Speicher boomen, der Staat baut Gaskraftwerke

Der deutsche Speichermarkt läuft heiß. Die Bundesnetzagentur hat einen neuen Höchstwert registriert: Im März 2026 kam fast eine Gigawattstunde Batteriekapazität hinzu. Dieser Boom wird vom Markt getragen, nicht von einer staatlichen Strategie. Das liegt daran, dass Batteriespeicher  inzwischen billiger als Gaskraftwerke sind. Sie lassen sich schneller bauen, und trotzdem setzt die Bundesregierung mit dem aktuellen Ausschreibungsdesign weiterlesen…

CO2-Speicher: Google investiert in riesen Baloons für saubere Rechenzentren

Google investiert in eine Speichertechnologie, bei der bis zu 2000 Tonnen CO2 in ballonartigen Kuppeln in einem geschlossenen Kreislauf zirkulieren. Die Anlagen sollen bei gleicher Leistung nur rund halb so teuer sein wie Lithium-Ionen-Batterien. An Rechenzentren in Europa, den USA und Asien werden 2026 Kohlenstoff-Speicher gebaut, um eine emissionsfreie Stromversorgung rund um die Uhr zu weiterlesen…

Großbatteriespeicher im Boom: Was 10.000 neue Projekt-Anfragen für das Stromnetz bedeuten

2024 wurden fast 10.000 Großspeicher-Projekte beantragt. Der Boom zeigt, wie stark Markt und Netz in Bewegung geraten. Neue Studien zeigen, warum Standort und Betriebsweise entscheidend werden. Der starke Ausbau von Wind- und Solaranlagen führt zu einem wachsenden Bedarf an einem flexiblen Stromsystem. Im Jahr 2024 gingen bei den Netzbetreibern fast 10.000 Anschlussanfragen für Großspeicher ein. weiterlesen…

Natrium statt Lithium: Erster Natrium-Batteriespeicher Europas in Bremen gestartet

Riesige Akkus aus pflanzenbasierten Materialien und leicht verfügbarem Natrium? In Bremen läuft jetzt ein solcher Natrium-Ionen-Speicher. Bietet diese Technik eine nachhaltige Alternative zu Lithium-Batterien? Die Anlage mit 400 Kilowatt Leistung und knapp einer Megawattstunde Speicherkapazität steht auf einem Gewerbeareal nahe des Bremer Flughafens. Sie markiert den Markteintritt des Schweizer Unternehmens Phenogy auf dem europäischen Speichermarkt. weiterlesen…

Neue Schnellade-Akkus sollen 10- bis 20-mal länger halten

Eine neue Batterie-Technik soll zigtausende Schnell-Ladezyklen bieten. Möglich mache das eine neue Glas-Elektrolyt-Technologie, die gleich mehrere Schwächen herkömmlicher Akkus überwindet. Ein internationales Forschungsteam der Peking University, der Justus-Liebig-Universität Gießen und des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) hat eine neuartige Lithium-Schwefel-Festkörperbatterie entwickelt, die in Laborexperimenten außergewöhnliche Leistungen zeigt. Die Batterie überstand 25.000 Ladezyklen, bevor ihre Speicherkapazität weiterlesen…

Von der Straße ins Netz: Batterien als Speicherlösungen

Derzeit sind in Deutschland rund 2,5 Millionen Elektroautos registriert. Die Batterien dieser Fahrzeuge haben nach der Nutzung im Auto oft noch rund 80 Prozent ihrer Kapazität. Statt sie direkt zu recyceln, können sie als sogenannte Second-Life-Batterien in stationären Speichersystemen weiter genutzt werden. Diese Batterien können dazu beitragen, erneuerbare Energien effizienter ins Stromnetz zu integrieren. Sie weiterlesen…

Unterwasser-Betonkugeln: Testphase startet vor Kalifornien

Die Energiewende braucht innovative Speicherlösungen für überschüssigen Strom. Eine deutsch-amerikanische Kooperation testet eine vielversprechende Technologie mit großen Betonkugeln auf dem Meeresgrund. Die Ergebnisse könnten weltweit richtungsweisend sein. Deutsch-amerikanische Zusammenarbeit bringt Tiefseespeicher voran Das Fraunhofer-Institut für Energiewirtschaft und Energiesystemtechnik (Fraunhofer IEE) entwickelt ein Unterwasser-Energiespeichersystem namens StEnSea (Stored Energy in the Sea). Die Technologie basiert auf der weiterlesen…

Kommunale Nutzung von Second-Life-Energiespeichern

Pilotierung in Wolfenbüttel und im Landkreis Ludwigsburg

Die niedersächsische Stadt Wolfenbüttel und der Landkreis Ludwigsburg in Baden-Württemberg erproben Second-Life-Stromspeicher aus gebrauchten Elektrofahrzeugbatterien. Im Rahmen des Forschungsprojekts Fluxlicon wurde eine Technologie entwickelt, die es ermöglicht, Batterien verschiedener Hersteller und Größen zu integrieren. Diese modulare Bauweise ermöglicht maßgeschneiderte Lösungen für verschiedene kommunale Anwendungen und eröffnet neue Wege zur Zweitnutzung vorhandener Ressourcen. weiterlesen…

Energiespeicher mit gutem Wachstum

BVES Branchenzahlen 2021/2022: 500.000 Heimspeichersysteme installiert

erwies sich für die Energiespeicherbranche laut einer Medienmitteilung vom 06.04.2022 des Bundesverbandes Energiespeicher Systeme (BVES) als gutes Jahr – trotz Pandemie, Lieferengpässen und steigenden Produktions- sowie Rohstoffkosten. Mit 8,9 Mrd. Euro Umsatz und mit rund 17.000 Beschäftigten wuchs die Branche 2021 um mehr als 25% gegenüber 2020. Neben den bisherigen Treibern wie Beteiligung an der Energiewende und dem Wunsch nach mehr Nachhaltigkeit, steigen deutlich die Elektromobilität, die steigenden Energiepreise und der Wunsch nach Unabhängigkeit sowie Steigerung der Versorgungssicherheit als Treiber der Märkte ein. weiterlesen…

Energiespeicherung durch Gewicht

Schwerkraft als „Batterie“

„Energiespeichern mit Beton: Das Ende der Akkus?“ titelte agrarheute am 13.09.2021. Ein Schweizer Unternehmen speichert Energie durch „Betonklötze-Stapeln“ mit einem riesigen Turm. Das neue Energiespeichersystem setzt die Erdanziehung zur Speicherung von Energie ein: Die Schwerkraftspeicherlösung von Energy Vault im südschweizerischen Castione, 20 km Luftlinie östlich von Locarno, nutzt grundlegende Prinzipien der Schwerkraft und der kinetischen Energie, um Energie zu speichern und abzugeben, indem sie Verbundsteine oder „mobile Massen“ anheben und absenken. Die Technologie von Energy Vault, für die sich inzwischen auch China interessiert, ist von Pumpspeicherkraftwerken inspiriert, die sich auf die Schwerkraft und die Bewegung von Wasser verlassen, um Strom zu speichern. (Foto: Energiespeicherung mittels Schwerkraft – © energyvault.com) weiterlesen…