IEA-WEO 2018: Klimaziele nicht erreichbar


Subventionen für Benzin steigen dramatisch

Vergangenes Jahr floss weltweit wieder mehr Geld in die Subventionierung fossiler Energien. Entsprechend warnte die Internationale Energieagentur (IEA) denn auch in ihrem am 16.11.2018 erschienenen World Energy Outlook (WEO) 2018 davor, an diesen Finanzspritzen festzuhalten, da sie den Wechsel zu Erneuerbaren Energien erschweren. weiterlesen…

Erdgasbranche fordert schnelleren Braunkohleausstieg


Studie: Klimaziel 2020 in 5 Jahren erreichbar, wenn Braunkohle durch Gas ersetzt wird

Deutschland kann das Klimaziel für 2020 in der Stromerzeugung – 40prozentige CO2-Reduktion gegenüber 1990 – durch eine Stilllegung von 9 GW Braunkohleleistung und eine höhere Auslastung von Gas- und Steinkohlekraftwerken bis 2023 erreichen. Das ist eines der Ergebnisse einer im Auftrag der Lobbyvereinigung Zukunft ERDGAS erstellten und am 07.11.2018 in Berlin präsentierten Kurzstudie des Beratungsunternehmens Aurora Energy Research über den deutschen Strommarkt. weiterlesen…

Unterschätzte langfristige Relevanz von Gas


EWI und The Gas Value Chain Company legen Papier vor

Gasmoleküle als Energieträger werden auch für umfangreiche Elektrifizierungsszenarien entscheidend sein, während eine breitere Nutzung von Gas die deutschen Dekarbonisierungsziele weniger drastisch und kostengünstiger erreicht, wie ein neues Papier der ewi Energy Research & Scenarios gGmbH und der The Gas Value Chain Company GmbH über die unterschätzte langfristige Relevanz von Gas im dekarbonisierenden deutschen Energiebereich zeigt. weiterlesen…

Gasnetz als Speicher?


Zweifel ausgeräumt – Wintershall: “Effektiver als Stromnetz”

Das Erdgasnetz kann Gas nicht nur leiten, sondern auch speichern. Kritiker halten diese oft gehörte Feststellung für falsch: Im Gasnetz befinde sich Gas, das zur Aufrechterhaltung des Drucks gebraucht werde und daher nicht verbraucht werden könne. Hinrich Neumann untersuchte am 10.08.2018 in einem Faktencheck auf topagrar online, wie es sich mit dem Gasnetz als Speicher verhält. Der Wintershall-Chef nannte am 13.08.2018 das Gasnetz ein “Rückgrat der Energiewende“. weiterlesen…

Kampf ums Öl gefährdet Klima und Frieden


Kolumne von Hans-Josef Fell:
Problematische Abhängigkeiten

Der iranische Präsident Hassan Rouhani hat jüngst erneut gedroht, die Straße von Hormus für Öl-Tanker zu sperren. US-Präsident Donald Trump sprach daraufhin von Krieg. Eine Blockade des wichtigen Seewegs würde nach Ansicht von Analysten den Ölpreis kurzfristig über 100 Dollar steigen lassen. Ein Preisniveau, das 2008 bis 2012 zu erheblichen Verwerfungen der Weltwirtschaft führte – schrieb Hans-Josef Fell am 26.07.2018 auf seiner Internetseite. weiterlesen…

“Ein schlechter Leitfaden für Politikgestaltung…”


Energie-Szenarios der IEA „nicht kompatibel“ mit den Pariser Klimazielen

Die Internationale Energieagentur hat die Regierungen zu Entscheidungen über die Nutzung von Öl, Gas und Kohle geführt, die mit den langfristigen Klimazielen des Pariser Abkommens unvereinbar sind, so ein am 05.04.2018 veröffentlichter Bericht, den Frédéric Simon für EURACTIV.com unter die Lupe genommen hat. Die im sogenannten New Policy Scenario der IEA angegebene Menge fossiler Brennstoffe, die angeblich verbrannt werden dürfe, ist in Wirklichkeit mit dem in Paris festgelegten 2°C-Wärmeziel unvereinbar, so der Bericht von Oil Change International und dem Institute for Energy Economics and Financial Analysis (IEEFA). weiterlesen…

