Solarstrom vom eigenen Dach bringt gute Rendite

Möglichst groß und ohne Speicher: So ist PV am wirtschaftlichsten – Studie ermittelt Renditen bis 4,7 Prozent – Smart Meter problematisch

Eigenheimbesitzer sollten die Leistung ihrer Photovoltaikanlage nicht am Stromverbrauch des Haushalts ausrichten, sondern ihr Dach voll ausnutzen. Liegt ein Teil des Dachs unnötig brach, schmälert das neben dem Klimaschutzeffekt auch die Wirtschaftlichkeit der Anlage. Ausnahme sind Leistungen zwischen 10 und 12 kW – diese Größen sollten aus wirtschaftlicher Sicht vermieden werden. Diese Aussagen stützt die Verbraucherzentrale NRW auf eine von ihr beauftragte Kurzstudie der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin. weiterlesen…

Bürokratie bremst Solar-Prosumer aus

Rechtsgutachten: Zu hohe Hürden für Gemeinschaftliche Eigenversorgung

Die aktuelle Gesetzeslage macht es Privatleuten nahezu unmöglich, ihren Solarstrom mit anderen im selben Haus zu teilen, ohne Rechtsbruch zu begehen. Diesen Schluss zieht die Verbraucherzentrale NRW aus einem von ihr beauftragten Rechtsgutachten der Kanzlei von Bredow Valentin Herz. Darin wird die Rechtslage zur sogenannten Gemeinschaftlichen Eigenversorgung mit Strom aus erneuerbaren Energien als „offensichtlich weder verhältnismäßig noch sachgerecht“ bezeichnet. weiterlesen…

EU schafft Doppelbelastung von Speichern bei Prosumern ab

Klimafreundliche und bürgernäher organisierte Energieversorgung

Bürger und Unternehmer, die Solarstrom selbst erzeugen, verbrauchen, speichern und verkaufen, sollen zu einem zentralen Baustein des modernen Stromsektors werden. Die gegenwärtig teilweise noch geltende Doppelbelastung mit Steuern und Abgaben für Energiespeicher bei Netzdienstleistungen soll nach dem Willen der Europäischen Union abgeschafft werden. Dies geht aus den nun schriftlich vorliegenden Ergebnissen der Trilog-Verhandlungen zum neuen Strommarktdesign hervor, auf die sich das EU-Parlament, die EU-Kommission und die Vertreter der Mitgliedsstaaten im EU-Rat kurz vor Weihnachten geeinigt hatten. weiterlesen…

Energiesammelgesetz würgt Energiewende ab


Willkürliche Solarkürzung muss gestoppt werden

EUROSOLAR-Vizepräsident Dr. Fabio Longo erklärt zu den in der Endphase befindlichen Verhandlungen um das Energiesammelgesetz im Bundestag: „Es gibt keine Überförderung für Solarstrom und Mieterstrom, weil die Solarvergütung durch den sog. atmenden Deckel im geltenden EEG 2017 schon jetzt in ausreichendem Maße sinkt. Das zeigt eine aktuelle Studie der HTW Berlin und bestätigt damit die EUROSOLAR-Resolution zum Beginn der Debatte um das Energiesammelgesetz. weiterlesen…

Ostdeutschland schlägt Westdeutschland bei Photovoltaik-Ausbau

Solarnachfrage zieht spürbar an

Ostdeutschland hat bei der Photovoltaik klar die Nase vorn: Pro Einwohner ist in den fünf östlichen Flächenländern die installierte Leistung der Solarstromanlagen um das 1,8-Fache höher als in Westdeutschland. Spitzenreiter sind Brandenburg mit einer Nennleistung von 1.412 Kilowatt pro 1.000 Einwohner vor Mecklenburg-Vorpommern (1.102 kWp) und Sachsen-Anhalt (1.085 kWp). Diese Analyse der Photovoltaik-Installationsdaten hat der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW) anlässlich des Tags der deutschen Einheit veröffentlicht. weiterlesen…

Vom Dach ins Auto: Solarenergie fürs E-Mobil spart Geld und schont das Klima


Für 1 € zur Arbeit und zurück nach Hause – ein Modell mit vielen Vorzügen für alle

