Lokale Stromnetze mit höherer Flexibilität

Letztes BINE-Projektinfo: Neue Konzepte für Smart Grids auf den unteren Spannungsebenen

Auf der Mittel- und Niederspannungsebene des Stromnetzes nehmen die technischen und ökonomischen Anforderungen zu: Das künftige Netz muss flexibler sein, verbesserte Kommunikation zwischen Erzeugern und Verbrauchern ermöglichen und Stabilität garantieren. Insbesondere eine dezentrale Einspeisung muss möglich sein. Das BINE-Projektinfo „Flexible lokale Stromnetze“ (15/2018 vom 06.12.2018) stellt dazu innovative Konzepte und Betriebsmittel vor. weiterlesen…

Januskopf Batterie


HU-Studie über Zusammenwirken von Speichern und Netzen

Erstmals untersucht eine wissenschaftliche Studie systematisch das Potenzial von Stromspeichern, Engpässe im Stromnetz abzumildern oder gar zu verhindern. Denn diese werden häufig als Argument gegen einen beschleunigten Ausbau von Erneuerbaren Energien, wie er für einen vollständigen und schnellen Ausstieg aus Atom- und Kohlestrom benötigt wird, ins Feld geführt. Die Studie “Electricity storage and transmission: Complements or substitutes?” ist in Energy Economics, der führenden internationalen Fachzeitschrift zu ökonomischen Fragen im Energiebereich, erschienen. weiterlesen…

Netzkosten deutlich höher als EEG-Umlage


Grund: Steigende Netzentgelte und neue Offshore-Umlage

Deutschlands Haushalte zahlen immer mehr Geld für das Stromnetz. Während die EEG-Umlage zur Finanzierung der Energiewende auf 6,405 Cent pro Kilowattstunde sinkt (Solarify berichtete), steigen 2019 die Haushaltskosten für das Stromnetz auf durchschnittlich 8 ct/kWh. Grund dafür sind steigende Netzentgelte sowie die neue Offshore-Umlage, mit der Stromleitungen für Meeres-Windparks finanziert werden. Jährlich zahlen Stromkunden mindestens 25 Milliarden Euro allein für Bau und Betrieb der Stromleitungen. Dies geht laut einer Medienmitteilung aus Berechnungen des Ökostromanbieters LichtBlick hervor. weiterlesen…

Stromnetze-Leistung steigern, Energiewende-Kosten senken


Sofortastaßnahmen zur Netzbetriebs-Optimierung vorgeschlagen – Umsetzung vergleichsweise einfach

Die Leistung der großen Stromübertragungsnetze lässt sich durch eine Reihe von kurzfristig umsetzbaren Maßnahmen deutlich steigern. Dadurch werden Netzüberlastungen vermindert und somit Kosten für die Abregelung von Erneuerbare-Energien-Anlagen sowie den sogenannten Redispatch eingespart. So kann die Energiewende effizienter gelingen. Das zeigt ein neues Impulspapier des Thinktanks Agora Energiewende. Ein Nebeneffekt der Netzoptimierung besteht darin, dass sie die einheitliche Gebotszone im deutschen Strommarkt stärkt. weiterlesen…

Thüringer Strombrücke freigeschaltet


Fakten, Stimmen, Hintergründe – “Entlastung des Stromnetzes”

“Es ist geschafft!” jubelte eine Medienmitteilung des Netzbetreibers 50Hertz, als am 14.09.2017 nach mehr als zehn Jahren Planungs-, Genehmigungs- und Bauzeit die sogenannte Südwest-Kuppelleitung – vulgo: “Thüringer Strombrücke” – von Bad Lauchstädt (Sachsen-Anhalt) über Erfurt-Vieselbach und Altenfeld (Thüringen) nach Redwitz (Bayern) mit der Inbetriebnahme des zweiten Stromkreises vollständig freigeschaltet war. weiterlesen…

Mit Resilienz gegen Hacker


Neue Publikationen von ESYS

Das Energiesystem wird immer stärker vernetzt, mehr und mehr digital und dezentral. Das macht es zwar flexibel, aber auch angreifbar. Neben Hackerangriffen könnten aber auch Hitzewellen, Überschwemmungen und Rohstoffengpässe die Energieversorgung gefährden. Wie das Energiesystem der Zukunft möglichst krisenfest gestaltet werden kann, hat eine Arbeitsgruppe des Akademienprojekts ESYS (Energiesysteme der Zukunft) untersucht. Eine Analyse und eine Stellungnahme mit Vorschlägen sind die Ergebnisse. weiterlesen…

Blockchain kommt


Energiewirtschaft bereitet sich auf neues digitales Verfahren für Transaktionen vor – Potenziale für Mobilität und Netzmanagement

blockchain-symbol-bild-blockchain-comDie deutsche Energiewirtschaft beginnt, sich auf ein neues digitales Verfahren für Transaktionen vorzubereiten, das die Branche nachhaltig verändern könnte: die Blockchain-Technologie. In einer Umfrage unter 70 Führungskräften gab die Hälfte an, bereits damit schon jetzt oder bald zu experimentieren. Das zeigt eine gemeinsame Studie der Deutschen Energie-Agentur (dena) und der ESMT Berlin. weiterlesen…

VDE-Studie zeigt Weg zum “atmenden” Stromnetz


Flexibler Umbau für Energiewende durch dezentrale Automatisierung

VDE logoWeil sich durch den wachsenden Anteil der stark fluktuierenden Stromerzeugung aus erneuerbaren Energiequellen infolge der EnergiewendeHochspannungsleitung bei Wiesbaden - 20130407 Foto © ho die Energieflüsse in den Verteilnetzen nicht nur je nach Lastsituation, sondern auch nach Wetterlage ändern, müssen die Stromverteilnetze bedarfsorientiert umgebaut und flexibilisiert werden. Das stellt die Verteilnetze vor erhebliche wirtschaftliche wie technische Herausforderungen. Eine Lösung gibt es jedoch, die der Technologieverband VDE jetzt in einer neuen Studie aufzeigt: Den Umbau der Stromverteilnetze in “aktive Verteilnetze”. weiterlesen…

Aktualisierte Karte des deutschen Höchstspannungsnetzes


VDE|FNN: Große Fortschritte beim Ausbau der Offshore-Netzanschlüsse

Das Forum Netztechnik/Netzbetrieb im VDE (VDE|FNN) hat die Wandkarte “Deutsches Höchstspannungsnetz” aktualisiert und mit Stand 01.01.2016 veröffentlicht. Die Karte umfasst die Höchstspannungsleitungen mit 380 und 220 Kilovolt der vier Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz Transmission, Amprion, Tennet TSO und TransnetBW. weiterlesen…