Genehmigungen steigen, aber Süden verliert Anschluss

“Genehmigungshürden müssen dringend angepackt und beseitigt werden”

Über 2.000 Megawatt Leistung an Windenergie wurden bis zum 10. 09.2020 im laufenden Jahre genehmigt und im Marktstammdatenregister registriert. Zu der aktuellen Entwicklung veröffentlichte der Bundesverband WindEnergie am 14.09.2020 die Stellungnahme seines Präsidenten, Hermann Albers: weiterlesen…

Mehr als 1 GW Wind beauftragt

ENERCON sichert sich Projektaufträge über 220 MW in Niedersachsen und Nordex Group gewinnt Großauftrag mit 312 MW aus Spanien

Einer Medienmitteilung aus Aurich vom 09.07.2020 zufolge hat sich ENERCON neue Projektaufträge über 220 MW in Niedersachsen gesichert. Insgesamt 6 Windparks mit 41 Windenergieanlagen sollen ab dem kommenden Jahr in den Landkreisen Oldenburg, Diepholz, Nienburg und Verden errichtet werden. Die Nordex Group hat einen Großauftrag aus Spanien erhalten, so eine Mitteilung vom auf der Nordex-Webseite: Die Gruppe liefert und errichtet Turbinen des Typs N149/4.0-4.5 mit Betriebsmodus von 4,8 MW für den 312-MW-Windpark „Gecama“ nahe Cuenca. weiterlesen…

Albers: “Etablierte Richtlinien zur Berechnung von Abständen zu Windenergieanlagen sichern Umsetzung der Energiewende”

BWE: “Keine pauschalen Abstandsregelungen unter dem Deckmantel der Akzeptanzförderung einführen!”

Die Diskussion rund um die Abstandsregelung für Windenergieanlagen an Land im Referentenentwurf des Kohleausstiegsgesetzes geht weiter. Während der Bundeswirtschaftsminister die Regelung am 19.11.2019 erneut verteidigte, verweist Hermann Albers, Präsident Bundesverband WindEnergie, auf das Vorhandensein etablierter Regelungen, wie der BWE am 20.11.2019 mitteilte. Problematisch sei vor allem, dass die geplante Regelung auch auf sogenannte Repowering-Projekte angewendet würde. Dann seinen viele gut akzeptierte Flächen betroffen. weiterlesen…

Recyclingkapazitäten könnten knapp werden

UBA-Studie betrachtet Umweltaspekte des Recyclings alter Windenergieanlagen

Mehr als 27.000 Onshore-Windenergieanlagen (WEA) stehen derzeit in Deutschland. Ende 2020 fallen erstmals Anlagen aus der 20-jährigen Förderung gemäß Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG). In Abhängigkeit von den Bedingungen vor Ort können ältere Anlagen durch leistungsstärkere und effizientere Neuanlagen, die einen höheren Ertrag am Standort erlauben, ersetzt werden (sog. Repowering). Auch ein Weiterbetrieb von Anlagen kann in Frage kommen, wenn technisch und wirtschaftlich möglich. Voraussichtlich ist ab 2021 mit einem verstärkten Rückbau zu rechnen. Hierfür gibt es bislang wenig Erfahrung. Das Umweltbundesamt (UBA) hat deshalb in einem umfangreichen Forschungsprojekt den Stand der Technik untersucht, Recyclingmengen berechnet und die Finanzierung betrachtet. Dabei zeigt sich: Es drohen Engpässe, bei den Recyclingkapazitäten für die faserverstärkten Kunststoffe der Rotorblätter und Risiken für Mensch und Umwelt beim unsachgemäßen Rückbau. Zudem könnten die Rückstellungen der Betreiber für den Rückbau nicht ausreichen. weiterlesen…

Vestas knackt die 100-Gigawatt-Marke

Mehr als 66.000 Anlagen in rund 80 Ländern

Nach eigenen Angaben hat der dänische Windkraftanlagenhersteller MHI (Mitsubishi Heavy Industries) Vestas nach knapp 40 Jahren Ende 2018 die 100 Gigawatt-Marke bei seinen Installationen überschritten. Den Wert habe man durch die Errichtung einer V110-2,0 MW-Turbine beim Wind XI-Projekt von MidAmerican Energy in Iowa, USA, erreicht.
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Windkraft-Kahlschlag in Sachsen

Fast 40 Prozent der Windräder in Sachsen droht das Aus

Weil die Förderung ausläuft, könnten sich schon bald Hunderte Anlagen nicht mehr rechnen. Um die bisherigen Kapazitäten zu erhalten, müsste massiv ausgebaut werden. Doch das koste nicht nur Geld, schreibt Jürgen Becker am 28.12.2018 in der Freien Presse. Von den aktuell 921 Windenergieanlagen in Sachsen ständen in den nächsten drei Jahren insgesamt 356 vor dem Aus – bis 2031 sogar 730. Das geht aus einer Antwort des sächsischen Wirtschaftsministers Martin Dulig (SPD) auf eine Kleine Anfrage des Grüne-Landtagsabgeordneten Gerd Lippold hervor. weiterlesen…

Schwankendes Windangebot lässt sich durch technologische Entwicklung ausgleichen


BWE widerspricht Interpretation einer Studie zur Entwicklung von Windgeschwindigkeiten in Europa infolge des Klimawandels

Der Windgutachterbeirat im Bundesverband WindEnergie (BWE) befasst sich regelmäßig mit den Ergebnissen sowohl der erzielten Erträge von Windenergieanlagen als auch der Ergebnisse von Windmessungen sowie mit Einschätzungen zur künftigen Entwicklung des Windangebotes. Dabei werden nicht nur jahresscharfe Auswertungen vorgenommen, sondern auch Langzeittrends analysiert, um beides für künftige Ertragseinschätzungen berücksichtigen zu können. Dies ist vor allem wichtig, um angesichts der Betriebszeiten von über 20 Jahren eine solide Ertragsprognose geben zu können. Bereits im Februar haben die Experten in diesem Zusammenhang auch darüber diskutiert, ob der Klimawandel sich auf die Windenergieerzeugung auswirken könne. weiterlesen…