Krisen mit Ressourcenschutz resilient meistern

FactorY-Magazin 2/2022 „Ressourcen“

Wie können wir uns resilienter gegen Krisen aufstellen? Wenn wir unseren Ressourcenverbrauch radikal reduzieren und dafür ein Wirtschaftssystem des Kreislaufs, der Vermeidung, des Erneuerbaren, der gerechten Teilhabe und Verteilung aufbauen, dann könnten wir uns dagegen wappnen. Wie wir schonend mit unseren endlichen Ressourcen umgehen und warum Ressourcenschutz der beste Klimaschutz ist, thematisiert die aktuelle (bereits am 14.12.2022 erschienene) FactorY-Ausgabe „Ressourcen“ des Wuppertal-Instituts für Klima, Umwelt, Energie gGmbH und der Effizienz-Agentur NRW. weiterlesen…

Lieferengpässe kosteten deutsche Industrie bis Mitte 2022 knapp 64 Mrd. Euro an Wertschöpfung

Neue Studie des IMK fordert mehr Resilienz bei Lieferketten

Porsche Cayenne - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft für SolarifyRelativ kleine Ursache, großer Schaden in der Lieferkette: Weil Vorprodukte aus dem Ausland fehlten, konnte die deutsche Industrie von Anfang 2021 bis Mitte 2022 Güter im Wert von knapp 64 Milliarden Euro nicht herstellen, ergibt eine Untersuchung des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung.*) Besonders stark betroffen ist die Automobilindustrie, deren Wertschöpfung in Deutschland wegen des Mangels an Vorprodukten um knapp 31 Milliarden Euro geringer ausfiel, obwohl zahlreiche Bestellungen vorliegen. weiterlesen…

Mehr Kreislaufwirtschaft in der Schweiz!

Koalition „Lang leben unsere Produkte!“ gegründet

Die 14 Mitglieder der neu gegründeten Koalition „Lang leben unsere Produkte!“ stellen am 10.10.2022 fest: Es sei zwar allgemein anerkannt, dass langlebige Produkte wichtig seien, um die Ressourcenverschwendung zu begrenzen. Aber die Wegwerfmentalität sei noch lange nicht überwunden. Das Problem? Auch heute seien viele Produkte nicht reparierbar, so eine Medienmitteilung von Greenpeace-Schweiz. weiterlesen…

Handlungsempfehlungen für ökologischen Wandel, wirtschaftliche und soziale Resilienz

Ergebnis eines 18-monatigen Dialogs

Das Deutsch-Französische Zukunftswerk hat am 12.05.2022 sieben Handlungsempfehlungen für die Politik veröffentlicht, die sowohl den ökologischen Wandel als auch die wirtschaftliche und soziale Resilienz auf kommunaler Ebene stärken sollen. Die Empfehlungen richten sich an die Regierungen beider Länder. Sie sind das Ergebnis eines 18-monatigen Dialogs mit Akteuren aus Lokalpolitik, Verwaltung und Zivilgesellschaft sowohl in Frankreich als auch in Deutschland. (Foto: Marburg Marktbrunnen, 1972 – © Hrz29vv, eig. Werk, commons.wikimedia.org, CC BY-SA 3.0) weiterlesen…

Gesunder Boden, gesunder Planet

Bodenqualität als Schlüsselfaktor für eine bessere Pflanzenproduktion und ein widerstandsfähiges Klima

Gesunde, hochwertige Böden führen zu robusteren und beständigeren Ernteerträgen und sind der Schlüsselfaktor für die Anpassung an den Klimawandel, wie eine neue Studie zeigt. In China könnten geeignete Maßnahmen zur Verbesserung der Bodenqualität den durch den Klimawandel bedingten Rückgang der Pflanzenproduktion um 20 % verringern. „Böden werden oft nur als Kohlenstoffspeicher betrachtet, die auf den Klimawandel und die Bewirtschaftung reagieren. Die Bodenqualität ist jedoch entscheidend, wenn es um die Widerstandsfähigkeit gegenüber dem Klimawandel und die künftige Ernährungssicherheit geht. Die Bedeutung der Bodenqualität für die Produktivität der Böden und damit das Potenzial, Kohlenstoff in Ökosystemen zu binden, wurde bisher nicht ausreichend berücksichtigt“, sagt Christoph Müller vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK), Mitautor der Studie. weiterlesen…

