juwi baut tausendstes Windrad der Firmengeschichte

Jubiläumsanlage entsteht im ostthüringischen Mohlis

Das Projekt sei ein außergewöhnlicher Meilenstein in der über 22-jährigen Firmengeschichte des herstellerunabhängigen Projektentwicklers für Wind- und Solarparks: Mit dem Bau der vier Anlagen in Thüringen erreiche juwi als einer der ersten deutschen Projektentwickler die Marke von 1.000 Windrädern onshore. Das teilte das Unternehmen in einer Pressemitteilung mit. Gerade habe juwi in Mohlis, rund 25 Kilometer östlich von Gera, mit den Fundamentarbeiten begonnen, im Spätsommer würden die Anlagen in Betrieb gehen. Zugleich sei juwi mit dem Bau der vier Windräder bei Mohlis erfolgreich in der neuen EEG-Welt angekommen: Denn das Projekt gehöre zu den ersten des Unternehmens, die im vergangenen Jahr einen Zuschlag der Bundesnetzagentur erhalten haben und die nun gebaut werden. “Zuschläge in Höhe von mehr als 230 Megawatt für Wind- und Solarparks machen juwi auch im Jahr 2018 zu einem der erfolgreichsten Projektentwickler Deutschlands”, hieß es in der Mitteilung. weiterlesen…

China will noch mehr Windparks bauen

Nicht kleckern, sondern klotzen

Die chinesische Regierung hat verschiedene Windprojekte genehmigt, darunter den Bau von 24 Offshore-Windparks vor der Küste der Provinz Jiangsu sowie einen 6-Gigawatt-Windkomplex, der die Olympischen Winterspiele 2022 mit Strom versorgen soll. Das berichtet windmesse.de. China, das ohnehin schon auf Platz 1 der Länder mit den höchsten Ausbauzahlen stehe, werde auch weiterhin massiv in Windenergie investieren. weiterlesen…

Werner Kleinkauf feiert 80. Geburtstag

Pionier der Energiewende gründete 1988 heutiges Fraunhofer IEE

Die Anfänge der heutigen Energiewende liegen über 40 Jahre zurück. Einer der Pioniere ist Prof. Dr. Werner Kleinkauf, der Anfang der 70er Jahre bei der DLR mit der Forschung und Entwicklung zur Nutzung der erneuerbaren Energien begann und ab 1976 an der Universität Kassel fortsetzte, 1981 Mitbegründer der heutigen SMA Solar Technology AG und 1988 Gründer des heutigen Fraunhofer IEE war. Als einer der ersten habe er die Bedeutung der Systemforschung für eine stabile und sichere Stromversorgung mit Wind- und Solarenergie erkannt und zitierte dafür immer wieder den griechischen Philosophen Aristoteles: “Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile”. Schwerpunkte seiner Forschungsarbeit waren Regelungstechnik, Leistungselektronik, Stromrichtertechnik und Energiesystemtechnik. weiterlesen…

Keine Netzengpässe in Süddeutschland


Neuer Bericht der Bundesnetzagentur bestätigt

Bayerns Stromdefizit wird immer größer. Bis vor wenigen Jahren versorgte sich der Freistaat noch zu rund 60 Prozent aus Atomkraftwerken. Der nimmt an, aber aktuell ist der Ausbau der Photovoltaik viel zu gering – der Bau von Windkraftwerken ist fast zum Erliegen gekommen. Der neuste Bericht der Bundesnetzagentur zeigt, dass es in Bayern wie auch in den anderen süddeutschen Ländern keine Engpässe im Stromnetz gibt. Es ist ausreichend Platz für die Energiewende mit Photovoltaik und Windkraft. Das schließt Raimund Kamm, Landesvorsitzender Bayern des Bundesverbandes WindEnergie e.V. (BWE) laut einer Mailzusendung vom 02.11.2018 (veröffentlicht in pv magazine). weiterlesen…

Windkraftausbau bricht ein


Zahlen de UBA – Fell: “sogar schneller als befürchtet”

