PV statt Braunkohle

LEAG baut erstes Photovoltaik-Kraftwerk

Die Lausitzer LEAG will im Oktober ihr erstes eigenes Photovoltaik-Kraftwerk in Betrieb nehmen. Damit will die LEAG noch in diesem Jahr einer Medienmitteilung vom 23.05.2019 zufolge ihr Stromerzeugungsportfolio um einen Anteil Erneuerbarer Energieerzeugung erweitern. Dafür habe sie sich in der juwi AG eine Partnerin mit Solar-Erfahrung und regionaler Kenntnis der Lausitz gesucht, die 2012 auf LEAG-Flächen bereits zwei PV-Projekte gebaut hat. Ende Mai hätten beide die Entwicklung eines PV-Projekts auf eigenen Flächen der LEAG auf dem Flugplatz Welzow vertraglich besiegelt. weiterlesen…

Warum sinken CO2-Emissionen so langsam?

ESYS-Fachleute nennen Gründe in neuem „Kurz erklärt!“

Im vergangenen Jahr sind die CO2-Emissionen in Deutschland laut Umweltbundesamt erstmals seit 2014 merklich auf 866 Millionen Tonnen gesunken. Um die Klimaschutzziele zu erreichen, genügt das aber nicht. Warum sinken die Emissionen nicht deutlicher, obwohl Windkraft- und Solaranlagen stetig ausgebaut werden? Immerhin deckten regenerative Energiequellen 2018 fast 38 Prozent des deutschen Bruttostromverbrauchs. Vier Hauptgründe nennen Fachleute des Akademienprojekts „Energiesysteme der Zukunft“ (von acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften, Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina und der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften – ESYS) einer gemeinsamen Medienmitteilung vom 14.05.2019 zufolge in der neuen Publikation „Kurz erklärt!“ vier Hauptgründe. weiterlesen…

Klage erfolglos

Kohleindustrie scheitert an neuen EU-Grenzwerten

Wie notwendig ist ein teuer erkaufter Kohlekompromiss, die mutmaßlichen Milliardenzahlungen an die deutsche Kohleindustrie für die Abschaltung ihrer Kraftwerke? Niemand kann diese Frage abschließend beantworten, denn niemand kann soweit in die Zukunft schauen. Dennoch erhalten Kritiker des Milliardenplans Kohleausstieg neue Nahrung. Denn die Betreiber alter Kohlekraftwerke müssen eine herbe Niederlage verdauen, die an der Wirtschaftlichkeit ihrer Meiler kratzt, wie Clemens Weiß für energiezukunft am 22.02.2019 schrieb.
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ifo Institut für langsameren Ausstieg aus der Braunkohle

Bepreisung von CO2 verlangt

Das Ifo-Institut hat vor einem schnellen Ausstieg aus der Braunkohle gewarnt. Es gebe erhebliche Risiken für die Stromversorgung, sagte Wirtschaftsprofessor Joachim Ragnitz am 24.01.2019 in Dresden. Er will einen bedächtigen Ausstieg aus der Braunkohle. „Energiepolitisch spricht viel für einen langsamen Ausstieg“, sagte der ifo-Forscher. Er sieht erhebliche Risiken für die Versorgung bei einem schnellen Ausstieg, da es bislang noch an Alternativen fehlt, um die Grundlast abzusichern. weiterlesen…

Windstrom belastet Umwelt am geringsten

Deutsche Treibhausgasemissionen haben Gesamtkosten von rund 164 Mrd. Euro zur Folge – Wind 0,28 ct/kWh – Braunkohle 20,8 ct/kWh

Zu viele Treibhausgase, Luftschadstoffe und andere Umweltbelastungen schaden dem Klima und der Gesundheit, wirken sich negativ auf Ökosysteme aus und begünstigen das Artensterben. Zudem führen sie zu wirtschaftlichen Einbußen durch z. B. Produktionsausfälle, Ernteverluste oder Schäden an Gebäuden und Infrastruktur. Für viele dieser Schäden gibt es etablierte wissenschaftliche Methoden, um sie in Geldwerten auszudrücken. Das tut z.B. das Umweltbundesamt in seiner “Methodenkonvention 3.0 zur Ermittlung von Umweltkosten“. Demnach belastet Windenergie die Umwelt am wenigsten. weiterlesen…

