Grüne präsentieren: “Die neue Gaswelt”

Wie sieht der künftige Gasbedarf aus und wie kann er klimagerecht gedeckt werden?

Der Übergang von der fossilen Gasnutzung auf grüne, erneuerbare Gase muss zügig angegangen werden, lautet die Kernthese einer bei der Agentur für Erneuerbare Energien in Auftrag gegebenen Untersuchung (“Die neue Gaswelt”) der Grünen-Bundestagsfraktion. Nötig seien vor allem eine effizientere Nutzung und ein konsequenter Ausbau der erneuerbaren Energien. weiterlesen…

Gasunie und TenneT: 110 GW PtG möglich

Klimapolitische Ziele lassen sich nur mit einem integrierten europäischen Energiesystem erreichen

Eine am 22.01.2020 veröffentlichte gemeinsame Studie (“Phase II-Studie”) von TenneT und Gasunie zeigt mögliche Wege zu einem integrierten Energiesystem mit der Kopplung von Strom- und Gasnetzen. Auch nach 2030 sei der Ausbau der Infrastruktur für die Stromübertragung notwendig. Dabei müsse die Infrastruktur für den Gastransport für den Transport von Wasserstoff angepasst werden. Denn Power-to-Gas sei wichtig für die langfristige Speicherung und den Transport von Erneuerbaren Energien. Nur eine nahtlose Integration der beiden Netze Deutschlands un der Niederlande werde die EU in die Lage versetzen, den Dekarbonisierungsplan für 2050 erfolgreich in die Tat umzusetzen. weiterlesen…

Neuer Katalysator zerlegt CO2 schneller, billiger und effizienter

Wissenschaftler der Stanford University entwickelten neues Verfahren

Stellen Sie sich vor, Sie entziehen Autoabgasen und anderen Quellen Kohlendioxid und verwandeln dieses Haupttreibhausgas in Kraftstoffe wie Erdgas oder Propangas: Ein Nachhaltigkeitstraum würde wahr, so Medienmitteilungen aus Connecticut und Kalifornien: Forscher der Stanford University haben einen neuen Katalysator entwickelt, der CO2 leichter, billiger und effektiver als bisher in wertvolle Produkte wie Treibstoffe umwandelt. Mehrere jüngere Studien haben einige Erfolge bei dieser Umwandlung gezeigt, aber der neuartige Ansatz der Stanford-Ingenieure liefert viermal mehr Äthan, Propan und Butan als herkömmliche Methoden, die ähnliche Prozesse verwenden. Obwohl es sich nicht um ein Klima-Allheilmittel handelt, könnte der Fortschritt die kurzfristigen Auswirkungen auf die globale Erwärmung deutlich reduzieren. weiterlesen…

Nächste Generation von Hochtemperatur-Elektrolyse

Sunfire steigert Leistungsfähigkeit Grüner Wasserstoffproduktion

Die Sunfire GmbH aus Dresden, eigenen Angaben zufolge “Pionier der Elektrolysetechnologie”, will mittels einer Hochtemperatur-Elektrolyse-Anlage aus Ökostrom und Wasser(dampf) Wasserstoff herstellen (Power-to-Gas). Dieser kann wieder zurückverwandelt werden, wodurch man Strom und Wärme erhält (Gas-to-Power). Jetzt hat sie im Rahmen ihres “HYPOS-Projekts” die nächste Generation der Hochtemperaturelektrolyse in Betrieb genommen. Die Generation 1.0 zeichne sich, so sunfire, durch höhere Effizienz aus und ermöglicht höhere Produktionsleistung von Wasserstoff. weiterlesen…

Wasserstoff aus Ökostrom günstiger erzeugen

Forschungsplattform mit optimiertem Elektrolyseur an kommerzieller Power-to-Gas-Anlage gestartet

Wasserstoff aus Ökostrom kann den Anteil erneuerbarer Energien im Verkehrssektor erhöhen sowie den Feinstaub- und Stickstoffoxidausstoß reduzieren. Die Erzeugung des grünen Gases ist jedoch noch zu teuer. Das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) hat nun zusammen mit Partnern in einer Forschungsplattform erfolgreich einen Beitrag zur Kostensenkung erprobt: Mit einem Anfang 2019 in Testbetrieb gegangenen Forschungselektrolyseur an einer kommerziellen Power-to-Gasanlage im süddeutschen Grenzach-Wyhlen erreichten die Wissenschaftler aufgrund neuer Elektrodenbeschichtungen 20 Prozent mehr Leistungsdichte als der industrielle Anlagenteil. weiterlesen…

