30 Jahre ZSW – Forschung für die Energiewende


Am 16.03.2018 ist das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) 30 Jahre alt geworden

Das international anerkannte Institut spielt eine wichtige Rolle in der angewandten Forschung zu neuen Energietechnologien. Gemeinsam mit der Wirtschaft entwickeln die Wissenschaftler vom Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) nachhaltige Energietechnologien, die Politik erhält von ihnen Analysen zum Energiesystem. Die Schwerpunkte an den drei Standorten Stuttgart, Ulm und Widderstall sind erneuerbare Energien, Energiespeicher sowie klimafreundliche Mobilität. Der Institutsumsatz beträgt inzwischen rund 30 Millionen Euro, der größte Teil sind Drittmittel. Im Herbst begehen die Forscher den Jahrestag mit einem Festakt. weiterlesen…

Versuchsanlage für „grüne“ Chemie


Evonik und Siemens erzeugen mit Ökostrom aus CO2 Spezialchemikalien

Evonik und Siemens wollen gemeinsam im Forschungsprojekt Rheticus mithilfe von Strom aus erneuerbaren Quellen und Bakterien CO2 durch Elektrolyse- und Fermentationsprozesse in Spezialchemikalien umwandeln. Das Projekt wurde am 18.01.2018 gestartet und hat eine Laufzeit von zwei Jahren. Bis 2021 soll eine erste Versuchsanlage am Evonik-Standort im nordrhein-westfälischen Marl in Betrieb gehen, die Chemikalien wie Butanol oder Hexanol erzeugt – beides Ausgangsstoffe beispielsweise für Spezialkunststoffe oder Nahrungsergänzungsmittel. Im nächsten Schritt könnte eine Anlage mit einer Produktionskapazität bis 20.000 Tonnen pro Jahr entstehen. Denkbar ist auch die Herstellung anderer Spezialchemikalien oder Treibstoffe (siehe: solarify.eu/synthetische-treibstoffe). Wie die Presseabteilung von Evonik am 18.01.2018 mitteilte, sind rund 20 Wissenschaftler beider Unternehmen an dem Projekt beteiligt. weiterlesen…

EWE plant in unterirdischer Gaskaverne größte Batterie der Welt


Oldenburger Energieversorger setzt auf Redox-Flow-Prinzip – gespeicherte Strommenge könnte Berlin eine Stunde versorgen

“EWE will mit dem Projekt brine4power die nach eigenen Angaben größte Batterie der Welt mit einer Kapazität von 120 Megawatt bauen. Mitte der Woche meldete das Unternehmen einen wichtigen Zwischenerfolg”, schrieb am im Portal pv magazine. „Es ist sicher noch zu früh, um von einem Durchbruch zu sprechen“, sagte Peter Schmidt, Geschäftsführer des ausführenden Tochterunternehmens EWE Gasspeicher GmbH in Berlin. „Wir haben aber bei der Entwicklung der solebasierten Batterie einen wichtigen Meilenstein erreicht, weil eine der zentralen Schlüsselkomponenten in aktuellen Tests alle Anforderungen erfüllt hat.“ weiterlesen…

Energietransportmittel Ammoniak


Forschung an Ammoniak-Brennstoffzelle

Immer häufiger in der Diskussion: die Option Energie-, sprich Wasserstoffspeicherung mittels Ammoniak, bzw. der Einsatz von Ammoniak in Brennstoffzellen. Weil es kohlenstofffrei ist, wäre Ammoniak ein günstiges Speichermolekül für Wasserstoff zum Betrieb von Brennstoffzellen. Durch eine praktikable und sichere Übertragung der industriellen Logistik bis in den Bereich der Endverbraucher stände eine leistungsfähige Alternative zu den klimaschädlichen Kohlenwasserstoffen für die Herstellung, Speicherung und den Transport von Wasserstoff für Brennstoffzellen zur Verfügung. weiterlesen…

Wasserstoff in Ammoniak speichern


Robert Schlögl: Katalytische Ammoniaksynthese – eine „unendliche Geschichte“?