“Der Windkraftausbau bricht in Deutschland massiv ein, schneller und tiefer als von vielen erwartet”, schreibt Energieexperte Hans-Josef Fell in seiner jüngsten Rundmail. Als Beleg nimmt er die neuen Zahlen der Arbeitsgruppe Erneuerbare Energien-Statistik (AGEE-Stat), veröffentlicht vom Umweltbundesamt (UBA) für das erste Halbjahr 2018. weiterlesen…

Wie der Klimawandel die Windkraft beeinflusst


Studie anhand hochaufgelöster Modelle prognostiziert große regionale Unterschiede und starke saisonale Schwankungen in Europa

Der Klimawandel stellt die Windkraft in Europa vor große Herausforderungen. Dies haben Forscher am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) anhand räumlich und zeitlich hochaufgelöster Klimamodelle festgestellt. Demnach wird sich die mittlere Windstromerzeugung für den gesamten europäischen Kontinent bis Ende des 21. Jahrhunderts nur geringfügig ändern. Dafür sind im Allgemeinen größere jahreszeitliche Schwankungen sowie eine Häufung von Schwachwindphasen zu erwarten. weiterlesen…

Wie man 65 Prozent Erneuerbare Energien bis 2030 in die Stromnetze bekommt


Agora-Studie: Koalitionsziel für Strom aus Erneuerbaren Energien realisierbar

Deutschland kann den Anteil Erneuerbarer Energien am Stromverbrauch bis 2030 von derzeit rund 36 Prozent auf 65 Prozent erhöhen und damit dieses im Koalitionsvertrag von CDU/CSU und SPD gesetzte Ziel erreichen. Mit einem Bündel von Maßnahmen können die Stromnetze in den kommenden zwölf Jahren soweit modernisiert werden, dass sie die zusätzlichen Mengen aufnehmen und transportieren können. Das zeigt die Analyse von Agora Energiewende, die am 06.07.2018 veröffentlicht wurde. Sie betrachtet in zwei Teilen sowohl den notwendigen Zubau von Wind- und Solaranlagen, damit das 65-Prozent-Ziel eingehalten wird, als auch die Maßnahmen, die zur Integration des Stroms aus Erneuerbaren Energien in die Stromnetze ergriffen werden müssen. weiterlesen…

Projekt „Empower Refugees“ fördert Integration und Qualifizierung


Geflüchtete werden zu Facharbeitern für Windenergieanlagen

Seit März nehmen zwölf geflüchtete junge Männer an einer fünfmonatigen Maßnahme der Kraftwerksschule e.V. (KWS) in Essen teil, die sie auf eine Ausbildung im elektrotechnischen Bereich vorbereitet. Im Anschluss daran haben die Teilnehmer die Möglichkeit, in einer 16-monatigen Umschulung den Beruf des IHK-geprüften Industrieelektrikers für Windenergieanlagen zu erlernen. Damit wird zum einen ein Beitrag zur Integration geleistet und gleichzeitig dem massiven Fachkräftemangel entgegengewirkt, den die Serviceunternehmen in der Windindustrie schon seit langem beklagen. weiterlesen…

Internationale Erfahrungen mit Ausschreibungen für Windenergie


IG Windkraft präsentiert Studie des IZES zur Analyse von Fördersystemen in acht Ländern

Am 07.06.2018 wurde in Wien erstmals die neue Studie des IZES (Institut für ZukunftsEnergie- und Stoffstromsysteme) präsentiert, die internationale Erfahrungen von Ausschreibesystemen analysiert hat, und die erstaunliche Ergebnisse zu Tage brachte. weiterlesen…

Windkraft an Land gegen PV chancenlos


Photovoltaik räumt alle Zuschläge bei gemeinsamer Ausschreibung mit Windkraft an Land ab

32 zu 0 – so lautet das Ergebnis bei der ersten technologieoffenen Ausschreibung zugunsten der Photovoltaik. Der durchschnittliche, mengengewichtete Zuschlagswert lag mit 4,67 Cent pro Kilowattstunde leicht über dem Ergebnis der reinen Photovoltaik-Ausschreibung vom Februar. hat sich die von der Bundesnetzagentur veröffentlichte Liste der Zuschläge am 12.04.2018 für das pv magazine genauer angeschaut.
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