„Statt Flickschusterei an Einzelmaßnahmen kluge Neuregelung nötig“

Bundesregierung will umstrittene Änderungen bei Power-to-Gas korrigieren

Das BMWi hat am 10.04.2019 laut Medienberichten angekündigt, Änderungen im so genannten Netzausbau-Beschleunigungs-Gesetz (NABEG) zu Lasten der Power-to-Gas-Technik korrigieren zu wollen. Durch eine zusammen mit dem NABEG beschlossene Präzisierung einer Regelung im Energiewirtschaftsgesetz hätten viele Power-to-Gas-Anlagen künftig Netzentgelte zahlen müssen und wären so unwirtschaftlich geworden. Dagegen gab es Proteste aus der Branche. Das Bundeswirtschaftsministerium will nun bald einen überarbeiteten Entwurf der Regelung vorlegen. Ein Kommentar von Marcel Keiffenheim, Leiter Politik und Kommunikation beim Ökoenergieanbieter Greenpeace Energy. weiterlesen…

Helmstedt: Aktuell größtes Power-to-Gas-Projekt “H2ellwaCH4″geplant

Kooperation aus Avacon Netz, EEW und Energieforschungszentrum Niedersachsen

Wie u.a. der Dienst cleanthinking.de mitteilt, hat ein Konsortium aus dem Helmstedter Revier beim Bundeswirtschaftsministerium Mittel für ein Energiewende-Labor für Sektorenkopplung beantragt. An der Spitze des Projekts H2ellwaCH4 stehen neben der Avacon Netz GmbH auch die EEW Energy from Waste GmbH und das Energieforschungszentrum Niedersachsen.
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Power-to-Gas kommt in die Gänge

Power-to-Gas-Anlagen in ersten kommerziellen Anwendungen

Eine Auswertung der Power-to-Gas (PtG)-Datenbank der Ludwig-Bölkow-Systemtechnik (LBST) zeigt, dass die PtG-Technologie zunehmend ausgereift ist und immer mehr kommerzielle Anwendungen findet. Deutschlandweit sind über 50 PtG-Anlagen mit einer elektrischen Gesamtleistung von über 55 MW in Betrieb oder in Planung. Weitere größere Projekte im dreistelligen MW-Bereich wurden bereits angekündigt.

Bereits heute kommt über ein Drittel des in Deutschland erzeugten Stroms aus erneuerbaren Energiequellen und mehr als die Hälfte davon aus den fluktuierend einspeisenden Quellen Wind und Photovoltaik. Dieser Anteil werde weiter zunehmen, was zu einer steigenden Nachfrage nach Flexibilität im Stromversorgungssystem bzw. einem verstärkten Einsatz von Stromspeichern führe, heißt es in der Pressemitteilung des TÜV Süd vom 19.03.2019. weiterlesen…

Amprion und OGE starten Sektorenkopplung auf Systemebene

100-Megawatt Power-to-Gas-Projekt

Mit ihrem Power-to-Gas-Projekt „hybridge“ wollen Amprion und Open Grid Europe (OGE) gleichlautenden Medienmitteilungen zufolge die Sektorenkopplung auf Systemebene starten. In hybridge soll ein Elektrolyseur in der 100-Megawatt-Klasse erreichtet und eine Wasserstoffinfrastruktur im Landkreis Emsland aufgebaut werden. „Wir sind mit der Planung so weit, dass wir in die Genehmigungsphase eintreten können“, sagte Thomas Hüwener (Foto li.), Mitglied der Geschäftsführung von OGE, bei der Vorstellung des Projekts am 11.02.2019 in Berlin. weiterlesen…

10 deutsche Startups auf Bestenliste

Power-to-Gas aus Deutschland: Electrochaea gehört zu den Top 100 Cleantechs weltweit

Auf der beim 17. Cleantech Forum in San Francisco von der Cleantech Group veröffentlichten Liste der innovativsten und zukunftsfähigsten Lösungen für eine sauberere und nachhaltigere Energieversorgung – von einer Fachjury waren in einem mehrstufigen Verfahren 100 Cleantechs aus weltweit 13.900 Vorschlägen ausgewählt worden – stehen 10 deutsche Unternehmen, unter anderen auch die Münchner Firma Electrochaea GmbH, Anbieter für Power-to-Methane-Technologien. weiterlesen…