COP26: 24 Staaten und Firmen wollen bis 2040 Verbrenner-Aus

Aber viele weigern sich – und verweisen auf E-Fuels

24 Länder, etliche Städte, bisher sechs Autoschmieden, Ausstatter und Investoren wollen bis 2040 komplett auf Verbrenner-Motoren verzichten, erklärten sie am Rand der UN-Klimakonferenz COP26 in Glasgow der Berichterstattung zahlreicher Medien zufolge. Allerdings fehlen wichtige Akteure der Automärkte ebenso wie die Auto-Länder USA und China – sowie die beiden weltweit führenden Automobilhersteller Volkswagen und Toyota oder der viertgrößte Automobilhersteller der Welt, Stellantis, ebenso die Japaner Honda und Nissan, sowie das südkoreanische Unternehmen Hyundai. Auch der deutsche Autobauer BMW scheint sich der Selbstverpflichtung nicht anschließen zu wollen. weiterlesen…

Kerosin aus CO2 – vorerst nur im Labor

Netto-Null-Emissionen im Flugverkehr möglich

Forschende der Universität Oxford um Chemieprofessor Peter Edwards haben eigenen Angaben und Nature Communications zufolge möglicherweise einen (weiteren) Weg gefunden, die Umweltauswirkungen von Flugreisen zu reduzieren, wenn stromgetriebene Flugzeuge nicht praktikabel sind. Das amerikanische Monats-Magazin Wired berichtet, Wissenschaftler hätten erfolgreich CO2 in Düsentreibstoff umgewandelt, ein alternativer Treibstoff (siehe: solarify.eu/alternative-kraftstoffe-synthetische-treibstoffe-designer-fuels-e-fuels), der nicht nur konventionell angetriebene Flugzeuge klimaneutral machen könnte. weiterlesen…

EU muss Anteil erneuerbarer Kraftstoffe erhöhen

“Starker Anstoß durch Politik nötig”

Weil Elektrifizierung im Verkehr “nicht immer möglich oder sinnvoll” sei, würden “erneuerbare und kohlenstoffarme Energien eine wichtige Rolle spielen”, sagte EU-EnergieKommissarin Kadri Simson in einem Interview mit der in mehreren deutschen Tageszeitungen (SZ, FAZ, Tagesspiegel) erschienenen Anzeige-Sonderveröffentlichung “Klimaschutz braucht Vielfalt” von IWO Institut für Wärme und Mobilität e. V. und Mineralölwirtschaftsverband. weiterlesen…

Synthetisches Gas statt fossile Energie auch in der Schweiz

Kanton Zürich unterstützt Empa-Forschung

Die Umstellung des Energiesystems auf rein Erneuerbare Energieträger stößt auf eine große Herausforderung: den Winter – beziehungsweise die Versorgungslücke in dieser Jahreszeit. Durch Umwandlung von überschüssigem Sommerstrom in synthetisches Gas kann erneuerbar erzeugte Energie auch sonnen- und windarmen Zeiten ausreichend zur Verfügung stehen – zudem könnten Langstreckenlastwagen damit betrieben klimafreundlich werden. Der Kanton Zürich hat großes Interesse am Ersatz fossiler durch Erneuerbare Energien und unterstützt das Forschungsprojekt Mobilitätsdemonstrator“move” der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Versuchsanstalt für Industrie, Bauwesen und Gewerbe daher finanziell, wie Stephan Kälin am 07.04.2020 auf der Empa-Seite berichtet. weiterlesen…

Unionsfraktion entdeckt E-Fuels

Verbrenner-Verbot vom Tisch?

Der Autogipfel im Kanzleramt am 24.06.2019 ging außer der losen Verabredung zu verstärktem Ladesäulenbau ergebnislos zu Ende – übrigens ohne Natur- oder Klimaschützer. Wenn es nach der Unionsfraktion im Bundestag geht, bekommt der Verbrennungsmotor dennoch eine neue Zukunft – mit synthetischen Kraftstoffen, auch E-Fuels oder Designer-Kraftstoffe genannt (siehe: solarify.eu/alternative-kraftstoffe-synthetische-treibstoffe-desinger-fuels-e-fuels); die wollen die Autoren eines Papiers, aus dem der SPIEGEL zitiert, jetzt auch fördern und nicht ausschließlich Elektroautos. Die synthetischen Kraftstoffe – werden aus Grünstgrom, Wasserstoff und Kohlendioxid erzeugt. weiterlesen…

Wie das BMU E-Fuels sieht

Einsatz synthetischer Kraftstoffe birgt Vor- und Nachteile

Der Einsatz von synthetischen Kraftstoffen zur CO2-Reduzierung kann nach Auffassung der Bundesregierung etwa im Luft- und Seeverkehr zwar ein geeignetes Mittel sein, auf starke Gegenliebe stoßen E-Fuels bei der Bundesregierung aber nicht, schreibt sie (das BMU) in einer Antwort (19/6575) auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion (19/5822). Synthetische Kraftstoffe könnten zwar ökologische Vorteile bieten, “wenn sie aus nachhaltigen erneuerbaren Energiequellen hergestellt werden und in Einsatzbereichen zur Anwendung kommen, in denen ökologisch günstiger zu bewertende Optionen zum Schutz von Umwelt, Gesundheit und Klima nicht zur Verfügung stehen”. Ökologisch nachteilig sei aber “der hohe Energie- und Ressourcenbedarf zur Herstellung synthetischer Kraftstoffe, die in der Regel ebenfalls hohen Verluste bei der Nutzung und die mit der Nutzung einhergehenden Emissionen, unter anderem an Luftschadstoffen”. Ökonomisch seien sie (noch) zu teuer. Die Bundesregierung plane jedenfalls nicht, “sogenannte E-Fuels von der Energiesteuer zu befreien”. weiterlesen…