Polens Regierung segnet neue Energiestrategie bis 2040 ab

Kohleausstieg in Sicht? Aber mit Kernkraft

Die polnische Regierung hat am 02.02.2021 Polens neue Energiestrategie bis 2040 (PEP2040) verabschiedet (berichten viele Medien, darunter world-nuclear-news.org); sie soll den Rahmen für eine polnische Energiewende bis 2030 setzen, einschließlich eines Mindestanteils von 23 % Erneuerbarer Energien am Bruttoendenergieverbrauch und einer Reduzierung der Treibhausgasemissionen um etwa 30 % im Vergleich zu 1990. Klima- und Umweltminister Michal Kurtyka twitterte: “# PEP2040 wird unser Kompass beim Übergang zu einer CO2-freien Wirtschaft sein.” weiterlesen…

Kohle wichtigster Energieträger im 3. Quartal 2020

Wieder mehr fossiler Strom als erneuerbarer

Im 3. Quartal 2020 wurden in Deutschland 1.16,7 Milliarden Kilowattstunden Strom erzeugt und in das Stromnetz eingespeist. Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) vom 11.12.2020 waren das 2,9 % weniger als im 3. Quartal 2019. Anders als in den ersten beiden Quartalen 2020, in denen der Strom mehrheitlich aus erneuerbaren Energiequellen stammte (1. Quartal: 51,2 %, 2. Quartal: 52,5 %), kam der Strom im 3. Quartal zu 56,0 % aus konventionellen Energieträgern. Im Vergleich zum Vorjahresquartal sank die Stromeinspeisung aus konventionellen Energieträgern aber um 5,8 %, während die Einspeisung aus erneuerbaren Energien um 1,1 % zunahm. weiterlesen…

USA: Grüner Strom immer öfter vor Fossilen

Erneuerbare Energien schlagen frühzeitig Kohleverstromung

Die Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien in den USA hat die Kohle im Herbst 2020 bereits an neun Tagen übertroffen, verglichen mit nur fünf Tagen in der letzten Hälfte des Jahres 2019, schreiben Seth Feaster und Dennis Wamsted am 06.10.2020 auf der Internetseite des Institute for Energy Economics and Financial Analysis (IEEFA). weiterlesen…

Kohlestrom rentiert sich weltweit schon zur Hälfte nicht mehr

Neue Berichte – Boom und Bust 2020: Nachzeichnung der weltweiten Kohlekraftwerk-Entwicklung

In diesem Jahr können 46 Prozent der weltweit laufenden Kohlekraftwerke nicht mehr wirtschaftlich betrieben werden, schätzt die laut einer Medienmitteilung von Matt Gray am 01.04.2020 veröffentlichte Analyse “Global Energy Monitor” des Thinktanks Carbon Tracker (“COVID and coal power: outlook and opportunities” – COVID und Kohlestrom: Perspektiven und Möglichkeiten). Entsprechend ging die weltweite Kohleverstromung 2019 schon das vierte Jahr in Folge zurück, aber für das Pariser Klimaabkommen sind wesentlich stärkere Reduzierungen erforderlich – so eine Medienmitteilung von Christine Shearer am 25.03.2020 über den neuen Bericht von EndCoal (“Boom and Bust 2020”). Weltweit schrumpften die Kohlekraftwerkskapazitäten zwar, aber Chinas Genehmigungsboom fresse den globalen Rückgang wieder auf: Im März habe Peking bereits mehr neue Kohlekraftwerksleistung genehmigt als im ganzen Jahr 2019. (Foto: Vor allem in Europa und China rechnet sich Kohle nicht mehr – Kohlekraftwerk Niederaußem, RWE – © Franziska Vogt für Solarify) weiterlesen…