“Thermodynamisches Verbrechen”

Treibstoffe der Zukunft – Elektronen, Moleküle oder ein System? – ein Vortrag von Robert Schlögl

Carbon2Chem - altes Stahlwerk Thyssen - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft für SolarifyDie Energiewende 1.0 wurde als „Stromwende“ konzipiert und setzt auf eine autarke Nutzung Erneuerbarer Elektrizität (EE). Davon kann nicht genug bereit gestellt werden, um allein das Stromsystem zu defossilisieren. Geschweige denn kann eine angedachte weitgehende Elektrifizierung des stofflichen Energiesystems mit diesen Ressourcen erfolgen. Das Energiesystem zu verkleinern, führt in die Irre. Daher müssen wir EE importieren, was stoffliche Energieträger voraussetzt. Wasserstoff spielt dabei zwar die Rolle des zentralen Bindegliedes, ist aber wohl nur bedingt eine Lösung für Endnutzer von Energie. Die Chemie an Grenzflächen ist die zentrale Wissenschaft und Technologie, die eine Energiewende 2.0 ermöglicht, die lokale EE durch global verfügbare ergänzt. Solarify dokumentiert den Vortrag über diese Problematik von Prof. Robert Schlögl, Direktor der Abteilung Anorganische Chemie am Fritz-Haber-Institut der Max-Planck-Gesellschaft in Berlin sowie Gründungsdirektor am Max-Planck-Institut für Chemische Energiekonversion in Mülheim a.d.R. , am 04.02.2020 im Magnus-Haus in Berlin. weiterlesen…

Lesehinweis und mehr: Synthetische Kraftstoffe – Rettung des Verbrennungsmotors?

Handelsblatt: Designer Fuels als Ergänzung zum E-Auto

Bislang sei den E- oder Designer Fuels (auch synthetische Kraftstoffe, s. solarify.eu/alternative-kraftstoffe-synthetische-treibstoffe-desinger-fuels-e-fuels) der Durchbruch am Markt (noch) nicht gelungen, schrieb Kathrin Witsch im Handelsblatt vom 29.05.2019. Doch nun seien Ölindustrie, die Automobilbranche und Chemieunternehmen daran gegangen, das Thema voran zu treiben. Dazu die Sicht von Robert Schlögl, FHI/CEC. weiterlesen…

“Upgrade für den Klimaschutz”

TU Darmstadt mit OME-Produktionsverfahren aus Müll-Strom

Ein Forschungsteam der TU Darmstadt am Fachgebiet Energiesysteme und Energietechnik hat einer Medienmitteilung folgend ein Verfahren zur Abscheidung von Kohlendioxid entwickelt, das überschüssigen Strom aus der Müllverbrennung nutzt: Mit Strom aus Müllverbrennung Kohlendioxid, das ebenfalls bei der Müllverbrennung entsteht, in Methanol umwandeln. weiterlesen…