EEG-Umlage 2021 sinkt leicht – BEE: System muss angepasst werden

Altmaier: „Entlastung aus dem Konjunkturpaket wird umgesetzt“

Am 15.10.2020 haben die Übertragungsnetzbetreiber die Höhe der EEG-Umlage für 2021 bekanntgegeben: Die Umlage wird ab Januar 2021 durch einen Bundeszuschuss von derzeit 6,756 ct/kWh auf 6,5 ct/kWh abgesenkt. Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier sprach laut einer Medienmitteilung aus dem BMWi von einem “gehaltenen Versprechen”: Erstmals werde die EEG-Umlage durch einen Bundeszuschuss gesenkt. Der BEE forderte eine Anpassung des Umlagesystems. Ebenso der VKU. weiterlesen…

“… viele praxisrelevante Einzelfragen”

Bundesnetzagentur aktualisiert Leitfaden zu EEG-Umlagepflicht für Eigenversorger

Die Bonner Behörde reagiert mit einer neuen Veröffentlichung auf zahlreiche Anfragen zu Sonderregelungen, die eine Aussetzung oder Reduzierung der EEG-Umlagepflicht bei Erneuerbaren-Anlagen ermöglichen. Im Leitfaden geht sie zudem auf Mitteilungspflichten der Betreiber ein. Mehr dazu weiß Sandra Enkhardt am 08.10.2020 im pv magazine. weiterlesen…

Bund nimmt 2021 etwa 7,4 Mrd. Euro für Verschmutzungsrechte ein

Emissionszertifikate und EEG-Umlage

Die Bundesregierung schätzt, dass der Verkauf von Emissionszertifikaten etwa 7,4 Milliarden Euro an Gesamterlösen einbringen wird. Für das Folgejahr rechne man mit etwa € 8,9 Mrd., erklärt die Regierung in ihrer Antwort (19/22013) auf eine Kleine Anfrage (19/21715) der FDP-Bundestagsfraktion. Weiter strebt die Bundesregierung eine Senkung der EEG-Umlage aus den Einnahmen des Brennstoffemissionshandelsgesetzes und aus Mitteln des Konjunkturpaketes an, und zwar 2021 auf 6,5 Ct/kWh und 6,0 Ct/kW 2022. In diesem Jahr beträgt die Umlage 6,756 Ct/kW. (hib/PEZ) weiterlesen…

Ausgeförderte Solaranlagen sinnvoll weiterbetreiben

Agora Energiewende mit “Prosumer-Standardlastprofil”

Einer Medienmitteilung vom folgend will Agora Energiewende mit einem Konzept für Eigenverbrauch aus ausgeförderten Anlagen, das ohne teure Smart Meter auskommt und an bestehende Mechanismen des Stromsystems anknüpft, Betreiber von Solaranlagen, die ab 2021 aus der Vergütung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) fallen, ihren Solarstrom sowohl selbst verbrauchen als auch rechtssicher einspeisen lassen. weiterlesen…

CDU-Wirtschaftsflügel hält umfassende EEG-Reform für dringend notwendig – Bayern will Umlage für Eigenverbrauch abschaffen

Laut Joachim Pfeiffer sollen die Erneuerbaren mehr Systemverantwortung übernehmen und sich dem Wettbewerb stellen – Söder denkt über PV-Pflicht nach

Mit dem Corona-Konjunkturpaket hat die Regierung beschlossen, die EEG-Umlage für das kommende Jahr auf 6,5 Cent pro Kilowattstunde abzusenken und dies kurzfristig über Mittel aus dem Bundeshaushalt zu finanzieren. Die dafür erforderliche Änderung der Erneuerbaren Energien Verordnung (EEV) verteidigte der wirtschaftspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Joachim Pfeiffer. Bayern will die EEG-Umlage für Eigenverbrauch praktisch abschaffen und denkt über eine PV-Pflicht nach – so am 15. und 13.07.2020 im Portal pv magazine. weiterlesen…

