Hohe Strompreise sind Schwachstelle

Energiepolitische Landesanalyse für Deutschland der EU:
– ‘Chancen’ – marktbasierte Instrumente bei Erneuerbaren Energien, Investment in Energieeffizienz und nachhaltigen Verkehr
– ‘Bedrohungen’ – Verzögerungen beim Hochspannungsleitungsbau vom Norden in den Süden

Die Europäische Kommission zählt die Strompreise in Deutschland zu den “Schwächen” ihrer im Entwurf vorliegenden energiepolitischen Landesanalyse für Deutschland, schreibt die Bundesregierung in ihrer Antwort (18/5447) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (18/5168). weiterlesen…

Erste Kombination Windpark-Pumpspeicherkraftwerk

Wenn der Wind kräftig bläst, wird häufig ein Überschuss an erneuerbarer Energie erzeugt, der weder ins öffentliche Netz eingespeist noch gespeichert werden kann. Stattdessen werden Windräder abgeschaltet und die Produktion gedrosselt. Mit diesem Missstand könnte bald Schluss sein. Denn nach Mitteilung des BMUB soll jetzt erstmals ein Windpark mit einem Pumpspeicherkraftwerk kombiniert werden. weiterlesen…

Agora: 50 % EE bis 2030 gut möglich

Im Jahr 2030 muss rund die Hälfte des Stroms in Europa aus Erneuerbaren Energien stammen, um die EU-Klimaziele zu erreichen. Dies gilt auch für Deutschland, Frankreich, Benelux, Österreich und die Schweiz. Die Schwankungen bei der Erzeugung von Wind- und Sonnenstrom in den einzelnen Ländern lassen sich durch grenzüberschreitende Stromtransporte großenteils ausgleichen. Das sind die zentralen Ergebnisse einer Studie des Fraunhofer-Instituts für Windenergie und Energiesystemtechnik (IWES) im Auftrag von Agora Energiewende. weiterlesen…

Schaufenster intelligente Energie – Digitale Agenda für die Energiewende

Mit dem Förderprogramm “Schaufenster intelligente Energie – Digitale Agenda für die Energiewende” (SINTEG) will das BMWi in mindestens zwei Regionen neue Ansätze für sicheren Netzbetrieb bei hohem Anteil von PV- und Windkrafterzeugung testen. Bis zu 80 Millionen Euro stellt Bundeswirtschaftsminister Gabriel dafür bereit. weiterlesen…

“Aus Sackgassen Durchfahrtsstraßen machen”

Klimaschutz-Strategien wie die Energiewende führen dazu, dass viele neue Stromerzeuger ans Netz kommen. Weil die Stromproduktion aus erneuerbaren Energien aber schwankt, immer abhängig von der Stärke des Windes und der Kraft der Sonne, steigt die Gefahr von Instabilitäten im Stromnetz – und damit letztlich die von Monster-Blackouts. Um hiergegen etwas zu tun, haben Wissenschaftler vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) jetzt eine neuartige Methode zur Analyse nicht-linearer Systeme angewendet. weiterlesen…

Netzagentur veröffentlicht Versorgungsbericht 2012/13

Trotz des langen Winters weniger kritische Situationen

Im Vergleich zum vorhergegangenen Winter sei die Situation in den Strom- und Gasfernleitungsnetzen trotz des langen Winters weit weniger angespannt gewesen, sagt die Bundesnetzagentur in ihrem eben veröffentlichten Netzversorgungsbericht. Dennoch sei es an einigen Tagen zu Belastungssituationen im Stromnetz gekommen, welche die Versorgungssicherheit potenziell gefährdet und gezeigt hätten, dass die getroffenen Vorsorgemaßnahmen richtig und angemessen gewesen seien. weiterlesen…