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Archiv: Solaranlagen


TÜV Rheinland bietet Prüfung und Zertifizierung von Wechselrichtern von Solaranlagen

TÜV Rheinland-Experten ist es gelungen, handelsübliche Wechselrichter von Solaranlagen innerhalb weniger Minuten zu hacken. Dadurch wäre es möglich, Stromnetze wie auch verbundene Speichersysteme negativ zu beeinflussen oder ganz lahm zu legen. „In Zeiten von erneuerbaren Energien, der Notwendigkeit von intelligenten Netzen und angesichts von inzwischen 75.000 vernetzten Speichersystemen ist es umso wichtiger zu prüfen, ob das System anfällig ist“, betont Dr. Daniel Hamburg, Leiter des Global Center of Excellence Testing und Certification bei TÜV Rheinland. „Solaranlagen müssen einwandfrei und sicher mit dem Provider kommunizieren können, damit die Einspeisung im abgestimmten Rahmen verläuft.“


Agro-PV: Auswirkungen von Solaranlagen auf Bodenflächen

Am Campus Pillnitz der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden wird erforscht, wie sich Agrarflächen sowohl für den Anbau von Nahrungsmitteln, als auch zur Energieerzeugung nutzen lassen. Im Rahmen des Forschungsprojektes „Einfluss von Solaranlagen auf das System Pflanze – Wasser – Boden“ wird untersucht, wie sich Photovoltaikanlagen auf die genutzte Fläche und deren Umgebung auswirken.


LichtBlick-Umfrage zur Immobilienwahl

Wenn es um den Hauskauf oder die Miete einer Wohnung geht, spielen Energiethemen für immer mehr Verbraucher eine wichtige Rolle. Das geht aus der siebten repräsentativen Immobilien-Umfrage des Energie- und IT-Unternehmens LichtBlick hervor, die am 25.01.2018 veröffentlicht wurde. Für über die Hälfte der Befragten sind die Themen energiesparende Heizungsanlage (54 Prozent, plus 6 Prozent gegenüber der vorherigen Umfrage), optimale Wärmedämmung (53 Prozent, minus 3 Prozent) und eine insgesamt gute Energiebilanz (52 Prozent, plus 5 Prozent) die wichtigsten Energiekriterien bei der Immobilienwahl.


Kurzanalyse der der Netzkosten-Entwicklung – und Umlage auf Stromverbraucher

Die Netzentgelte steigen 2018 in etlichen Regionen – allerdings sehr unterschiedlich und bei geringem Stromverbrauch stärker als bei hohem. Haushalte mit unterdurchschnittlichem Stromverbrauch zahlen dadurch zum Teil deutlich mehr als Durchschnittskunden – in der bundesweiten Tendenz wird Energiesparen dadurch unattraktiver. Die Veränderungen der Netzentgelte sind das Ergebnis komplexer Verteilungsmechanismen und Regelungslücken – so das Ergebnis einer am 12.01.2018 veröffentlichten Kurzstudie im Auftrag von Agora Energiewende.

Mieterstromgesetz


Gesetzentwurf für Mieterstrom

Bewohner von Mietshäusern sollen künftig unmittelbar auf dem eigenen Hausdach erzeugten Strom nutzen können. Dazu hat die Bundesregierung am 16.06.2017 einen Gesetzentwurf vorgelegt (18/12728). Mit der Gesetzesnovelle will die Regierung grundsätzlich dem Ausbau regenerativer Energien zu neuem Schwung verhelfen. „Mieterstrom kann Impulse für einen weiteren Zubau von Solaranlagen setzen und Mieter und Vermieter konkret an der Energiewende beteiligen“, begründet die Regierung die Initiative, wie die Redaktion der Parlamentsnachrichten (hib 372/2017) am selben Tag mitteilte.