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Archiv: Power-to-Gas


Mikrobielle Elektromethanogenese

Wissenschaftler des amerikanischen Lawrence Livermore National Laboratory (LLNL) haben in Zusammenarbeit mit dem kalifornischen Energieversorger Southern California Gas (SoCalGas) und der Stanford University haben mit Hilfe von Grünstrom und Mikroben Kohlendioxid direkt in Erneuerbares Erdgas umgewandelt.Ein bayerisches Unternehmen macht etwas Ähnliches.


Erfolgreiche Zwischenbilanz von Power-to-Gas-Anlage in Energiepark Mainz

Im ersten Halbjahr 2018 haben Windparks in Deutschland rund 55 Mrd. kWh ins Stromnetz eingespeist. Das waren 7 Mrd. mehr als 2017. Um zeitweise überschüssigen Windstrom speichern zu können, arbeiten Wissenschaftler an der Verbesserung von Umwandlungs- und Speichertechnologien. Das neue BINE-Projektinfo „Energiepark Mainz“ (05/2018) stellt mit der weltgrößten Power-to-Gas-Forschungsanlage ein vielversprechendes Verfahren vor. Hier wird mithilfe von Windstrom durch Elektrolyse Wasserstoff erzeugt, gespeichert und ins Erdgasnetz eingespeist. Im industriellen Maßstab sollen Verfahren und neuartige Komponenten erprobt werden.


Agentur für Erneuerbare Energien veröffentlicht Metaanalyse zur zukünftigen Rolle von Power-to-Gas und Biogas

Erneuerbare Gase bieten klimafreundliche Lösungen für alle Bereiche der Energiewende: Sie werden in Zukunft Lücken der wetterabhängigen Stromerzeugung aus Wind- und Solarenergie füllen und in den Sektoren Wärme und Verkehr – je nach Umsetzung von Energieeffizienz, Energieeinsparung und Elektrifizierung – einen Beitrag leisten. Großes Potenzial für Biomethan und Power-to-Gas liegt vor allem im Verkehr und in der Industrie. Das geht aus der am 29.03.2018 veröffentlichten Metaanalyse „Die Rolle erneuerbarer Gase in der Energiewende“ der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) hervor.


Praxisstudie Power-to-Gas: Großes Potenzial für erfolgreiche Energiewende

Die Umwandlung von Ökostrom in grünes Gas kann entscheidend zum Erfolg der Energiewende beitragen. Das ist einer Medienmitteilung zufolge eines der Ergebnisse der Expertenbefragung „Power-to-Gas: Praxis und Potenziale“, welche die nymoen strategieberatung im Auftrag von Zukunft ERDGAS durchgeführt hat.


dena empfiehlt Technologieoffenheit und Verbesserung der Rahmenbedingungen

Um die klimapolitischen Ziele der Bundesregierung zu erreichen, müssen Klimaschutztechnologien wie die Umwandlung von erneuerbarem Strom zu Wasserstoff (Power to Gas) für eine integrierte Energiewende stärker genutzt werden. Dafür sind an mehreren Stellen Änderungen der gesetzlichen Rahmenbedingungen erforderlich, die einen fairen und technologieoffenen Wettbewerb ermöglichen. Das geht aus einer Roadmap hervor, deren Ergebnisse am 20.06.2017 auf der Jahreskonferenz der Strategieplattform Power to Gas der Deutschen Energie-Agentur (dena) vorgestellt wurden.


ZSW-Verfahren macht saubere Schifffahrt möglich

zsw logoSeit langem weisen nicht nur Wissenschaftler auf die Gefahr von Schadstoffen aus der Schifffahrt hin: Feinstaub, Schwefel- und Stickoxide belasten das Klima und die Gesundheit der Küstenbewohner. Entschärfen lässt sich das durch Methan, wie am 09.08.2016 mitgeteilt – aus einem Power-to-Gas-Prozess (P2G) des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW). Das synthetische Gas könne als klimafreundlicher und nahezu feinstaubfreier Brennstoff dienen – für Schiffe und andere Fahrzeuge.

Ball liegt auf Elfmeterpunkt


dena-Strategieplattform Power to Gas

dena logoDer Handlungsdruck ist hoch beim Thema Umwandlung von Strom zu Gas (Power to Gas). Das Klimaabkommen von Paris verlangt rasches Handeln. Der Ausbau der Erneuerbaren Energien kommt im Stromsektor zwar schnell voran, in den Sektoren Verkehr und Wärme dagegen nur schleppend. powertogas logoBei der Jahreskonferenz der dena-Strategieplattform Power to Gas am 21.06.2016 in Berlin wurde deutlich: An Lösungsansätzen mangelt es nicht. Es kommt darauf an, diese jetzt auch politisch umzusetzen.


Greenpeace Energy und Haßfurt heben Windgas-Produktion auf ein neues Niveau

Städt. Betriebe Haßfurt, Windgas Haßfurt, Greenpeace Energy logosEinen “Riesenschritt für die Energiewende” nennt ihn die Süddeutsche ZeitungGreenpeace Energy bezeichnet ihn prosaisch als “Meilenstein am Main”: den neuen Haßfurter Elektrolyseur. Die unterfränkische Stadt und der Hamburger Ökoenergieanbieter erhielten am 12.05.2016 die Genehmigung für die “nächste Ausbaustufe der Windgas-Technologie”: Überschüssigen Strom aus erneuerbaren Kraftwerken in ein umweltfreundliches Gas (Power-to-Gas) umwandeln.


PSI und Energie 360° testen in Zürich Power-to-Gas-Technologie

Paul Scherrer Institut PSI logoDas größte Forschungsinstitut für Natur- und Ingenieurwissenschaften der Schweiz, das Paul Scherrer Institut (PSI) und das Zürcher Erneuerbare-Energien-Unternehmen energie360° logoEnergie 360° unterziehen in der Biogas-Aufbereitungsanlage Werdhölzli biogaszuerich logodie Power-to-Gas-Technologie einem Praxistest: Laut einer Medienmitteilung werden in einem speziellen Reaktor Wasserstoff und CO2 so durcheinander gewirbelt, dass sie sich besser zu Methan (CH4) zusammenschließen.


Studie ermittelt notwendigen Ausbau der Power-to-Gas-Technologie

greenpeace-energy logoBereits in den nächsten Jahren müssen zahlreiche Windgas-Elektrolyseure ans Netz gehen, um eine sichere Stromversorgung bei hohen Anteilen Erneuerbarer Energien zu gewährleisten. Laut einer Untersuchung des unabhängigen Energy Brainpool LogoAnalyseinstituts Energy Brainpool im Auftrag von Greenpeace Energy werden bis zum Jahr 2040 mindestens 14 GW dieser Anlagen benötigt. Mit der Studie liegt erstmals ein fundierter Ausbaupfad für Power-to-Gas vor.

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