Graben zwischen Anspruch und Wirklichkeit schließen

Wuppertal-Institut: „Deutschland könnte seine Ziele beim Klima- und Ressourcenschutz noch erreichen“

Das Wuppertal-Institut veröffentlichte am 20.09.2022 einen Zukunftsimpuls unter dem Titel: „Transformationslücke schließen – Handeln unter Hochdruck“: Deutschland liegt bei Klimaschutz und der langfristigen Sicherung der Energie- und Rohstoffversorgung weit hinter seinen eigenen Zielen. Nur mit Tempo, Mut und Ehrlichkeit lässt sich der Rückstand jetzt aufholen. Dazu gehören ein beschleunigter Ausbau Erneuerbarer Energien, der sofortige Aufbau eines umfassenden Netzes für grünen Wasserstoff, verbindliche Ziele für eine echte Kreislaufwirtschaft, klare Vorgaben für den Wohnungsbestand, eine ernsthafte Mobilitätswende und wirksame Anreize für eine nachhaltige Produktion. weiterlesen…

Umwelt- und Klimaziele gesteckt, jetzt Zeit der Umsetzung

Aufgaben der kommenden Bundesregierung: ein Zukunftsimpuls zum Wahljahr 2021 des Wuppertal Instituts

Die kommende Bundesregierung muss aus ambitionierten Zielen eine erfolgreiche Ressourcen- und Klimapolitik machen und dabei alle Bürgerinnen und Bürger mitnehmen – so der Zukunftsimpuls des Wuppertal Instituts zur Bundestagswahl 2021 vom 26.05.2021. Er zeigt, welche Maßnahmen notwendig sind, um die Transformation in eine klimafreundliche und ressourcenleichte Zukunft jetzt konsequent einzuleiten. weiterlesen…

Rohstoffgewinnung umweltverträglich steuern

Reformvorschläge für das Bergrecht

Rohstoffgewinnung, Geothermie, Speichervorhaben: Die Nutzung des unterirdischen Raumes ist vielfältig und wächst – genauso wie seine Belastung und die Auswirkung auf die Umwelt. Konflikte sind damit vorprogrammiert. Das Öko-Institut hat im Forschungsprojekt „INSTRO – Instrumente zur umweltverträglichen Steuerung der Rohstoffgewinnung“ rechtliche und planerische Instrumente untersucht und am 08.07.2019 konkrete Reformbausteine für eine Stärkung des Umwelt- und Ressourcenschutzes im Berg-, Abgrabungs- und Raumordnungsrecht vorgelegt. weiterlesen…

„Was damals als radikal galt, gilt heute als notwendig“

Rede von Umweltministerin Svenja Schulze zum 80. Geburtstag Ernst-Ulrich von Weizsäckers

Bei der Feier zum 80.Geburtstag von Ernst Ulrich von Weizsäcker im Berliner Axica-Gebäude hielt Bundesumweltministerin Svenja Schulze die Abschlussrede. Sie fasste die Persönlichkeit des Vordenkers und Allroundforschers in „fünf Faktoren“ (in Anlehnung an eines seiner Bücher) zusammen. Solarify dokumentiert sie.
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Scheer: Ressourcenschutz und Energiewende als Friedensgaranten

Bepreisung auch von Atomenergie

Im Nachgang zur Europawahl mahnte die SPD-Bundestagsabgeordnete Nina Scheer am 27.05.2019 in einer Medienmitteilung an, den Ressourcenschutz und die Energiewende als zentrale Friedensfrage des 21. Jahrhunderts und von Rechtsstaatlichkeit anzuerkennen. „Ohne den beschleunigten Umstieg auf Erneuerbare Energien noch vor Eintritt einer Weltmarkt-Verknappung wird die Schere zwischen Arm und Reich unaufhaltsam auseinanderdriften und dabei auch Demokratien und Rechtsstaatlichkeit vor existenzielle Herausforderungen stellen“, so Scheer. weiterlesen…

