Q1-2020: EE fast 55% an Nettostromerzeugung

Fraunhofer ISE: Wind erreicht allein 37,7% – 50 Hertz: durchschnittlich 85 Prozent Wind- und PV-Anteil im Netz (Februar)

Das Portal Energy Charts vom Fraunhofer ISE wertet fortlaufend die Nettostromerzeugung aus. Der Anteil der Erneuerbaren lag demnach im ersten Quartal 2020 bei 55 Prozent, wobei vor allem die Windenergie herausragte. Am 23. März konnte 50 Hertz in seinem Netzgebiet zur Mittagszeit zudem fast 8.500 Megawatt Solarstrom in seinem Netz integrieren, ohne Photovoltaik-Anlagen abregeln zu müssen. Das schreibt Sandra Enkhardt am 02.4. und 31.03.2020) auf pv magazine. weiterlesen…

Geothermie als Ersatz für fossile Energie

„Erdwärme ist CO2-neutral, erneuerbar und landschaftsschonend“

Das von der Bundesregierung geplante Kohleausstiegsgesetz schafft Verbesserungen für den Ausbau von erneuerbaren Technologien wie der Geothermie. Der Bundesverband Geothermie begrüße die Pläne, sehe aber weiteren Handlungsbedarf bei der Förderung von umweltfreundlicher Fernwärme aus Geothermie. Geothermie nutze die vorhandene Fernwärme-Infrastruktur, sei platzsparend und reduziere den Kohlenstoffdioxidausstoß erheblich, heißt es in einer Pressemitteilung des Verbandes vom 24.01.2020. weiterlesen…

Politikschelte von Bischof Ackermann

Regierung tut nicht genug gegen Klimawandel

Der Trierer Bischof Stephan Ackermann geht hart mit der Politik ins Gericht: „Es wird zu wenig getan“, sagte der Bischof laut Wiesbadener Tagblatt am 21.12.2019 der Deutschen Presse-Agentur dpa. Es fehle „der Mut, es wirklich beherzt anzugehen“. Der Minimalkompromiss der UN-Klimakonferenz in Madrid habe wieder gezeigt, „wie erschreckend langsam es vorangeht“. weiterlesen…

Dialogprozess „Gas 2030“ umstritten

Altmaier: „Deutschland soll bei Wasserstofftechnologien Nummer 1 in der Welt werden“

Am 09.10.2019 hat Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier einer Medienmitteilung aus dem BMWi zufolge erste Ergebnisse und Handlungsempfehlungen aus dem Dialogprozess „Gas 2030“ vorgestellt. Dieser war im Dezember 2018 offiziell gestartet worden, um gemeinsam mit Stakeholdern aus Wirtschaft und Gesellschaft die zukünftige Rolle gasförmiger Energieträger bis 2030 zu diskutieren. Die DUH sieht einen Widerspruch zum Klimaschutz. Der BEE forderte, der Ausstieg aus dem fossilen Erdgas müsse möglichst rasch eingeleitet werden. weiterlesen…

Bundesnetzagentur mit zweitem Bericht über Mindesterzeugung

Homann: „Nur geringer Teil der konventionellen Erzeugungsleistung netztechnisch erforderlich“

Die Bundesnetzagentur hat am 07.10.2019 den zweiten Bericht über die sogenannte Mindesterzeugung veröffentlicht. Im Bericht werden Perioden mit „negativen Strompreisen“ der Jahre 2016 bis 2018 untersucht. Negative Strompreise bedeuten, dass Betreiber von Kraftwerken dafür gezahlt haben, wenn ihnen Strom abgenommen wurde. „Viele Kraftwerke reagieren nur eingeschränkt auf Börsenstrompreise. Dies liegt häufig an fehlender Flexibilität durch Wärmelieferverpflichtungen,“ erklärt Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur. weiterlesen…

2018: Kaum Hitze-Einfluss auf Stromerzeugung

19,9 GW nicht verfügbare Kapazitäten kaum über Durchschnitt

Trotz der langen Hitze- und Trockenperiode hat es im Sommer 2018 kaum Auswirkungen auf die Stromversorgung gegeben. Das geht – so der parlamentseigene Pressedienst am 05.07.2019 heute im bundestag – aus der Antwort der Bundesregierung (19/11044) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (19/10385) hervor. Demnach haben die Kraftwerke an Rhein und Neckar ihre Leistung teilweise vorsorglich gedrosselt, um die Flüsse vor zu hohen Temperaturen zu schützen. weiterlesen…

Lesehinweis: „Klimawandel zerreißt Ölindustrie“

Europa pro – US contra Klimaschutz

Kontrapunktisch beschreiben zwei FAZ-Autoren die Situation der Ölriesen angesichts des Klimawandels: Der Londoner Wirtschaftskorrespondent Marcus Theurer stellt fest, dass „Europas Ölriesen zunehmend in Windparks und Batteriehersteller investieren“. Dagegen setze die Konkurrenz aus Amerika noch voll auf fossile Brennstoffe – und fürchte ganz andere Folgen, schreibt sein New Yorker Kollege . weiterlesen…

Greenpeace Schweiz fordert Ende der Finanzierung fossiler Energieträger

Finanzplatz befeuert Klimaerhitzung

Der Schweizer Finanzplatz ist einer der wichtigsten der Welt. Deshalb ist die Verantwortung der hier ansässigen Finanzakteure für einen globalen Klimaschutz enorm. Doch noch nehmen die Banken, Versicherungen und Pensionskassen diese Verantwortung viel zu wenig wahr, so Greenpeace Schweiz: Während alle Haushalte und Unternehmen in der Schweiz jedes Jahr knapp 50 Millionen Tonnen CO2 ausstoßen, verschuldet der Finanzplatz mit seinen weltweiten Kapitalanlagen in fossile Energien jährlich rund 1.100 Millionen Tonnen CO2. weiterlesen…

Schiefergas für meistes Methan in der Atmosphäre verantwortlich?

CH4 keine Lösung für Klimakrise

Die durch den bevorstehenden 1. EU-US Energy Council in Brüssel, wo ab 01.05.2019 über die Steigerung von Fracking-Gas- Importen nach Europa verhandelt werden soll, erneut aufgekommene Diskussion über Fracking und LNG wirft erneut die Frage auf, ob überhaupt, und wenn ja, wie sehr Methan und/oder Erdgas als Übergangs-Energieträger taugen. Oder ob das klimagefährliche geruch- und farblose Gas nicht so schnell wie möglich aus dem Verkehr gezogen werden muss. weiterlesen…

London Subventions-Spitzenreiter

Fossile genießen auf der Insel höchste Förderungen

Großbritannien gibt innerhalb der EU am meisten Geld für die Subventionierung fossiler Brennstoffe aus, so ein neuer Bericht der Europäischen Kommission. Er stellt auch fest – berichtete Sam Morgan am 16.01.2019 auf EURACTIV.com – die EU-weiten Zahlungen seien trotz der Bekenntnisse zum Pariser Klimaabkommen nicht rückläufig. weiterlesen…