“Heiße Luft haben wir schon genug…”

Niederösterreich bereits heute vom Klimawandel betroffen

90 Prozent der niederösterreichischen Bevölkerung sieht bereits Auswirkungen des Klimawandels in Niederösterreich oder rechnet damit in den nächsten Jahren. Darüber hinaus fordern zwei Drittel den weiteren Ausbau der Windkraft im eigenen Bundesland. Dies sind einige Ergebnisse einer aktuellen Umfrage des Instituts für statistische Analysen Jaksch und Partner GmbH. weiterlesen…

„Wir bräuchten 1.300 Windkraftanlagen pro Jahr“

„Wir bräuchten etwa 1.300 Windkraftanlagen pro Jahr“

Fehlende Flächen, langsame Genehmigungsverfahren: Wenn die aktuelle Entwicklung bei der Windkraft so weitergehe, dann sei die Energiewende in Gefahr, sagte Patrick Graichen vom Thinktank Agora Energiewende im Deutschlandfunk. Die Zahl der neuen Windräder müsse deutlich steigen. – Patrick Graichen im Gespräch mit Niklas Potthoff – in der Sendereihe “Umwelt und Verbraucher” des DLF vom 11.06.2019. weiterlesen…

Was es für Solar 2.0 oder 3.0 noch braucht

Kombination mehrerer Erneuerbarer mit Speichern oder Power-to-X-Anlagen helfen Strom grundlastfähig machen

Solarpower Europe ist optimistisch, was die Entwicklung des Photovoltaik-Marktes in der EU angeht. Zur Intersolar in München wird der europäische Verband seinen aktualisierten „Global Market Outlook“ präsentieren. Bereits vorab verkündete CEO Walburger Hemetsberger auf Presseveranstaltungen in Berlin, dass SolarPower Europe die Erwartungen für 2019 und 2020 beim Zubau deutlich nach oben korrigieren wird. Sandra Enkhardt dazu im pv magazine vom 03.05.2019. weiterlesen…

Uruguay vollendet seine Energiewende

Erfolgsgeschichte, an der auch deutsche Unternehmen beteiligt sind

Sein Energiewende-Kapitel hat Uruguay bereits vor vielen Jahrzehnten gestartet. 1945 wurde das erste von vier großen Wasserkraftwerken zur erneuerbaren Stromerzeugung errichtet. Es hat eine Leistung von 152 Megawatt (MW) und wurde nach dem ehemaligen Präsidenten „Dr. Gabriel Terra“ benannt. Planer des Kraftwerks war Adolf Ludin, ein deutscher Ingenieur und Spezialist auf dem Gebiet des Wasser- und Talsperrenbaus. Rund 70 Jahre später sollten erneut deutsche Unternehmen eine wichtige Rolle bei der uruguayischen Energiewende spielen, berichtet Joschua Katz in seinem Artikel auf energiezukunft.eu. weiterlesen…

juwi baut tausendstes Windrad der Firmengeschichte

Jubiläumsanlage entsteht im ostthüringischen Mohlis

Das Projekt sei ein außergewöhnlicher Meilenstein in der über 22-jährigen Firmengeschichte des herstellerunabhängigen Projektentwicklers für Wind- und Solarparks: Mit dem Bau der vier Anlagen in Thüringen erreiche juwi als einer der ersten deutschen Projektentwickler die Marke von 1.000 Windrädern onshore. Das teilte das Unternehmen in einer Pressemitteilung mit. Gerade habe juwi in Mohlis, rund 25 Kilometer östlich von Gera, mit den Fundamentarbeiten begonnen, im Spätsommer würden die Anlagen in Betrieb gehen. Zugleich sei juwi mit dem Bau der vier Windräder bei Mohlis erfolgreich in der neuen EEG-Welt angekommen: Denn das Projekt gehöre zu den ersten des Unternehmens, die im vergangenen Jahr einen Zuschlag der Bundesnetzagentur erhalten haben und die nun gebaut werden. “Zuschläge in Höhe von mehr als 230 Megawatt für Wind- und Solarparks machen juwi auch im Jahr 2018 zu einem der erfolgreichsten Projektentwickler Deutschlands”, hieß es in der Mitteilung. weiterlesen…

