Elektrode auf Kohlenstoffbasis zur Wasserstoffproduktion

Forschungsergebnisse der Heumann-Gruppe am CEC als Cover-Feature in ChemSusChem

Wenn er aus nicht-fossilen Quellen hergestellt wird, ist Wasserstoff der emissionsfreie Kraftstoff der Zukunft. Die Vergasung von Biomasse oder die Elektrolyse von Wasser sind mögliche saubere Wege, um diesen sogenannten grünen Wasserstoff zu gewinnen. Für eine globale Anwendung muss das Material für die Elektroden des Elektrolyseurs nachhaltig, skalierbar und im Vergleich zu den derzeitigen Elektroden auf Edelmetallbasis kostengünstiger sein. Eine Schlüsselanforderung an nachhaltige und grüne Energiesysteme ist darüber hinaus auch, dass alle schädlichen oder seltenen Ressourcen, die in dem Gewinnungs- und Umwandlungsprozess verwendet werden, Teil eines geschlossenen Materialkreislaufs sein müssen. weiterlesen…

Neue Konzepte für den Biogasanlagenbestand

Forschungsvorhaben “Biogas2030” abgeschlossen

Der Bestand an Biogasanlagen in Deutschland umfasst derzeit rund 9.000 Biogasanlagen, die im Wesentlichen Erneuerbaren Strom und Wärme erzeugen. Da die EEG-Festvergütung bis zum Jahr 2030 für viele Anlagen ausläuft, ergeben sich auch für Biogasanlagen neue Herausforderungen. Das nun abgeschlossene Vorhaben „Biogas2030“ sollte ökologisch und ökonomisch sinnvolle Anlagenkonzepte für den Biogasanlagenbestand aufzeigen. Der Abschlussbericht ist unter folgendem Link verfügbar: www.dbfz.de/biogas2030 weiterlesen…

acatech: Kann Bioenergie das Klima retten?

Potenziale viel zu gering

Bioenergie ist vielseitig einsetzbar und liefert in Deutschland mehr Energie als Wind- und Wasserkraft, Solarenergie und Geothermie zusammen. Aber vor allem Biokraftstoffe stehen wegen der Konkurrenz zur Lebensmittelerzeugung und ihrer schädlichen Umweltauswirkungen in der Kritik. Welchen Beitrag kann Bioenergie also tatsächlich zum Klimaschutz leisten? Darüber diskutierten Gernot Klepper (Institut für Weltwirtschaft Kiel), Markus Rarbach (Clariant) und Jenny Walther-Thoß (WWF Deutschland) am 01.10.2019 bei einer Dialogveranstaltung von acatech am Dienstag in München auf Basis der Ergebnisse des Akademienprojekts „Energiesysteme der Zukunft“ (ESYS). weiterlesen…

Leopoldina-Forscher sehen Bioenergie kritisch

“Bioenergie leistet heute und in Zukunft keinen quantitativ wichtigen Beitrag zur Energiewende”
Süddeutsche Zeitung: “Ende eines Mythos” – “Ist die Energiewende überhaupt noch möglich?”

In einer Stellungnahme zu den Grenzen und Möglichkeiten der Nutzung von Bioenergie kommt die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina in Halle zu dem Schluss, dass “Bioenergie als nachhaltige Energiequelle für Deutschland heute und in Zukunft keinen quantitativ wichtigen Beitrag zur Energiewende leisten kann”. Im Vergleich zu anderen erneuerbaren Energieressourcen wie der Photovoltaik, der Solarthermie und der Windenergie verbrauche Bioenergie mehr Fläche und sei häufig mit höheren Treibhausgasemissionen und Umweltbeeinträchtigungen verbunden. Zudem konkurriere Bioenergie potenziell mit der Herstellung von Nahrungsmitteln. Vorrang solle der Einsparung von Energie und der Verbesserung der Energieeffizienz gegeben werden. Damit steht nicht nur nach Meinung der Süddeutschen Zeitung die von der Bundesregierung eingeleitete Energiewende in Frage. weiterlesen…