Jobmotor Solarstrom

50.000 neue Jobs durch Photovoltaik und Speicher bis 2030

Um eine Stromerzeugungslücke infolge des Atom- und Kohleausstiegs zu vermeiden, müssten Photovoltaik- und Speicherkapazitäten deutlich stärker ausgebaut werden, mahnt der Bundesverband Solarwirtschaft in seiner Pressemeldung vom 05.12.2019. Bis zum Jahr 2030 könnten so über 50.000 neue Jobs in Deutschland entstehen, heißt es dort. Dies gehe aus einer aktuellen Studie des Bonner Markt- und Wirtschaftsforschungsunternehmens EuPD Research hervor. weiterlesen…

Was es für Solar 2.0 oder 3.0 noch braucht

Kombination mehrerer Erneuerbarer mit Speichern oder Power-to-X-Anlagen helfen Strom grundlastfähig machen

Solarpower Europe ist optimistisch, was die Entwicklung des Photovoltaik-Marktes in der EU angeht. Zur Intersolar in München wird der europäische Verband seinen aktualisierten „Global Market Outlook“ präsentieren. Bereits vorab verkündete CEO Walburger Hemetsberger auf Presseveranstaltungen in Berlin, dass SolarPower Europe die Erwartungen für 2019 und 2020 beim Zubau deutlich nach oben korrigieren wird. Sandra Enkhardt dazu im pv magazine vom 03.05.2019. weiterlesen…

Vorteile der Kopplung von PV-Anlage, Speicher und Wärmepumpe

Kopplung von Strom- und Wärmeversorgung rechnet sich für energieeffiziente Gebäude finanziell und ökologisch

In fast jedem zweiten Neubau werden inzwischen Wärmepumpen installiert. Angesichts ihres hohen Strombedarfs sowie gleichzeitig sinkender Kosten für Photovoltaikmodule und der zunehmenden Bedeutung eines hohen Eigenverbrauchs des erzeugten Solarstroms, hat die Kombination von Wärmepumpe und PV-Anlage immer häufiger Sinn, erklärt der Ökoenergieversorger Polarstern per Pressemitteilung vom 07.02.2019. So könnten Eigenheimbesitzer ihre Energiekosten senken und durch einen höheren Eigenverbrauch die Wirtschaftlichkeit der Anlageninvestition verbessern. weiterlesen…

Energieversorger bemüht

Jeder vierte Energieversorger mit sehr guter Beratung bei Photovoltaik und Speicher

Mit der Energiewende verändern sich die traditionellen Geschäftsmodelle der Energieversorger. Eine wachsende Anzahl an Versorgern bietet mittlerweile auch Photovoltaikanlagen zumeist in Kombination mit Stromspeichern seinen Kunden zum Kauf an. Eine neue Untersuchung des Bonner Markt- und Wirtschaftsforschungsunternehmens EuPD Research zeigt, ob und wie das Produktangebot der Energieversorger von entsprechenden Beratungsleistungen flankiert wird. weiterlesen…

Speicher zentrale Bausteine für neue Energiewelt

EU-Einigung zügig umsetzen

Der Ausschuss der ständigen Vertreter der Mitgliedstaaten der Europäischen Union (COREPER) hat die Ergebnisse der Trilogverhandlungen zur Strombinnenmarkt-Richtlinie bestätigt. Die Richtlinie enthält erstmals eine Definition des Speicherbegriffs. Kleinspeicher von Prosumern und der netzdienliche Einsatz von Speichern sollen in Zukunft in den Mitgliedsstaaten besser gestellt werden. Der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) habe sich, so teilt er es in einer Pressemeldung mit, seit Jahren dafür eingesetzt, Energiespeicher nicht mit Letztverbraucherabgaben, wie etwa der EEG-Umlage, zu belasten. weiterlesen…

Batterien, Elektrofahrzeuge, Bedarfsdeckung, Nordic Hydro

bnef: Diese vier werden britische und deutsche Stromnetze billiger und sauberer machen

Flexible Energieoptionen wie Energiespeicherung, intelligente Elektrofahrzeuge, Nachfrageverhalten und Verbindungsleitungen seien notwendig, um sicherzustellen, dass die Energiewende optimal veraufe. “Unser teures Energiesystem wäre ansonsten auf fossile Brennstoffe angewiesen und würde überschüssige Wind- und Solarkapazitäten installieren”, analysierte Bloomberg New Energy Finance bereits am 21.11.2018. weiterlesen…

Größte Batterie der Welt vorerst auf Eis

Strom aus Sole – doch noch nicht im Weltmaßstab

Die Oldenburger hatten den Mund etwas zu voll genommen. Das Prinzip war zwar bekannt, doch die Zutaten waren neu und die Größenordnung einzigartig: Zusammen mit der Friedrich-Schiller-Universität Jena*) wollte Deutschlands fünftgrößter Energieversorger EWE die größte Batterie der Welt bauen. Daraus wird vorerst nichts. Einer Meldung von mdr-info zufolge wurde “das riesige Projekt zunächst einmal abgesagt”. EWE wollte ausgediente Salzkavernen dafür nutzen. Projektleiter di Nardo sagt, man sei überzeugt, dass die Technologie Potenzial hat. Nur der Kavernen-Akku als größte Batterie der Welt sei “doch eine Nummer zu groß gewesen”. weiterlesen…

Januskopf Batterie


HU-Studie über Zusammenwirken von Speichern und Netzen

Erstmals untersucht eine wissenschaftliche Studie systematisch das Potenzial von Stromspeichern, Engpässe im Stromnetz abzumildern oder gar zu verhindern. Denn diese werden häufig als Argument gegen einen beschleunigten Ausbau von Erneuerbaren Energien, wie er für einen vollständigen und schnellen Ausstieg aus Atom- und Kohlestrom benötigt wird, ins Feld geführt. Die Studie “Electricity storage and transmission: Complements or substitutes?” ist in Energy Economics, der führenden internationalen Fachzeitschrift zu ökonomischen Fragen im Energiebereich, erschienen. weiterlesen…

Preiswerte Speicher für das Energie- und Verkehrssystem der Zukunft


DLR-Querschnittsprojekt GigaStore startet

Wie lassen sich große Energiemengen schnell, preiswert und gegebenenfalls auch über einen längeren Zeitraum speichern? In dem Querschnittsprojekt GigaStore arbeitet das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) an der Weiterentwicklung von Strom- und Wärmespeichern für jeden Einsatzbereich. Zudem werden Methoden für Computersimulationen erarbeitet, mit denen die Wissenschaftler neue Speichertechnologien schneller entwickeln und erproben werden können. Insgesamt forschen elf DLR-Institute übergreifend an dem Projekt, das eine Laufzeit von vier Jahren und ein Finanzvolumen von zirka 13 Millionen Euro hat. weiterlesen…

Erneuerbare vollständig in Stromnetze integrierbar


Forschungsprojekt REGEES untersucht Marktdesign und Netzbetriebsführung für künftige Stromnetze

Für die vollständige Netzintegration Erneuerbarer Energien müssen alle Synergien zwischen den Marktteilnehmern erkannt und genutzt werden. Dann lässt sich die Stromerzeugung weitestgehend auf erneuerbare Energien umstellen. Zu diesem Ergebnis kommt das Projekt REGEES. Im Zuge dieses Projekts hat das Fraunhofer IOSB gemeinsam mit dem Fraunhofer IFF, der TU Ilmenau, der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg und der Siemens AG nach neuen und innovativen Wege gesucht, wie ein solches erneuerbares und dezentrales Energiesystem betrieben werden muss. weiterlesen…