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Archiv: Verbrennungsmotor


Kritische Bilanz auf tagesschau.de

Trotz Regierungs-Kaufprämien und Lobgesängen der Autokonzerne: E-Autos sind wohl doch „nicht so umweltfreundlich, wie gerne behauptet wird: Hier gibt es Zweifel“, schreibt Julian Heißler auf tagesschau.de. Die Auto-Nation Deutschland laufe zudem Gefahr, den Anschluss an die Elektromobilität zu verlieren.


Umfrage: Interesse an alternativen Antrieben steigt – dena-Leitstudie: E-Fuels notwendig

Das Interesse der Verbraucher an alternativen Antrieben steigt: 59 Prozent glauben dass elektrifizierte Antriebe 2030 eine marktbeherrschende Stellung einnehmen werden – das Ergebnis einer Umfrage der Deutschen Energie-Agentur dena. Der Blick auf Automobilbranche fällt nach wie vor kritisch aus; allerdings zeigen junge Menschen mehr Vertrauen. Insgesamt schätzt die große Mehrheit den eigenen Informationsstand über alternative Antriebe gering ein.


Robert Schlögl: Emissionsfrei fahren mit synthetischen Kraftstoffen aus Carbon2Chem und CCU

Dass die E-Autos nicht die einfache und schnelle Lösung der Verkehrswende darstellen, spricht sich allmählich herum: Sie sind für ihre geringen Reichweiten zu teuer, brauchen zu lange zum Laden, die Batterien sind zu schwer, enthalten zu viele seltene Elemente und sind nicht recyclebar. Nachdem Verbrennungsmotoren wegen Klimaschutz, NOx und Feinstaub schon als Auslaufmodelle gelten, erhebt sich die Frage, wie wir uns denn dann fortbewegen sollen? Oder wie sollen schwere Lkw oder große Baumaschinen denn dann angetrieben werden? Darüber sprach die Agentur Zukunft mit Prof. Robert Schlögl, Direktor an zwei Max-Planck-Instituten – dem Berliner Fritz-Haber-Institut und dem für Chemische Energiekonversion in Mülheim an der Ruhr.


Neue Regierung kann Verkehrswende per Gesetz beschleunigen

Die künftige Bundesregierung kann den Abschied von klimaschädlichen Diesel- und Benzinmotoren per Gesetz beschleunigen. Ein nationaler Ausstieg aus dem Verbrennungsmotor ist mit EU-Recht vereinbar, zeigt ein am 31.10.2017 veröffentlichtes Rechtsgutachten im Auftrag von Greenpeace – so eine Medienmitteilung der Umwelt-Organisation.


Aral-Studie „Trends beim Autokauf 2017“

Seit 2003 untersucht Aral im Zweijahres-Rhythmus die Vorlieben potenzieller Autokäufer. Die diesjährige Untersuchung zeige unter anderem, dass das Kaufinteresse der Deutschen so groß wie nie zuvor in der Geschichte der Studie „Trends beim Autokauf“ ist. 41% der Befragten wollen sich in den kommenden 18 Monaten ein anderes Auto zulegen. Aktuell stellt sich zusätzlich die wichtigste Frage: „Trägt der Verbraucher den politisch gewollten Kurs eigentlich mit?“


Miller: Hersteller verfehlen selbstgesteckte Ausbauziele. Bundesregierung muss verbindliche Quote für Elektroautos einführen

Anlässlich der Eröffnung der IAA in Frankfurt am Main kritisiert der NABU die halbherzige Produktpolitik der Pkw-Hersteller im Bereich der alternativen Antriebe. Laut einer Anfang September veröffentlichten Studie von Transport & Environment (T&E), dem Partnerverband des NABU in Brüssel, fehle es allen Versprechen der Autoindustrie zum Trotz an einer vielfältigen Modellauswahl von Elektroautos, so der NABU in einer Pressemitteilung vom 11.09.2017.


IAA-Eröffnung: Greenpeace-Aktivisten demonstrieren gegen klimaschädliche Modelle

Mit einem schräg im Boden steckenden Volkswagen samt qualmendem Auspuff demonstrierten zehn Greenpeace-Aktivisten vor der am 14.09.2017 beginnenden Internationalen Automobilausstellung (IAA) in Frankfurt gegen die Modellpolitik der Autoindustrie, die Klima und Gesundheit gefährdet, wie es in der Greenpeace-Pressemitteilung vom gleichen Tag heißt. Die Umweltschützer forderten mit einem Banner „Mit Öl keine Zukunft“ eine Verkehrswende hin zu sauberen, leichteren und gemeinsam genutzten E-Autos

„Nicht mal für die Umwelt“


FAS: „Die Tücken der E-Mobilität: Elektro wagen?“ (Lesehinweis)

„Der Abgesang auf den Verbrennungsmotor läuft. Elektroantrieb gilt als die Zukunft“, schreiben Holger Appel und Lukas Weber in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. Doch es folgt des große „Aber“: Denn noch sei der E-Antrieb „nicht besser als der Verbrenner – nicht mal für die Umwelt“.


Großbritannien und Frankreich wollen ab 2040 Diesel- und Benzin-Motoren verbieten

Großbritannien will Zeitungsberichten zufolge ab 2040 den Verkauf von Diesel-Fahrzeugen und Benzinern verbieten. Auch Frankreich plant ein Verbot von Diesel- und Benzinautos ab 2040 – schreibt EURACTIV. Zum Klimaschutz sollten auch Hybrid-Autos, die sowohl über einen Elektro- als auch über einen Benzin- oder Dieselmotor verfügen, nicht mehr zugelassen werden, berichtete die Times. Auf britischen Straßen seien dann nur noch Elekroautos erlaubt. Das Umweltministerium in London war zunächst nicht zu einer Stellungnahme zu erreichen.


Bundesrat beschließt entsprechende Stellungnahme

Bundesrat Berlin 20130415 Foto © Gerhard Hofmann_Agentur ZukunftDie Mehrheit der Bundesländer will ab ab 2030 keine neuen Benzin- und Diesel-Pkw mehr zulassen. Das hat der Bundesrat am 23.09.2016 in einer Stellungnahme zur Mitteilung der Kommission an das Europäische Parlament, den Rat, den Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschuss und den Ausschuss der Regionen: „Eine europäische Strategie für emissionsarme Mobilität“ beschlossen. Es seien „starke Anstrengungen aller Akteure erforderlich, um auf eine emissionsfreie Mobilität bis zur Mitte des Jahrhunderts hinzuwirken“, heißt es in dem Beschluss, der sich auch an die EU-Kommission richtet und verlangt, dass spätestens ab dem Jahr 2030 unionsweit nur noch emissionsfreie Pkw zugelassen werden“ sollen.

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