Oxidationsprozesse in Verbrennungsmotoren und Atmosphäre gehen gleiche Wege

Effiziente Autoxidation-Kettenreaktionen bei gesättigten Kohlenwasserstoffen nachgewiesen

Alkane, wichtige Bestandteile der Kraftstoffe für Verbrennungsmotoren und eine wichtige Klasse von städtischen Spurengasen, gehen andere Reaktionswege ein als bisher angenommen. Diese Kohlenwasserstoffe, früher Paraffine genannt, produzieren dadurch große Mengen an hoch sauerstoffhaltigen Verbindungen, die zum organischen Aerosol und damit zur Luftverschmutzung in Städten beitragen können. Das wies jetzt einer Medienmitteilung folgend ein internationales Forschungsteam mit modernster Messtechnik an der Universität Helsinki und am Leibniz-Institut für Troposphärenforschung (TROPOS) in Leipzig nach. weiterlesen…

Abschied vom Benziner

General Motors will bis 2040 CO2-neutral werden

General Motors, größter US-Autohersteller, will bis 2040 klimaneutral werden – so eine Medienmitteilung aus Detroit vom 28.01.2021 – und zwar “bei sämtlichen globalen Produkten und Aktivitäten”. Bis 2035 sollen die Auspuffemissionen von neuen leichten Nutzfahrzeugen eliminiert werden. GM hat sich dem Business Ambition Pledge für 1,5° C verpflichtet. weiterlesen…

“Verbrennungsmotor in der Seeschifffahrt noch lange Realität”

Ziel auch im Schiffsverkehr: Klimaneutralität – Maritimer Koordinator Brackmann eröffnet 6. Rostocker Großmotorentagung

Der Maritime Koordinator der Bundesregierung, Norbert Brackmann, eröffnete am 03.09.2020 auf Einladung des Lehrstuhls für Kolbenmaschinen und Verbrennungsmotoren der Universität Rostock die 6. Großmotorentagung in Rostock. Die seit 2010 alle zwei Jahre stattfindende Tagung dient vor allem dem fachlichen Austausch zu verschiedensten Fragen und technologischen Trends im Bereich der Großmotorenforschung. weiterlesen…

E-Autos 50-80% besser als Diesel und Benziner

“Grüne” Studie aus Eindhoven räumt auf

E-Mobilität - Foto © Gerhard Hofmann für SolarifyOliver Krischer, Verkehrs- und Energieexperte der Grünen im Bundestag, auf seiner Webseite: “Bisherige Studien waren nicht gerade schmeichelhaft, was die CO2-Bilanz von Elektroautos betrifft. Die Autoren Sinn/Buchal haben das ja auf die Spitze getrieben und ausgerechnet, dass der modernere Diesel 30% weniger CO2 emittiert. Studien vom ADAC oder dem ÖAC waren auch nicht viel besser und kommen auf einen ähnlichen CO2 Ausstoß bei Dieseln und Elektroautos.” Eine Untersuchung der technischen Universität Eindhoven im Auftrag der grünen Bundestagsfraktion hat die erwähnten Vorgängerinnen einer Analyse unterzogen und kritisiert vor allem folgende Fehlannahmen: weiterlesen…

Elektromobilität: bestehende Kompetenzen nutzen

Anlaufstelle am KIT hilft spezialisierten Maschinenbauunternehmen

Viele Unternehmen in Baden-Württemberg verfügen über spezialisiertes Fachwissen in der Prozesskette, die zum Produkt Verbrennungsmotor führt. Doch der Trend geht zum Elektrofahrzeug. Insbesondere für die kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) gestaltet sich eine strategische Neuausrichtung sehr schwierig. Mit dem „Transformations-Hub Elektromobilität“ am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) entsteht eine Anlaufstelle insbesondere für KMU, die sich dieser Herausforderung stellt. Das Land Baden-Württemberg fördert den Hub nun mit 2,6 Millionen Euro. weiterlesen…

Ergänzung für Schwächen des E-Autos


Robert Schlögl: Emissionsfrei fahren mit synthetischen Kraftstoffen aus Carbon2Chem und CCU

Dass die E-Autos nicht die einfache und schnelle Lösung der Verkehrswende darstellen, spricht sich allmählich herum: Sie sind für ihre geringen Reichweiten zu teuer, brauchen zu lange zum Laden, die Batterien sind zu schwer, enthalten zu viele seltene Elemente und sind nicht recyclebar. Nachdem Verbrennungsmotoren wegen Klimaschutz, NOx und Feinstaub schon als Auslaufmodelle gelten, erhebt sich die Frage, wie wir uns denn dann fortbewegen sollen? Oder wie sollen schwere Lkw oder große Baumaschinen denn dann angetrieben werden? Darüber sprach die Agentur Zukunft mit Prof. Robert Schlögl, Direktor an zwei Max-Planck-Instituten – dem Berliner Fritz-Haber-Institut und dem für Chemische Energiekonversion in Mülheim an der Ruhr. weiterlesen…