Steine sollen Windstrom speichern

Lavabrocken zur Stabilisierung des Stromnetzes

Das Industriegebiet in Hamburg-Altenwerder ist kein Ort, an dem man irgendetwas Buntes erwarten würde. Bis man plötzlich vor einer Betonfassade mit poppigem Wandgemälde steht, von dem ein lilafarbenes Mammut-Jungtier grüßt: »Welcome to the new stone age.« Hinter ihm ein gemalter Steinhaufen, der symbolisiert, was ein großer Schritt für die Energiewende werden soll: Steine als Energiespeicher. Sie sollen die schwankende Erzeugung ausgleichen und das Netz stabil halten, wie die Hamburger Biologin und Wissenschaftsjournalistin Monika Rößiger am 09.04.2020 in SPEKTRUM.de berichtete.

Schließlich fallen Wind- und Sonnenenergie bundesweit seit Jahren in weit größeren Mengen an, als die Netze aufnehmen können. Die derzeit verfügbaren Speichertechnologien haben allerdings oft eine begrenzte Kapazität oder sind im großen Maßstab zu teuer. Insbesondere in Norddeutschland müssen immer wieder Windräder heruntergeregelt werden – das nur schleppend ausgebaute Netz kann den Strom nicht aufnehmen. …

->Quelle:  spektrum.de/news/erneuerbare-energien-koennen-steine-als-energiespeicher-dienen