Wir (ver)brauchen drei Erden

Heute (05.05.2021) ist German Overshoot Day: Städte und Bürgerinitiativen zeigen lokale Antworten für das gute Leben

Würden alle so leben, wie wir, bräuchten wir mindestens drei Erden. Anders ausgedrückt: Die Menschen in Deutschland haben die Ressourcen, welche die Natur in einem Jahr wiederherstellen kann, in nur etwas mehr als vier Monaten verbraucht. Ab dem 5. Mai leben wir also auf Kosten anderer Länder und zukünftiger Generationen. Heute ist German Overshoot Day: Wenn alle Menschen auf der Welt so leben würden wie die Deutschen, wäre heute der Earth Overshoot Day. Das geht aus den Berechnungen zum ökologischen Fußabdruck und der Nutzung von Ressourcen hervor, die von der Footprint Data Foundation der York University und dem Global Footprint Network veröffentlicht wurden (Grafik: May 5 is German Overshoot Day – Header © footprintnetwork.org). weiterlesen…

Erdüberlastungstag 2020 mehr als drei Wochen später

Aber kein Trost

Vom 1. Januar bis zum 22. August 2020 hat die Menschheit der Natur so viel abverlangt, wie die Erde im ganzen Jahr erneuern kann. Das zeigen Berechnungen des Global Footprint Networks und der York University. Die Corona-Lockdowns haben den ökologischen Fußabdruck der Menschheit um fast 10 Prozent schrumpfen lassen. Aber wir verbrauchen immer noch zu viele ökologische Ressourcen: wir leben so, als wäre unsere Erde 60 Prozent größer oder als ob wir 1,6 Erden zur Verfügung hätten. weiterlesen…

Erd-Überlastungstag am 22. August

Global Footprint Network veröffentlicht: Earth Overshoot Day 2020 über drei Wochen später als 2019

COVID-19 hat den ökologischen Fußabdruck der Menschheit geschrumpft. Das zeigt, dass es möglich ist, den Ressourcenverbrauch innerhalb kurzer Zeit zu verändern. Echte Nachhaltigkeit, die das Wohlergehen aller auf dieser Erde auch langfristig ermöglicht, kann jedoch nur durch Planung (“Design”) erreicht werden, nicht durch Katastrophen (“Desaster”). weiterlesen…

CO2– und NO2-Ausstoß gesunken – Streit

Diesel zu Unrecht verteufelt?

Dichter Verkehr auf der Berliner Ringautobahn bei Nacht - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft für SolarifyDer CO2-Austoß in den vom EU-Emissionshandel erfassten Sektoren ist im vergangenen Jahr um 8,7 Prozent gesunken, meldete das Branchenportal energate. Weil es das natürlich mehr oder weniger weltweit gibt, verschiebt sich – zum ersten Mal – der Earth Overshoot Day nach hinten – dank COVID-19; die Pandemie verursachte bekanntlich eine Verringerung des Ökologischen Fußabdrucks und zeigte, dass es möglich ist, die Trends beim Ressourcenverbrauch innerhalb kurzer Zeit zu verschieben. Echte Nachhaltigkeit, die es allen Menschen auf der Erde ermöglicht, gut zu leben, kann jedoch nur durch Entwicklung (Design) erreicht werden, nicht infolge von Katastrophen (Desaster) – so das Global footprint Network am 07.05.2020 in Kalifornien. weiterlesen…

So früh wie nie: Erderschöpfungstag am 29. Juli

Earth Overshoot Day: Wir überziehen das Ressourcen-Konto unseres Planeten

“Da der Earth Overshoot Day immer früher im Jahr stattfindet und ein großer Teil davon die CO2-Emissionen sind, tritt die Bedeutung entschlossenen Handelns immer klarer hervor. Deshalb arbeiten wir mit allen Beteiligten daran, effektive Ansätze zu finden”, sagt die chilenische Umweltministerin María Carolina Schmidt Zaldívar, Vorsitzende der für Dezember in Santiago geplanten COP25, aus Anlass des globale „Erderschöpfungstages“ (Earth Overshoot Day), der 2019 bereits auf den 29. Juli fällt. Ab diesem Tag hat die Menschheit nach Berechnungen des „Global Footprint Network“ bereits die gesamten natürlichen Ressourcen verbraucht, die unser Planet innerhalb eines Jahres erzeugen und regenerieren kann. weiterlesen…