Warum wir uns mit Power-to-X beschäftigen

“Essenziell für den Klimaschutz”

Das Magazin Chemie Ingenieur Technik veröffentlichte am 23.01.2020 eine Sonderausgabe zum Thema „Power-to-X“: „Die Chemie ist die zentrale Wissenschaft, um den Umbau des Energiesystems zu ermöglichen,“ heißt es im Editorial von CEC-Direktor Walter Leitner, Rüdiger Eichel (FZ Jülich) und Kurt Wagemann (DECHEMA). Denn wir müssten den Anstieg von CO2 in der Atmosphäre nicht nur reduzieren, sondern benötigten inzwischen negative Emissionen, um die Erdoberflächentemperatur auf unter 2 Grad zu begrenzen. Strom aus erneuerbaren Quellen zu nutzen, um aus CO2 Chemikalien oder Energieträger herzustellen, sei also essenziell für den Klimaschutz. Solarify dokumentiert. weiterlesen…

Schulze bei COP25: “Wir brauchen eine globale Strategie für grünen Wasserstoff”

BMU gründet internationale Wissens- und Vernetzungsplattform für E-Fuel aus Ökostrom

Das Bundesumweltministerium will – einer Medienmitteilung zufolge – die internationale Zusammenarbeit bei nachhaltigen synthetischen Brenn-, Kraft- und Grundstoffen aus Ökostrom (Power-to-X) ausbauen. Bundesumweltministerin Svenja Schulze kündigte dazu am 10.12.2019 im Rahmen der Weltklimakonferenz COP25 in Madrid den Aufbau eines Power-to-X-Sekretariats an, das künftig die Plattform für ein internationales Power-to-X-Netzwerk bilden soll. Das Sekretariat wird seinen Sitz in Berlin haben. weiterlesen…

PtX-Technologie erspart uns nicht das Stromsparen

Bedeutung von Power-to-X für den Klimaschutz in Deutschland

Power-to-X-Stoffe können im Flug- und Schiffsverkehr, in der Industrie und für die Versorgungssicherheit im Stromsektor ab dem Jahr 2030 einen Beitrag leisten, um die langfristigen Klimaschutzziele zu erreichen. Sie tragen jedoch nicht automatisch zum Klimaschutz bei, sondern nur dann, wenn sie aus zusätzlich erzeugtem erneuerbarem Strom hergestellt werden. Dazu hat das Öko-Institut e.V. in Freiburg am 07.11.2019 die Studie “Die Bedeutung strombasierterStoffefür den Klimaschutz in Deutschland” vorgestellt, in der es um die Zusammenfassung und Einordnung des Wissenstands zur Herstellung und Nutzung strombasierter Energieträger und Grundstoffe geht. weiterlesen…

Helfen oder schaden Energieimporte der Energiewende?

Importe nur, wenn CO2-frei – Energieproduktion in Exportländern problematisch

Wenn die Klimaziele erreicht werden sollen, muss sich die Leistung aus Wind- und Solarenergie in Deutschland vervielfachen. Doch die heimischen Potenziale sind begrenzt. Regenerativ erzeugte Energieträger aus wind- und sonnenreichen Regionen zu importieren, könnte eine Lösung sein. Sollte Deutschland also auf Energieimporte setzen? Jochen Kreusel (ABB) findet, diese Option wird bisher unterschätzt, weil sie dem Wunsch nach Energieautarkie widerspricht. Justus Andreas (Bellona) glaubt nicht, dass sich synthetische Gase und Kraftstoffe als Übergangslösungen in die Wasserstoffwirtschaft eignen. Exportländersollten vielmehr ihr Erneuerbaren-Potenzial nutzen, um ihre eigenen CO2-Emissionen senken. Ein Pro und Contra aus der Reihe ESYS-Debatte.weiterlesen…

Keramische Technologien für hocheffiziente Power-to-X-Prozesse

Einzelprozesse eines Power-to-X-Systems intelligent koppeln und zusammenfassen

Die rasche Reduzierung von CO2-Emissionen ist weltweit eine der dringendsten und herausforderndsten Aufgaben unserer Zeit. Neben der Strategie, CO2-Emissionen zu vermeiden, gibt es bereits Technologien, um unvermeidbares CO2 in wertvolle Produkte umzuwandeln. Doch diese sogenannten Power-to-X-Prozesse sind derzeit noch zu ineffizient und zu teuer. Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Keramische Technologien und Systeme in Dresden haben nun keramikbasierte Reaktoren entwickelt, mit denen aus CO2 und Wasserdampf Grundstoffe für die chemische Industrie herstellbar sind: und das deutlich effizienter und klimaneutral. weiterlesen…

