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Archiv: Batterien

EDL-Ladedynamik einer Nanopore


Untersuchung der elektrischen Doppelschichtladung in einzelnen Nanoschlitzen

Forscher um Philip Pincus der University of California und Jacob Klein vom Weizmann-Institut, Israel, haben die Ladedynamik einer einzelnen Nanopore gemessen und die Ergebnisse am 11.10.2018 in Nature Communications veröffentlicht. In ihrer Arbeit maßen die Autoren direkt die elektrische Doppelschichtladung in einzelnen Nanoschlitzen, die zwischen Gold- und Glimmeroberflächen in einer Oberflächenkraftbilanz gebildet werden.


KIT ist Partner im Kompetenzcluster „FestBatt“ des BMBF

Große Speicherkapazitäten, kurze Ladezeiten und keine brennbaren flüssigen Elektrolyte – die Festkörper-batterie soll zukünftig sichere Elektromobilität mit großen Reichweiten ermöglichen. Im Kompetenzcluster „FestBatt“ fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) die Entwicklung der nächsten Batteriegeneration mit 16 Millionen Euro. Beteiligt sind 14 wissenschaftliche Einrichtungen, darunter das Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Koordiniert wird der Kompetenzcluster von der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU).


Neue Materialien für nachhaltige Billigbatterien

Für die Energiewende braucht es Technologien, um Strom aus erneuerbaren Energiequellen kostengünstig zwischenzuspeichern. Eine vielversprechende neue Möglichkeit sind Aluminiumbatterien mit neuem leitendem Material und neuem Elektrodenmaterial – Titannitrid und Polypyren – billige und in großen Mengen vorkommende Rohstoffe. Sie könnten den Weg für kostengünstige Batterien bereiten.


Standortunabhängig im Gigamaßstab

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) stellte auf der Hannover Messe erstmals eine Technologie für Energiespeicher im Gigawatt-Maßstab vor. Denn mit steigenden Anteilen schwankender erneuerbarer Energie am Strommix müssen immer größere Mengen elektrischer Energie über mehrere Tage preiswert gespeichert werden. Batteriespeicher sind hierfür heute und in absehbarer Zeit zu teuer und zu wenig zyklenfest. Strom-Wärme-Strom-Speicher (sogenannte “Carnot-Batterien”, siehe solarify.eu/carnot-batterie) stellen in einem CO2-neutralen Energiesystem der Zukunft höchstwahrscheinlich eine Schlüsseltechnologie dar.


…sagt Bundesregierung – Ziele für E-Mobilität und Zellproduktion

Die Bundesregierung hält an ihrem Ziel fest, bis 2020 eine Million Elektroautos auf die Straße zu bringen. Industrie und Regierung müssten ihre Anstrengungen verstärken, schreibt die Bundesregierung in der Antwort (19/1536) auf eine Kleine Anfrage (19/1041) der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen. Obwohl Batterien immer größere Bedeutung zukomme – auch und vor allem im Rahmen der Verkehrswende bei Elektrofahrzeugen, gebe es bisher keine deutsche oder europäische Zellproduktion. Daher wollten die Fragesteller erfahren, welche Informationen der Regierung über die Bereitschaft der deutschen Industrie zur Batterieproduktion bzw. Zellproduktion vorlägen.


“Esquire” entwickelt Dienstleistungen mit Großbatterien

Im Rahmen der Energiewende wird es immer wichtiger, Erneuerbaren Strom dezentral zu speichern. Er kann dadurch flexibel verbraucht werden und entlastet die Stromnetze. Einen wichtigen Baustein könnten zukünftig von mehreren Haushalten gemeinsam genutzte Batteriespeicher darstellen. Dazu entwickelt das dreijährige Forschungsprojekt „Energiespeicherdienste für smarte Quartiere (Esquire)“ unter Leitung von Bernd Hirschl vom Institut für ökologische Wirtschaftsforschung Dienstleistungen und Geschäftsmodelle mit einem besonderen Fokus auf die Akzeptanz der Nutzer vor Ort.

Kanzlerin sieht Chancen für nächste ZellgenerationDeutsche Batteriehersteller sollen Batteriezellen nicht mehr aus Asien importieren müssen. Die Kanzlerin sieht Chancen, dass die nächste Zellgeneration in Deutschland hergestellt wird. Denn die Batterieforschung habe große Bedeutung für die Entwicklung der Elektromobilität. In ihrem neuen Video-Podcast erklärt Merkel, es wäre wünschenswert, bei der Erforschung neuer Typen von Batteriezellen “dabei zu sein”. Dann gebe es auch bessere Chancen, “wieder eine moderne Produktion der nächsten Zellgeneration nach Europa oder Deutschland zu bekommen”. Derzeit muss Deutschland Batteriezellen importieren.


Batteriekosten fallen weiter – erste Anlagen für Haushalte mit Förderung bereits profitabel

Photovoltaikanlagen lohnen sich für Hauseigentümer zwar jetzt schon. Mit Solarstromspeichern wird sich der Gewinn aber künftig noch erhöhen. Denn die Speicher stehen unmittelbar vor der Wirtschaftlichkeit. Zu diesem Ergebnis kommen Berechnungen des Solar Clusters Baden-Württemberg. In den vergangenen zwölf Monaten seien die Preise für Batterien von PV-Anlagen um durchschnittlich mehr als 10 Prozent gefallen, teilte Solar Cluster B-W am 11.05.2017 mit.


30 Millionen Euro bis Ende 2018

PV-Speicher in Keller - Foto © Bosch Power TecDas heiß erwartete neue Programm zur Förderung von PV-Batteriespeichern wird nun am 01.03.2016 starten. Mit 30 Mio. Euro bis Ende 2018 werden so Investitionen in Batteriespeicher, die in Verbindung mit einer PV-Anlage installiert und an das elektrische Netz angeschlossen werden, gefördert, teilte das BMWi am 19.02.1016 mit.


Gabriel hat “Vorschlag entwickelt”

Bundeswirtschafts- und Energieminister Sigmar Gabriel bestätigte in seiner Haushaltsrede am 26.11.2015, “…dass das Batteriespeicherprogramm für Photovoltaikanlagen fortgesetzt wird. Deswegen haben wir dazu einen Vorschlag entwickelt.” Solar- und Speicherwirtschaft begrüßten die Entscheidung. Denn in jüngster Vergangenheit seien in Deutschland ein neuer Industriezweig aufgebaut und technische Maßstäbe gesetzt worden. Die staatliche Förderung habe das Siebenfache an privaten Investitionen ausgelöst.

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