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Archiv: Windkraft


Photovoltaik räumt alle Zuschläge bei gemeinsamer Ausschreibung mit Windkraft an Land ab

32 zu 0 – so lautet das Ergebnis bei der ersten technologieoffenen Ausschreibung zugunsten der Photovoltaik. Der durchschnittliche, mengengewichtete Zuschlagswert lag mit 4,67 Cent pro Kilowattstunde leicht über dem Ergebnis der reinen Photovoltaik-Ausschreibung vom Februar. hat sich die von der Bundesnetzagentur veröffentlichte Liste der Zuschläge am 12.04.2018 für das pv magazine genauer angeschaut.


Ausschließlich aus Wasser und Wind

Portugal habe im März 2018 mehr Strom aus sauberen Energiequellen wie Wasser- und Windkraft produziert, als es tatsächlich benötigte, konnte also seinen Energiebedarf regelmäßig zu 100 Prozent durch Erneuerbare Energien decken, wie Sam Morgan am 03.04.2018 für EURACTIV.com berichtet. Der Mangel an Stromverbindungen mit dem Rest Europas bleibe jedoch weiterhin problematisch.


Gute Nachrichten fürs Klima: Weltweit gehen immer weniger neue Kohlemeiler in Betrieb – ab 2022 könnte die globale Kohleflotte sogar schrumpfen

Bereits das zweite Jahr in Folge ist die Zahl der weltweit in Entwicklung befindlichen Kohlekraftwerke stark zurückgegangen. Die Anzahl neu errichteter und in Betrieb gegangener Kohleanlagen sank 2017 um 28 Prozent, Baubeginne waren um 29 Prozent rückläufig. Zudem gab es etwa 22 Prozent weniger Genehmigungen und Planungen für neue Kraftwerke. Diese Zahlen veröffentlichten am 22.03.2018 die Umweltorganisationen Greenpeace und Sierra Club gemeinsam mit Coalswarm, einem globalen Netzwerk für Informationen über Kohlekraft. Clemens Weiss hat sich die Zahlen für energiezukunft angeschaut.


Technologieneutrale Auktionen ungeeignet für ausgewogenen Mix aus Windkraft und Solarenergie

Erstmals wird aktuell der Bau von Windenergieanlagen an Land und Solarparks in einem gemeinsamen Verfahren durch die Bundesnetzagentur ausgeschrieben. Dabei treten beide Technologien in einem Kostenwettbewerb gegeneinander an. Unabhängig vom für Anfang April erwarteten Ausgang dieses Pilotverfahrens weisen der Bundesverband Solarwirtschaft e.V. und der Bundesverband WindEnergie e.V. gemeinsam auf die hohe Bedeutung eines ausgewogenen Mix Erneuerbarer Energien hin. Rückendeckung erhalten sie dabei von einer aktuellen Analyse des Deutschen Wetterdienstes (DWD), der die Wetterdaten der vergangenen 20 Jahre untersucht hat. Demnach kann der kombinierte Einsatz von Photovoltaik sowie Windkraft an Land und auf See die Stromproduktion aus Erneuerbaren Energien stabilisieren.


Zukunftsperspektiven geprägt durch Unsicherheit

2017 wurde in der EU mit knapp 16.000 MW Windkraftleistung so viel zugebaut wie in keinem Jahr zuvor. Alle erneuerbaren Kraftwerke konnten 85% des Kraftwerkzubaus in der EU für sich verbuchen. Die Zukunft der Windenergie in Europa ist aber alles andere als sicher. Das teilt die österreichische Windenergie-Vereinigung IG Windkraft am 14.02.2018 mit:
„Der Umstieg auf Ausschreibungen verläuft viel chaotischer als wir annahmen. Darüber hinaus fehlt den meisten Regierungen die Klarheit, wie es nach 2020 mit dem Windenergieausbau weitergehen soll“, bemerkt Giles Dickson, Geschäftsführer des europäischen Windenergieverbandes WindEurope.


Sitzt die Weltbevölkrung ohne “ewiges Eis” bald auf dem Trockenen?

