Elektromobilität: bestehende Kompetenzen nutzen

Anlaufstelle am KIT hilft spezialisierten Maschinenbauunternehmen

Viele Unternehmen in Baden-Württemberg verfügen über spezialisiertes Fachwissen in der Prozesskette, die zum Produkt Verbrennungsmotor führt. Doch der Trend geht zum Elektrofahrzeug. Insbesondere für die kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) gestaltet sich eine strategische Neuausrichtung sehr schwierig. Mit dem „Transformations-Hub Elektromobilität“ am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) entsteht eine Anlaufstelle insbesondere für KMU, die sich dieser Herausforderung stellt. Das Land Baden-Württemberg fördert den Hub nun mit 2,6 Millionen Euro. weiterlesen…

OME: Forscher testen synthetischen Kraftstoff


Auf dem Weg zum sauberen Verbrennungsmotor

Sie erzeugen Kohlendioxid, Feinstaub und Stickoxide: Verbrennungsmotoren stehen in der Kritik, in vielen Innenstädten gelten bereits Fahrverbote für bestimmte Dieselfahrzeuge, manche Länder wollen sie schlicht verbieten. Synthetische Kraftstoffe wie die Gruppe der Oxymethylenether (OME, siehe solarify.eu/oxymethylenether-kraftstoffe) könnten die Lösung sein. Sie verbrennen fast ohne unerwünschte Nebenprodukte wie Rußpartikel oder Kohlenwasserstoffe. Forscher der Technischen Universität München (TUM) haben getestet, wie sich ein solcher Kraftstoff im Motor verhält und ein optimiertes Brennverfahren entwickelt. weiterlesen…

Was tanken wir morgen?


Max-Planck-Tag 2018: Vortrag von Prof. Robert Schlögl

Am 14.09.2018, dem bundesweiten Max-Planck-Tag, hielt Prof. Robert Schlögl, Gründungsdirektor des Mülheimer Max-Planck-Instituts für Chemische Energieumwandlung einen Vortrag zur Beantwortung der Frage “was tanken wir morgen?” über die Treibstoffe der Zukunft – die Antwort: synthetische Kraftstoffe (siehe: solarify.eu/alternative-kraftstoffe) kombiniert mit Strom werden die sinnvollste Antriebsart für die Zukunft sein. Jedenfalls helfe die Verteufelung des Verbrennungsmotors nicht weiter. weiterlesen…

Forschungsoffensive zu regenerativen Kraftstoffen


Strategiedialog Automobilwirtschaft: Landesregierung, KIT und Industrie vereinbaren Projekt „reFuels – Kraftstoffe neu denken“ als Alternative zu fossilen Treibstoffen

Der von fossilen Kraftstoffen getriebene Individual- und Lastverkehr trägt durch den Ausstoß von CO2 wesentlich zum Klimawandel bei. Synthetische Kraftstoffe – sogenannte „reFuels“ –lassen sich auch aus nicht-fossilen Kohlenstoffquellen wie biogenen Reststoffen in Kombination mit der direkten Umwandlung von CO2 und erneuerbarem Wasserstoff herstellen und können so helfen, das Weltklima zu schützen. Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) will nun mit Partnern aus der Automobil-, Automobilzuliefer- und Mineralölindustrie und mit Unterstützung der Landesregierung Baden-Württembergs die Chancen, die diese Kraftstoffe für Gesellschaft, Wirtschaft und Umwelt bieten, in einem breit angelegten Programm erforschen. Eine entsprechende Absichtserklärung wurde am 20.07.2018 in Stuttgart unterzeichnet. weiterlesen…

