Warum sinken CO2-Emissionen so langsam?

ESYS-Fachleute nennen Gründe in neuem „Kurz erklärt!“

Im vergangenen Jahr sind die CO2-Emissionen in Deutschland laut Umweltbundesamt erstmals seit 2014 merklich auf 866 Millionen Tonnen gesunken. Um die Klimaschutzziele zu erreichen, genügt das aber nicht. Warum sinken die Emissionen nicht deutlicher, obwohl Windkraft- und Solaranlagen stetig ausgebaut werden? Immerhin deckten regenerative Energiequellen 2018 fast 38 Prozent des deutschen Bruttostromverbrauchs. Vier Hauptgründe nennen Fachleute des Akademienprojekts „Energiesysteme der Zukunft“ (von acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften, Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina und der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften – ESYS) einer gemeinsamen Medienmitteilung vom 14.05.2019 zufolge in der neuen Publikation „Kurz erklärt!“ vier Hauptgründe. weiterlesen…

Atomstrom klimaschonend, selten lohnend

ESYS-Experten über die Zukunft der Kernenergie

Deutschland steigt im Jahr 2022 aus der Atomenergie aus, das steht fest. Im Gegenzug setzen Länder wie China, Russland und Japan verstärkt auf Kernkraft im Energiemix. Welche Rolle spielt die Kernenergie also für die künftige Weltstromerzeugung – und fürs Klima? Mit dem neuen Publikationsformat „Kurz erklärt!“ gibt das Akademienprojekt „Energiesysteme der Zukunft“ (ESYS) klare Antworten auf die Frage: “Welche Bedeutung hat die Kernenergie für die künftige Weltstromerzeugung?”– so eine am 13.05.2019 veröffentlichte gemeinsame Medienmitteilung von acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften, Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina und Union der deutschen Akademien der Wissenschaften. weiterlesen…

Grüner Strom dominiert EU-Strommix


Agora Energiewende legt Jahresrückblick 2015 auf europäisches Stromsystem vor

agora_logoErneuerbare Energien hatten im vergangenen Jahr unter allen Energieträgern den größten Anteil an der Stromversorgung in der Europäischen Union. Mit 29 Prozent lagen sie vor Atomstrom (27 Prozent) und Kohlestrom (26 Prozent). Nachdem die Stromproduktion aus Erneuerbaren Energien von 2010 bis 2013 stark gewachsen war, legte sie im Jahresvergleich 2014/2015 nur noch leicht zu – von 899 auf 922 Terawattstunden (TWh). Das ist das Ergebnis der Analyse „Energy Transition in der Power Sector in Europe – State of Affairs 2015“, die gemeinsam von Agora Energiewende und dem Öko-Institut erarbeitet wurde. weiterlesen…

Warum 2014 ein gutes Jahr für EE war

Green Wiwo: Wende zur nachhaltigen Energieversorgung

“Wenn im Jahr 2050 der Energieverbrauch der Menschheit vor allem mit Windrädern, Solaranlagen und anderen erneuerbaren Energien wie der Wasserkraft, Geothermie oder Biomasse gedeckt wird und fossile Kraftwerke nur noch als Aushilfen anspringen, werden Historiker vielleicht auf das Jahr 2014 als Zeitpunkt der entscheidenden Wende hin zu einer nachhaltigeren Energieversorgung blicken” – schreibt auf green.wiwo.de. weiterlesen…

BUND und Greenpeace:

Würde Wirtschaftsminister Gabriel konventionelle Kraftwerke beim Eigenstromverbrauch nicht mehr bevorzugen, könnte die EEG-Umlage um etwa 12 Prozent von jetzt 6,24 auf 5,5 Ct/kWh sinken – so das Ergebnis einer Studie des Beratungsunternehmens Energy Brainpool im Auftrag von Greenpeace und des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND). Die Umweltverbände fordern, mit der EEG-Reform die Bevorzugung von Kohle- und Atomkraftwerken sowie von Braunkohle-Tagebauen zu beenden und diese an der Finanzierung der Energiewende zu beteiligen. weiterlesen…

Wind und PV billiger als Atom

Neue Wind- und Solarstromanlagen können im Vergleich zu neuen Atomkraftwerken Strom zum halben Preis produzieren. Dieses Ergebnis haben Analysen der Prognos AG im Auftrag von Agora Energiewende erbracht. Sie gehen von den Vergütungssätzen für neue Atomkraftwerke in England aus sowie von den Vergütungssätzen für Ökostrom gemäß dem Erneuerbare-Energien-Gesetz in Deutschland in Verbindung mit der Verpressung von CO2 in unterirdischen Kavernen (Carbon Capture and Storage, CCS). Schon heute sei PV und Wind-Strom günstiger als Atomstrom – auch mit gasbetriebenen Ausgleichskraftwerken immer noch 20 % billiger. weiterlesen…

Solar günstiger als Atom

Im Herbst wird die Einspeise-Vergütung für Solarstrom nach dem EEG erneut sinken – jetzt unter 10 Ct/kWh. Dennoch ist Elektrizität aus Photovoltaik erstmals günstiger als die aus neuen Atomkraftwerken – vor wenigen Jahren galt das als ausgeschlossen. Für Energiekonzerne wie Eon und RWE wird eine Horrorvorstellung Realität. Nils-Viktor Sorge belegt in einem sehr lesenswerten Artikel im Manager-Magazin eindrucksvoll, dass Solarstrom den einmal für konkurrenzlos gehaltenen Atomstrom im Preisrennen hinter sich gelassen hat. weiterlesen…

SZ: “Brüssel will AKW-Bau erleichtern”

Subventionen für Atomstrom? EU widerspricht

Nach Informationen der Süddeutschen Zeitung plant die EU-Kommission “die Rückkehr der Atomkraft”. Die Erbauer und Betreiber von Atomkraftwerken sollen – so sieht es ein der SZ vorliegender Entwurf der neuen Beihilferichtlinie von Wettbewerbskommissar Joaquín Almunia vor – bald ebenso Subventionen bekommen wie Ökostrom-Produzenten. Die Begründung von Almunias Behörde klingt aberwitzig: Beide Energieformen seien “kohlenstoffarm”. Almunias Sprecher dementierte allerdings umgehend. Merkel in BPK: “Deutschland hat dagegen gestimmt, und das unterstütze ich.” weiterlesen…

DIW: Kosten für Atom unter-, für EE überschätzt

Die Europäische Kommission “unterschätzt” bei der Planungen ihrer Energiepolitik “systematisch die Kosten der Atomkraft und Kohlenstoffdioxid-Abscheidung, während sie die Kosten erneuerbarer Energien überschätzt”. Das geht aus dem aktuellen Wochenbericht des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) hervor. weiterlesen…