Die größten Flüsse der Erde entspringen vergletscherten Gebirgsregionen. Viele Gletscher könnten mit dem Klimawandel verschwinden. Wird das Wasser knapp? Weltweit gibt es rund 200 000 Gletscher. Vor allem in mittleren und tiefen Breiten erfüllen Gletscher eine zentrale Rolle im Wasserkreislauf, indem sie Abflussschwankungen ausgleichen. In einer Studie für alle Gebirge der Erde und die Einzugsgebiete ihrer großen Flüsse sind Wissenschaftler der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH Zürich) dieser Frage nachgegangen, wie Matthias Huss am 09.02.2018 im “Zukunftsblog” der ETH Zürich beschrieb.


Wegen hoher Unsicherheiten künftig Investitionseinbruch um 60 Prozent

2017 konnte der Ausbau der Windkraft am Meer in Europa um 50 Prozent gesteigert werden. Auch wenn die Branche den Ausbaurekord begrüße, zeige ein genauerer Blick große Unsicherheiten für die Zukunft. Durch die Änderung von Fördersystemen versuchten viele Betreiber ihre Projekte noch schnell in bestehenden Systemen zu errichten. Die um 60% eingebrochenen Investitionen zeigten ebenfalls die große Verunsicherung der Windbranche, verlautbart der österreichische Verband IG WINDKRAFT am 07.02.2018 in seiner Pressemitteilung. „Europa muss möglichst rasch zu stabilen Rahmenbedingungen zurückkehren“, fordert Stefan Moidl, Geschäftsführer der IG Windkraft.


EUROSOLAR fordert konkrete Schritte von der GroKo

Bei den anstehenden Koalitionsverhandlungen zwischen Union und SPD müsse deutlich mehr energiepolitischer Ehrgeiz entwickelt werden, um den Herausforderungen gerecht zu werden. Eine pauschale Prozentangabe von 65% Erneuerbaren Energien bis 2030 sei nicht ausreichend und lediglich die Fortschreibung der aktuellen Trends. EUROSOLAR forderte die Verhandlungspartner auf, sich auf konkrete, verlässliche und langfristig angelegte Instrumente für den Ausbau Erneuerbarer Energien zu verständigen, anstatt abstrakte Zielmarken für das Jahr 2030 zu diskutieren. Bei den Ausschreibungen für Windkraftanlagen an Land müsse die De-Minimis-Regelung eingeführt werden und die Photovoltaik müsse von Ausbaudeckeln und der Sonnensteuer auf den Eigenverbrauch befreit werden, heißt es in der Pressemitteilung Nr. 2239 vom 23.01.2018.


Tillmann Weber analysiert am 15.12.2017 in ErneuerbareEnergien neue ISE-Daten zum Windstrom

mit freundlicher Genehmigung
Zum Jahresende werden die Windparks in Deutschland erstmals mehr als 100 Terawattstunden (TWh) in einem Jahr eingespeist haben. Damit nahm die Erzeugung im Vergleich zum Vorjahr um mehr als 20 Prozent zu – und auch sonst häufen sich die Rekorde beim Einspeisen.
Wie die Daten der vom Erneuerbare-Energien-Institut Fraunhofer ISE gepflegten Statistik Energy-Charts bereits Mitte Dezember verraten, dürfte die Windkraft die Messlatte auf Höhe von 100 TWh in den nächsten Tagen reißen. So zeigte das ISE-Barometer am Abend des 15.12.2017 eine Einspeisung von bereits 7,66 TWh im Abschlussmonat des nun ausgehenden Jahres 2017 an.


Mehr als 100 % EE mit Hydro + Wind + Bio seit 3 Jahren – verkehrsbedingte CO2-Emissionen durch Biokraftstoffe um 7 % gesenkt

Die SolarSuperState Association hat Uruguay in New York den 1. SolarSuperState-Preis 2017 in der Kategorie SolarSuperState verliehen. Das südamerikanische Land am Rio de la Plata hat die CO2-Emissionen des Verkehrssektors aufgrund verstärkten Einsatzes von Biokraftstoffen um 7% reduziert.

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