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Archiv: Einspeisevergütung


Hans Josef Fell: “Geplante Ausschreibungspflicht der EU-Kommission behindert erfolgreichen Klimaschutz und dynamischen Ausbau der Erneuerbaren Energien”

Die mit der EU Richtlinie 2001 explizit ermöglichte staatliche Festlegung der Einspeisevergütung für Strom aus Erneuerbaren Energien, die insbesondere von Ländern wie Dänemark, Deutschland und Spanien erfolgreich umgesetzt wurde, dürfte die erfolgreichste Maßnahme für den Klimaschutz in der EU sein. Das ist eine Schlussfolgerung der wissenschaftlich hervorragend belegten Analyse der Energie- und Klimapolitikberatung EnKliP, deren Lektüre der Präsident der Energy Watch Group allen Beteiligten dringend nahelegt. In dem Gutachten für die Friedrich-Ebert-Stiftung stelle die Studie gravierende Mängel in der aktuellen politischen Ausrichtung der EU-Kommission fest, die ohne Not die Mitgliedsstaaten zu Ausschreibungen als Regelinstrument zwingen wolle.


dena analysiert Stand der Energiewende in 56 Mitgliedsstaaten

Die große Mehrheit der insgesamt 56 Mitgliedsstaaten der UN-Wirtschaftskommission für Europa (United Nations Economic Commission for Europe – UNECE) hat mittlerweile Maßnahmen zum Ausbau der Erneuerbaren Energien ergriffen. So hat sich die installierte Kapazität erneuerbarer Energien im Strombereich bis 2016 auf 869 Gigawatt vergrößert – das entspricht fast der Hälfte weltweit. Allerdings wird dieser Zubau nicht von allen Mitgliedsstaaten im gleichen Maße getragen. Dies zeigt eine gemeinsame Studie der Deutschen Energie-Agentur (dena) und der UNECE-Expertengruppe für Erneuerbare Energien (Group of Experts on Renewable Energy – GERE), die den Stand der Energiewende in den Staaten der UNECE-Region analysiert.


Verbraucherzentrale NRW: Solarförderung auch bei Photovoltaik-Anlagen auf KfW-Effizienzhäusern möglich

So gebe es nur keine Einspeisevergütung für Photovoltaik-Anlagen, wenn diese über einen Kredit des KfW-Programms „Energieeffizient bauen“ mitfinanziert werde. In allen anderen Fällen fließe Solarförderung für den Strom, auch wenn KfW-Programme in Anspruch genommen würden, schrieb Sandra Enkhardt im pv magazine am 15.03.2018. – Mit freundlicher Genehmigung


Preise sinken, Einspeisevergütung bleibt stabil – Solar Cluster: Anlagen nicht zu klein dimensionieren

Investieren Hauseigentümer 2018 in eine Photovoltaikanlage, rechnet sich das noch mehr. Sie profitieren zum einen von gesunkenen Preisen: Um 3 bis 5 Prozent sind handelsübliche Solaranlagen im Jahr 2017 günstiger geworden. Zum anderen ist die Vergütung für den in das Stromnetz eingespeisten Solarstrom im Januar mit 12,20 Cent pro Kilowattstunde stabil geblieben – daran wird sich wohl auch nicht viel ändern. Und wer seinen Strom selbst verbraucht, der hat aufgrund der gesunkenen Investitionskosten und der teilweise gestiegenen Strompreise noch mehr Gewinn als im vorigen Jahr. Darauf wies die Branchenvereinigung Solar Cluster Baden-Württemberg am 11.01.2018 hin.


Photovoltaik-Zubau Deutschland 2014 – 2017

Die Stimmung in der deutschen Solarbranche ist so gut wie seit langem nicht mehr. Nach Jahren eines schrumpfenden Marktes geht man für 2017 wieder von einem deutlichen Wachstum aus. Das zeigt der aktuelle Photovoltaik-Geschäftsklimaindex des Bundesverbandes Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar) – wie Peter Knuth am 05.05.2017 im enerix-Blog schreibt.


Künftig alle Vierteljahre Degression

Das britische Ministerium für Energie und Klimawandel (DECC) will künftig die Photovoltaik-Einspeisetarife vierteljährlich kürzen. Die Solar Trade Association (STA), der britische Solarverband, nennt den nun veröffentlichten Bericht laut pv magazine (Sandra Enkhardt) “alarmierend”, die britische Solar-Industrie “wanke”. Bis 23.10.2015 läuft nun eine öffentliche Konsultation.

Polen mit Mini-EEG

Polen bekommt wohl ein Klein-EEG – “endlich kommt Bewegung in die Erneuerbaren Energien”, schreibt Hans-Josef Fell in seinem jünsten Newsletter. Das Argument, dass Erneuerbare Energien die Abhängigkeit Polens von Gazprom verringern helfen, brachte eine überraschende Entscheidung im polnischen Parlament, dem Seijm: Einige Regierungsabgeordnete stimmten mit der Opposition einer festen Vergütung für Anlagen bis 10kW zu.

BRD gegen EU wg. EEG

Grundsatzklage wegen Beihilfe-Definition beim EuGH

Das BMWi will jetzt grundsätzlich klären lassen, ob es sich bei den Einspeisevergütungen und Umlage-Befreiungen des EEG um Beihilfen im Brüsseler Sinn handelt. Dazu ist nun vor den Europäischen Gerichtshof eine Klage gegen die EU-Kommission eingereicht worden, wie pv magazine und Spiegel-Online berichten.

Da der Zubau neuer PV-Anlagen in Deutschland erstmals unterhalb des gesetzlichen Korridors liegt, sinken die Vergütungssätze für Photovoltaikanlagen (PV-Anlagen) im Zeitraum vom 01.10.2014 bis zum 01.12.2014 jeweils zum Monatsersten nur noch um 0.25 Prozent. Dies gab die deutsche Bundesnetzagentur bekannt.

…aber nur um ein Prozent – Homann: “Zubau neuer Anlagen liegt wieder innerhalb des gesetzlichen Korridors

Die Vergütungssätze für PV-Anlagen sinken im Zeitraum vom 01.05.2014 bis zum 1. Juli 01.07.2014 jeweils zum Monatsersten um ein Prozent. Dies gab die Bundesnetzagentur am 30.04.2014 bekannt.

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