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Archiv: Einspeisevergütung


Preise sinken, Einspeisevergütung bleibt stabil – Solar Cluster: Anlagen nicht zu klein dimensionieren

Investieren Hauseigentümer 2018 in eine Photovoltaikanlage, rechnet sich das noch mehr. Sie profitieren zum einen von gesunkenen Preisen: Um 3 bis 5 Prozent sind handelsübliche Solaranlagen im Jahr 2017 günstiger geworden. Zum anderen ist die Vergütung für den in das Stromnetz eingespeisten Solarstrom im Januar mit 12,20 Cent pro Kilowattstunde stabil geblieben – daran wird sich wohl auch nicht viel ändern. Und wer seinen Strom selbst verbraucht, der hat aufgrund der gesunkenen Investitionskosten und der teilweise gestiegenen Strompreise noch mehr Gewinn als im vorigen Jahr. Darauf wies die Branchenvereinigung Solar Cluster Baden-Württemberg am 11.01.2018 hin.


Photovoltaik-Zubau Deutschland 2014 – 2017

Die Stimmung in der deutschen Solarbranche ist so gut wie seit langem nicht mehr. Nach Jahren eines schrumpfenden Marktes geht man für 2017 wieder von einem deutlichen Wachstum aus. Das zeigt der aktuelle Photovoltaik-Geschäftsklimaindex des Bundesverbandes Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar) – wie Peter Knuth am 05.05.2017 im enerix-Blog schreibt.


Künftig alle Vierteljahre Degression

Das britische Ministerium für Energie und Klimawandel (DECC) will künftig die Photovoltaik-Einspeisetarife vierteljährlich kürzen. Die Solar Trade Association (STA), der britische Solarverband, nennt den nun veröffentlichten Bericht laut pv magazine (Sandra Enkhardt) „alarmierend“, die britische Solar-Industrie „wanke“. Bis 23.10.2015 läuft nun eine öffentliche Konsultation.

Polen mit Mini-EEG

Polen bekommt wohl ein Klein-EEG – „endlich kommt Bewegung in die Erneuerbaren Energien“, schreibt Hans-Josef Fell in seinem jünsten Newsletter. Das Argument, dass Erneuerbare Energien die Abhängigkeit Polens von Gazprom verringern helfen, brachte eine überraschende Entscheidung im polnischen Parlament, dem Seijm: Einige Regierungsabgeordnete stimmten mit der Opposition einer festen Vergütung für Anlagen bis 10kW zu.

BRD gegen EU wg. EEG

Grundsatzklage wegen Beihilfe-Definition beim EuGH

Das BMWi will jetzt grundsätzlich klären lassen, ob es sich bei den Einspeisevergütungen und Umlage-Befreiungen des EEG um Beihilfen im Brüsseler Sinn handelt. Dazu ist nun vor den Europäischen Gerichtshof eine Klage gegen die EU-Kommission eingereicht worden, wie pv magazine und Spiegel-Online berichten.

Da der Zubau neuer PV-Anlagen in Deutschland erstmals unterhalb des gesetzlichen Korridors liegt, sinken die Vergütungssätze für Photovoltaikanlagen (PV-Anlagen) im Zeitraum vom 01.10.2014 bis zum 01.12.2014 jeweils zum Monatsersten nur noch um 0.25 Prozent. Dies gab die deutsche Bundesnetzagentur bekannt.

…aber nur um ein Prozent – Homann: „Zubau neuer Anlagen liegt wieder innerhalb des gesetzlichen Korridors

Die Vergütungssätze für PV-Anlagen sinken im Zeitraum vom 01.05.2014 bis zum 1. Juli 01.07.2014 jeweils zum Monatsersten um ein Prozent. Dies gab die Bundesnetzagentur am 30.04.2014 bekannt.

Das japanische Ministerium für Wirtschaft, Handel und Industrie (METI) hat dem Vorschlag eines Sachverständigen-Ausschusses folgend Kürzungen der PV-Einspeisevergütung ab dem (am 01.04.2014 beginnenden) nächsten Finanzjahr genehmigt.

Einspeisevergütung (Feed-In-Tariff)

Eine Einspeisevergütung (engl. Feed-In-Tariff, abgek.: FiT) ist eine staatlich festgelegte Vergütung von Strom, die dazu dient, bestimmte Arten der Stromerzeugung zu fördern. In der Regel handelt es sich dabei um Erneuerbare Energien, d. h. Windkraft-, Solar, Wasserkraft-, Geothermie- und Biomasseanlagen, allerdings erhalten in manchen Staaten auch andere Arten der Stromerzeugung eine Einspeisevergütung.

Zum 31.01.2014 hat die Bundesnetzagentur die neuen Sätze für die Einspeisevergütung für Februar 2014, März 2014 und April 2014 bekannt gegeben. Die Einspeisevergütung verringert sich jeweils gegenüber dem Vormonat um 1%.

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