Senkung der EEG-Umlage auf null

Kurzstudie: Absenkung bereits 2021 möglich

Die Deutsche Energie-Agentur dena, das Finanzwissenschaftliche Forschungsinstitut (FiFo) an der Universität zu Köln und die Stiftung Umweltenergierecht schlagen in einer gemeinsamen Kurzstudie die Absenkung der EEG-Umlage auf null vor. Zur partiellen Gegenfinanzierung soll die Stromsteuer verdoppelt werden. FiFo-Direktor Michael Thöne: „Das Modell gibt dem Bundeshaushalt auf dem Weg zur Klimaneutralität eine verlässliche Perspektive, bietet aber 2021 und 2022 noch starke und klimafreundliche Konjunkturimpulse.“ weiterlesen…

EWI und Agora Energiewende: EEG-Umlage steigt auf Rekordniveau

8,44 Cent pro Kilowattstunde möglich

Wissenschaftler befürchten, dass neben der bereits im Klimaschutzpaket beschlossenen Reduzierung der EEG-Umlage auch alle Einnahmen aus der CO2-Bepreisung von 25 Euro pro Tonne zur Senkung genutzt werden, schreibt Petra Hannen auf pv magazine. Ohne diese beiden Entlastungsmaßnahmen würde die EEG-Umlage 2021 in ihrem Szenario sogar auf 9,99 Cent pro Kilowattstunde steigen. Laut der Politikberatung Agora Energiewende (solarify.eu/nur-mit-gezieltem-zuschuss-aus-dem-bundeshaushalt) könnte die EEG-Umlage ohne politisches Eingreifen gar auf 8,6 Ct/kWh steigen. Die Experten schlagen der Regierung eine staatlich finanzierte Halbierung der Umlage vor. weiterlesen…

Nur mit gezieltem Zuschuss aus dem Bundeshaushalt …

… kann Bundesregierung Rekordanstieg der EEG-Umlage 2021 noch verhindern

Ohne aktives politisches Handeln dürfte die Ökostromumlage im nächsten Jahr auf 8,6 Cent je Kilowattstunde steigen und damit Haushalte zusätzlich belasten. Ein Zuschuss aus dem Bundeshaushalt von fünf Cent je Kilowattstunde als Teil des Corona-Konjunkturpakets könnte die EEG-Umlage hingegen in etwa halbieren und somit die Haushalte bei der Bewältigung der Corona-Krise entlasten. Das ist ein Vorschlag von Agora Energiewende. weiterlesen…

Ab Januar kostet Tonne CO2 25 Euro

Kabinettsbeschluss

Ab Januar 2021 wird in Deutschland die Tonne CO2 in allen Sektoren 25 Euro kosten. Darauf und auf weitere Änderungen am vergangenen September auf den Weg gebrachten Klimapaket einigte sich das Bundeskabinett am 20.05.2020. Ursprünglich hatte die Bundesregierung zehn Euro pro Tonne vorgeschlagen – der sollte bis 2025 auf 35 Euro steigen – was auf lautstarken Protest von NGOs und Klimapolitikern stieß. 2025 soll die Tonne CO2 nun 55 Euro kosten, danach werden Emissionszertifikate mit einem Preiskorridor von 55-65 Euro pro Stück versteigert – so Florence Schulz auf Euractiv – und zahlreiche andere Medien. weiterlesen…

Bundesregierung bereitet Verringerung der EEG-Umlage vor

BMWi mit Absenkungs-Mechanismus – Gegenfinanzierung über Haushaltsmittel

Um Bürger und Unternehmen bei den Strompreisen zu entlasten, bereitet die Bundesregierung die geplante Senkung der EEG-Umlage vor – auch für eine mögliche Entlastung in der Corona-Krise. Was dann an Fördergeld etwa für Windkraft- und Solaranlagen wegfällt, soll mit Steuergeld ausgeglichen werden. Die konkrete Höhe der dafür zur Verfügung gestellten Haushaltsmittel werde durch den Haushaltsgesetzgeber festgesetzt, heißt es in einem BMWi-Entwurf, so der Branchendienst epid. weiterlesen…