China will noch mehr Windparks bauen

Nicht kleckern, sondern klotzen

Die chinesische Regierung hat verschiedene Windprojekte genehmigt, darunter den Bau von 24 Offshore-Windparks vor der Küste der Provinz Jiangsu sowie einen 6-Gigawatt-Windkomplex, der die Olympischen Winterspiele 2022 mit Strom versorgen soll. Das berichtet windmesse.de. China, das ohnehin schon auf Platz 1 der Länder mit den höchsten Ausbauzahlen stehe, werde auch weiterhin massiv in Windenergie investieren. weiterlesen…

Werner Kleinkauf feiert 80. Geburtstag

Pionier der Energiewende gründete 1988 heutiges Fraunhofer IEE

Die Anfänge der heutigen Energiewende liegen über 40 Jahre zurück. Einer der Pioniere ist Prof. Dr. Werner Kleinkauf, der Anfang der 70er Jahre bei der DLR mit der Forschung und Entwicklung zur Nutzung der erneuerbaren Energien begann und ab 1976 an der Universität Kassel fortsetzte, 1981 Mitbegründer der heutigen SMA Solar Technology AG und 1988 Gründer des heutigen Fraunhofer IEE war. Als einer der ersten habe er die Bedeutung der Systemforschung für eine stabile und sichere Stromversorgung mit Wind- und Solarenergie erkannt und zitierte dafür immer wieder den griechischen Philosophen Aristoteles: “Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile”. Schwerpunkte seiner Forschungsarbeit waren Regelungstechnik, Leistungselektronik, Stromrichtertechnik und Energiesystemtechnik. weiterlesen…

Keine Netzengpässe in Süddeutschland


Neuer Bericht der Bundesnetzagentur bestätigt

Bayerns Stromdefizit wird immer größer. Bis vor wenigen Jahren versorgte sich der Freistaat noch zu rund 60 Prozent aus Atomkraftwerken. Der nimmt an, aber aktuell ist der Ausbau der Photovoltaik viel zu gering – der Bau von Windkraftwerken ist fast zum Erliegen gekommen. Der neuste Bericht der Bundesnetzagentur zeigt, dass es in Bayern wie auch in den anderen süddeutschen Ländern keine Engpässe im Stromnetz gibt. Es ist ausreichend Platz für die Energiewende mit Photovoltaik und Windkraft. Das schließt Raimund Kamm, Landesvorsitzender Bayern des Bundesverbandes WindEnergie e.V. (BWE) laut einer Mailzusendung vom 02.11.2018 (veröffentlicht in pv magazine). weiterlesen…

Windkraftausbau bricht ein


Zahlen de UBA – Fell: “sogar schneller als befürchtet”

“Der Windkraftausbau bricht in Deutschland massiv ein, schneller und tiefer als von vielen erwartet”, schreibt Energieexperte Hans-Josef Fell in seiner jüngsten Rundmail. Als Beleg nimmt er die neuen Zahlen der Arbeitsgruppe Erneuerbare Energien-Statistik (AGEE-Stat), veröffentlicht vom Umweltbundesamt (UBA) für das erste Halbjahr 2018. weiterlesen…

Wie der Klimawandel die Windkraft beeinflusst


Studie anhand hochaufgelöster Modelle prognostiziert große regionale Unterschiede und starke saisonale Schwankungen in Europa

Der Klimawandel stellt die Windkraft in Europa vor große Herausforderungen. Dies haben Forscher am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) anhand räumlich und zeitlich hochaufgelöster Klimamodelle festgestellt. Demnach wird sich die mittlere Windstromerzeugung für den gesamten europäischen Kontinent bis Ende des 21. Jahrhunderts nur geringfügig ändern. Dafür sind im Allgemeinen größere jahreszeitliche Schwankungen sowie eine Häufung von Schwachwindphasen zu erwarten. weiterlesen…