Zauberwort Methan-Cracking

11. Deutsch-Russische Rohstoff-Konferenz in Potsdam 2018

Mit mehr als 500 Teilnehmern aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft beider Länder eröffnete Bundesminister a.D. Klaus Töpfer als Schirmherr des Deutsch-Russischen Rohstoff-Forums am 06.11.2018 in Potsdam die 11. Deutsch-Russische Rohstoff-Konferenz. Die Konferenz bot eine wichtige Plattform, um Fachthemen der Energie- und Rohstoffwirtschaft zu diskutieren und bilaterale Kooperationsprojekte anzustoßen. Auch die Themen Klimaschutz und Dekarboniserung spielten eine Rolle. weiterlesen…

Wem gehört der Himmel

Atmosphäre zu gemeinsamem Eigentumssystem werden

Die Erklärung der Menschenrechte ist zu wenig: George Adamson formulierte einst: „Darüber, wer die Welt erschaffen hat, lässt sich streiten. Sicher ist nur, wer sie vernichten wird.“ Übersetzt ins Heute heißt das: Um die Katastrophe noch abwenden zu können, ist ein radikales Umdenken erforderlich. Insbesondere gilt es, eine revolutionäre Erkenntnis zu erlangen: Die Nutzung aller begrenzten Ressourcen wie Atmosphäre, Meere oder Böden muss völkerrechtlich verbindlich geregelt werden. Denn noch heute kann sie jeder eigenmächtig als Deponieraum nutzen. Ein Kommentar von Matthias Hüttmann. weiterlesen…

Wer mehr verdient, lebt meist umweltschädlicher

Das Einkommen ist ein wichtiger Einflussfaktor für den Umweltverbrauch durch Konsum

UBA-Präsidentin Maria Krautzberger 2 - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft für SolarifyWer mehr Geld hat, verbraucht meist mehr Energie und Ressourcen – und zwar unabhängig davon, ob sich jemand als umweltbewusst einschätzt oder nicht. Das zeigt eine Studie des Umweltbundesamts (UBA). UBA-Präsidentin Maria Krautzberger: „Mehr Einkommen fließt allzu oft in schwerere Autos, größere Wohnungen und häufigere Flugreisen – auch wenn die Menschen sich ansonsten im Alltag umweltbewusst verhalten. Aber gerade diese ‚Big Points‘ beeinflussen die Ökobilanz des Menschen am stärksten. Der Kauf von Bio-Lebensmitteln oder eine gute Mülltrennung wiegen das nicht auf.“ weiterlesen…

DUH: Drogerien sollen Ressourcen schonen

Zum Erdüberlastungstag

Kosmetikartikel - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft für Solarify 20160807Die Deutschen leben über ihre Verhältnisse und sind Europameister beim Verpackungsmüll. Mitverantwortlich für unnötige Abfallberge und Ressourcenverschwendung sind die Drogerien – eine Studie der DUH belegt: Ressourcenschutz spielt bei Drogerieketten kaum eine Rolle. weiterlesen…

Brexit und die Folgen für Atom, Klima und Energie

Eine Reihe von Solarify

Solarify logoSolarify wird sich in lockerer Folge des Zusammenhangs zwischen dem am 23.06.2016 mit knapper Mehrheit beschlossenen Brexit und den Themen dieser Webseite annehmen. Denn der nicht eben von Weitblick und Zukunftsvorsorge geprägte EU-Austritt Großbritanniens könnte nicht nur die englischen Tories und Großbritannien, sondern auch die EU ruinieren – dabei schälen sich erst nach und nach – direkte und indirekte – Konsequenzen für die Atompolitik, den Klima- und Ressourcenschutz, die Energieproduktion und die Nachhaltigkeit ganz allgemein heraus. Den Anfang macht Energywatch-Präsident Hans-Josef Fell – er untersucht die Brexit-Konsequenzen auf EURATOM. weiterlesen…