Senkung der EEG-Umlage auf null

Kurzstudie: Absenkung bereits 2021 möglich

Die Deutsche Energie-Agentur dena, das Finanzwissenschaftliche Forschungsinstitut (FiFo) an der Universität zu Köln und die Stiftung Umweltenergierecht schlagen in einer gemeinsamen Kurzstudie die Absenkung der EEG-Umlage auf null vor. Zur partiellen Gegenfinanzierung soll die Stromsteuer verdoppelt werden. FiFo-Direktor Michael Thöne: „Das Modell gibt dem Bundeshaushalt auf dem Weg zur Klimaneutralität eine verlässliche Perspektive, bietet aber 2021 und 2022 noch starke und klimafreundliche Konjunkturimpulse.“ weiterlesen…

EWI und Agora Energiewende: EEG-Umlage steigt auf Rekordniveau

8,44 Cent pro Kilowattstunde möglich

Wissenschaftler befürchten, dass neben der bereits im Klimaschutzpaket beschlossenen Reduzierung der EEG-Umlage auch alle Einnahmen aus der CO2-Bepreisung von 25 Euro pro Tonne zur Senkung genutzt werden, schreibt Petra Hannen auf pv magazine. Ohne diese beiden Entlastungsmaßnahmen würde die EEG-Umlage 2021 in ihrem Szenario sogar auf 9,99 Cent pro Kilowattstunde steigen. Laut der Politikberatung Agora Energiewende (solarify.eu/nur-mit-gezieltem-zuschuss-aus-dem-bundeshaushalt) könnte die EEG-Umlage ohne politisches Eingreifen gar auf 8,6 Ct/kWh steigen. Die Experten schlagen der Regierung eine staatlich finanzierte Halbierung der Umlage vor. weiterlesen…

Nur mit gezieltem Zuschuss aus dem Bundeshaushalt …

… kann Bundesregierung Rekordanstieg der EEG-Umlage 2021 noch verhindern

Ohne aktives politisches Handeln dürfte die Ökostromumlage im nächsten Jahr auf 8,6 Cent je Kilowattstunde steigen und damit Haushalte zusätzlich belasten. Ein Zuschuss aus dem Bundeshaushalt von fünf Cent je Kilowattstunde als Teil des Corona-Konjunkturpakets könnte die EEG-Umlage hingegen in etwa halbieren und somit die Haushalte bei der Bewältigung der Corona-Krise entlasten. Das ist ein Vorschlag von Agora Energiewende. weiterlesen…

Ab Januar kostet Tonne CO2 25 Euro

Kabinettsbeschluss

Ab Januar 2021 wird in Deutschland die Tonne CO2 in allen Sektoren 25 Euro kosten. Darauf und auf weitere Änderungen am vergangenen September auf den Weg gebrachten Klimapaket einigte sich das Bundeskabinett am 20.05.2020. Ursprünglich hatte die Bundesregierung zehn Euro pro Tonne vorgeschlagen – der sollte bis 2025 auf 35 Euro steigen – was auf lautstarken Protest von NGOs und Klimapolitikern stieß. 2025 soll die Tonne CO2 nun 55 Euro kosten, danach werden Emissionszertifikate mit einem Preiskorridor von 55-65 Euro pro Stück versteigert – so Florence Schulz auf Euractiv– und zahlreiche andere Medien. weiterlesen…

Bundesregierung bereitet Verringerung der EEG-Umlage vor

Gegenfinanzierung über Haushaltsmittel

Um Bürger und Unternehmen bei den Strompreisen zu entlasten, bereitet die Bundesregierung die geplante Senkung der EEG-Umlage vor – auch für eine mögliche Entlastung in der Corona-Krise. Was dann an Fördergeld etwa für Windkraft- und Solaranlagen wegfällt, soll mit Steuergeld ausgeglichen werden. Die konkrete Höhe der dafür zur Verfügung gestellten Haushaltsmittel werde durch den Haushaltsgesetzgeber festgesetzt, heißt es in einem BMWi-Entwurf, so der Branchendienst epid. weiterlesen…