Studie: Digitalisierung gleich Klimaschutz? – Bislang Fehlanzeige

Wachsender IKT-Sektor, Rebound-Effekte und Wirtschaftswachstum erhöhen Energienachfrage

Die Digitalisierung gilt als Hoffnungsträger, um den globalen Energiebedarf zu verringern und damit zum Klimaschutz beizutragen. Bislang gibt es hierfür allerdings keine Belege. Ein neuer wissenschaftlicher Artikel von Digitalisierungsexperten des Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) und der Technischen Universität Berlin zeigt, dass sich dieser Trend bislang nicht einstellt. Im Gegenteil: Steigende Energieverbräuche des Informations- und Kommunikationstechnologie-Sektors (IKT) und höheres Wirtschaftswachstum konterkarieren eine Reduktion des Energiebedarfs. weiterlesen…

Neue interaktive Karte zeigt Energieverbrauch

Erstmals: Industrie bis auf Kreisebene

Eine neue interaktive Karte der Statistischen Ämter von Bund und Ländern zeigt erstmals den Energieverbrauch der Industrie auf Kreisebene. Die Kreise mit den energieintensivsten Industriebetrieben waren 2018 Ludwigshafen (210 Petajoule), der Rhein-Erft-Kreis (170 PJ), Bremen (89 PJ) und der Saalekreis (85 PJ). weiterlesen…

AGEB legt Bericht zum Energieverbrauch 2019 vor

Deutlicher Verbrauchsrückgang – Anteil kohlenstoffreicher Energieträger sinkt

Der Energieverbrauch in Deutschland ging 2019 auf 12.832 Petajoule (PJ) oder 437,8 Millionen Tonnen Steinkohleneinheiten (Mio. t SKE) zurück und lag damit um 2,1 Prozent unter dem Niveau des Vorjahres. Für den Verbrauchsrückgang sorgten, wie die Arbeitsgemeinschart Energiebilanzen (AGEB) in ihrem jetzt veröffentlichten Jahresbericht 2019 ausführt, weitere Verbesserungen bei der Energieeffizienz, Verschiebungen im Energiemix sowie ein konjunkturell bedingter Rückgang des Energieverbrauchs in der Industrie. Verbrauchssteigernd wirkten die etwas kühlere Witterung sowie die Zunahme der Bevölkerung. Die verbrauchssenkenden Faktoren wirkten sich jedoch deutlich stärker aus als die verbrauchssteigernden. Bereinigt um den Einfluss der Witterung sowie Lagerbestandsveränderungen wäre der Energieverbrauch nach Berechnungen der AG Energiebilanzen sogar um 2,4 Prozent gesunken. weiterlesen…

AGEB: Energieverbrauch gesunken – Rückgänge bei Kohle

Mehr Erneuerbare, sowie Zunahmen bei Erdgas und Mineralöl

Der Energieverbrauch in Deutschland erreichte 2019 nach vorläufigen Berechnungen der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AG Energiebilanzen) 12.815 PJ beziehungsweise 437,3 Mio. t SKE, das entspricht 53,72 TWh. Das sei – teilte die Arbeitsgemeinschaft in einer Pressemeldung mit – ein Rückgang um 2,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Für den Verbrauchsrückgang hätten, so die AG Energiebilanzen, weitere Verbesserungen bei der Energieeffizienz, Substitionen im Energiemix sowie ein konjunkturell bedingter Rückgang des Energieverbrauchs in der Industrie gesorgt. Verbrauchssteigernd hätten sich die etwas kühlere Witterung sowie die Zunahme der Bevölkerung ausgewirkt. Die verbrauchssteigernden Faktoren seien jedoch in Summe deutlich schwächer als die verbrauchssenkenden. weiterlesen…

Energieverbrauch in Deutschland sinkt erneut

AGEB mit Neun-Monats-Statistik

Der deutsche Energieverbrauch wird in diesem Jahr erneut zurückgehen. Auf Basis der jetzt vorliegenden Zahlen für den Energieverbrauch der ersten neun Monate rechnet die Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen für das Gesamtjahr mit einem Rückgang des Energieverbrauchs in Deutschland um gut 2 Prozent auf etwa 12.810 Petajoule (PJ) beziehungsweise 437 Millionen Tonnen Steinkohleneinheiten (Mio. t SKE) – oder 3.557 TWh. Da der Verbrauch an Kohle besonders stark rückläufig war und die Erneuerbaren Energien weiter zulegen konnten, rechnet die AG Energiebilanzen in einer Medienmitteilung vom 30.10.2019 mit einem merklichen Rückgang der CO2-Emissionen. weiterlesen…

