Welcome back, America!

Biden beginnt Tag seines Amtsantritts mit Rückkehr der USA in die internationale Klimapolitik

Germanwatch und der BEE begrüßten Ankündigungen und erste Entscheidungen der neuen US-Regierung. Großes Investitionsprogramm werde der Test sein für die Ernsthaftigkeit der neuen Klimapolitik. „Die heute offiziell eingeleitete schnelle Rückkehr der neuen US-Regierung in das Pariser Klimaabkommen ist international von überragender Bedeutung“, sagte Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch. (© Bild von Capri23auto auf Pixabay) weiterlesen…

Der neue Modus der Klimapolitik

“Wohlhabende Länder verpflichten sich, ärmere Länder finanziell und technisch zu unterstützen”

“Das Leitprinzip der globalen Klimapolitik ändert sich von Misstrauen zu Kooperation”, sagt Prof. Anthony Patt am 22.10.2020 in einem Beitrag zum Zukunftsblog der ETH Zürich. Die Antwort der Länder auf die Corona-Pandemie könne helfen, das zu illustrieren. Es herrsche ein Missverständnis um die Bedeutung der globalen Klimaverhandlungen. Viele Menschen hätten den Eindruck, dass alle wichtigen Entscheidungen zum Klima auf globaler Ebene getroffen würden, und dass ihr eigenes Land eine untergeordnete Rolle spiele. Das Gegenteil sei der Fall, so Patt. weiterlesen…

Klimaschutz-Index sieht Chance auf Wendepunkt

Mehrheit der Industrie- und Schwellenländer mit sinkenden Emissionen

Wie die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch mitteilte, zeigt der am 10.12.2019 beim Klimagipfel in Madrid vorgestellte Klimaschutz-Index 2020 ein äußerst zwiespältiges Bild: In 31 von 57 untersuchten Staaten sind die Treibhausgasemissionen rückläufig. Deutschland hat sich nur leicht verbessert, ist von Platz 27 auf Platz 23 gerutscht, verweilt aber immer noch in der Kategorie “mäßig”. Schweden verteidigt weiter seinen ersten Platz und die USA lösen erstmals Saudi-Arabien als Schlusslicht ab. weiterlesen…

2018: Deutschland unter den am stärksten von Extremwetter betroffenen Staaten weltweit

Klima-Risiko-Index: Deutschland liegt nach Hitzewellen und Rekorddürre im Jahr 2018 auf Rang 3 hinter Japan und den Philippinen

Zum ersten Mal in der 14-jährigen Geschichte des Klima-Risiko-Index gehört Deutschland zu den drei am stärksten von Extremwetter betroffenen Staaten weltweit. Wie der am 04.12.2019 beim Klimagipfel vorgestellte Index der Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch zeigt, forderten die Hitzewellen im Jahr 2018 mehr als 1.200 Todesopfer und verursachten in Kombination mit der Rekorddürre Schäden in Höhe von rund 1,3 Milliarden US-Dollar (ca. 1,2 Mrd. Euro) in Kaufkraftparitäten – die Gesamtschäden durch Wetterextreme in Deutschland beliefen sich auf rund 4,5 Mrd. Euro. weiterlesen…

Schulze: “Die Welt nimmt Anlauf für mehr Klimaschutz”

25. Weltklimakonferenz in Madrid beginnt am 2. Dezember

Heute startet in Madrid die 25. Weltklimakonferenz COP25. In der spanischen Hauptstadt treffen sich Regierungsvertreter aus 197 Ländern. Die Präsidentschaft der Konferenz übernimmt Chile – Lateinamerika stellt in diesem Jahr turnusmäßig den Vorsitz. Neben den letzten offenen Details des Regelbuchs zur Umsetzung des Pariser Klimaschutzabkommens geht es bei dem Treffen vor allem darum, möglichst viele Staaten dazu zu bewegen, ihre nationalen Klimaschutzbeiträge im kommenden Jahr zu erhöhen, so wie es das Pariser Abkommen vorsieht. Bereits jetzt haben 59 Staaten angekündigt, dies zu tun. Laut BMU-Pressemeldung vom 02.12.2019 wird Bundesumweltministerin Svenja Schulze zum Start des Ministersegments am 10. Dezember die Leitung der deutschen Delegation übernehmen und vor Ort dafür werben, dass auch die G20 Staaten, inklusive der EU, diesem Beispiel folgen. weiterlesen…