Spaniens erste PtX-Offshore-Anlagen “OCEANH2”

Repsol und Acciona wollen mit schwimmender Photovoltaik Wasserstoff produzieren

Das industrielle Forschungsprojekt OCEANH2 soll Spaniens erste Offshore-Anlage zur Erzeugung, Speicherung und Verteilung von grünem Wasserstoff entwickeln und validieren. Das von Repsol und Acciona koordinierte Projekt wird mit schwimmender Wind- und Photovoltaik-Technologie modular, flexibel und intelligent Grünstrom und damit Wasserstoff erzeugen. 12 spanische Forschungszentren arbeiten gemeinsam mit Unternehmen wie Redexis, Ariema, TSI, Wunder Hexicon und BlueNewables mit Acciona an der Entwicklung von OceanH2, das vom spanischen Zentrum für die Entwicklung industrieller Technologien (CDTI) zusammen mit 23 anderen Projekten ausgewählt wurde. weiterlesen…

“Ab jetzt machen die alten PV-Anlagen den Strom günstig”

“Historischer Moment” – 06.01.2021 von Karl-Heinz Remmers

“2021 hat mit einem historischen Moment begonnen: Als sich am 01. 01.2021die Sonne senkte, ging der erste Sonnentag in diesem Jahr zu Ende, an dem viele kleine Photovoltaik-Anlagen Strom ohne jede Förderung produziert haben. Am 01.01.2021 sind die ersten PV-Anlagen mit rund 114 MW aus der EEG-Förderung gelaufen. Mit diesen frei gewordenen Mitteln lassen sich jetzt neue Anlagen mit mehr als 10 GW Gesamtleistung fördern.” (siehe: pv-magazine.de/historischer-moment-ab-jetzt-machen-die-alten-photovoltaik-anlagen-den-strom-guenstig)
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Dezember-PV-Ausschreibung mehr als 3,5-fach überzeichnet – durchschnittlich 5,10 ct/kWh

Ausschreibungs-Ergebnisse zum Gebotstermin 01.12.2020 – auch Wind verbessert

Die Bundesnetzagentur hat am 21.12.2020 die erfolgreichen Gebote der technologiespezifischen Ausschreibungen für Windenergie an Land und für Solarenergie zum Gebotstermin 01.12.2020 ermittelt. Demnach war Photovoltaik mehr als dreieinhalbfach überzeichnet. Ebenfalls überzeichnet (zum ersten Mal): Windenergie. 366.901kW waren ausgeschrieben – 399.700 wurden bezuschlagt. Für Wind wurden 657.100 kW eingereicht und 399.700 bezuschlagt. weiterlesen…

“Noch Luft nach oben bei sauberen Energieformen”

Atomenergie contra Photovoltaik contra Windenergie

“Der Klimawandel verlangt es. Die Menschheit muss schnell von fossilen auf Erneuerbare Energieträger umsteigen. Doch auf welche?” fragt Alexander Rauscher, Physiker und Imaging-Scientist an der University of British Columbia in Kanada, zu Beginn eines Artikels im Wiener Standard vom 21.11.2020. Rauschers erste Antwort: “Die Kernspaltung wird oft als nahezu emissionsfreie Energiequelle ins Spiel gebracht.” Denn: Laut Weltklimarat (IPCC) produziere Kernenergie 60-mal weniger CO2-Emissionen als Kohle. Außerdem gelte sie statistisch betrachtet als ziemlich sicher. weiterlesen…

„Atomkraft hilft nicht dem Klimaschutz, sondern schafft weitere Probleme“

IAEA-Generaldirektor fordert längere AKW-Laufzeiten in Deutschland

Der Chef der Internationalen Atomenergie-Agentur IAEA, Rafael Grossi, forderte anlässlich seines Deutschland-Besuchs am 26.10.2020 einen Aufschub des Atomausstiegs hierzulande. Ohne Atomkraft, behauptete Grossi, seien die Ziele des Pariser Klimaschutzabkommens COP21 nicht zu erreichen. Greenpeace Energy-Vorstandsmitglied Sönke Tangermann erklärt demgegenüber, Atomkraft sei nicht “Teil der Lösung” sondern habe eines der gravierendsten Umwelt-Probleme neben der Klimakrise geschaffen. weiterlesen…

