Die großen Fünf verlieren Marktanteile

Monitoringbericht 2021 von Bundesnetzagentur und -kartellamt

Der Monitoringbericht 2021 (vom 01.12.2021) der obersten deutschen Netzbehörde und des Bundeskartellamts zeigt, dass die größten fünf Versorger infolge von Kohle- und Kernkraftwerksabschaltungen immer mehr Marktanteile verlieren. Demgegenüber machten die Erneuerbaren 2020 rund 45 Prozent des Marktes aus, so Marian Willuhn in pv magazine. Die im Monitoringbericht 2021 über die Entwicklungen auf den deutschen Elektrizitäts- und Gasmärkten enthaltenen Datenanalysen beziehen sich primär auf das vergangene Jahr 2020, bilden mit Blick auf die Preisentwicklung aber auch das erste Quartal 2021 sowie aktuellere Tendenzen ab – so der Beginn des Berichts. weiterlesen…

Energieversorger erhöhen unzulässig Strom- und Gasabschläge 

Verbraucherzentrale NRW fordert Einschreiten der Bundesnetzagentur

Energieversorger wie ‚immergrün‘ oder ‚Wunderwerk‘ teilen aktuell ihren Kunden eine drastische Erhöhung der Abschlagszahlungen von teilweise über 100 Prozent bereits zum nächsten Monatsanfang mit. Den Kölner Strom- und Gasanbieter „immergrün“, eine Marke der Rheinische Elektrizitäts- und Gasversorgungsgesellschaft mbH, hat die Verbraucherzentrale NRW erst vor Kurzem wegen unzulässiger Preiserhöhungen abgemahnt. weiterlesen…

Dezember-PV-Ausschreibung mehr als 3,5-fach überzeichnet – durchschnittlich 5,10 ct/kWh

Ausschreibungs-Ergebnisse zum Gebotstermin 01.12.2020 – auch Wind verbessert

Die Bundesnetzagentur hat am 21.12.2020 die erfolgreichen Gebote der technologiespezifischen Ausschreibungen für Windenergie an Land und für Solarenergie zum Gebotstermin 01.12.2020 ermittelt. Demnach war Photovoltaik mehr als dreieinhalbfach überzeichnet. Ebenfalls überzeichnet (zum ersten Mal): Windenergie. 366.901kW waren ausgeschrieben – 399.700 wurden bezuschlagt. Für Wind wurden 657.100 kW eingereicht und 399.700 bezuschlagt. weiterlesen…

Deutschlands Stromversorgung war nie sicherer

Energiewende und steigender Erneuerbaren-Anteil haben keinen negativen Einfluss auf Versorgungsqualität

Wind-Strommasten bei Nauen - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft für SolarifyVor einer Woche hat die Bundesnetzagentur die neusten Zahlen zu den Unterbrechungen der Stromversorgung veröffentlicht. Das Ergebnis für das Jahr 2019: Deutschland hatte im Durchschnitt nur für 12,2 Minuten keinen Strom – das ist seit Beginn der Aufzeichnung im Jahr 2006 die niedrigste Ausfallzeit. Mit anderen Worten: Die Versorgungssicherheit war 2019 höher denn je, den bisher höchsten Erzeugungswerten Erneuerbarer Energien zum Trotz, wie Joschua Katz am 30.10.2020 für energiezukunft schrieb. weiterlesen…

Netzagentur setzt Strafzahlungen aus

…und ändert Ausschreibungsprozedere

Wegen der Corona-Pandemie ändert die Bundesnetzagentur die Modalitäten der laufenden Ausschreibungen für Photovoltaik-, Windkraft-, Biomasse und KWK-Anlagen. Die Ausschreibungen sollen durchgeführt und die Bieter informiert werden, aber keine öffentliche Bekanntmachung der Zuschläge erfolgen. Auch soll ein Verfallen bereits gewährter Zuschläge infolge der Corona-Pandemie vermieden werden, schrieb Sandra Enkhardt am 21.03.2020 in pv magazine. weiterlesen…