„EEG-Umlage senken, ohne Beihilfefreiheit zu gefährden“

BEE: „Kostenvorteil der Erneuerbaren endlich an Verbraucher weitergeben!“

Am BMWi: "Hier wird an der Energiewende gearbeitet" - Foto © Agentur Zukunft für SolarifyDer Bundesverband Erneuerbare Energien bewertet es einer Medienmitteilung zufolge kritisch, dass die Senkung der EEG-Umlage – wie im Klimapakt der Bundesregierung vorgesehen – durch Einnahmen aus der CO2-Bepreisung erreicht werden soll. BEE-Präsidentin Simone Peter: „Wir finanzieren über das EEG eine Erfolgsgeschichte: Erneuerbare Energien werden immer günstiger und sind damit ein wichtiger Standortfaktor für unsere Wirtschaft. Der Kostenvorteil der Erneuerbaren Energien muss jetzt endlich auch an die Verbraucherinnen und Verbraucher weitergegeben werden“. weiterlesen…

Gefangen in der Strompreis-Spirale?

Können sich Verbraucher befreien? Heidelberger Ökostrom-Unternehmen nennt Ausweg

Endkundenpreise für Strom in Deutschland steigen jedes Jahr, während die Einkaufspreise für Strom sinken. Thorsten Zoerner, CEO der Stromdao GmbH, erklärt im Interview, warum das so ist und zeigt einen völlig neuen Ansatz, mit dem sich Stromkunden aus der Strompreisspirale befreien können. Für 2020 sind 3,4 Prozent angekündigt – ein Rekordpreis von 31,5 ct/kWh. Schuld sollen – wie immer behauptet – die Erneuerbaren Energien sein und die in ihrem Fahrwasser steigende EEG-Umlage. weiterlesen…

EEG-Umlage steigt 2020 um 5,5 Prozent

Eine Kilowattstunde wird um 0,351 Cent teurer

Die „EEG-Umlage“ genannte Sonderabgabe zur Förderung des Ökostroms wird – laut einer Mitteilung der Bundesnetzagentur – im kommenden Jahr wieder steigen, meldet der strom-report. Die Abgabe klettert 2020 von aktuell 6,405 Cent auf den neuen Wert von 6,756 Cent je Kilowattstunde [kWh]. Das ist ein Anstieg von 5,5 Prozent und entspricht 0,351 Cent pro Kilowattstunde. Der neue EEG-Umlagesatz gilt ab 01. 01.2020. weiterlesen…

EEG-Umlage-Drückeberger im Visier

Industrie drohen Nachzahlungen in Milliardenhöhe

Privathaushalte können sich der EEG-Umlage kaum entziehen. Doch für die Wirtschaft gibt es Ausnahmen – und offenbar ein riesiges Schlupfloch, das nach SPIEGEL-Informationen Hunderte Unternehmen genutzt haben, wie Frank Dohmen am 04.10.2019 in spiegel online schrieb. weiterlesen…

Plan mit vielen Tücken

EEG-Umlage CDU-Spitze will Ökostrom-Förderung abschaffen

CO2-Rauch-Wasserdampf-Fahne Kraftwerk Reuter-West und Müllverbrennungsanlage, Berlin - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft für SolarifySchlecht ist die Idee per se nicht: Die CDU-Spitze will in Zukunft keine Förderungen oder Verbote bestimmter Technologien im Energiebereich mehr. Stattdessen müsse die „Leitplanke für unser Energiesystem […] einzig und allein die Reduktion von Treibhausgas-Emissionen als Orientierungsgröße“ sein. So hat es der CDU-Bundesvorstand am 30.09.2019 beschlossen. „Ziel ist, die EEG-Umlage unter Wahrung von Bestandsschutz ganz abzuschaffen“, heißt es auf Seite 15 des Papiers zu einer „Sozialen Marktwirtschaft von Morgen“. Clemens Weiß hat das CDU-Papier für energiezukunft unter die Lupe genommen. weiterlesen…