Schrottmeiler Mochovce gefährlich

Umwelt-Institut: Atom-Ruine nicht ans Netz!

Das Umweltinstitut München warnt: “Zum ersten Mal seit der Katastrophe von Fukushima soll im Juli wieder ein Atomkraftwerk (AKW) in Europa in Betrieb gehen. Die Technik des Reaktors im slowakischen Mochovce – nur 400 Kilometer von Deutschland entfernt – stammt noch aus den 70er Jahren, ist völlig veraltet und mangelhaft. In den 90ern wurde das Projekt eigentlich schon verworfen – die Reaktorbaustelle wurde zur Atomruine. Erst 15 Jahre später wurde der Bau fortgesetzt, bei der Fertigstellung kam es zu zahlreichen Pannen.” weiterlesen…

Gute Nachrichten aus Finnland für AKW-Gegner

taz: “Wieder ein AKW-Bau verschoben”

Finnland setze zwar immer noch auf Atomenergie, mit Russland als Partner. Aber “so richtig klappt das nicht”, schrieb taz-Skandinavien-Korrespondent Reinhard Wolff am 02.01.2018 – und nannte das “eine gute Nachricht für Anti-AtomenergieAtomkraft-Aktive”: Der finnische Betreiber Fennovoima des geplanten AKW Hanhikivi 1 nahe dem nordwestfinnischen Pyhäjoki hat nämlich Ende 2018 mitgeteilt, dass sich die Fertigstellung von Hanhikivi 1 bis 2028 verzögern wird. weiterlesen…

Energieverbrauch und CO2-Ausstoß sinken


Überproportionaler Rückgang der Treibhausgase

Weil die Preise steigen, die Witterung mild war und die Energieeffizienz sich verbessert hat, wird in Deutschland 2018 wesentlich weniger Energie verbraucht als 2017. Wie die Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen weiter mitteilte, traten dagegen verbrauchssteigernde Faktoren wie Konjunktur und Bevölkerungszuwachs zurück. Da die Verbrauchsrückgänge bisher alle fossilen Energieträger betreffen, Zuwächse dagegen nur bei den CO2-freien Energien zu verzeichnen sind, geht die AG Energiebilanzen von einem überproportionalen Rückgang bei den CO2-Emissionen aus. weiterlesen…

Bundesrat gegen Strommengenübertragung – Bundestag dafür


Untersagung könnte weitere Ausgleichsansprüche entstehen lassen

Der Bundesrat hat sich gegen eine Übertragung nicht nutzbarer Strommengen bestimmter Atomkraftwerke auf Kraftwerke in Netzausbaugebieten ausgesprochen. In einer Stellungnahme zu einem Gesetzentwurf der Bundesregierung (19/2631) zur 16. Änderung des Atomgesetzes forderte die Länderkammer von der Bundesregierung – so der parlamentseigene Pressedienst heute im bundestag, umgehend nach Inkrafttreten des Gesetzes “mit den Energieversorgungsunternehmen ein Konzept zu entwickeln, auf welche Weise Strommengenübertragungen die energiepolitischen Anforderungen in Deutschland bestmöglich unterstützen können”. Die Bundesregierung lehnte den Vorschlag umgehend ab. weiterlesen…

Atomstrom verstopft norddeutsche Netze


Windräder müssen stillstehen, während AKW weiterlaufen

Mehr als die Hälfte des Jahres 2017 durften norddeutsche Windkraftanlagen und Solaranlagen keinen Strom produzieren, während Atomkraftwerke in ihrer Nähe weiterliefen. Dies ergibt eine aktuelle Untersuchung des Analyseinstituts Energy Brainpool im Auftrag des Ökoenergieanbieters Greenpeace Energy. weiterlesen…

Töpfer will transparente Standortsuche


Atommüll: Gesetzliche Regelung für Umgang mit Geodaten gefordert

Klaus Töpfer – Vorsitzender des „Nationalen Begleitgremiums“ zur Atomendlager-Suche – hat eine gesetzliche Regelung für den Umgang mit den Geodaten gefordert, die bei der Auswahl zugrunde gelegt werden: „Das A und O des Standortauswahlverfahrens ist jederzeitige und umfassende Offenheit. Wenn wir an irgendeiner Stelle anfangen, mit Geheimhaltungen zu arbeiten, werden wir das nach Gorleben ja erst wieder aufzubauende Vertrauen in eine ergebnisoffene Standortsuche nicht erreichen“, sagte Töpfer der Saarbrücker Zeitung am 14.05.2018. Da es auch um Daten von Privatunternehmen gehe, sieht der Ex-UNEP-Direktor Nachholbedarf für eine Regelung. weiterlesen…

AKW-Laufzeit verlängern?

Ausschuss-Gespräch über Atomausstieg, etc.

Die Bundesregierung will bis Ende Juni 2018 eine Einigung mit den AKW-Betreibern über Entschädigungen für den Atomausstieg erreichen. Das bekräftigte ein BMWi-Sprecher am 18.04.2018 im Wirtschaftsausschuss des Deutschen Bundestags. Die Optionen reichen Informationen aus dem BMWi und dem parlamentseigenen Pressedienst “heute im bundestag” folgend von einer Verlängerung der Laufzeiten einzelner Kraftwerke bis hin zu einem finanziellen Ausgleich. weiterlesen…

EPR-Reaktoren “finanziell und technisch gefährlich”


Europäische AKW desaströs

Bei seinem Staatsbesuch in Indien vereinbarte Frankreichs Präsident Macron einer Medienmitteilung der energy watch group vom 20.03.2018 zufolge mit Indiens Regierungschef Narendra Modi am 10.03.2018 den Verkauf von sechs französischen EPR-Reaktoren für das größte indische in Jaitapur geplante Atomkraftwerk. Unbeachtet bleibt, dass Indien bisher den Atomwaffensperrvertrag nicht unterschrieben hat. Das Plutonium aus den Reaktoren könnte vollständig, ohne internationale Kontrolle, für den Bau von Atomwaffen eingesetzt werden. Auch energiewirtschaftlich sind alle EPR Bauprojekte der letzten Jahre hochproblematisch. weiterlesen…

Schweiz: 500 Mrd. für AKW-Risiken gefordert


Schweizer NGO verlangt Atomkraftwerks-Sicherheitsleistung für EU – Brief an Juncker

Die Schweiz betreibt nach dem World Nuclear Industry Status Report 2017 von Mycle Schneider und Antony Froggatt den ältesten Atomkraftwerkspark der Welt (Durchschnittsalter 42 Jahre). Die Kosten der Atomkraftwerks-Explosionsserie 2011 in Japan belaufen sich nach dem gleichen Bericht auf vorläufig 444 bis 630 Milliarden US-Dollar. Die SolarSuperState Association fordert daher die Europäische Kommission auf, von der Schweiz eine Sicherheitsleistung in Höhe von mindestens 500 Milliarden Euro zu verlangen. weiterlesen…

Osteuropa auf dem Weg zur Energiewende


Veranstaltungsbericht der Böll-Stiftung

Der weitgehende Umstieg auf Erneuerbare Energieträger bis 2050 ist auch für die Ukraine und Belarus technisch möglich und ökonomisch sinnvoll. Zu diesem Schluss gelangen die nach anerkannten wissenschaftlichen Modellen berechneten Szenarien, deren Ergebnisse am 08.12.2017 in der Heinrich-Böll-Stiftung in Berlin präsentiert und diskutiert wurden. Robert Sperfeld berichtet von der Tagung. weiterlesen…