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Archiv: Verbrennungsmotor


Abschied vom Verbrennungsmotor?

Roland Baar, Professor für Fahrzeugantriebe an der TU Berlin, nannte in mehreren Interviews die Diskussion über den Verbrennungsmotor „in großen Maßen absurd“. Denn er bleibe für den Schwerlastverkehr, für die Schifffahrt oder das Flugwesen auch zukünftig unverzichtbar, sagte er dem inforadio des RBB und dem Berliner Tagesspiegel. Es komme darauf an, fossile Brennstoffe durch synthetische und damit umweltneutrale Energieträger zu ersetzen.


Absatz um 53 Prozent gestiegen – Experten: China will unabhängiger von Erdöl-Import werden

China hängt bei Elektroautos die anderen Länder immer deutlicher ab. So vergrößerte sich der Abstand zu den USA laut einer Studie des Bergisch Gladbacher Brancheninstituts CAM deutlich – 2017 hat China insgesamt 777.000 E-Autos abgesetzt, 53 Prozent mehr als 2016. In den USA stieg die Zahl der Neuzulassungen von E-Autos lediglich um 24 Prozent auf rund 194.000 Stück.


Kritische Bilanz auf tagesschau.de

Trotz Regierungs-Kaufprämien und Lobgesängen der Autokonzerne: E-Autos sind wohl doch „nicht so umweltfreundlich, wie gerne behauptet wird: Hier gibt es Zweifel“, schreibt Julian Heißler auf tagesschau.de. Die Auto-Nation Deutschland laufe zudem Gefahr, den Anschluss an die Elektromobilität zu verlieren.


Umfrage: Interesse an alternativen Antrieben steigt – dena-Leitstudie: E-Fuels notwendig

Das Interesse der Verbraucher an alternativen Antrieben steigt: 59 Prozent glauben dass elektrifizierte Antriebe 2030 eine marktbeherrschende Stellung einnehmen werden – das Ergebnis einer Umfrage der Deutschen Energie-Agentur dena. Der Blick auf Automobilbranche fällt nach wie vor kritisch aus; allerdings zeigen junge Menschen mehr Vertrauen. Insgesamt schätzt die große Mehrheit den eigenen Informationsstand über alternative Antriebe gering ein.


Robert Schlögl: Emissionsfrei fahren mit synthetischen Kraftstoffen aus Carbon2Chem und CCU

Dass die E-Autos nicht die einfache und schnelle Lösung der Verkehrswende darstellen, spricht sich allmählich herum: Sie sind für ihre geringen Reichweiten zu teuer, brauchen zu lange zum Laden, die Batterien sind zu schwer, enthalten zu viele seltene Elemente und sind nicht recyclebar. Nachdem Verbrennungsmotoren wegen Klimaschutz, NOx und Feinstaub schon als Auslaufmodelle gelten, erhebt sich die Frage, wie wir uns denn dann fortbewegen sollen? Oder wie sollen schwere Lkw oder große Baumaschinen denn dann angetrieben werden? Darüber sprach die Agentur Zukunft mit Prof. Robert Schlögl, Direktor an zwei Max-Planck-Instituten – dem Berliner Fritz-Haber-Institut und dem für Chemische Energiekonversion in Mülheim an der Ruhr.


Neue Regierung kann Verkehrswende per Gesetz beschleunigen

Die künftige Bundesregierung kann den Abschied von klimaschädlichen Diesel- und Benzinmotoren per Gesetz beschleunigen. Ein nationaler Ausstieg aus dem Verbrennungsmotor ist mit EU-Recht vereinbar, zeigt ein am 31.10.2017 veröffentlichtes Rechtsgutachten im Auftrag von Greenpeace – so eine Medienmitteilung der Umwelt-Organisation.


Aral-Studie „Trends beim Autokauf 2017“

Seit 2003 untersucht Aral im Zweijahres-Rhythmus die Vorlieben potenzieller Autokäufer. Die diesjährige Untersuchung zeige unter anderem, dass das Kaufinteresse der Deutschen so groß wie nie zuvor in der Geschichte der Studie „Trends beim Autokauf“ ist. 41% der Befragten wollen sich in den kommenden 18 Monaten ein anderes Auto zulegen. Aktuell stellt sich zusätzlich die wichtigste Frage: „Trägt der Verbraucher den politisch gewollten Kurs eigentlich mit?“


Miller: Hersteller verfehlen selbstgesteckte Ausbauziele. Bundesregierung muss verbindliche Quote für Elektroautos einführen

Anlässlich der Eröffnung der IAA in Frankfurt am Main kritisiert der NABU die halbherzige Produktpolitik der Pkw-Hersteller im Bereich der alternativen Antriebe. Laut einer Anfang September veröffentlichten Studie von Transport & Environment (T&E), dem Partnerverband des NABU in Brüssel, fehle es allen Versprechen der Autoindustrie zum Trotz an einer vielfältigen Modellauswahl von Elektroautos, so der NABU in einer Pressemitteilung vom 11.09.2017.


IAA-Eröffnung: Greenpeace-Aktivisten demonstrieren gegen klimaschädliche Modelle

Mit einem schräg im Boden steckenden Volkswagen samt qualmendem Auspuff demonstrierten zehn Greenpeace-Aktivisten vor der am 14.09.2017 beginnenden Internationalen Automobilausstellung (IAA) in Frankfurt gegen die Modellpolitik der Autoindustrie, die Klima und Gesundheit gefährdet, wie es in der Greenpeace-Pressemitteilung vom gleichen Tag heißt. Die Umweltschützer forderten mit einem Banner „Mit Öl keine Zukunft“ eine Verkehrswende hin zu sauberen, leichteren und gemeinsam genutzten E-Autos

„Nicht mal für die Umwelt“


FAS: „Die Tücken der E-Mobilität: Elektro wagen?“ (Lesehinweis)

„Der Abgesang auf den Verbrennungsmotor läuft. Elektroantrieb gilt als die Zukunft“, schreiben Holger Appel und Lukas Weber in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. Doch es folgt des große „Aber“: Denn noch sei der E-Antrieb „nicht besser als der Verbrenner – nicht mal für die Umwelt“.

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