BUND: Power-to-X nicht per se klimafreundlich

Ohne Nachhaltigkeitsregeln sogar potenziell schädlich

Strombasierte Energieträger, sogenannte Power-to-X (PtX), werden in der Debatte um Klimaschutzmaßnahmen in den Sektoren Verkehr, Industrie und Gebäude aktuell als klimaneutraler Ersatz für fossile Brennstoffe angepriesen. Dass PtX jedoch nicht per se klimafreundlich ist und unter Umständen sogar negative Folgen für Umwelt und Klima aufweisen kann, zeigt ein am 29.07.2019 veröffentlichtes, im Auftrag des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) erarbeitetes Impulspapier des Öko-Instituts auf – am Schluss eine kritische Würdigung. weiterlesen…

10 Jahre Desertec und Dii

“Apollo-Projekt des 21. Jahrhunderts” von Gerhard Hofmann

Das Ereignis brachte es bis in die Hauptausgabe der ARD-Tagesschau. Die Telefonleitungen der Munich Re-Pressestelle brachen unter dem Ansturm schier zusammen: zu Hunderten gingen Auskünfte, Interviewbitten und Besuchsanfragen ein. Der Grund: Die Ankündigung einer Industrie-Initiative, die einen Teil des europäischen Strombedarfs aus nordafrikanischen Erneuerbare-Energien-Kraftwerken decken wollte: die Desertec Industrial Initative heute: Dii-Desert Energy. weiterlesen…

BMU-Aktionsprogramm für Power-to-X

Strombasierte Brennstoffe wichtige Klimaschutz-Bausteine für Industrie und Verkehr

Bundesumweltministerin Svenja Schulze hat – so eine Medienmitteilung – ein Aktionsprogramm des BMU für den Einsatz von strombasierten Brennstoffen (Power-to-X/PtX) vorgelegt. Damit weitet das Ministerium sein Engagement für die Power-to-X-Technologie aus und formuliert erste umweltpolitische Leitplanken für ihren Einsatz. Für einige Länder mit guten Bedingungen für Erneuerbare Energien sei die Produktion von PtX-Brennstoffen eine attraktive Perspektive. Deutsche Anlagenbauer sehen gute Exportchancen. weiterlesen…

PV “Game Changer im globalen Energiesystem”

Photovoltaik wächst schneller als erwartet

– 2018 waren weltweit 500 GW PV-Leistung installiert.
– 2030 rechnen die Experten weltweit mit 10 Terawatt.
– 2050 werden 30 bis 70 TW erwartet.
Dramatische Kostensenkungen und der rasante Ausbau der Produktionskapazitäten machen die Photovoltaik zu einem Game Changer des globalen Energiesystems, meldeten ISE Freiburg und HZB Berlin am 03.06.2019. Nicht nur der Stromsektor, sondern auch Verkehr, Wärme, Industrie und Chemieprozesse werden in Zukunft maßgeblich durch Solarstrom versorgt. Darin liegen Chancen, aber auch Herausforderungen – auf der Ebene des Energiesystems ebenso wie für Forschung und Industrie. Die Eckpunkte der zukünftigen Entwicklungen beschreiben führende internationale Photovoltaik-Forscher rund um die Global Alliance for Solar Energy Research Institutes in einem Artikel, der am 3105.2019 im Journal Science erschien. weiterlesen…

“Aufbruchstimmung und Optimismus in der Energiebranche”

Kapferer: Energiewirtschaft wird wieder zur Wachstumsbranche>

Nach Jahren heftiger politischer Debatten und massiver Umbrüche kann die Energiebranche nach Einschätzung des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) wieder zur Wachstumsbranche werden. „Um die Energiewelt von morgen aufzubauen, muss massiv in die Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien und in neue Speichertechnologien investiert werden. Die Branche hat zudem die große Chance, sich mit der Mobilität ein ganz neues Geschäftsfeld zu erschließen“, so Stefan Kapferer, Vorsitzender der BDEW-Hauptgeschäftsführung. „In der Energiebranche wachsen Aufbruchsstimmung und Optimismus. Die Unternehmen entwickeln neue Geschäftsmodelle, setzen verstärkt auf Kooperationen sowohl mit Nachbarbranchen, als auch mit anderen Energieunternehmen. weiterlesen…