Drei Beispiele für die internationale Energiewende

Erneuerbare boomen weltweit

Laut der Internationalen Regenerativagentur Irena würde das Ersetzen der teuersten 500 GW an Kohle-Leistung durch Photovoltaik und Windenergie an Land die Stromsystemkosten jedes Jahr um bis zu 23 Milliarden US-Dollar senken. Weltweit findet ein Umdenken statt – immer weniger Investoren stecken ihr Geld in neue Kohlekraftwerke – immer mehr Staaten setzen auf Erneuerbare, schreibt Nicole Weinhold am 03.10.2020 in Erneuerbare Energien und nennt drei Beispiele: Japan, Thailand und Nordmazedonien. weiterlesen…

Frost & Sullivan: Entscheidendes Jahrzehnt für globalen Energiesektor

“Bis 2030 weltweit fast drei Billionen Euro Investitionen in Erneuerbare Energien”

Die jüngste Analyse von Frost & Sullivan (“Opportunities from Decarbonization in the Global Power Market, 2019-2030“) zeigt, dass die 2020er Jahre für alle Beteiligten in der Energiewirtschaft von entscheidender Bedeutung sein werden, da der Übergang zu Erneuerbaren Energien voraussichtlich zunehmen wird, während die Kohle in den meisten entwickelten Märkten einen Abschwung erlebt. Die Analysten sehen in Dezentralisierung, Dekarbonisierung und Digitalisierung die Hauptpfeiler der globalen Energiewende – dazu das Aufkommen neuer Geschäftsmodelle und einen wachsenden Flexibilitätsbedarf. Das werde vor allem bei Technologien wie Energiespeichersystemen und virtuellen Kraftwerken für Wachstum sorgen. weiterlesen…

Siemens hilft bei Energiewende auf den Azoren

“Kombination aus fabrikfertiger Hardware, hochentwickelter Software und datengestützter Intelligenz”

Auf der Azoreninsel Terceira installiert Siemens Smart Infrastructure zusammen mit Fluence (einem Joint-Venture mit dem US-Energiekonzern AES) im Auftrag des portugiesischen Energieversorgers Electricidade dos Açores (EDA) nach eigenen Angaben eines der größten eigenständigen Batterie-Energiespeichersysteme auf einer europäischen Insel – eine intelligente Microgrid-Anwendung zur Prognose von Energieverbrauch und -produktion. Die Modernisierung wird die CO2-Emissionen der Insel um mehr als 3.500 Tonnen pro Jahr senken. weiterlesen…

Energieintensive NRW-Unternehmen setzen auf EE – und auf weitere Ausnahmen

Beschleunigter Ausbau von PV und Wind gefordert

Die energieintensiven Unternehmen in Nordrhein-Westfalen haben sich in der Initiative IN4CLIMATE der NRW-Landesregierung zusammengeschlossen und fordern mehr Solar- und Windstrom. Sie verlangen von der Regierung einen schnelleren Ausbau von Photovoltaik und Windkraft sowie Importe von Strom und strombasierten Energieträgern. Zudem müssten Versorgungssicherheit und Systemstabilität durch Ausbau von Netzen, Speichern und Sektorenkopplung, Flexibilisierung der Stromnachfrage und Abbau von Flexibilitätshemmnissen gewährleistet werden. Dass es ihnen dabei vor allem um billigen Strom geht, zeigt die Forderung, die Entlastung für energieintensive Unternehmen fortzusetzen. weiterlesen…

EE-Flächenbedarf kostensparend verringerbar

IASS: 100 % Grünstrom braucht Fläche Portugals

Weg von Kohle, Öl und Gas, hin zu Wind- und Solarenergie: Das ist machbar, aber Erneuerbare Energien benötigen mehr Platz als konventionelle Energieformen. Eine Studie des Institute for Advanced Sustainability Studies e.V. (IASS) untersucht laut einer Medienmitteilung vom 07.08.2020, wie der Flächenbedarf eines vollständig auf Erneuerbaren Energien beruhenden Stromsystems in Europa verringert werden kann und wie sich dies auf die Kosten auswirkt. weiterlesen…