau der Erneuerbaren Energien im Wärmesektor vor

Heizungssparschwein der BMWi-Effizienz-Kampagne - Foto © Gerhard Hofmann für SolarifyDer Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE) hat in seinem Positionspapier „Krisen überwinden, Wachstum stärken, Wohlstand sichern“ seine Kernforderungen für die Bundestagswahl 2021 zum Ausbau der Erneuerbaren Energien im Wärmesektor vorgestellt – so eine BEE-Medienmitteilung. Der Hauptfokus liegt auf einem Instrumenten-Mix von Ordnungsrecht, CO2-Preissignalen und Förderpoltik, die dem Ausbau von Wärmepumpen, HolzHeizungen (Pellets, Hackschnitzel), Solarthermie und Geothermie sowie Biogas mehr Dynamik verleihen. weiterlesen…

Forschungprojekt für Wärmewende startet

HTWK Leipzig, UFZ und Netzwerk Energie und Umwelt bauen Innovationscluster für Region Borna-Leipzig-Bitterfeld auf

PV und Wind bei Bitterfeld - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft- 20150418_163751Die Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig), das und das Netzwerk Energie und Umwelt Leipzig (NEU) starten am 01.09.2020 das vom BMBF geförderte Projekt RegioZukunft: Wärme mit dem Ziel, eine gemeinsame Vision für die Wärmeversorgung der Zukunft auf der Basis Erneuerbarer Energien zu entwickeln. Die beteiligten Partner werden in der Region Borna-Leipzig-Bitterfeld ein Zukunftskonzept für Wärmewende und Sektorkopplung erarbeiten, das anschließend in einer zweiten Förderphase umgesetzt werden soll. Dazu wollen sie ein Innovationscluster bilden, das den Strukturwandel in der Region unterstützt. weiterlesen…

Photovoltaikmarkt als Treiber für private Verkehrs- und Wärmewende

800 MWp Rekordzubau für Photovoltaik-Kleinanlagen in 2020 erwartet

Eine aktuelle Prognose von EUPD Research weist für das Segment der PV-Kleinanlagen unter zehn kWp nach 427 MWp im ersten Halbjahr 2020 für das Gesamtjahr einen Spitzenwert von gut 800 MWp aus. Sinkende PV-Anlagenpreise und steigende Stromkosten machen Eigenverbrauchslösungen zunehmend attraktiver. Der EUPD Research EndkundenMonitor 10.0 zeigt: Immer mehr PV-Anlagenbesitzer planen mit Elektroauto und strombasierter Heizung, um den Eigenverbrauch zu optimieren. weiterlesen…