Von Wüstenstrom zu Wüstenwasserstoff

Afrikaverein mit Desertec-Sonderausgabe

Der Afrikaverein der Deutschen Wirtschaft hat sich in einer Sonderausgabe seiner aw-Publikationen des 10jährigen Jubiläums der Desertec-Initative Dii angenommen. Im Vorwort schreibt Hauptgeschäftsführer Christoph Kannengießer, die “Idee von grüner Energie aus Afrika” sei zwar “nicht neu”, denn vor 10 Jahren sei ” das Projekt ‘Desertec’ aus der Taufe gehoben” worden. Aber inzwischen sei daraus “eine Bewegung geworden, deren Grundgedanke in der Region bereits gelebt wird – nur eben in veränderter Form”. weiterlesen…

Lesehinweis: Zukunft der deutschen Energieversorgung liegt in Afrika

Grünes Erdgas

Gabriel Felbermayr, Präsident des Kieler Instituts für Weltwirtschaft, und der Afrika-Vereins-Vorsitzende Stefan Liebing (Geschäftsführer der Conjuncta GmbH) plädieren in der Welt für die Neuauflage einer alten Idee in neuem Gewand: Desertec, bzw. die Desertec Industrie-Initiative (Dii – siehe: solarify.eu/wuesten-wasserstoff-neuer-anlauf-mit-desertec-3-0). Denn im Rahmen der zum Gelingen der Energiewende nötigen Defossilisierung setzt die Bundesregierung auf Wasserstoff. Wirtschaftsminister Peter Altmaier hat dafür kürzlich eine eigene Strategie in die Ressortabstimmung gegeben (siehe solarify.eu/nationale-wasserstoffstrategie-soll-deutschland-an-die-spitze-bringen). weiterlesen…

Wüsten-Wasserstoff: Neuer Anlauf mit Desertec 3.0

10 Jahre Dii Desert Energy – Jahrestagung mit Ghorfa in Berlin

Der Palaissaal des Berliner Adlon-Hotels war bis auf den letzten Platz besetzt, es mussten gar zusätzliche Stühle geholt werden, als Dii-Geschäftsführer Paul van Son am 25.11.2019 die 250 Gäste der “Energy-Transition in the Arab World“-Konferenz (Energiewende in der arabischen Welt) begrüßte. Die oft – zu Unrecht – totgesagte Dii-Desert-Energy, vor 10 Jahren als “Desertec Industrial Initative” unter großem Medien-Hype gegründet (siehe solarify.eu/10-jahre-desertec), feierte gemeinsam mit der Ghorfa (arabisch-deutsche Handelskammer) 10jähriges Bestehen und gleich lange Zusammenarbeit. weiterlesen…

Afrikanische Entwicklungsbank lässt Wüstenstrom-Idee wieder aufleben

Neuer Anlauf für Desertec 3.0

Die Afrikanische Entwicklungsbank (AfDB) will die Wüstenstrom-Idee Desertec neu aufleben lassen – mit Power-to-X – der Umwandlung von Strom in feste oder flüssige Materialien auf dem Umweg über die Elektrolyse. Die vor zehn Jahren gegründete Desertec Industrie-Initiative (Dii – siehe: solarify.eu/desertec-dii-gmbh) wollte genau das, allerdings mittels Stromleitungen unter dem Mittelmeer. Seitdem Wind- und Solarenergie aus Nordafrika konkurrenzfähig sind (trotz der in Deutschland extrem gesunkenen Grünstrompreise), ist die Vision erneut in den Bereich des Mach- (und Finanzier-)baren gerückt. weiterlesen…

Helmholtz: Desertec lebt auf

Strom aus der Wüste vielleicht bald nötig

Europa könnte bald auf grünen Strom aus der Wüste Nordafrikas angewiesen sein – für Klimaschutz und Versorgungssicherheit, schreibt Ralf Nestler am 11.09.2019 auf helmholtz.de. Vor rund zehn Jahren wurde die Initiative Desertec als „Apollo-Projekt des 21. Jahrhunderts“ gefeiert. Viele hofften, grünen Wüstenstrom von Afrika nach Europa zu transportieren. Aber der Traum platzte. Jetzt lebt das Projekt in Nordafrika und dem Nahen Osten weiter und könnte für Europa wieder eine wichtige Rolle spielen. weiterlesen…