Indien rückt an die Spitze


Der World Energy Outlook der IEA 2017 – Kritik: Solarentwicklung ignoriert – E-Fuels unbekannt

Zu den großen Veränderungen der Energieszene gehören vor allem die weltweite rasche Verbreitung wichtiger Erneuerbarer Energietechnologien, deren stark sinkende Kosten und die wachsende Bedeutung der Elektrizität. Aber auch die tiefgreifenden Umstellungen in Chinas Wirtschaft und dessen Abkehr von der Kohle, sowie die kontinuierliche Expansion der Schiefergas- und -ölförderung in den USA machen sich bemerkbar. Das sind die zentralen Aussagen des World Energy Outlooks 2017 der Internationalen Energieagentur (IEA), der am 17.11.2017 in Berlin von IEA-Exekutivdirektor Fatih Birol vorgestellt wurde, und der die Entwicklung von Energieangebot und -nachfrage anhand aktualisierter Projektionen bis 2040 darstellt. Das manager magazin kritisierte scharf, dass der WEO seit Jahren die Entwicklung der Solarenergie ignoriere. Und die eben diskutierten E-Fuels auch, so Solarify. weiterlesen…

Einblicke in Geschichte der Sternentstehung im Universum


Erster Nachweis von CH+-Molekülen in fernen Starburst-Galaxien: ALMA findet gigantische versteckte Vorräte an turbulentem Gas in entfernten Galaxien

Mithilfe des ALMA (Atacama Large Millimeter/submillimeter Array) konnten ESA-Astronomen unter Beteiligung des Max-Planck-Instituts für Astronomie jetzt Reservoirs mit kaltem und turbulentem Gas in der Umgebung ferner Starburst-Galaxien auffinden. Der erstmalige Nachweis von CH+ im fernen Universum eröffnet neue Möglichkeiten zur Erforschung einer Schlüsselepoche der Sternentstehung. Das Vorhandensein dieser Moleküle gibt Hinweise darauf, wie Galaxien ihre Phase schneller Sternentstehung über eine längere Zeit ausdehnen können. Die Ergebnisse erscheinen in der Fachzeitschrift Nature. weiterlesen…

46 Mrd. Subventionen für Klimazerstörung


Künstlich verbilligte fossile Energien blockieren Klimaschutz in Deutschland

Mit 46 Milliarden Euro begünstigt die Bundesregierung jährlich den Abbau und das klimaschädliche Verbrennen von Kohle, Öl, und Gas in Deutschland. Diese Politik verteuert die Energiewende und wälzt einen großen Teil der Folgekosten fossiler Energien auf die Gesellschaft ab. Das ist das Ergebnis einer Studie des Forums Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) im Auftrag von Greenpeace. weiterlesen…

Fossil-Importe gestiegen


Aber für weniger Geld

Die Bundesrepublik Deutschland hat seit 2010 mehr fossile Energieträger importiert. Allerdings seien die Preise für die Importe im gleichen Zeitraum gesunken – das antwortet die Bundesregierung (18/11694) – so der parlamentseigene Pressedienst “heute im bundestag” – auf eine Große Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (18/10147). Danach sei zwar die Einfuhr von Rohöl 2016 von 93,272 Mio. t (2010) auf 91,081 Mio. t zurück gegangen. Zugleich wurde aber mehr Erdgas eingeführt. Die Erdgasimporte seien 2016 von 3.731,1 Petajoule (PJ) (2010) auf 4.274,8 PJ gestiegen. Auch sei mehr Steinkohle importiert worden – bis 2015 1.456 PJ (2010: 1.205,1 PJ). weiterlesen…