Prognose: Energieverbrauch sinkt weiter

Deutlich weniger Kohle – mehr Erneuerbare Energien – Zunahmen bei Erdgas und Mineralöl

Auf Basis der jetzt vorliegenden Zahlen für den Energieverbrauch der ersten neun Monate rechnet die Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen für das Gesamtjahr mit einem Rückgang des Energieverbrauchs in Deutschland um gut 2 Prozent auf etwa 12.810 Petajoule (PJ) beziehungsweise 437 Millionen Tonnen Steinkohleneinheiten (Mio. t SKE). Da der Verbrauch an Kohle besonders stark rückläufig war und die erneuerbaren Energien weiter zulegen konnten, geht die AG Energiebilanzen von einem merklichen Rückgang bei den CO2-Emissionen aus. weiterlesen…

Kohle sinkt zweistellig

AGEB mit Halbjahreszahlen 2019

Der Energieverbrauch in Deutschland lag in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres um 1,7 Prozent unter dem vergleichbaren Vorjahreswert. Nach vorläufigen Berechnungen der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AG Energiebilanzen) erreichte der Verbrauch insgesamt 6.536 Petajoule (PJ), beziehungsweise 223,0 Millionen Tonnen Steinkohleneinheiten (Mio. t SKE) = 1.820 GW. Bei den Kohlen lagen die Rückgänge im zweistelligen Bereich. Die Erneuerbaren legten insgesamt um 4 Prozent zu. Bei Mineralöl und Erdgas wurden ebenfalls mehr verbraucht. Ohne den steigernden Effekt der etwas kühleren Witterung hätte der Verbrauchsrückgang nach Berechnungen der AG Energiebilanzen sogar bei etwa 2 Prozent gelegen. weiterlesen…

AGEB: Wind +26%, PV +15 % – Energieverbrauch erneut rückläufig

Kohlestrom im ersten Quartal zweistellig im Minus – Atom und Erneuerbare liefern mehr

Der deutsche Energieverbrauch ist in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres um knapp 3 Prozent unter den vergleichbaren Vorjahreswert gesunken. “Der starke Wind im ersten Quartal 2019 blies den Kohlekraftwerken heftig entgegen”, schrieb dazu am 17.06.2019 auf pv magazine. Nach vorläufigen Berechnungen der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AGEB) fiel der Verbrauch im ersten Quartal um 2,7 Prozent auf 3.730 Petajoule (PJ) oder 127,4 Mio. t SKE. Der Kohlestrom ging zweistellig zurück, die Erneuerbaren legten dagegen um knapp 2 Prozent zu. weiterlesen…

Energieverbrauch und CO2-Ausstoß gesunken

AGEB: Geringster Verbrauch seit Anfang der 70er Jahre – AEE relativiert

Der Energieverbrauch in Deutschland ist 2018 deutlich zurückgegangen und auch der CO2-Ausstoß ist gesunken. Dies sind die Ergebnisse zweier Studien, die von der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen und der Agentur für Erneuerbare Energien durchgeführt worden sind. Letztere untersucht hierbei die Entwicklung in den einzelnen Bundesländern. weiterlesen…

Digitalisierung und Energiewende zusammendenken


AEE veröffentlicht Metaanalyse

„Energiewende und Digitalisierung sind untrennbar miteinander verbunden“, sagt Philipp Vohrer, Geschäftsführer der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE). Digitale Technik wird an allen Stufen der Wertschöpfungskette der Energiewirtschaft Einzug halten – von der Energieerzeugung über die Netze und den Handel bis zu den Verbrauchern. Damit sind viele Chancen, aber auch große Herausforderungen verbunden. Das geht aus der Metaanalyse „Die Digitalisierung der Energiewende“ der AEE hervor. weiterlesen…