Resilienz-Risiken des Energiesystems mindern

Forschungsvorhaben von Jacobs University Bremen und OFFIS – Institut für Informatik

E-Mobilität im Berliner Westend Renault Twizy - Foto © Gerhard Hofmann für SolarifyViele Verbraucher, viele Erzeuger: Das Stromsystem der Zukunft wird dezentraler und dadurch komplexer. Wie kann die Versorgungssicherheit trotz vielfältiger Belastungen der Netze gesichert und das Energiesystem resilient gestaltet werden? Diese Fragen stehen einer Medienmitteilung vom 27.01.2022 zufolge im Zentrum eines gemeinsamen Forschungsprojekts der Jacobs University Bremen und von OFFIS – Institut für Informatik in Oldenburg. Es modelliert künftige Belastungen des Systems mithilfe der Spieltheorie und des maschinellen Lernens. weiterlesen…

„Kolossale Risiken mit unserer gemeinsamen Zukunft“

Erklärung von 129 Nobelpreisträgern vor G7

„Das gab es noch nie“ – mit dieser Feststellung begann das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) am 03.06.2021 eine Medienmitteilung zur erneuten Veröffentlichung einer gemeinsamen wissenschaftlichen Erklärung von 129 Nobelpreisträgern und weiteren bekannten Wissenschaftlern vom 28.04.2021: Unter dem Titel „Unser Planet – unsere Zukunft – die Menschheit geht kolossale Risiken mit unserer gemeinsamen Zukunft ein“ fordern die Unterzeichner entschlossenes Handeln von den G7-Staats- und Regierungschefs. Solarify dokumentiert Medienmitteilung und Erklärung. (Symbolbild zur Erderwärmung: „Warming Stripes“ – Klima-Strichcode – Weltweite Durchschnittstemperaturen von 1850 bis 2020 , von 6.6°C (dunkelblau) bis 10.3°C (dunkelrot) © Ed Hawkins, climate-lab-book.ac.uk, CC BY-SA 4.0) weiterlesen…

ESYS mit 15 Handlungsoptionen für resilientes, digitalisiertes Energiesystem

Akademienprojekt „Energiesysteme der Zukunft“ über potenzielle Blackout-Risiken

Intelligenter, effizienter, dynamischer: Die Digitalisierung bietet Chancen, das Energiesystem neu zu gestalten und die Klimaziele zu erreichen. Zugleich entstehen neue potenzielle Risiken durch technische Defekte, Softwarefehler und Cyberkriminalität, so die am 05.02.2021 veröffentlichte Stellungnahme einer Arbeitsgruppe des Akademienprojekts „Energiesysteme der Zukunft“ (ESYS) unter dem Titel „Resilienz digitalisierter Energiesysteme. Wie können Blackout-Risiken begrenzt werden?“ Vor diesem Hintergrund sehen die Expertinnen und Experten in den nächsten 20 Jahren die Gefahr steigender Blackout-Risiken. weiterlesen…

EU-Kommission gründet Europäische Rohstoffallianz

Europas 3 Ziele: erster EE-Anbieter, erster digitaler Kontinent, erster in Kreislaufwirtschaft

Am 29.09.2020 gründete die Europäische Kommission in Brüssel die Europäische Rohstoffallianz, einen Zusammenschluss von Unternehmen, in den sich auch Nichtregierungsorganisationen, Verbände und Regierungen einbringen können. Die Rohstoffallianz soll die sichere und nachhaltige Versorgung mit Rohstoffen in der EU sicherstellen. Nachfolgend de Reden der Kommissare und Altmaiers Freude. weiterlesen…

Bis 2050 Lebensraum von mehr als einer Milliarde Menschen bedroht

Düstere Prognose des IEP

Innerhalb der nächsten 30 Jahren müssen etwa 1,2 Milliarden Menschen ihr Heimat verlassen, da die Klimakrise und das Bevölkerungswachstum zu einem Anstieg der Migration mit „enormen Auswirkungen“ sowohl für die Entwicklungsländer als auch für die Industrieländer führen werde, so eine am 09.09.2020 in London vorgestellte Analyse („Erstes ökologische Bedrohungsregister“ – ETR) des Institute for Economics and Peace (IEP). weiterlesen…