„CO2-Preis rauf, EEG-Umlage runter“

Agora Energiewende: Stromkosten könnten schon 2022 drastisch gesenkt werden

Durch die Nutzung zusätzlicher Einnahmen aus einer CO2-Preiserhöhung für die Senkung der EEG-Umlage können die Strompreise in Deutschland massiv gesenkt werden. Das zeigen am 07.05.2021 veröffentlichte aktuelle Berechnungen von Agora Energiewende. Die EEG-Umlage, die heute bei 6,5 Cent pro Kilowattstunde liegt, könnte damit mehr als halbiert werden und so wieder auf das Niveau von 2010 sinken (Grafik: CO2-Preis und EEG-Umlage – © agora-energiewende.de). weiterlesen…

Weniger als 1ct pro Kilowattstunde: Niedrig-Weltrekord

Saudi-Arabiens zweite Photovoltaik-Ausschreibung zeigt klaren Preis-Trend

Der rekordverdächtig niedrige Preis wurde für das 600-MW-PV-Projekt „Al Shuaiba PV IP“ geboten. Er war in der zweiten Runde des Ausschreibungsprogramms des Landes für erneuerbare Energien enthalten – so (u.a.) Emiliano Bellini am 09. 04.2021 in pv magazine. Mehr als 3,6 GW PV seien in den ersten zwei Ausschreibungsrunden in Saudi-Arabien bezuschlagt worden. weiterlesen…

Energiewende naturverträglich und verbraucherfreundlich gestalten

vzbv und BUND veröffentlichen Klimaschutz-Papier

Klimaschutz und der Schutz von Verbraucherinnen und Verbrauchern sind eng miteinander verbunden. Eine kluge Umwelt- und Klimapolitik ist verbraucherfreundlich. Gut sanierte Mietwohnungen etwa senken den Energiebedarf und damit verbundene Treibhausgasemissionen. Gleichzeitig entlasten sie Mieterinnen und Mieter von hohen Nebenkosten. Verbraucherpolitische und ökologische Fragen müssen also zusammengedacht und integriert gelöst werden.
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Coronageschädigte Firmen über Strompreis entlastet

Nicht sachgerechte Netzentgelte vermieden

Auf Vorschlag von Bundeswirtschaftsminister Altmaier hat das Bundeskabinett am 19.08.2020 die Verordnung zur Umsetzung pandemiebedingter und weiterer Anpassungen in Rechtsverordnungen auf Grundlage des Energiewirtschaftsgesetzes beschlossen. Die Verordnung enthält eine Übergangsregelung für stromintensive Unternehmen, die bisher individuelle Netzentgelte erhalten. Angesichts der Besonderheiten des Jahres 2020 sollen die Voraussetzungen für abgesenkte Netzentgelte auch auf Basis der Verbrauchsdaten des Kalenderjahres 2019 geprüft werden können. weiterlesen…

Zaghaftigkeit wird teuer

Grüne: Ambitionierter Erneuerbaren-Ausbau senkt Strompreis bis 2030

Mit dem Klimapaket hat die Bundesregierung ihr Ziel erneuert, 65 Prozent Anteil von Photovoltaik, Windkraft und Co. zu erreichen. Eine Kurzstudie der Grünen zeigt nun, dass die Stromkunden gut fünf Milliarden Euro jährlich mehr bezahlen müssen, wenn der Ausbau der Erneuerbaren weiter lahmt. Mehr zur Stromkostensenkung durch den Ausbau der erneuerbaren Energien (EE) von Sandra Enkhardt im pv magazine vom 23.09.2019. weiterlesen…

Verbraucher werden beim Strompreis getäuscht

Stromhändler machen mit Mischpreisverfahren Gewinn, ohne wirklich Strom zu verkaufen

Jahrzehntelang waren es die fünf oder sechs Stromkonzerne, wie EON, RWE, Bayernwerk, Vattenfall, … Seit der Energiewende gibt es zusätzlich zehntausende Erzeuger von Solar- und Windstrom. Das hätten inzwischen noch viel mehr sein können, wenn die Bundesregierung nicht vor fünf Jahren den Erzeugern erneuerbarer Energien einen Stein nach dem anderen in den Weg gelegt hätte, um die Großen vor der billigeren Konkurrenz zu schützen. Hauptproblem: Das sogenannte Mischpreisverfahren (siehe solarify.eu/mischpreisverfahren). Ein Beitrag der Aktion Freiheit statt Angst. weiterlesen…

Erhöht Kohleausstieg tatsächlich Strompreis?

MDR-Faktencheck

“Nicht jede Behauptung von Spitzenpolitikern ist wahr. Immer häufiger werden gezielt ‘alternative Fakten’ in Umlauf gebracht,” so der Rundfunksender MDR AKTUELL, der daher “mindestens zwei Mal pro Woche im Faktencheck Behauptungen und Fakten” überprüfen will. Am 19.02.2019 nahm sich MDR-Redakteur Ralf Geißler der umstrittenen Frage nach dem infolge des Kohleausstiegs angeblich steigenden Strompreis an. Die Antwort fällt divers aus – jedenfalls kein klares “Ja”. weiterlesen…

EE-Ausbau senkt Strompreis und CO2-Emissionen

Neue Analyse zum Kohleausstieg von Energy Brainpool

Seitdem der Kompromiss der Kohlekommission vorliegt, warnt vor allem die Industrie vor stark steigenden Strompreisen durch den Kohleausstieg. Das Bundesumweltministerium wiederum verweist auf eine Studie, die einen gegenteiligen Effekt prognostiziert. Ebenso Greenpeace Energy einer Medienmitteilung zufolge: Wenn ein ehrgeiziger Ausbau von Windkraft und Solaranlagen über die bisherige EEG-Planung hinaus den geplanten Kohleausstieg begleitet, kann dies den Strompreis und die europäischen CO2-Emissionen deutlich senken. (Foto: Kohlekraftwerk Niederaußem – © Franziska Vogt, Agentur Zukunft für Solarify) weiterlesen…