CO2-Uhr des MCC auf neusten Stand gebracht


Mehr Wege zum 1,5-Grad-Ziel möglich als angenommen – Budget bleibt aber sehr knapp

Im Einklang mit dem jüngsten Sonderbericht des Weltklimarats (IPCC) über 1,5 Grad Celsius globale Erwärmung hat das Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC) seine CO2-Uhr auf den neusten Stand gebracht. Demnach können gerade einmal noch knapp 420 Gigatonnen (Gt) CO2 in die Atmosphäre abgegeben werden, um die 1,5-Grad-Grenze nicht zu verfehlen. Da die Welt jedoch jedes Jahr circa 42 Gt an CO2 ausstößt – rechnerisch entspricht dies 1332 Tonnen pro Sekunde – dürfte dieses Budget in gut neun Jahren aufgebraucht sein. Das Budget von circa 1070 Gt für das Zwei-Grad-Grenze wird in etwa 26 Jahren erschöpft sein, wie das Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC) am 08.11.2018 mitteilte. weiterlesen…

Wo bleibt das Solare Zeitalter?


Acht Thesen zu Status quo und Aussichten der Energiewende

Unter der Fragestellung „Wo bleibt das Solare Zeitalter?“ diskutieren Ende September bei den Toblacher Gesprächen Experten aus Deutschland, Italien und Österreich über die globale Energiewende. Die zentralen Debatten müdeten in acht Thesen, an denen Prof. Bernd Hirschl, Forschungsfeldleiter des Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) mitgearbeitet hat. Die globale Energiewende sei zwar eine beispiellose Herausforderung, aber sie ist möglich – und alternativlos, so das Fazit. weiterlesen…

Robuste Regeln zur Umsetzung des Pariser Abkommens


Letzte Etappe vor Klimagipfel: Germanwatch fordert deutliche Fortschritte bei UN-Verhandlungen in Bangkok

Die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch erwartet von den am 04.09.2018 in Bangkok beginnenden Klimaverhandlungen (bis 09.09.2018) deutliche Fortschritte zur Vorbereitung der Entscheidungen beim Klimagipfel im Dezember. Die knapp einwöchige Zwischenverhandlung ist das letzte Treffen der Verhandler vor dem UN-Klimagipfel COP24 in Katowice (Polen). weiterlesen…

“Deutschland drittklassig”


Klimabemühungen der EU-Staaten „nicht annähernd ausreichend“

Die meisten europäischen Staaten werden ihre im Rahmen des Pariser Abkommens gemachten Zusagen zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes nicht einhalten können, so eine neue Rangliste, die am 18.06.2018 von Europas führender NGO-Koalition Can Europe zum Thema Klimawandel veröffentlicht wurde. Die Details dieses mageren Ergebnisses beschreibt Frédéric Simon in EURACTIV.com am 18.06.2018. Übersetzung aus dem Englischen von Tim Steins. weiterlesen…

Von COP zu COP in den Klimakollaps!?


Auf dem Weg zur COP24 in Polen alles anders?

Bei internationalen Klimakonferenzen wird im Normalfall viel geredet, einiges vereinbart, aber hinterher wenig umgesetzt. Es scheint, die Welt hangelt sich von Gipfel zu Gipfel in den Klimakollaps. Doch auf dem Weg zur COP24 in Polen soll alles anders werden. Steffen Stierle hat sich für EURACTIV.de den zweiwöchigen Talanoa-Dialog genauer angeschaut. weiterlesen…

Erste Fortschritte fürs Klima


Germanwatch sieht Kanzlerin in der Pflicht

Die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch sieht nach den knapp zweiwöchigen Klimaverhandlungen, die am 10.05.2018 in Bonn zu Ende gingen, erste Fortschritte auf dem Weg zu verbesserten Klimazielen der Staaten. In Bonn sei deutlich geworden: Die Weltgemeinschaft erkenne an, dass die bisher im Paris-Abkommen hinterlegten Klimaziele der Staaten nicht ausreichten und erhöht werden müssten.
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Klimaschutz: Internationaler Druck auf Deutschland wächst


Nach dem internationalen Talanoa-Dialog in Bonn fordern Verbände schnelles und entschiedenes Handeln der Bundeskanzlerin beim limaschutz

Beim Talanoa-Dialog (internationalen Verhandlungen um wirksamere und ehrgeizigere Klimaziele), dessen erste Runde am 06.05.2018 in Bonn stattfand, hat eine große Gruppe Nichtregierungsorganisationen, etwa die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch, Bundeskanzlerin Angela Merkel zum Handeln aufgefordert. Regierungsvertreter und Klimaexperten aus aller Welt diskutierten darüber, welche zusätzlichen Anstrengungen von den einzelnen Ländern zu leisten sind, damit die Erderhitzung auf deutlich unter 2 bzw. möglichst 1,5 Grad Celsius begrenzt werden kann. weiterlesen…

Städte haben Schlüsselrolle beim Klimaschutz


Resilient Cities Congress des Städtenetzwerks ICLEI in Bonn

Das Klimaabkommen von Paris bindet alle staatlichen Ebenen zur Bewältigung des Klimawandels ein. Auf der lokalen Ebene sind dies Städte und Kommunen. Das Städtenetzwerk ICLEI, zu dem auch 22 deutsche Städte gehören, traf sich vom 26. bis 28.04.2018 in Bonn zum “Resilient Cities Congress”. Wie das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) am 27.04.2018 mitteilte, tauschten rund 400 Teilnehmer tauschten ihre Erfahrungen über Klimaschutzmaßnahmen und Klimakooperationen aus. weiterlesen…

Robuste Regeln und bessere Klimaziele für Pariser Klimaabkommen


Vor Verhandlungen in Bonn fordert Germanwatch klare Fortschritte

Die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch erwartet von den am 30.04.2018 beginnenden Bonner Klimaverhandlungen (bis 10. Mai) Fortschritte in drei Bereichen: Starke Umsetzungsregeln für das Pariser Klimaabkommen, verbesserte Klimaziele der Staaten und Unterstützung für die vom Klimawandel besonders Betroffenen in den ärmsten Ländern. weiterlesen…

Europäische Klimaschutzbremse


Hans Josef Fell: “Geplante Ausschreibungspflicht der EU-Kommission behindert erfolgreichen Klimaschutz und dynamischen Ausbau der Erneuerbaren Energien”

Die mit der EU Richtlinie 2001 explizit ermöglichte staatliche Festlegung der Einspeisevergütung für Strom aus Erneuerbaren Energien, die insbesondere von Ländern wie Dänemark, Deutschland und Spanien erfolgreich umgesetzt wurde, dürfte die erfolgreichste Maßnahme für den Klimaschutz in der EU sein. Das ist eine Schlussfolgerung der wissenschaftlich hervorragend belegten Analyse der Energie- und Klimapolitikberatung EnKliP, deren Lektüre der Präsident der Energy Watch Group allen Beteiligten dringend nahelegt. In dem Gutachten für die Friedrich-Ebert-Stiftung stelle die Studie gravierende Mängel in der aktuellen politischen Ausrichtung der EU-Kommission fest, die ohne Not die Mitgliedsstaaten zu Ausschreibungen als Regelinstrument zwingen wolle.
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