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Archiv: Onshore-Wind

Im freien Fall?


enervis analysiert zweite Wind-Auktionsrunde vom 01.08.2017

Nach den Ergebnissen der ersten Ausschreibungsrunde für Onshore-Wind war für die zweite Runde von weiter fallenden Gebotspreisen und einem großen Angebotsüberhang auszugehen. Die am 15.08.2017 von der Bundesnetzagentur veröffentlichten Ergebnisse zeigen nun, dass eine Preissenkung von deutlich über 1 ct/kWh zwischen den zwei aufeinander folgenden Auktionsrunden eingetreten ist. Eine erste Analyse der Ergebnisse und einen Blick auf mögliche Hintergründe liefern – mit freundlicher Genehmigung – die folgenden enerviews von Nicolai Herrmann und Daniel Peschel.


BDEW und KWK-Verbände wollen Nachbesserungen

Das Bundeskabinett hat am 17.05.2017 den Entwurf einer Mantelverordnung zur Einführung von Ausschreibungen für Kraft-Wärme-Kopplungs(KWK)-Anlagen sowie zur Einführung von Kombi-Ausschreibungen für Onshore-Wind- und PV-Anlagen verabschiedet (siehe solarify.eu/gemeinsame-ausschreibungen-fuer-wind-onshore-pv-und-kwk). Nicht bei allen der Branche kam ungeteilte Freude auf. Denn einige hatten sich vorher für Anpassungen ausgesprochen.


Bundesregierung schafft Grundlage

Das Bundeskabinett hat in seiner Sitzung am 17.05.2017 den Entwurf einer Mantelverordnung zur Einführung von Ausschreibungen für Kraft-Wärme-Kopplung-Anlagen und innovative KWK-Systeme sowie zur Einführung von gemeinsamen Ausschreibungen von Wind-Onshore und Solaranlagen verabschiedet. Im KWK-Bereich werden Ausschreibungen für KWK-Anlagen und innovative KWK-Systeme eingeführt.


Analyse deutscher Markt 2016 und Ausblick 2017 – guter Ausbau, aber noch unter 2014

Im vierten Jahr in Folge unterstreiche die Onshore-Windindustrie ihre Leistungsfähigkeit mit einem stabil hohen Zubau, so Medienmitteilungen der Deutschen WindGuard und des einschlägigen Bundesverbands. Der deutsche Markt ist demnach mit etwa 4.625 Megawatt (4.259 MW netto) erwartungsgemäß um knapp ein Viertel gegenüber dem Vorjahr gewachsen – erreichte aber nicht ganz das Niveau von 2014. Auch die Erfolge auf dem Weltmarkt nähmen zu. Herausforderungen beständen durch den Wechsel zu Ausschreibungen in Deutschland und durch schwierige Bedingungen in wichtigen Exportländern.

Wind-Bremse


Bund drosselt Ausbau von Windparks

Windkraftanlagen in Brandenburg - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft für Solarify 20160519Deutschland nimmt bei der Energiewende erneut Tempo heraus: In Norddeutschland sollen künftig deutlich weniger neue Windkraft-Anlagen gebaut werden als bisher. Das geht aus einem Entwurf für eine Verordnung der Bundesnetzagentur hervor, über den Medien berichten. Auf die Ökostromanbieter kommt zudem ein Wettkampf zu, so die Deutsche Welle und andere Medien. Keine vernünftige Reaktion auf die steigende EEG-Umlage. In Bremerhaven waren die Windexperten derzeit optimistisch.


Windenergie an Land – Ausbauzahlen für das erste Halbjahr 2016 in Deutschland

vdma_logoVDMA Power Systems und Bundesverband WindEnergie e.V. stellen bei Onshore-Windenergie einen starken Ausbau vor dem BWE logoWechsel zu Ausschreibungen fest. Mit 1.892 MW netto im ersten Halbjahr deute sich für 2016 erneut ein gutes Jahr an. Der starke Zubau ist getrieben durch die Bereitstellung von Eignungs- und Vorrangflächen in vielen Bundesländern. Zugleich ist ein Schub bei Genehmigungen festzustellen, um sich die Option zu sichern, mit gesetzlich definierter EEG-Vergütung zu installieren.


Streit ums EEG geht weiter

EEG 2016 Cover - © Carl Heymanns VerlagDie Kanzlerin, ihr Energieminister und die Länderchefs haben am Abend des 12.05.2016 die unterschiedlichen Auffassungen zur EEG-Novelle 2016 nicht bereinigen können. Nach nur drei Stunden teilten Angela Merkel, der Bremer Bürgermeister Carsten Sieling (SPD) und Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) mit, die Beratungen würden am 31.05.2016 fortgesetzt.


Kosten sinken weiter

Eine neue von der Deutschen WindGuard erstellte Studie Kostensituation der Windenergie an Land in Deutschland zeigt, dass die mittleren Stromgestehungskosten der Windenergie an Land, berechnet auf 20 Jahre Betrieb, sich 2016/2017 je nach Standort in einer Bandbreite von 5,3 bis 9,6 Cent pro Kilowattstunde bewegen. Im Durchschnitt sind die Kosten im Vergleich zu 2012/2013 damit um 12 % gesunken. Gründe sind tiefe Finanzkosten sowie schlanke Bewilligungsverfahren.

Blick in die EEG-Zukunft


Vortrag bei 6. Handelsblatt-Jahrestagung Erneuerbare Energien 2015

Unter dem Titel „Nach dem EEG ist vor dem EEG – Was kommt in 2016/2017?“ gab Dr. Karin Freier, Referatsleiterin Erneuerbare Energien beim BMWi, vor der Handelsblatt-Jahrestagung „Erneuerbare Energien 2015“ am 26.08.2015 einen Ausblick auf die weiteren Schritte im Rahmen der kommenden EEG-Reform.

Solarauktionen umstritten

Ein seltener Ablauf: Zweimal wurde der Verordnungsentwurf von Bundeswirtschafts- und Energieminister wieder von der Tagesordnung des Kabinetts genommen, weil sich die Regierung wiederholt nicht über Ausschreibung und Förderung von Freiflächen für Solaranlagen einigen konnte. SPIEGEL-Online und Greenpeace Energy zufolge wurde jetzt doch ein Kompromiss erzielt, auf Kosten Gabriels.

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