2018: Deutschland unter den am stärksten von Extremwetter betroffenen Staaten weltweit

Klima-Risiko-Index: Deutschland liegt nach Hitzewellen und Rekorddürre im Jahr 2018 auf Rang 3 hinter Japan und den Philippinen

Zum ersten Mal in der 14-jährigen Geschichte des Klima-Risiko-Index gehört Deutschland zu den drei am stärksten von Extremwetter betroffenen Staaten weltweit. Wie der am 04.12.2019 beim Klimagipfel vorgestellte Index der Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch zeigt, forderten die Hitzewellen im Jahr 2018 mehr als 1.200 Todesopfer und verursachten in Kombination mit der Rekorddürre Schäden in Höhe von rund 1,3 Milliarden US-Dollar (ca. 1,2 Mrd. Euro) in Kaufkraftparitäten – die Gesamtschäden durch Wetterextreme in Deutschland beliefen sich auf rund 4,5 Mrd. Euro. weiterlesen…

Schulze: “Die Welt nimmt Anlauf für mehr Klimaschutz”

25. Weltklimakonferenz in Madrid beginnt am 2. Dezember

Heute startet in Madrid die 25. Weltklimakonferenz COP25. In der spanischen Hauptstadt treffen sich Regierungsvertreter aus 197 Ländern. Die Präsidentschaft der Konferenz übernimmt Chile – Lateinamerika stellt in diesem Jahr turnusmäßig den Vorsitz. Neben den letzten offenen Details des Regelbuchs zur Umsetzung des Pariser Klimaschutzabkommens geht es bei dem Treffen vor allem darum, möglichst viele Staaten dazu zu bewegen, ihre nationalen Klimaschutzbeiträge im kommenden Jahr zu erhöhen, so wie es das Pariser Abkommen vorsieht. Bereits jetzt haben 59 Staaten angekündigt, dies zu tun. Laut BMU-Pressemeldung vom 02.12.2019 wird Bundesumweltministerin Svenja Schulze zum Start des Ministersegments am 10. Dezember die Leitung der deutschen Delegation übernehmen und vor Ort dafür werben, dass auch die G20 Staaten, inklusive der EU, diesem Beispiel folgen. weiterlesen…

COP25: “Aufbruch zu stärkerem Klimaschutz”

Germanwatch: “EU muss beim Klimagipfel in Madrid zum Zugpferd werden”

Der am 02.12.2019 unter chilenischer Präsidentschaft beginnende UN-Klimagipfel in Madrid ist der letzte vor dem “Klimajahr” 2020, in dem alle Staaten ihre Klimaziele für das Pariser Abkommen erhöhen sollen. Aus Sicht der Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch komme es laut Pressemeldung vom 29.11.2019 nun darauf an, dass die Europäische Union den klaren Willen signalisiert gemeinsam mit Partnern für ambitionierteren Klimaschutz voranzugehen. weiterlesen…

Trump scheitert bei G20 mit Versuch, Allianz gegen Pariser Klimaabkommen zu schmieden

G20-Gipfel: 19 Mitglieder bekennen sich zu Unumkehrbarkeit des Parisabkommens / Es fehlen allerdings klare Aussagen zum 1,5-Grad-Limit

Mit Erleichterung reagiert die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch auf die Einigung von 19 der G20-Staaten auf eine gemeinsame Position zum Pariser Klimaabkommen. „Das ist eine krachende Niederlage für US-Präsident Trump. Trotz seines massiven diplomatischen Drucks auf Gastgeber Japan und trotz seines Versuchs, eine Anti-Klimaschutz-Allianz mit Saudi-Arabien, der Türkei, Brasilien und Russland aufzubauen, gibt es jetzt einen 19-zu-1-Text, der die Unumkehrbarkeit des Pariser Abkommens betont“, so Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch.
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Schwerpunkt Klima und Sicherheit

Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Grünen-Fraktion

Mit dem selbst gewählten Schwerpunkt “Klima und Sicherheit” während der zweijährigen deutschen Mitgliedschaft im UN-Sicherheitsrat will die Bundesregierung unter anderem zur Verbesserung der Analyse und des Managements von Risiken infolge des Klimawandels beitragen, meldet der parlamentseigene Pressedienst heute im bundestag. Wie die Regierung in der Antwort (19/10474) auf eine Kleine Anfrage (19/9475) der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen schreibt, unterstützt sie dazu den am Hauptsitz der Vereinten Nationen in New York neu geschaffenen Klima-Sicherheits-Mechanismus. weiterlesen…

“G6”-Umweltminister erhöhen Druck auf sich selbst beim Klimaschutz

G7 ohne die USA bekennen sich zu langfristigen Klimastrategien und höheren Klimazielen für 2030

Sechs der sieben Umweltminister der G7-Staaten haben sich am 06.05.2019 im französischen Metz dazu bekannt, bis zum kommenden Jahr langfristige Klimastrategien und nachgebesserte Klimaziele für 2030 vorzulegen. Nur die USA sind nicht mit im Boot. Die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch wertet dies als wichtiges Signal. weiterlesen…

Petersburger Klimadialog: Wichtige Signale – unkonkret in der Umsetzung


Germanwatch begrüßt das internationale Signal der Merkel-Rede, kritisiert aber fehlende Konkretisierung

Nach Einschätzung der Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch hat Bundeskanzlerin Angela Merkel in ihrer Rede beim Petersberger Klimadialog am 19.06.2018 zwar viel Richtiges, aber zu wenig Konkretes gesagt. Positiv hervorzuheben sei vor allem die Bekräftigung der geplanten Verdopplung des deutschen Beitrags zur internationalen öffentlichen Klimafinanzierung bis 2020.
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