Seit kurzem kommt immer häufiger die Option Energie-, sprich Wasserstoffspeicherung mittels Ammoniak in die Diskussion, bzw. der Einsatz von Ammoniak in Brennstoffzellen. Weil es kohlenstofffrei ist, wäre Ammoniak ein günstiges Speichermolekül für Wasserstoff zum Betrieb von Brennstoffzellen. Durch eine praktikable und sichere Übertragung der industriellen Logistik in den Endverbraucherbereich stünde eine leistungsfähige Alternative zur Herstellung von Wasserstoff für Brennstoffzellen zu den heute umstrittenen Kohlenwasserstoffen zur Verfügung. Dazu, vor allem zur katalytischen Synthese des Ammoniaks, hat der Chemiker Robert Schlögl bereits 2003 einen Aufsatz in Angewandte Chemie veröffentlicht. Solarify dokumentiert ihn aus aktuellem Anlass. weiterlesen…

E-Autos als temporäre Energiespeicher


Hochschule auf Hannover Messe mit Wechselstrombatterie

Die Hochschule Osnabrück teilte am 18.04.2017 mit, dass Prof. Hans-Jürgen Pfisterer während der Hannover Messe vom 24. bis 28.04.2017 zusammen mit seinen Kooperationspartnern zwei Forschungsarbeiten vorstellt: eine neuartige, effizientere und zuverlässigere Wechselstrombatterie sowie eine bidirektionale Schnellladesäule. weiterlesen…

Batterien im Steilflug


Deutsche Speicheranbieter zeigen im ersten Halbjahr 2016 starke Präsenz

EuPD Research LogoGemäß einer aktuellen Analyse von EuPD Research wurden im ersten Halbjahr 2016 12.700 Speichersysteme in Deutschland verkauft. Die Produkte deutscher Anbieter haben daran einen signifikanten Anteil. Zudem zeigt die Analyse, dass deutsche Speicheranbieter nicht nur in Deutschland sehr präsent sind, sondern auch eine starke Position in anderen europäischen sowie nicht-europäischen Ländern innehaben. weiterlesen…

Schweriner Mega-Batterie baut an


Baustart für Erweiterung des WEMAG-Batteriespeichers

WEMAG logoDer mecklenburgische Energieversorger WEMAG startete laut einer Pressemitteilung am 05.10.2016 die Bauarbeiten zur Erweiterung des Schweriner Batteriespeichers. Mit einem gemeinsamen Spatenstich begannen die Bodenarbeiten für den neuen Bauabschnitt „Schwerin2“. Damit wird die Leistung von fünf auf 10 MW verdoppelt, die Kapazität wird von fünf MWh auf 14,5 MWh fastverdreifacht. Der Erweiterungsbau wird etwa 20 mal 15 Meter groß und enthält zusätzliche Batterien, Transformatoren und Leistungselektronik. Die verfügbare Leistung für Systemdienstleistungen soll erhöht werden. weiterlesen…

“Ende der Stromrechnung”


Flatrate für Komplettlösungen

PV im Schwarzwald - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft_20150809_124330Ein Anbieter für Komplettlösungen im Bereich des dezentralen Energiemanagements bietet seinen Kunden ab sofort eine Strom-Flatrate an. Das Komplettpaket umfasst eine Kombinationen aus PV-Anlage, Batteriespeicher, Energiemanagement und allen dazu gehörigen Services – zu einem Kampfpreis. Versorgungsschwankungen gleicht eine von dem Unternehmen organisierte Gemeinschaft. weiterlesen…

Speicherförderung befördert Energiewende


Messbar positiver Einfluss auf gesamte Marktentwicklung

Jahresbericht 2016 zum Speichermonitoring - TitelDie RWTH Aachen veröffentlichte einen Monitoringbericht zu KfW-geförderten Speichern in Deutschland. Das Förderprogramm hat inzwischen einen relevanten Markt geschaffen. Speicher machen Netzkapazitäten frei und erleichtern die Integration der Photovoltaik. weiterlesen…