FVEE-Sprecher fordert verstärkte Anstrengungen

Bolt sieht Handlungsbedarf bei Mobilität und Wärme

„Im Stromsektor haben wir in den vergangenen Jahren große Fortschritte gemacht und befinden uns auf dem Weg zu einer nachhaltigen Versorgung“, sagt Prof. Harald Bolt vom Forschungszentrum Jülich, der vom Direktorium des ForschungsVerbunds Erneuerbare Energien (FVEE) zum neuen Sprecher gewählt worden ist, zuversichtlich. Doch Bolt fährt einschränkend fort: „In den Sektoren Mobilität und Wärme müssen jetzt erhebliche Anstrengungen unternommen werden, um die Klimaziele noch zu erreichen.“ weiterlesen…

Weltweit 500 Gigawatt Photovoltaik installiert

Oft die günstigste Form der Stromerzeugung

Die Photovoltaik-Technologie habe einen neuen Meilenstein erreicht: Weltweit seien Solarstromanlagen mit einer Leistung von insgesamt 500 Gigawatt installiert. Im Jahr 2018 w’ren rund 100 Gigawatt hinzugekommen. Das gab der Bundesverband Solarwirtschaft auf Basis aktueller Markteinschätzungen bekannt (vgl.Grafik). „Die als Weltraumtechnologie gestartete Photovoltaik ist innerhalb weniger Jahrzehnte extrem preiswert geworden und heute bereits in vielen Regionen und Marktsegmenten die günstigste Form der Stromerzeugung“, sagt Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft. weiterlesen…

Monitoring-Bericht zur Energiewende in Baden-Württemberg 2018

Sichere, bezahlbare und klimaverträgliche Energieversorgung möglich

Das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft hat den aktuellen Monitoring-Bericht zur Energiewende in Baden-Württemberg veröffentlicht. Der vom Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) im Auftrag des Ministeriums erarbeitete Bericht betrachtet den Ausbau der erneuerbaren Energien, die Versorgungssicherheit und die Netzverfügbarkeit im Land. Er beleuchtet den Ausbau der Stromnetze und der Erdgasinfrastruktur sowie die Entwicklung des Energieverbrauchs und der Energieeffizienz. Ein weiteres Kapitel befasst sich mit ökonomischen Aspekten wie der Strompreisentwicklung und den Auswirkungen der Energiewende auf den Arbeitsmarkt. weiterlesen…

Forschungsprojekt Netz:Kraft


Erneuerbare Energien können wesentlichen Beitrag zum Netz-Wiederaufbau nach Stromausfällen leisten

Auch bei einer Energieversorgung, die zu über 80 Prozent durch Erneuerbare Energien erfolgt, wird es zukünftig möglich sein, die Stromversorgung nach Netzausfällen zuverlässig und schnell wiederherzustellen. Dies ist eines der Ergebnisse des Verbund-Forschungsprojekts Netz:Kraft, das seit Januar 2015 neue Konzepte für den Netzwiederaufbau bei zukünftigen Kraftwerksstrukturen untersucht. Das Netz:Kraft-Projekt der Forschungsinitiative Stromnetze wurde vom Fraunhofer-Institut für Energiewirtschaft und Energiesystemtechnik (IEE) koordiniert und mit acht Millionen Euro vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert. weiterlesen…

Wie gelingt die Energiewende?


Mathematische Prognosemodelle ermitteln Staffelung des Jahresstrombedarfs

Erneuerbare Energien decken inzwischen 36 Prozent der Stromversorgung ab (Stand Dezember 2017). Die schrittweise Umstellung von Kohle und Kernkraft auf Sonne, Wind und Biomasse bringt Veränderungen für Wirtschaft und Verbraucher mit sich. Ein Beispiel: Erneuerbare Energien sind volatil und die Versorgung schwankt je nach Wind- und Sonnenstärke. Um an Spitzentagen teure Zukäufe aus dem Ausland zu vermeiden, können Prognose­modelle helfen, die ermitteln, wie sich der Bedarf im Laufe des Jahres staffelt. Ein solches Prognose­modell für das Stromnetz zu erstellen ist ein neues Forschungs­vorhaben der Mannheimer Mathematikerin Professor Simone Göttlich. weiterlesen…

WWF und LichtBlick: Countdown bis 2020


Schafft Deutschland seine Klimaziele?

