Haushalte ersetzen Kraftwerke

sonnen nimmt größte, virtuelle Batterie für das Stromnetz der Zukunft in Betrieb

Mit über ganz Deutschland vernetzten Heimspeichern liefer die sonnen GmbH erstmals Regelleistung für den Energiemarkt. Damit geht die derzeit größte, virtuelle Batterie in Betrieb, die Schwankungen im Stromnetz ausgleichen kann. Wie sonnen am 05.12.2018 mitteilte, sind Haushalte so in der Lage, alle Aufgaben von konventionellen Kraftwerken zu übernehmen. Die Präqualifikation zur Erbringung von Primärregelleistung für sein deutschlandweites Netzwerk aus Heimspeichern hat sonnen zusammen mit seinem Technologie-Partner tiko Energy Solutions von dem Übertragungsnetzbetreiber TenneT erhalten. weiterlesen…

Intelligente Bauteile für das Stromnetz der Zukunft


Kieler Forschungsteam präsentiert Prototyp auf der Hannover Messe

Beim schnellen Aufladen von Elektroautos wird kurzzeitig besonders viel Energie an Ladestationen benötigt. Solche Spitzenlasten führen zu Engpässen im Stromnetz und stellen eines der Probleme beim Ausbau der Elektromobilität dar. Für die zahlreichen Herausforderungen der Energiewende braucht es ein flexibles und verlässliches Stromnetz, das Schwankungen im Verbrauch und in der Erzeugung von Energie ausgleicht. Ein Schlüsselelement dafür könnte der Smart Transformator sein, an dem die Arbeitsgruppe Leistungselektronik der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) forscht. weiterlesen…

Der “Kilowattstundensammler” auf Expansionskurs


Virtuelle Kraftwerke entwickeln sich zu ernsthaften Marktteilnehmern

Dank Digitalisierung lassen sich kleine dezentrale Kraftwerke intelligent zu größeren Einheiten zusammenschließen. Wie große Kraftwerke können sie den erzeugten Strom gesteuert und gebündelt in das Netz einspeisen. Diese sogenannten virtuellen Kraftwerke entwickeln sich zu einem wichtigen Baustein der erneuerbaren Energieversorgung. Spielten virtuelle Kraftwerke bis jetzt eine Nebenrolle im Strommarkt, sind sie – laut Pressemitteilung der Intersolar Europe 2018 – in Zukunft kaum mehr wegzudenken.
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Kompensationsanlage soll EE-Strom stabilisieren


Anzahl der Einzelanlagen verringern

Forscher der der Friedrich-Alexander-Universität (FAU) Erlangen-Nürnberg entwickeln gemeinsam mit Partnern aus Wissenschaft, Energieversorgung und Wirtschaft eine sogenannte hybride Kompensationsanlage – eine Verbindung von Energiespeicher und leistungsfähigem Umrichter, der den Signalverlauf im Stromnetz beeinflussen kann. Damit soll die Zahl der Einzelanlagen verringert werden. Denn Netzbetreiber müssen neben der Verteilung des in vielen Wind- und Photovoltaikanlagen erzeugten Strom auch für eine gleichbleibend hohe Qualität in der Stromversorgung sorgen. Diese Qualität mit einzelnen Anlagen und Elementen zu sichern, ist aufwändig. weiterlesen…

Haushalte stabilisieren das Stromnetz


Haushalte stabilisieren das Stromnetz

Haushalte werden in Zukunft selbst zur Stabilisierung des Stromnetzes beitragen können und so helfen, die erneuerbaren Energien besser zu integrieren. TenneT und sonnen vernetzen erstmals Stromspeicher mit Blockchain-Technologie. Ein entsprechendes Pilotprojekt, das dezentrale Batteriespeicher über eine Blockchain-Lösung in das Energieversorgungssystem einbindet, stellten der Übertragungsnetzbetreiber TenneT und das Unternehmen sonnen am 02.05.2017 vor.
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Big Data treibt Energiewende voran


ZSW entwickelt intelligente Verfahren zur Abbildung der Energieflüsse im Stromnetz

Mit verbesserten selbstlernenden Algorithmen wollen Wissenschaftler des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) künftig ein umfassenderes Abbild der Energieflüsse im Stromnetz erstellen. Im Februar 2017 ist dazu ein großes Forschungsprojekt angelaufen. Wie die ZSW-Presseabteilung am 07.03.2017 mitteilte, sollen die Algorithmen den Bedarf der Verbraucher und die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien genauer vorhersagen. weiterlesen…

Europäisches Stromnetz 2050 simulieren


Programm optimiert Szenarien mit Ziel möglichst geringer Gesamtkosten

Ähnlich wie Schienentrassen und Autobahnen zählt in Deutschland das Stromnetz zu den Lebensadern der Industriegesellschaft. Im nationalen wie europäischen Stromverbund verändert sich die Kraftwerkslandschaft und der Anteil von Wind- und Solarstrom wächst. Dies erfordert eine neue und optimierte Netzinfrastruktur. Das BINE-Projektinfo „Stromnetz mit starker DNA“ (15/2015) stellt ein Programm vor, dass für die oberste Spannungsebene ein möglichst kostenoptimiertes Stromnetz 2050 simuliert. Das Programm bewertet Zwischenergebnisse und rechnet nur mit den besten Varianten weiter. weiterlesen…

Goldener Oktober mit Solar-Rekord

Millionen Deutsche genossen in den zurückliegenden Wochen goldene Oktobertage. Aber die Sonne sorgte nicht nur für volle Parks und Biergärten, sondern auch für eine ertragreiche Solarstromernte in Deutschland: Bundesweit waren im Oktober an manchen Tagen bis zu 18 Gigawatt Solarstrom im Netz, teilt die Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) mit. weiterlesen…

Siemens und SWK testen intelligentes Stromnetz

Siemens und die Stadtwerke Krefeld AG (SWK) bauen das Stromnetz von Wachtendonk am Niederrhein zu einem Smart Grid um. Die beiden Unternehmen wollen in der 8000-Einwohner-Gemein­de das Verhalten und die Technik eines intelligenten Stromnetzes in der Praxis testen. Wachtendonk sei aufgrund seines hohen Anteils regenerativer Energien eine Art Modellstandort für die Energiewende. weiterlesen…