Suffizienz nicht Verzicht sondern Gewinn

Scherhorn-Wachstum-oder-Nachhaltigkeit-TitelDas zentrale Menschheitsproblem neben dem Klimawandel und der Armut ist der Substanzverzehr, der Verbrauch der Gemeingüter, seine Ursachen die Fixierung auf Wirtschaftswachstum und kurzfristiges Denken. Die Lösung liegt in einer Politik der Nachhaltigen Entwicklung. Diese wird erst gelingen, wenn langfristiges Denken das kurzfristige abgelöst hat, wenn nicht immer noch mehr Wachstum, sondern Nachhaltigkeit das Ziel der Wirtschaftspolitik ist. Das erfordert eine neue Verantwortlichkeit für die Gemeingüter. Und es ist durchsetzbar, wenn die im Grundgesetz festgelegte Sozialbindung des Eigentums auf das Kapitaleigentum ausgedehnt wird. So der Sozialökonom und Konsumtheoretiker Gerhard Scherhorn, emeritierter Professor an der Universität Hohenheim, in seinem vom Altius Verlag herausgebenen Band “Wachstum oder Nachhaltigkeit”. weiterlesen…

Öko-Institut fordert Rohstoffwende


Für eine nachhaltige Rohstoffpolitik

Um Rohstoffe in Zukunft verantwortlich zu fördern, weiterzuverarbeiten und zu nutzen, braucht es konkrete, umfassende und rohstoffspezifische Nachhaltigkeitsziele. Diese müssen ökologische und soziale Herausforderungen gleichermaßen berücksichtigen. Bislang wurde fast ausschließlich der ökonomische Faktor Verknappung bei der Strategieentwicklung für Rohstoffe beachtet; das Öko-Institut fordert jedoch einen umfassenderen Blick. weiterlesen…

Nobelpreisträger fordern mehr Klimaschutz


65. Lindauer Nobelpreisträgertagung endet mit politischem Statement

Vor der nächsten UN-Klimakonferenz im Dezember 2015 haben auf der Insel Mainau mehr als 30 Nobelpreisträger am 03.07.2015 eine Deklaration zum Klimawandel unterschrieben. Sie fordern in einer eindringlichen Warnung vor den Folgen des Klimawandels, entschlossen zu handeln, um Emissionen weltweit zu begrenzen. weiterlesen…

“Wandel zu einem wesentlich nachhaltigeren Wirtschaften weltweit beschleunigen”…

…und: “Die Reichtümer unserer Erde teilen, damit alle Menschen ein Leben in Würde führen können”
Zwei Bundestagsreden zur Post-2015-Agenda für nachhaltige Entwicklung

Reden der Bundesminister für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit und für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Barbara Hendricks und Gerd Müller, zur deutschen Position für die Verhandlungen über die Post-2015-Agenda für nachhaltige Entwicklung vor dem Deutschen Bundestag am 26.02.2015 in Berlin. Solarify dokumentiert den Wortlaut der beiden Reden zum gleichen Thema – und empfiehlt, sich die Texte aufzuheben. weiterlesen…

Merkel: Wachstum und Nachhaltigkeit keine Gegensätze

Für Bundeskanzlerin Angela Merkel sind Wachstum und Nachhaltigkeit keine Gegensätze. Durch technische Innovationen für mehr Energieeffizienz lasse sich beispielsweise Wachstum erzeugen, sagt Merkel in ihrem neuen Video-Podcast. “Aber es darf kein Wachstum um jeden Preis geben”, betont die Bundeskanzlerin. Bei “Wachstum auf Pump” sei sie “sehr, sehr zögerlich”; Wachstum müsse auf soliden Finanzen beruhen. Falsch sei auch ein Wachstum um den Preis der Umweltzerstörung. weiterlesen…