75 Prozent können Pendler an Fahrtkosten sparen, wenn Sie mit einem solargeladenen Elektroauto zur Arbeit pendeln statt mit einem Benziner oder Diesel. Mehr als 4,5 Millionen Erwerbstätige pendeln täglich in NRW, davon 70 Prozent mit dem Auto: Die finanziellen und ökologischen Einsparpotenziale sind enorm. Denn Elektroautos, die mit erneuerbarer Energie angetrieben werden, fahren emissionsfrei. Das schone das Klima und führe unmittelbar zu einer besseren Luftqualität und reduziert die Lärmbelastung in den Innenstädten, empfiehlt der Landesverband Erneuerbare Energien NRW e.V. (LEE NRW). weiterlesen…

Solarstrom-Nachfrage 50 Prozent über Vorjahr


Rekordsommer und gesunkene Kosten beflügeln Photovoltaik-Nachfrage

Nach Angaben des Bundesverbandes Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar) wurden in Deutschland im ersten Halbjahr 2018 Photovoltaikanlagen mit einer Gesamtleistung von rund 1.340 Megawattpeak neu installiert – fast 50 Prozent mehr neue Solarstromleistung als im Vorjahreszeitraum (901 MWp). Dies sei primär auf gesunkene Preise, aber auch auf den aktuellen Rekordsommer zurückzuführen. Der Branchenverband fordert die Bundesregierung auf, die hohe Investitionsbereitschaft bei Bürgern und Unternehmen künftig noch stärker zu nutzen, um wachsende Klimaschäden mit Hilfe der Solarenergie zu vermeiden. Verbliebende Marktbarrieren und Ausbaudeckel für die Solarenergie sollten nunmehr schnell beseitigt werden. weiterlesen…

Ein Jahr Mieterstrom – bislang kaum wirksam


Mieterstromgesetz muss nachgebessert werden

Die Preise für Solarstrom sind in den letzten Jahren deutlich gesunken. Viele Wohnungs- und Energieunternehmen wollen sich deshalb gerne stärker für die Energiewende engagieren und Mietern klimafreundlichen Solarstrom vom Dach des Vermieters anbieten. Deutlich erschwert wird dies aber weiterhin durch unnötige steuerliche und bürokratische Barrieren. Das vor einem Jahr – am 29.06.2018 – vom Deutschen Bundestag verabschiedete Mieterstromgesetz hat kaum Abhilfe geschaffen und muss dringend nachgebessert werden, so die übereinstimmende Auffassung des GdW Bundesverbands deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen und des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW). weiterlesen…

Agrophotovoltaik goes global: von Chile bis Vietnam


Mit APV die Landnutzungseffizienz um 60 % steigern

Die Agrophotovoltaik (APV), eine Verbindung von Solarstrom- und landwirtschaftlicher Produktion auf der gleichen Fläche, hat sich bereits in Pilotprojekten in mehreren europäischen Ländern bewährt. So hat das ISE in Kooperation mit der »Innovationsgruppe APV-RESOLA« an einer 194 kWp großen Forschungsanlage am Bodensee nachgewiesen, dass APV die Landnutzungseffizienz um 60 Prozent steigert, wie das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE am 20.06.2018 mitteilte. weiterlesen…

Photovoltaik-Ausbau geht in allen Bundesländern voran


Berlin und Saarland sind gemessen an der Fläche Spitzenreiter

Die im AEE-Portal Föderal Erneuerbar neu veröffentlichten Daten zur Verteilung des Photovoltaik-Ausbaus in den Bundesländern zeigen, dass Solarstrom längst kein Thema mehr nur für den Süden Deutschlands ist, sondern dass mittlerweile alle Bundesländer relevante Ausbauzahlen beisteuern. Dennoch bleibt die neu installierte Gesamtleistung weiterhin hinter den Zielen der Bundesregierung zurück, wie die Agentur für Erneuerbare Energien am 14.03.2018 mitteilte. In absoluten Zahlen sind Bayern und Baden-Württemberg weiter Spitzenreiter beim Zubau, ihr Anteil ist jedoch deutlich geringer als in früheren Jahren. Gemessen an der Landesfläche wurde 2017 die meiste Solarleistung in Berlin und im Saarland installiert.
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