NATURSTROM bringt Wind- und Solaranlagen in den Markt

Direkte, meist längerfristige Lieferverträge, die sogenannten PPAs, helfen dabei

Zum Jahreswechsel sind knapp 5.000 alte Windräder aus der EEG-Einspeisevergütung gefallen. Die NATURSTROM AG habe im Vorgriff auf diese Entwicklung die Strombeschaffung für ihre über 230.000 Ökostrom-Haushaltskunden massiv umgestellt. Mehr als 250 ausgeförderte Windräder mit einer Leistung von zusammen 180 MW lieferten seit Jahresbeginn günstigen Strom an die Kunden, heißt es in einer Pressemitteilung vom 12.01.2021 des Öko-Energieversorgers. Hinzu kämen rund 75 MW aus neu errichteten Solarparks, die ohne Einspeisevergütung betrieben würden. weiterlesen…

Vorwärts in Richtung Energiewende – oder zurück?

“EEG muss sinnvolle Übergangslösung für Windenergie-Weiterbetrieb bringen”,

Zum Runden Tisch, zu dem das BMWi am 14.10.2020 geladen hatte, heißt es in einer Pressemeldung des Öko-Energieversorgers NATURSTROM vom selben Tag, man befürworte zwar, wie das verantwortliche Ministerium perspektivisch marktliche Lösungen anstrebe, der Sondersituation 2020/21 müsse jedoch mit einer zeitlich und kostenseitig begrenzten Auffanglösung begegnet werden. Die Bundestagsfraktionen müssten nun im parlamentarischen Verfahren zu der Novelle eine einfache und anwendungsfreundliche Regelung implementieren, wie sie etwa der NATURSTROM-Vorschlag aus dem Juni vorzeichnet. weiterlesen…

Genehmigungen steigen, aber Süden verliert Anschluss

“Genehmigungshürden müssen dringend angepackt und beseitigt werden”

Über 2.000 Megawatt Leistung an Windenergie wurden bis zum 10. 09.2020 im laufenden Jahre genehmigt und im Marktstammdatenregister registriert. Zu der aktuellen Entwicklung veröffentlichte der Bundesverband WindEnergie am 14.09.2020 die Stellungnahme seines Präsidenten, Hermann Albers: weiterlesen…

Mehr als 1 GW Wind beauftragt

ENERCON sichert sich Projektaufträge über 220 MW in Niedersachsen und Nordex Group gewinnt Großauftrag mit 312 MW aus Spanien

Einer Medienmitteilung aus Aurich vom 09.07.2020 zufolge hat sich ENERCON neue Projektaufträge über 220 MW in Niedersachsen gesichert. Insgesamt 6 Windparks mit 41 Windenergieanlagen sollen ab dem kommenden Jahr in den Landkreisen Oldenburg, Diepholz, Nienburg und Verden errichtet werden. Die Nordex Group hat einen Großauftrag aus Spanien erhalten, so eine Mitteilung vom auf der Nordex-Webseite: Die Gruppe liefert und errichtet Turbinen des Typs N149/4.0-4.5 mit Betriebsmodus von 4,8 MW für den 312-MW-Windpark „Gecama“ nahe Cuenca. weiterlesen…

Albers: “Etablierte Richtlinien zur Berechnung von Abständen zu Windenergieanlagen sichern Umsetzung der Energiewende”

BWE: “Keine pauschalen Abstandsregelungen unter dem Deckmantel der Akzeptanzförderung einführen!”

Die Diskussion rund um die Abstandsregelung für Windenergieanlagen an Land im Referentenentwurf des Kohleausstiegsgesetzes geht weiter. Während der Bundeswirtschaftsminister die Regelung am 19.11.2019 erneut verteidigte, verweist Hermann Albers, Präsident Bundesverband WindEnergie, auf das Vorhandensein etablierter Regelungen, wie der BWE am 20.11.2019 mitteilte. Problematisch sei vor allem, dass die geplante Regelung auch auf sogenannte Repowering-Projekte angewendet würde. Dann seinen viele gut akzeptierte Flächen betroffen. weiterlesen…

Recyclingkapazitäten könnten knapp werden

UBA-Studie betrachtet Umweltaspekte des Recyclings alter Windenergieanlagen

Windenergieanlagen - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft für SolarifyMehr als 27.000 Onshore-Windenergieanlagen (WEA) stehen derzeit in Deutschland. Ende 2020 fallen erstmals Anlagen aus der 20-jährigen Förderung gemäß Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG). In Abhängigkeit von den Bedingungen vor Ort können ältere Anlagen durch leistungsstärkere und effizientere Neuanlagen, die einen höheren Ertrag am Standort erlauben, ersetzt werden (sog. Repowering). Auch ein Weiterbetrieb von Anlagen kann in Frage kommen, wenn technisch und wirtschaftlich möglich. Voraussichtlich ist ab 2021 mit einem verstärkten Rückbau zu rechnen. Hierfür gibt es bislang wenig Erfahrung. Das Umweltbundesamt (UBA) hat deshalb in einem umfangreichen Forschungsprojekt den Stand der Technik untersucht, Recyclingmengen berechnet und die Finanzierung betrachtet. Dabei zeigt sich: Es drohen Engpässe, bei den Recyclingkapazitäten für die faserverstärkten Kunststoffe der Rotorblätter und Risiken für Mensch und Umwelt beim unsachgemäßen Rückbau. Zudem könnten die Rückstellungen der Betreiber für den Rückbau nicht ausreichen. weiterlesen…