Aus alten Batterien werden neue

Energieeffizientes Materialrecycling im Verbundprojekt LiBinfinity für Lithium-Ionen-Batterien – KIT übernimmt Bewertung der Rezyklate

Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und die Mercedes-Benz AG, die Daimler Truck AG, die Primobius GmbH, die SMS group GmbH, die Technische Universität Clausthal und die Technische Universität Berlin sind maßgeblich an einem neuen Projekt zum Batterierecycling beteiligt: In „LiBinfinity“ erarbeiten die Partner aus Forschung und Industrie ein ganzheitliches Konzept zur Wiederverwertung der Materialien von Lithium-Ionen-Batterien. Dazu wird ein mechanisch-hydrometallurgisches Verfahren ohne energieintensive Prozessschritte vom Labor in einen für die Industrie relevanten Maßstab überführt. weiterlesen…

Wie sieht künftige Kreislaufwirtschaft in der Mobilität aus?

Online-Portal dokumentiert Konzept-Entwicklung zur Umsetzung von Speichern aus Second-Life Batterien

Im Forschungsvorhaben „Intelligentes und flexibles System zum Einsatz von jeglichen 2nd-Life-Batterien in der kommunalen Ladeinfrastruktur“ (FluxLiCon) wird einen modularer und flexibler Energiespeicher aus „Second Life“-Batterien entwickelt und pilotiert. Damit leistet das Projekt zentrale Erkenntnisse für eine künftige Kreislaufwirtschaft in der Mobilität. Die neue Internetseite der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) fluxlicon.de ermöglicht Vertretern anderer Kommunen, interessierten Bürgern, Medien und Fachexperten, den Planungsprozess zu verfolgen. weiterlesen…

Entwicklung von Batterien auf Holzbasis

Weltneuheit aus ligninbasiertem Hartkohlenstoff nordischer Wälder

Der Stockholmer Akkuhersteller Northvolt und der finnisch-schwedische Holz- und Papierverarbeiter Stora Enso wollen laut einer Pressemitteilung in einer Partnerschaft gemeinsam holzbasierte Batterien entwickeln. Mit einer Entwicklungsvereinbarung sollen nachhaltige Akkus mit Anoden entwickelt werden, die mit ligninbasiertem Hartkohlenstoff aus nordischem Waldholz hergestellt wird. weiterlesen…

400 GWh Batteriekapazität aus Deutschland

Europäische Batteriezellfertigung: Verzehnfachung der Produktionskapazitäten bis 2030

Das Fraunhofer ISI erstellt im Rahmen der BMBF-geförderten Begleitmaßnahme „BEMA 2020 II“ – Begleitmaßnahme zur Förderinitiative Batteriematerialien für zukünftige elektromobile, stationäre und weitere industrierelevante Anwendungen (Batterie 2020) – regelmäßige Forecasts zu den in Europa entstehenden Batteriezell-Produktionskapazitäten. Aktuelle Zahlen vom verdeutlichen, dass am Ende des Jahrzehnts in Europa die Produktionskapazitäten auf bis zu 1,5 TWh ansteigen könnte – wobei der mit knapp 400 GWh größte Anteil aus neuen Produktionsstätten in Deutschland stammen könnte. (Grafik: Bis 2030 in Europa geplante gesamte Batteriezellproduktionskapazitäten – © Fraunhofer ISI) weiterlesen…

Magnetisches Material könnte Lebensdauer von Batterien überwachen helfen

Reaktionsschnelle Messung des Ladezustands

Eine neue Studie zeigt, wie mithilfe magnetischen Materials die verbleibende Lebensdauer einer wiederaufladbaren Batterie zu überwachen, bevor sie wieder aufgeladen werden muss, schreibt Charlotte Hsu auf der Internetseite der University at Buffalo. „Wir glauben, dass dies ein neuer Weg ist, um eine genaue, schnelle und reaktionsschnelle Messung des Ladezustands zu ermöglichen,“ sagt Shenqiang Ren, Professor für Maschinenbau, Luft- und Raumfahrttechnik und Chemie und Mitglied der Kernfakultät des UB RENEW-Instituts am 16.06.2022. weiterlesen…