Synthetische Kraftstoffe – Chancen für Verbrenner


39. Internationales Wiener Motorensymposium: „E-Fuels“ sollen Benzin und Diesel aus Autotanks verdrängen

Zunehmend geraten Kraftstoffe in den Fokus der aktuellen Forschung für umweltfreundlichere Fahrzeugantriebe; Experten aus Wissenschaft und Industrie halten neue synthetische Treibstoffe, die herkömmliches Benzin oder Diesel ergänzen oder ganz ersetzen, für praktikable Lösungen, um den Verbrennungsmotor zu erhalten. Diese wären nachhaltig klimaneutral und praktisch schadstofffrei. Mehrere Vorträge beschäftigten sich beim Wiener Motorensymposium in der Hofburg mit so genannten „E-Fuels“, den mittels Strom aus Wasser und CO2 hergestellten Kraftstoffen für die Ära danach. weiterlesen…

Kanzlerin und Klima


Merkels Regierungserklärung mit ein bisschen Klimaschutz

So wenig der Klimaschutz im Wahlkampf eine Rolle spielte, so wenig er die Koalitionsverhandlungen bestimmt hat, so wenig mehr kamen Klimaerwärmung, Kohleausstieg & Co. in der nunmehr vierten Legislatur-Inauguration der einstigen “Klimakanzlerin” vor. Solarify dokumentiert die entsprechenden Passagen.
weiterlesen…

E-Auto und Verbrenner-Pkw im Klimaschutzvergleich


Kostenvorteil von E-Fahrzeugen bis zu 23 Prozent

Mit zugemischtem synthetischem Kraftstoff, der auf Basis von Strom aus erneuerbaren Energien hergestellt wird, ließen sich Diesel und Benziner im Jahr 2030 ebenso klimaschonend betreiben wie batterieelektrische Pkw, sind aber dann über ihre Lebensdauer gerechnet deutlich teurer als E-Fahrzeuge. Das geht aus einer Kurzstudie des Öko-Instituts im Auftrag von Agora Verkehrswende hervor. Für den Käufer eines batterieelektrischen Neuwagens kann sich der Kostenvorteil gegenüber der günstigsten verbrennungsmotorischen Pkw-Option auf bis zu 23 Prozent summieren. Das entspricht einer Ersparnis von rund 8.000 Euro über einen Zeitraum von sechs Jahren. weiterlesen…

Kohlenwasserstoff-Verbindungen biologisch oder synthetisch herstellen


Abschied vom Verbrennungsmotor?

Roland Baar, Professor für Fahrzeugantriebe an der TU Berlin, nannte in mehreren Interviews die Diskussion über den Verbrennungsmotor “in großen Maßen absurd”. Denn er bleibe für den Schwerlastverkehr, für die Schifffahrt oder das Flugwesen auch zukünftig unverzichtbar, sagte er dem inforadio des RBB und dem Berliner Tagesspiegel. Es komme darauf an, fossile Brennstoffe durch synthetische und damit umweltneutrale Energieträger zu ersetzen. weiterlesen…

EE-Autos: China hängt Rest der Welt ab


Absatz um 53 Prozent gestiegen – Experten: China will unabhängiger von Erdöl-Import werden

China hängt bei Elektroautos die anderen Länder immer deutlicher ab. So vergrößerte sich der Abstand zu den USA laut einer Studie des Bergisch Gladbacher Brancheninstituts CAM deutlich – 2017 hat China insgesamt 777.000 E-Autos abgesetzt, 53 Prozent mehr als 2016. In den USA stieg die Zahl der Neuzulassungen von E-Autos lediglich um 24 Prozent auf rund 194.000 Stück. weiterlesen…

E-Autos unterm Strich doch Klimasünder?


Kritische Bilanz auf tagesschau.de

Trotz Regierungs-Kaufprämien und Lobgesängen der Autokonzerne: E-Autos sind wohl doch “nicht so umweltfreundlich, wie gerne behauptet wird: Hier gibt es Zweifel”, schreibt Julian Heißler auf tagesschau.de. Die Auto-Nation Deutschland laufe zudem Gefahr, den Anschluss an die Elektromobilität zu verlieren. weiterlesen…