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Archiv: Solarstrom


Für 1 € zur Arbeit und zurück nach Hause – ein Modell mit vielen Vorzügen für alle

75 Prozent können Pendler an Fahrtkosten sparen, wenn Sie mit einem solargeladenen Elektroauto zur Arbeit pendeln statt mit einem Benziner oder Diesel. Mehr als 4,5 Millionen Erwerbstätige pendeln täglich in NRW, davon 70 Prozent mit dem Auto: Die finanziellen und ökologischen Einsparpotenziale sind enorm. Denn Elektroautos, die mit erneuerbarer Energie angetrieben werden, fahren emissionsfrei. Das schone das Klima und führe unmittelbar zu einer besseren Luftqualität und reduziert die Lärmbelastung in den Innenstädten, empfiehlt der Landesverband Erneuerbare Energien NRW e.V. (LEE NRW).


Rekordsommer und gesunkene Kosten beflügeln Photovoltaik-Nachfrage

Nach Angaben des Bundesverbandes Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar) wurden in Deutschland im ersten Halbjahr 2018 Photovoltaikanlagen mit einer Gesamtleistung von rund 1.340 Megawattpeak neu installiert – fast 50 Prozent mehr neue Solarstromleistung als im Vorjahreszeitraum (901 MWp). Dies sei primär auf gesunkene Preise, aber auch auf den aktuellen Rekordsommer zurückzuführen. Der Branchenverband fordert die Bundesregierung auf, die hohe Investitionsbereitschaft bei Bürgern und Unternehmen künftig noch stärker zu nutzen, um wachsende Klimaschäden mit Hilfe der Solarenergie zu vermeiden. Verbliebende Marktbarrieren und Ausbaudeckel für die Solarenergie sollten nunmehr schnell beseitigt werden.


Mieterstromgesetz muss nachgebessert werden

Die Preise für Solarstrom sind in den letzten Jahren deutlich gesunken. Viele Wohnungs- und Energieunternehmen wollen sich deshalb gerne stärker für die Energiewende engagieren und Mietern klimafreundlichen Solarstrom vom Dach des Vermieters anbieten. Deutlich erschwert wird dies aber weiterhin durch unnötige steuerliche und bürokratische Barrieren. Das vor einem Jahr – am 29.06.2018 – vom Deutschen Bundestag verabschiedete Mieterstromgesetz hat kaum Abhilfe geschaffen und muss dringend nachgebessert werden, so die übereinstimmende Auffassung des GdW Bundesverbands deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen und des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW).


Mit APV die Landnutzungseffizienz um 60 % steigern

Die Agrophotovoltaik (APV), eine Verbindung von Solarstrom- und landwirtschaftlicher Produktion auf der gleichen Fläche, hat sich bereits in Pilotprojekten in mehreren europäischen Ländern bewährt. So hat das ISE in Kooperation mit der »Innovationsgruppe APV-RESOLA« an einer 194 kWp großen Forschungsanlage am Bodensee nachgewiesen, dass APV die Landnutzungseffizienz um 60 Prozent steigert, wie das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE am 20.06.2018 mitteilte.


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Heute produzieren noch viele Diesel-Aggregatoren der zahlreichen Hotelinseln der Malediven den Strom für die Hotelanlagen, damit Klimaanlagen, Kühlräume, Wasseraufbereitungsanlagen oder Flat-TVs betrieben werden können. Geht es nach der Vision des Wiener Gründers Martin Putschek, könnten Hotels auf tropische Inseln schon bald der Energie der Sonne betrieben werden.


Berlin und Saarland sind gemessen an der Fläche Spitzenreiter

Die im AEE-Portal Föderal Erneuerbar neu veröffentlichten Daten zur Verteilung des Photovoltaik-Ausbaus in den Bundesländern zeigen, dass Solarstrom längst kein Thema mehr nur für den Süden Deutschlands ist, sondern dass mittlerweile alle Bundesländer relevante Ausbauzahlen beisteuern. Dennoch bleibt die neu installierte Gesamtleistung weiterhin hinter den Zielen der Bundesregierung zurück, wie die Agentur für Erneuerbare Energien am 14.03.2018 mitteilte. In absoluten Zahlen sind Bayern und Baden-Württemberg weiter Spitzenreiter beim Zubau, ihr Anteil ist jedoch deutlich geringer als in früheren Jahren. Gemessen an der Landesfläche wurde 2017 die meiste Solarleistung in Berlin und im Saarland installiert.


Greenpaece Energy: „Deutschland muss jetzt die Weichen für barrierefreien Bürgerstromhandel stellen“

Am 18.12.2017 kamen die EU-Energieminister in Brüssel zusammen, um ihren Entwurf der geplanten Erneuerbaren-Energien-Richtlinie zu beschließen. Ende November erst hatte der zuständige Ausschuss im Europäischen Parlament seine Fassung der Richtlinie verabschiedet – und damit die Rechte von Bürgern gestärkt, die künftig selbst erzeugten Ökostrom ohne gesetzliche Hürden weiterverkaufen wollen. Ein Kommentar von Marcel Keiffenheim:


Sonnen stellt neuen Stromtarif für Besitzer von PV-Anlagen vor – 60-Mio-Vertrag mit australischem Partner

sonnen führt einen neuen Stromtarif für Besitzer bestehender PV-Anlagen ohne Stromspeicher ein: Bei sonnenStrom solar könne man Mitglied der sonnenCommunity werden und somit Strom von anderen Mitgliedern beziehen, heißt es in der Pressemitteilung der Firma. Dadurch könnten Haushalte ihre Stromkosten bereits im ersten Jahr deutlich senken.


Greenpeace Energy baut erste PV-Anlage aus Fördergeldern seines neuen Tarifs Solarstrom plus

Greenpeace Energy hat in der Lausitz die erste Photovoltaikanlage aus Fördergeldern des Tarifs Solarstrom plus gebaut. Damit will der Ökoenergieanbieter den sozialverträglichen Ausstieg aus der Braunkohle vorantreiben. Die neue Solaranlage mit zehn Kilowatt Spitzenleistung wurde im brandenburgischen Proschim auf dem Dach des Braunkohle-Kritikers Günter Jurischka errichtet und produziert Sonnenenergie direkt für Solarstrom-plus-Kunden.


PV-Nachfrage 75 Prozent über Vorjahr – in Deutschland 13 % mehr Solarstrom

Der deutsche Solarmarkt befindet sich wieder auf Wachstumskurs. In den ersten sechs Monaten des Jahres wurden laut Bundesnetzagentur Photovoltaik-Anlagen mit einer Gesamtleistung von rund 900 Megawatt errichtet, rund 75 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum (515 Megawatt). Das teilte der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW) mit.

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