London Subventions-Spitzenreiter

Fossile genießen auf der Insel höchste Förderungen

Großbritannien gibt innerhalb der EU am meisten Geld für die Subventionierung fossiler Brennstoffe aus, so ein neuer Bericht der Europäischen Kommission. Er stellt auch fest – berichtete Sam Morgan am 16.01.2019 auf EURACTIV.com – die EU-weiten Zahlungen seien trotz der Bekenntnisse zum Pariser Klimaabkommen nicht rückläufig. weiterlesen…

Großbritannien macht’s vor


Erneuerbare Energien überflügeln fossile Kraftwerke

Eine rasante Erfolgsstory: Der Ausbau der Erneuerbaren Energien schreitet in Großbritannien in rasendem Tempo voran, gleichzeitig schließen immer mehr Kohlemeiler. Nun überholte die installierte Ökostrom-Kapazität erstmals Kohle- und Gaskraftwerke. Es sei „ein bedeutender grüner Meilenstein, der noch vor einigen Jahren undenkbar gewesen wäre“, schrieb Iain Staffell, Energieexperte am Imperial College London. Eine Studie im Auftrag des Energiekonzerns Drax, durchgeführt von Staffell und Kollegen, zeigt das ganze Ausmaß: Während sich die Ökostrom-Kapazität in den vergangenen fünf Jahren verdreifachte, büßten die fossilen Energien ein Drittel ihrer installierten Leistung ein. Größtenteils weil sie schlicht das Ende ihrer Lebensdauer erreicht hatten und unrentabel wurden, wie Clemens Weiß am 10.11.2018 in energiezukunft schrieb.
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DUH kritisiert Bundesregierung für Plan- und Ambitionslosigkeit beim Ausbau der EE


Deutsche Umwelthilfe kritisiert Bundesregierung für Plan- und Ambitionslosigkeit beim Ausbau der Erneuerbaren

Die Bundesregierung will keine langfristigen Ziele mehr beim Ausbau der Erneuerbaren Energien verfolgen und kehrt damit einer wichtigen Säule des Klimaschutzes den Rücken. Der Ausbau der Erneuerbaren Energien als entscheidende Voraussetzung für den Ausstieg aus den fossilen Energien soll künftig jedes Jahr an den Fortschritt beim Netzausbau angepasst werden, statt sich wie bislang am Minderungsziel für Treibhausgase (CO2) zu orientieren. Aus Sicht der Deutschen Umwelthilfe (DUH) ist dies ein völlig falscher Ansatzpunkt, um die Energiewende voranzubringen. Ausgangspunkt für den Ausbau der Erneuerbaren sollte die Einhaltung der Klimaschutzziele sein, nicht die Netzkapazitäten. weiterlesen…

Petersberger Klimadialog 2018


Schwerpunkt Klimaschutz und Gerechtigkeit

Bundesumweltministerin Svenja Schulze und der designierte Präsident der nächsten Weltklimakonferenz in Kattowitz, der polnische Staatssekretär Michal Kurtyka, haben für den 18. und 19.06.2018 rund 35 Minister aus allen Teilen der Welt zum Petersberger Klimadialog nach Berlin eingeladen. Unter dem Motto “Changing together for a just transition” legt das Treffen erstmals einen ausdrücklichen Schwerpunkt auf soziale Aspekte des Klimaschutzes, wie das BMU am 15.06.20189 mitteilte. weiterlesen…

Paris erwägt Klima-Klage gegen Energiekonzerne


Französische Hauptstadt immer öfter von Wetterextremen betroffen

Paris könnte die erste Stadt in Europa werden, die Öl- und Gaskonzerne für die Folgekosten des Klimawandels verklagt. Vorbild ist die Stadt New York, die den Vorstoß schon gewagt hat. Einfach wird das nicht – aber erfolgreiche Präzedenzfälle gibt es bereits, wie Nicole Allé am 13.02.2018 in energiezukunft schreibt.
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MdEP kritisieren Kommissions-Energieprojekte


Zu wenig EE – zu viel fossil

Eine Liste vorgeschlagener Energieprojekte der EU-Kommission wird derzeit von Europaparlamentariern geprüft. Einige MdEP werfen der Kommission vor, sie konzentriere sich zu sehr auf Projekte mit fossilen Brennstoffen – einige von ihnen erwägen eine bisher nie angewendete Form des Widerspruchs – wie Sam Morgan im Portal EURACTIV schreibt. weiterlesen…

Wie weiter mit der Energiewende?


Wahlprüfsteine der ENERGIETAGE

Zwischen Kontinuität und radikaler Neuorientierung, zwischen staatlicher Regulierung und marktliberaler Steuerung – so lässt sich die Spannbreite der Antworten auf die Wahlprüfsteine zur Energiewende in Deutschland beschreiben, die den im Bundestag aktuell vertretenen Fraktionen sowie den beiden Parteien mit realistischer Einzugswahrscheinlichkeit zugestellt wurden, wie die Presseabteilung der Berliner Energietage am 13.09.2017 mitteilte. weiterlesen…

Wasserknappheit Katalysator für Energiewende?


Projekt WANDEL an Uni Kassel

Ob und wie Wasser Erneuerbare Energien begünstigt und fossile Energieträger ausbremst, will ein Projekt WANDEL genannter Verbund aus neun deutschen Forschungseinrichtungen mit kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) untersuchen. Unter Koordination des Center for Environmental Systems Research (CESR) der Universität Kassel in den nächsten drei Jahren – wird vom BMBF mit rund 2,5 Mio. Euro gefördert – eine fundierte Wissensgrundlage und praxisorientierte Lösungsansätze erarbeitet werden. weiterlesen…

Bald CO2-freier Strom aus Erdgas?


USA: Potenzieller Game Changer für Kohlendioxidabscheidung kurz vor Fertigstellung

Auf einem kleinen Landstück zwischen Houston und der texanischen Golfküste, einem Industriegebiet, das mit petrochemischen Fabriken und Gasfernleitungen vollkgepackt ist, steht ein wenig bekanntes Demonstrationskraftwerk des Unternehmens NetPower kurz vor der Fertigstellung, das einen echten Durchbruch in der Energielandschaft bedeuten könnte – so Thorsten Czechanowsky in der “MIT Technology Review” (MIT-TR). weiterlesen…

Fells Duell-Schelte


Klimakatastrophe! Verursacherforschung? Merkwürdige Stille im Kanzlerduell”

Der Klima- und Erneuerbare-Energien-Experte Hans-Josef Felle übt harte Kritik am Kanzlerduell – am 03.09.2017 trafen Bundeskanzlerin Angela Merkel und Herausforderer in den TV-Studios in Berlin-Adlershof aufeinander und wurden zu entscheidenden Problemen der Gegenwart nicht gefragt: z.B. zur Klimakrise. Fell in seinem Newsletter: “Bei fast allen großen Katastrophen der Welt berichten Medien ausführlich von den schrecklichen Auswirkungen und suchen akribisch genau nach schuldigen Verursachern.” Dass aber die “aktuell grausam zuschlagende Klimakatastrophe” im Kanzlerduell keine Rolle spielte, nennt Fell “unfassbar”. weiterlesen…