10 Jahre Desertec und Dii

“Apollo-Projekt des 21. Jahrhunderts” von Gerhard Hofmann

Das Ereignis brachte es bis in die Hauptausgabe der ARD-Tagesschau. Die Telefonleitungen der Munich Re-Pressestelle brachen unter dem Ansturm schier zusammen: zu Hunderten gingen Auskünfte, Interviewbitten und Besuchsanfragen ein. Der Grund: Die Ankündigung einer Industrie-Initiative, die einen Teil des europäischen Strombedarfs aus nordafrikanischen Erneuerbare-Energien-Kraftwerken decken wollte: die Desertec Industrial Initative heute: Dii-Desert Energy. weiterlesen…

Sonnenstrom aus der Wüste – Tolle Idee! Was wurde daraus?

Kritische Würdigung eines etwas merkwürdigen DLF-Berichts

“Vielversprechender Beginn, enttäuschende Entwicklung”: Frank Grotelüschen hat für den Deutschlandfunk recherchiert, warum die ursprünglich gute Idee des Desertec-Konzepts “zunächst” an ihrer Umsetzung scheiterte. Desertec sollte die besten Solar- und Windstandorte und die besten Technologien der Welt zusammenbringen und Strom aus den Wüstenstaaten nach Europa exportieren. Doch der Bericht des DLF-Autors ist – wie so viele – einseitig und schlecht recherchiert. weiterlesen…

Desertec reloaded 3


Neue Studie: Solarstrom aus Afrika statt Netzausbau in Deutschland

“Desertec reloaded 1” lautete am 15.11.2015 ein Artikel auf Solarify, mit dem Untertitel “Neustart im Wüsten-Emirat” (solarify.eu/2015/desertec-reloaded). “Desertec reloaded 2” folgte am 18.04.2016 (“Fraunhofer-Superstudie ‘Supergrid’: Integration von Erneuerbaren Energien in Europa und Afrika”, siehe: solarify.eu/2016-desertec-reloaded). Nun hat das DLR eine neue Untersuchung angestellt: Regelbarer Strom aus thermischen Solarkraftwerken in Nordafrika eigne sich nach wie vor ideal für den Export nach Europa und würde das deutsche Stromnetz entlasten – trotz inzwischen stark gesunkener Preise für grünen Strom. 40 Prozent weniger Netzausbau seien nötig. Die Desertec Wüstenstrom-Initiative kann den prominenten Zuspruch gebrauchen. weiterlesen…

Wüstenstrom-Pionier starb in Hamburg


Nachruf auf Gerhard Knies (*10. Juni 1937, +11.12.2017)
von Friedrich Führ

Nach langer Krankheit und doch für viele Freunde überraschend, starb am 11.12.2017 der promovierte Physiker Gerhard Knies im Alter von 80 Jahren in Hamburg. Bis zuletzt widmete er seine Kraft auf unterschiedliche Weise den großen Menschheitsthemen Frieden, Wohlstand, Bildung und saubere Energieversorgung. weiterlesen…

Desertec reloaded 2


Fraunhofer-Superstudie “Supergrid”: Integration von Erneuerbaren Energien in Europa und Afrika

Fraunhofer Supergrid TitelDesertec lässt grüßen: Im Projekt “Supergrid” haben Fraunhofer-Institute erforscht, wie ein Strom- und Verteilnetz zwischen Nordafrika und Europa funktionieren kann. Sie haben Szenarien für ein Erneuerbares Energiesystem in der MENA-Region entworfen, potenzielle Technologien verglichen, neue Detaillösungen entwickelt und Regulierungsmechanismen evaluiert. Die Ergebnisse des Übermorgen-Projekts “Supergrid” wurden jetzt in einer abschließenden Studie veröffentlicht. weiterlesen…