KBA sieht CO2-Ausstoß bei Neuzulassungen steigen

Kohlendioxid-Emissionen im Verkehr nehmen zu

Neu zugelassene Pkw werden laut Kraftfahrtbundesamt weniger, seitdem E-Autos und Plug-in-Hybride nicht mehr wie zuvor gefördert werden – so Tagesschau und Deutschlandfunk. Autokäufer setzen wieder verstärkt auf Verbrenner, was den CO2-Ausstoß steigen lässt, mit der Folge, dass die 2023 neu zugelassenen Autos deutlich mehr CO2 ausstoßen als 2022. Für Januar bis April nennt das KBA als Durchschnittswert 123,2 g/km. 2022 waren es im ganzen Jahr dagegen nur 109,6 Gramm. weiterlesen…

Energieverbrauch kräftig zurückgegangen – Einsparziel bei Erdgas erreicht

AG Energiebilanzen legt Bericht für 2022 vor – milder Winter entscheidend

Der Energieverbrauch in Deutschland erreichte 2022 eine Höhe von 11.769 Petajoule (PJ) beziehungsweise 401,6 Millionen Tonnen Steinkohleneinheiten (Mio. t SKE). Das entspricht einem Rückgang um 5,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Energieverbrauch fiel damit auf den niedrigsten Stand seit der Wiedervereinigung, schreibt die AG Energiebilanzen in ihrem am 17.04.2023 erschienenen Jahresbericht 2022. weiterlesen…

CO2-Ausstoß wird teurer

EU-Reform des Emissionshandels

Wer künftig In der EU CO2 ausstößt, muss künftig mehr dafür bezahlen: Um die Kohlendioxidemmissionen schneller zu reduzieren, reformiert die EU den Emissionshandel, begleitet durch einem milliardenschweren Sozialfonds. Nach rund 30 Stunden Verhandlungen hatten sich Vertreter des EU-Parlaments und der Mitgliedstaaten in der Nacht auf den 18.12.2022 auf wichtige Teile des Klimapakets „Fit for 55“ verständigt, so Astrid Corall, ARD-Studio Brüssel, auf tagesschau.de. CDU-Europaabgeordneter Peter Liese: „Das war wirklich ein historischer Moment. Wir haben es geschafft, uns auf das größte Klimaschutzgesetz aller Zeiten zu einigen – mindestens in der EU – einige sagen weltweit.“ weiterlesen…

Mehr als 40 Pro­zent we­ni­ger Emis­sio­nen durch elek­tri­sche Leicht­fahr­zeu­ge

DLR-Studie untersucht das Potenzial elektrischer Leichtfahrzeuge (LEV) für eine klimafreundlichere Mobilität

Elektrische Leichtfahrzeuge (Light Electric Vehicle, LEV) haben ein großes Potenzial, die Treibhausgas-Emissionen des Verkehrssektors erheblich zu reduzieren und so zum Klimaschutz beizutragen. Die Hälfte der derzeit in Deutschland mit dem Auto gefahrenen Kilometer könnte theoretisch auch mit elektrischen Leichtfahrzeugen zurückgelegt werden. Dies würde die Treibhaugas-Emissionen im Vergleich zu Fahrten mit konventionell angetriebenen Pkw um mehr als 40 Prozent senken. Pro Jahr wären das rund 57 Millionen Tonnen weniger Emissionen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) im Auftrag des Interessenverbands für elektrische Leichtfahrzeuge LEVA-EU. weiterlesen…

Abhängigkeit von fossilen Energien führt in große wirtschaftliche Bedrängnis

Steigende Emissionen, sinkende Umweltsteuern – die sozial-ökologische Marktwirtschaft braucht neue Fiskalpolitik

Umweltsteuern verlieren weiter an Bedeutung: Ihr Anteil an der Finanzierung des Staatshaushalts sank erneut und lag im Jahr 2021 weiter auf dem historischen Tiefstand von 3,7%. Der Aufbruch in die sozial-ökologische Marktwirtschaft braucht klare fiskalpolitische Signale. Das Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) e.V. beleuchtet in dem Hintergrundpapier „Woher der Staat sein Geld bekommt“ die Finanzpolitik für die Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft. weiterlesen…