Deutschland hat sich für 2020 eine Reihe von verbindlichen Klima- und Energiezielen gesetzt. Doch mit der Umsetzung hapert es. Der WWF Deutschland und Lichtblick ziehen eine Zwischenbilanz und erklären in einer Reihe von Videos, wo wir aktuell stehen und wo die nächste Bundesregierung nachsteuern muss, um das Ziel des Pariser Abkommens, die globale Temperaturerhöhung auf deutlich unter 2°C zu begrenzen, zu erreichen.
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“Kampfansage an Dezentralität”


“Klimaschutz ohne Strukturbrüche” heißt nichts anderes als “weiter so”

Zu diesem Schluß kommt Klaus Oberzig bei der Lektüre der endgültigen Fassung des Sondierungspapiers, in dem „Klimaschutz ohne Strukturbrüche“ postuliert wird, und das CDU/CSU und SPD am 12.01.2018 veröffentlicht hatten. Seine Beurteilung erschien am 26.01.2018 in der Rubrik “en détail” der Deutschen Gesellschaft für Sonnenergie (DGS). weiterlesen…

Studie prognostiziert Blackouts durch mehr Elektroautos


Die Oliver Wyman-Analyse „Der E-Mobilitäts-Blackout“ zeigt eine Alternative zum konventionellen Netzausbau auf: die Flexibilisierung der Ladevorgänge

Ab einer E-Auto-Quote von 30 Prozent komme es in Deutschland zu Engpässen bei der Stromversorgung. Unter den derzeitigen regulatorischen Rahmenbedingungen könne in deutschen E-Mobilitäts-„Hotspots“ bereits in fünf bis zehn Jahren regelmäßig der Strom ausfallen – ab 2032 sei damit flächendeckend in Deutschland zu rechnen. Auf diese Weise bedrohe die wachsende Anzahl elektrisch angetriebener Autos die Stabilität der Stromversorgung und setze die Netzbetreiber unter erheblichen Handlungsdruck. Prognosen der Oliver Wyman-Analyse „Der E-Mobilitäts-Blackout“, die am 22.01.2018 veröffentlicht wurde und die gleichzeitig eine Alternative zum konventionellen Netzausbau aufzeigt: die Flexibilisierung der Ladevorgänge. Hierfür gelte es, kurzfristig Rahmenbedingungen zu schaffen. weiterlesen…

1,1 Milliarden Menschen ohne Zugang zu elektrischer Energie


IEA-Untersuchung: EE-Anteil auf mehr als ein Drittel gestiegen

Die Internationale Energieagentur (IEA) hat eine Untersuchung darüber vorgelegt, welchen Zugang zu Elektrizität unterschiedliche Teile der Weltbevölkerung hat. Der Report Energy Access Outlook: from Poverty to Prosperity zeichnet die Situation in 140 Ländern nach: 2016 waren rund 1,1 Milliarden Menschen ohne Zugang zu elektrischer Energie – 2000 waren es noch 1,6 Milliarden. weiterlesen…

Qualität der Stromversorgung 2016 weiterhin auf hohem Niveau


Homann: “Deutsche Stromversorgung sehr zuverlässig”

Auch im Jahr 2016 blieb die Zuverlässigkeit der Stromversorgung weiterhin sehr hoch. Die durchschnittliche Unterbrechungsdauer je angeschlossenem Letztverbraucher lag im Jahr 2016 bei 12,80 Minuten. Das teilte die Bundesnetzagentur am 11.09.2017 mit. “Die Stromversorgungsqualität in Deutschland ist seit Jahren auf einem konstant hohen Niveau“, erläutert Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur. „Ursache für den geringen Anstieg ist diesmal ein leicht erhöhter Zuwachs an Versorgungsunterbrechungen in der Mittelspannungsebene. Dagegen hat die Energiewende mit einer zunehmend dezentralen Erzeugung von Strom keine negativen Auswirkungen“, so Homann weiter. weiterlesen…