BWE: „Wir rennen sehenden Auges in eine Stromlücke!“

Bundesnetzagentur (BNetzA) legt die Ergebnisse der fünften Ausschreibungsrunde 2019 für Windenergie an Land vor

„Die Ergebnisse der fünften Ausschreibungsrunde 2019 sind katastrophal, überraschen uns aber nicht. Seit Monaten machen wir ganz konkrete Vorschläge, um zusammen mit der Politik den Genehmigungsstau bei der Windenergie endlich zu lösen. Doch die politische Reaktion aus Berlin zeigt uns, dass die Krise der Windbranche schlichtweg nicht ernstgenommen wird. Wichtige Entscheidungen werden wegdelegiert, Handlungszeiträume bis ins nächste Jahr gestreckt, während die wöchentlichen Meldungen um Arbeitsplatzverluste ein Handeln heute verlangen. Wer die Branche nötigt, derart lange die Luft anhalten zu müssen, braucht sich am Ende nicht zu wundern, wenn sie an Atemnot verstirbt“, kommentierte BWE-Präsident Hermann Albers die am 18.10.2019 vorgestellten Ausschreibungsergebnisse Wind Onshore. weiterlesen…

Erneuerbare Energien sichern Preisstabilität

Preisausschläge auf dem Regelstrommarkt machen tiefe Analyse notwendig

Starke Preisausschläge kennzeichneten am vergangenen Samstag (29.06.2019) den deutschen Regelenergiemarkt. Über die Ursachen zum Einspeiseverhalten, welche für die Turbulenzen auf dem Regelenergiemarkt verantwortlich gewesen sind, wird spekuliert. In einem Statement unterstreicht Simone Peter, Präsidentin des Bundesverbands Erneuerbare Energie, die Notwendigkeit einer schnellen und fundierten Analyse durch die Bundesnetzagentur. weiterlesen…

Deutschland und Österreich gehen getrennte Wege

Zu viel Stromabfluss – kein gemeinsamer Strommarkt mehr – skeptisches Echo

Seit dem 01.10.2018 ist die gemeinsame Strompreiszone Deutschland-Österreich Geschichte, schreibt Kathatina Wolf in Erneuerbare Energien. Denn seit diesem Tag werde nicht mehr unbegrenzt mit Strom gehandelt – nach langer Vorbereitung wurde der gemeinsame Strommarkt aufgetrennt. Denn zu viel Strom war aus Deutschland nach Süden abgeflossen und hatte das Nord-Süd-Gefälle im deutschen Übertragungsnetz ständig weiter verschärft. weiterlesen…

Bundesnetzagentur mit Bioenergie-Ausschreibung

Runde für Biomasseanlagen 2018

Die Bundesnetzagentur hat einer Medienmitteilung zufolge am 10.07.2018 die jährliche Ausschreibungsrunde für Biomasseanlagen eröffnet. Für diese Runde beträgt das Volumen 225.807 Kilowatt. „Nachdem es in der letzten Runde relativ wenig Wettbewerb um EEG-Zahlungen für Biomasseanlagen gab, hoffen wir in diesem Jahr auf eine höhere Beteiligung“, sagte Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur. weiterlesen…

Netzentgelte-Urteil: Stromkunden sind Verlierer

Überhöhte Gebühren gefährden Vertrauen in Energiewende

Der Ökostrom-Anbieter LichtBlick kritisiert, dass Verbraucher auch weiterhin die hohen Renditen der Stromnetzbetreiber finanzieren müssen. Denn der Vorstoß der Bundesnetzagentur, die Garantiezinsen für Stromnetzbetreiber zu kürzen, wurde am 22.03.2018 vom Oberlandesgericht Düsseldorf kassiert. Das Urteil war auch vor dem Hintergrund der geplanten Bündelung der Netzgeschäfte von E.on und RWE mit Spannung erwartet worden. E.on würde damit künftig rund ein Drittel des deutschen Stromverteilnetzes kontrollieren. Die Garantierenditen sind Teil der Netzentgelte, mit durchschnittlich 287 Euro im Jahr der teuerste Posten auf der Stromrechnung eines Familienhaushaltes. weiterlesen…