E-Mobility: Fußabdruck nicht so sauber, wie manche annehmen

Gesamten Lebenslauf bewerten

Auch in den USA wird über die Nachhaltigkeit der E-Mobilität diskutiert: Der Umstieg auf Elektrofahrzeuge sei zwar notwendig, aber man sollte dabei bedenken, dass noch viel Arbeit zu leisten sei und „keine sofortige magische Lösung für ein großes und komplexes Problem“ bereitstehe, schreibt Erik Sherman etwa am 11.10.2021 auf Forbes. Gehe es nach den Wirtschaftsnachrichten, sei eine der wichtigsten Antworten auf die Besorgnis über den Klimawandel die Einführung von Elektrofahrzeugen (EV). Der Fokus sei nicht überraschend – doch nicht ohne Tücken. weiterlesen…

Karlsruher Klima-Urteil interpretiert

Vier Aspekte der Entscheidung des Gerichts sind Meilensteine im Verfassungsrecht – von Franz Baumann

Es heißt, dass für einen erfolgreichen Kampf gegen die Erderwärmung viele unwahrscheinliche Dinge richtig laufen müssen. Damit er scheitert, müssen viele wahrscheinliche Dinge schief gehen. Unwahrscheinlich richtig lief, dass das Bundesverfassungsgericht die Klage mehrerer Klimaaktivisten als zulässig akzeptierte, das vom Bundestag im November 2019 mit großer Mehrheit verabschiedete Klimaschutzgesetz verstoße gegen zentrale Bestimmungen des Grundgesetzes. Noch unwahrscheinlicher war das Urteil vom 29.04.2021, das Teile des Gesetzes für verfassungswidrig erklärte. Franz Baumann, Gast-Professor an der New York University und Ex-UN-Generalsekretär, hat das Urteil am 25.05.2021 auf PassBlue interpretiert. PassBlue ist eine gemeinnützige, unabhängige Medienseite, die über die Beziehungen zwischen den USA und den Vereinten Nationen, über Frauenthemen, Menschenrechte, Friedenssicherung und andere dringende globale Angelegenheiten berichtet. weiterlesen…

Ölmulti zur Emissionsverringerung verurteilt

Historisches Urteil gegen Shell

Der Öl- und Erdgaskonzern hat einen großen Klima-Prozess gegen Umweltschutzorganisationen verloren – so zahlreiche Medien (z.B. n-tv und SPIEGEL) am 26.05.2021 – und muss bis zum Ende des Jahrzehnts seinen CO2-Ausstoß fast halbieren – um netto 45 Prozent im Vergleich zu 2019. Ein Gericht in Den Haag bescheinige dem Konzern, er verstoße gegen globale Klimaziele. Das Unternehmen hatte eingewandt, dass dann andere die Nachfrage bedienen würden. weiterlesen…

Effektive Maßnahmen könnten Vielfaches an CO2 einsparen

Greenpeace-Studie: Geplanter Einsatz von EU-Geld wird Klimaziele der Landwirtschaft verfehlen

Die Bundesregierung wird die Klimaschutzziele in der Landwirtschaft deutlich verpassen, wenn sie die sechs Milliarden Euro EU-Agrarsubventionen wie derzeit geplant einsetzt. Laut einer neuen Kurzstudie des Öko-Instituts im Auftrag von Greenpeace, senken die geplanten Maßnahmen den CO2-Ausstoß in der Landwirtschaft um lediglich 2,5 Millionen Tonnen. Notwendig ist aber eine Reduktion um 11 Millionen Tonnen bis 2030. „Die Bundesregierung ist dabei, eine Reform der Agrarpolitik zu beschließen, die den Klimaschutz außen vor lässt”, sagt Greenpeace-Landwirtschaftsexperte Lasse van Aken. (Titel: Ungenutztes Potenzial – © Greenpeace) weiterlesen…

Dienstwagen-Elektrifizierung senkt Pkw-Ausstoß um ein Drittel

Klimaschädlichste Flotte Europas

Dienstwagen und gewerblich zugelassene Fahrzeuge sind für rund drei Viertel der CO2-Emissionen von Neuwagen in Deutschland verantwortlich. Sie bilden die klimaschädlichste Flotte in Europa, wie eine neue Studie von Transport & Environment (T&E) zeigt. Eine von T&E in Auftrag gegebene Analyse berechnet, dass sich die gesamten Pkw-Emissionen in Deutschland um fast ein Drittel verringern würden, wenn alle neuen gewerblich zugelassenen Fahrzeuge bis 2030 elektrifiziert werden. Das würde einen Großteil der Emissionseinsparungen ermöglichen, die notwendig sind, um die derzeit diskutierten höheren nationalen Klimaziele im Verkehrssektor zu erreichen. weiterlesen…