VW-geführtes Team will Batterien erstmals mehrfach recyceln

Projekt zu geschlossenem Rohstoffkreislauf startet

Ein Konsortium von zwölf Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft startet unter Führung der Volkswagen AG das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz geförderte Projekt zu geschlossenem Rohstoffkreislauf „HVBatCycle“. Ziel ist die dauerhafte Rückgewinnung wertvoller Materialien zur Erhöhung von Nachhaltigkeit und Versorgungssicherheit. Die gewonnenen Rohstoffe können in einem geschlossenen Kreislauf wiederverwendet werden. Die Partner wollen gemeinsam nachweisen, dass die wertvollsten Bestandteile von Antriebsbatterien durch Recycling mehrfach nacheinander zurückgewonnen und wiedereingesetzt werden können. weiterlesen…

SPARTACUS macht Batterien stark

Batterietechnik arbeitet mit Sensoren, um inneren Status festzustellen

Häufiges Auf- und Entladen und damit verbundene Alterungsprozesse beeinträchtigen die Leistung von Batteriezellen und verkürzen ihre Lebensdauer. Im Forschungsprojekt SPARTACUS nutzen Forschende des Fraunhofer ISC eine Reihe unterschiedlicher Sensoren, die den internen Status der Batteriezellen beobachten. Die Daten ermöglichen dem Batteriemanagement-System, Lade- und Entlade-Prozesse und die Belastung einzelner Zellen im Batteriemodul zu optimieren. Dadurch lässt sich das Aufladen deutlich beschleunigen – und sogar die Lebensdauer der Akkus verlängern. weiterlesen…

Batterien der Zukunft entwickeln

CNRS, Arkema und andere Akteure schließen sich zusammen

„Mit Elektroautos, Smartphones und Laptops steigt der Bedarf an mobilen Energiespeichern stetig an“, stellte das Centre national de la recherche scientifique (CNRS) in einer Pressemitteilung am 03.05.2022 fest. Ein Bedarf, der nur zum Teil durch Lithium-Ionen-Batterien gedeckt wird. Im Gegensatz zu den jüngst im Rahmen einer CEA-Konferenz angesprochenen Wegen gehe es darum, das Bestehende zu verbessern. Arkema, das CNRS, die Universität Claude Bernard Lyon 1 und CPE Lyon haben soeben iHub Poly-9 gegründet, ein gemeinsames Labor, das an Fluorpolymeren arbeiten wird. weiterlesen…

Auswahl von Sauerstoffreduktionskatalysatoren für sekundäre Zink-Luft-Batterien mit drei Elektroden

Eine in Scientific Reports publizierte britisch-chinesische Untersuchung

Elektrokatalysatoren für die Sauerstoffreduktionsreaktion (ORR), die hocheffizient, kostengünstig und dennoch langlebig sind, sind für sekundäre Zn-Luftzellen wichtig. Metall-Luft-Batterien mit Sauerstoffelektroden gelten als äußerst attraktive Systeme, da das elektroaktive Material der Sauerstoffelektrode leicht aus der Umgebungsatmosphäre gewonnen werden kann und keine Lagerung erforderlich ist. Das vereinfacht die Konstruktion des Systems und ermöglicht gleichzeitig eine unbegrenzte Kapazität der Sauerstoffelektrode, wodurch die Energiedichte des Systems erhöht wird, so die Autoren in ihrem Artikel. weiterlesen…

Auf dem Weg zur nächsten Energiespeicher-Generation

Wässrige Zink-Ionen Batterien ohne Explosions- oder Brandgefahr

Forschende der Universität Bremen arbeiten derzeit erfolgreich an der nächsten Generation von Energiespeichern. Ihr Ziel sind dabei wässrige Zink-Ionen Batterien, bei denen jegliche Explosions- oder Brandgefahr ausgeschlossen ist. In Nature Communications haben Professor Fabio La Mantia und sein Team am 03.02.2022 open access die wichtigsten Herausforderungen beschrieben, die bei der Weiterentwicklung der neuartigen Batterietechnologie bewältigt werden müssen. (Foto: Nächste Generation von Energiespeichern – in Nature Communications hat Giorgia Zampardi, Universität Bremen, mit anderen open access die Herausforderungen beschrieben – © Federico Scarpioni, Universität Bremen, CC-BY 4.0) weiterlesen…