BWE: “Repowering beschleunigen und erleichtern”

“Investitionsfesseln kappen, Energiewende dynamisieren”

17 Änderungen oder Ergänzungen in den fünf wichtigsten Gesetzen schlägt der Bundesverband Windenergie (BWE) der Regierung für den Austausch alter gegen neue leistungsstärkere Windenergieanlagen vor. Diese hat der BWE am 05.03.2021 in einer sogenannten Repowering-Reformagenda veröffentlicht. BWE-Präsident Hermann Albers: „Mit dem Jahreswechsel 2021 erreichten die ersten Windenergieanlagen mit einer Gesamtleistung von knapp 4.000 Megawatt ihr Förderende. Bis 2025 folgen jährlich durchschnittlich bis zu 2.400 MW“. weiterlesen…

BDEW: Repowering alter Windgeneratoren erleichtern

Anpassungen im Naturschutz-, Planungs- und Immissionsschutzrecht notwendig

Eine alte Windenergieanlage durch eine modere effizientere Anlage zu ersetzen, ist in Deutschland häufig nicht möglich oder mit einem erheblichen bürokratischen Aufwand verbunden. Der Ausbau der Windenergie an Land wird dadurch unnötig ausgebremst. Der BDEW hat daher einer Medienmitteilung vom 26.11.2020 zufolge Vorschläge erarbeitet, wie das sogenannte Repowering älterer und ausgeförderter Windenergieanlagen vereinfacht werden kann. weiterlesen…

Halbjahreszahlen Windenergie an Land

Zubau trotz deutlichem Anstieg zu gering – Knoten bei Genehmigung lösen, Repowering-Strategie umsetzen!

Windstromgeneratoren in der Lausitz - Foto © Gerhard Hofmann für SolarifyDer Bruttozubau von Windenergieanlagen an Land sowie die Genehmigungslage und die Projektierungstätigkeit in Deutschland sind weiterhin deutlich zu niedrig. Die von der Deutschen WindGuard im Auftrag von BWE und VDMA Power Systems erhobenen Zahlen ergeben für das erste Halbjahr 2020 einen Bruttozubau von 591 MW bzw. 178 Anlagen. Im Vergleich zum Vorjahr ist dies eine Verdoppelung. 2019 wurden im 1. Halbjahr nur 287 MW bzw. 86 Anlagen neu errichtet. weiterlesen…

Repowering: 3.000 Windturbinen bis 2025 ersetzbar

ERNEUERBARE ENERGIEN: EEG-Vergütung dürfte Markt in Schwung bringen

Katharina Wolf nennt im Fachmagazin ERNEUERBARE ENERGIEN “die Idee bestechend einfach: Man nehme einen alten Windpark mit leistungsschwachen Turbinen, die aber an einem guten Standort stehen, und ersetze sie durch modernere und leistungsstarke Anlagen. Dies ist, einfach ausgedrückt, Repowering.” Die Vorteile lägen auf der Hand, so die Wind-Expertin: Mehr Energie vom gleichen Standort, weniger Windenergieanlagen, die Landschaft wirke aufgeräumter. Anwohner, ohnehin schon an Windenergieanlagen vor der Haustür gewöhnt, müssten in der Regel nicht mühsam überzeugt werden. Die Genehmigungsbehörden hätten Erfahrung mit Windenergieprojekten und der Netzanschluss sei auch schon da. weiterlesen…

Recyclingkapazitäten könnten knapp werden

UBA-Studie betrachtet Umweltaspekte des Recyclings alter Windenergieanlagen

Windenergieanlagen - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft für SolarifyMehr als 27.000 Onshore-Windenergieanlagen (WEA) stehen derzeit in Deutschland. Ende 2020 fallen erstmals Anlagen aus der 20-jährigen Förderung gemäß Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG). In Abhängigkeit von den Bedingungen vor Ort können ältere Anlagen durch leistungsstärkere und effizientere Neuanlagen, die einen höheren Ertrag am Standort erlauben, ersetzt werden (sog. Repowering). Auch ein Weiterbetrieb von Anlagen kann in Frage kommen, wenn technisch und wirtschaftlich möglich. Voraussichtlich ist ab 2021 mit einem verstärkten Rückbau zu rechnen. Hierfür gibt es bislang wenig Erfahrung. Das Umweltbundesamt (UBA) hat deshalb in einem umfangreichen Forschungsprojekt den Stand der Technik untersucht, Recyclingmengen berechnet und die Finanzierung betrachtet. Dabei zeigt sich: Es drohen Engpässe, bei den Recyclingkapazitäten für die faserverstärkten Kunststoffe der Rotorblätter und Risiken für Mensch und Umwelt beim unsachgemäßen Rückbau. Zudem könnten die Rückstellungen der Betreiber für den Rückbau nicht ausreichen. weiterlesen…