„Erneuerbare-Energien-Vorhaben in den Tagebauregionen“


Endlich öffentlich: Die große BMWi Studie zur EE-Nutzung in den Kohlerevieren

Das Bundeswirtschaftsministerium hat endlich seinen bereits 2017 begonnenen groß angelegten Projektbericht Erneuerbare Energien- Vorhaben in den Tagebauregionen veröffentlicht. Die Zeitung für kommunale Wirtschaft: “Ein Konsortium aus u.a. Prognos, IFOK und dem Institut für ökologische Wirtschaftsforschung haben sich mit der Frage auseinandergesetzt, welche sozioökonomischen Perspektiven sich durch den Ausbau von Windkraft- und Solaranlagen in den vier großen, deutschen Kohlerevieren ergeben.” weiterlesen…

13,8 Mrd. für Braunkohle-Strukturwandel


Nur noch knapp 20.000 Beschäftigte

Die vier deutschen Braunkohlereviere haben in den vergangenen fünf Jahren insgesamt mindestens 13,8 Milliarden Euro Fördermittel zur Bewältigung des Strukturwandels erhalten. Das geht aus der Antwort (19/5519) auf eine Kleine Anfrage (19/4792) der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen hervor. Die tatsächlichen Förderungen dürften größer sein, schreibt die Bundesregierung weiter: Die Regionen profitierten auch von Förderprogrammen, bei denen keine regionale Aufteilung möglich sei. weiterlesen…

Erdgasbranche fordert schnelleren Braunkohleausstieg


Studie: Klimaziel 2020 in 5 Jahren erreichbar, wenn Braunkohle durch Gas ersetzt wird

Deutschland kann das Klimaziel für 2020 in der Stromerzeugung – 40prozentige CO2-Reduktion gegenüber 1990 – durch eine Stilllegung von 9 GW Braunkohleleistung und eine höhere Auslastung von Gas- und Steinkohlekraftwerken bis 2023 erreichen. Das ist eines der Ergebnisse einer im Auftrag der Lobbyvereinigung Zukunft ERDGAS erstellten und am 07.11.2018 in Berlin präsentierten Kurzstudie des Beratungsunternehmens Aurora Energy Research über den deutschen Strommarkt. weiterlesen…

Rodung des Hambacher Forstes vorerst gestoppt


OVG Münster spricht Recht

Das Oberverwaltungsgericht Münster hat dem Kohlekonzern RWE vorerst alle Rodungen im Hambacher Forst untersagt. Damit obsiegte der Bund Umwelt- und Naturschutz NRW in einem Eilverfahren. Der Umweltverband hatte die Verletzung europäisches Umweltrechts durch die geplante Rodung beklagt. weiterlesen…

Deutschland kann 2030 kohlefrei sein


Fraunhofer-Studie für Greenpeace: Bundesregierung muss Energieversorgung modernisieren, um Klimaziele zu erreichen

Deutschland kann bis 2030 nahezu vollständig aus der Verbrennung von Kohle ausstiegen, ohne dass die Stromversorgung gefährdet ist. Nur so erreiche das Land seine Klimaziele, sagte eine Greenpeace-Medienmitteilung am 28.09.2018. Eine Studie unter dem Titel “2030 kohlefrei” des Fraunhofer-Instituts für Energiewirtschaft und Energiesystemtechnik (IEE) im Auftrag der Umweltschützer kommt zu dem Ergebnis: Würden bis 2030 alle Kohlekraftwerke durch Solar-, Windenergieanlagen und Gaskraftwerke ersetzt, ließe sich das Klimaziel für 2020 erreichen. weiterlesen…