Verbraucher werden beim Strompreis getäuscht

Stromhändler machen mit Mischpreisverfahren Gewinn, ohne wirklich Strom zu verkaufen

Jahrzehntelang waren es die fünf oder sechs Stromkonzerne, wie EON, RWE, Bayernwerk, Vattenfall, … Seit der Energiewende gibt es zusätzlich zehntausende Erzeuger von Solar- und Windstrom. Das hätten inzwischen noch viel mehr sein können, wenn die Bundesregierung nicht vor fünf Jahren den Erzeugern erneuerbarer Energien einen Stein nach dem anderen in den Weg gelegt hätte, um die Großen vor der billigeren Konkurrenz zu schützen. Hauptproblem: Das sogenannte Mischpreisverfahren (siehe solarify.eu/mischpreisverfahren). Ein Beitrag der Aktion Freiheit statt Angst. weiterlesen…

EE-Ausbau senkt Strompreis und CO2-Emissionen

Neue Analyse zum Kohleausstieg von Energy Brainpool

Seitdem der Kompromiss der Kohlekommission vorliegt, warnt vor allem die Industrie vor stark steigenden Strompreisen durch den Kohleausstieg. Das Bundesumweltministerium wiederum verweist auf eine Studie, die einen gegenteiligen Effekt prognostiziert. Ebenso Greenpeace Energy einer Medienmitteilung zufolge: Wenn ein ehrgeiziger Ausbau von Windkraft und Solaranlagen über die bisherige EEG-Planung hinaus den geplanten Kohleausstieg begleitet, kann dies den Strompreis und die europäischen CO2-Emissionen deutlich senken. weiterlesen…

Netzkosten deutlich höher als EEG-Umlage


Grund: Steigende Netzentgelte und neue Offshore-Umlage

Deutschlands Haushalte zahlen immer mehr Geld für das Stromnetz. Während die EEG-Umlage zur Finanzierung der Energiewende auf 6,405 Cent pro Kilowattstunde sinkt (Solarify berichtete), steigen 2019 die Haushaltskosten für das Stromnetz auf durchschnittlich 8 ct/kWh. Grund dafür sind steigende Netzentgelte sowie die neue Offshore-Umlage, mit der Stromleitungen für Meeres-Windparks finanziert werden. Jährlich zahlen Stromkunden mindestens 25 Milliarden Euro allein für Bau und Betrieb der Stromleitungen. Dies geht laut einer Medienmitteilung aus Berechnungen des Ökostromanbieters LichtBlick hervor. weiterlesen…

Wortbruch der Atomkonzerne


Ein Kommentar von Henrik Paulitz, Referent für Energiepolitik – IPPNW

Die Atomkraftwerksbetreiber hatten jahrzehntelang versprochen, nach der Abschaltung der Atomkraftwerke müsse die Allgemeinheit keinen Cent (Pfennig) für die Atommüll-Entsorgung bezahlen. 2016 setzte die mächtige Atomindustrie durch, dass der Staat den Unternehmen die Verantwortung für die Atommüll-Endlagerung abnimmt. Die Steuerzahler haften nun für dreistellige Milliardenbeträge. Dieser Wortbruch der Konzerne ist noch lange nicht aufgearbeitet. weiterlesen…

E.ON-Solarcloud: Nebelkerze für die Energiewende


Verbrauchertäuschung und Energiewende-Fake” – von Susanne Jung

E.ON wirbt aktuell mit einem auf den ersten Blick verlockenden Angebot: Wenn Strom aus der eigenen Solaranlage im Haus nicht selbst verbraucht wird, kann der überschüssige Anteil in einer Cloud zwischengespeichert und zu einem späteren Zeitpunkt abgerufen werden. Doch: “Ob die Verbraucher mit diesem Stromliefervertrag gut beraten sind, sollte dringend überprüft werden. Wer wenig fragt, wird schnell in die Irre geleitet” – so Susanne Jung auf der Webseite des Solarenergie-Förderverein Deutschland e.V.. Ein Artikel auf cleanthinking urteilt kurz und bündig: “…eher kontraproduktiv für die Realisierung der Energiewende”.
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Einheitliche Strompreise sichern


Bundesregierung will einheitlichen Strommarkt in Deutschland gesetzlich absichern

Die geschäftsführende Bundesregierung will eine Aufteilung Deutschlands in zwei Strompreiszonen verhindern. Um die einheitliche Stromgebotszone in Deutschland zu sichern, hatte das Bundeskabinett im November die Änderung der Stromnetzzugangsverordnung auf den Weg gebracht. Der Bundesrat hat dem nun zugestimmt, wie das Bundespresseamt am 15.12.2017 mitteilte.
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Strompreise in Deutschland


Neue zahlen von Strom-Report

Der durchschnittliche Strompreis für Privathaushalte ist seit der Jahrtausendwende von 13,94 auf 29,16 Cent pro Kilowattstunde gestiegen. Dies entspricht einer Steigerung von 109% beziehungsweise 6% pro Jahr. In diesen 29,16 Cent sind die Kosten für Stromerzeugung, Transport und alle Steuern und Abgaben enthalten. Das Portal Strom-Report teilte am 09.03.2017 die neuesten Zahlen mit. weiterlesen…

Strompreis trotz steigender EEG-Umlage stabil


Grund: Börsenpreise sinken

agora_logoDie Umlage nach dem “Erneuerbare-Energien-Gesetz-(EEG-Umlage – derzeit 6,35 Ct) wird 2017 auf 7,1 bis 7,3 Ct/kWh ansteigen. Die für die Stromkunden maßgeblichen Einstandskosten für die Stromvertriebe ändern sich allerdings kaum: Die Summe aus Börsenstrompreis und EEG-Umlage wird der Prognose zufolge weiterhin knapp unter 10 Ct/kWh liegen. Hauptursache dafür sind gesunkene Strompreise an der Börse, für Konsumenten müsse sich daher nichts ändern. Das zeigt der EEG-Rechner von Agora Energiewende. weiterlesen…

Atomstrom in Frankreich wird teurer


Schlechte Aussichten für Frankreichs Energiezukunft

energiezukunft_logo_neuDie Verluste des schon seit Jahren defizitären französischen Atomkonzerns Areva gehen inzwischen in die Milliarden. Frankreich zerschlägt denn auch jetzt den zu 85 Prozent staatlichen Atomkonzern und baut das Unternehmen um. Das könnte Frankreichs Energieversorgung auf lange Sicht in Schwierigkeiten bringen, denn viel zu wenig Geld floss in den letzten Jahren in den Ausbau Erneuerbarer Energien, wie Nicole Allé in energiezukunft schreibt. weiterlesen…