Pannenmeiler steht für EVU-Arroganz gegenüber EE


Lesehinweis: Handelsblatt – Uniper-Kraftwerk Datteln als Symbol für Energiewende

“Das Pannenkraftwerk in Westfalen war von Anfang an ein Fehler. Die Anlage steht für Arroganz der Energiebranche erneuerbaren Energien gegenüber,” schreibt Jürgen Flauger im Handelsblatt. Dessen Bau sei zwar schon 2007 begonnen worden. Aber bis heute dürfe es nicht in Betrieb genommen werden. weiterlesen…

Tennet mit problematischer Redispatch-Berechnung


Was die hohen Kosten 2017 wirklich verursacht hat

Tennet bezifferte jüngst die Kosten für die Netzstabilisierung im vergangenen Jahr allein im eigenen Netzgebiet auf eine Milliarde Euro (solarify.eu/netz-stabilisierung-kostet-fast-eine-milliarde) und sieht den Grund dafür vor allem bei dem wachsenden Anteil der Erneuerbaren. Wer sich aber die Ursachen für die Eingriffe der Netzbetreiber genauer anschaut, kommt zu einem ganz anderen Schluss, wie Energy-Brainpool-Experte Fabian Huneke (Foto) am 0gegenüber von pv magazine aufzeigte. Solarify hatte bereits Zweifel an der Tennet-Version angemeldet. weiterlesen…

Umweltdumping bei Kohlekraftwerken


BEE: Fairen Wettbewerb schaffen!

Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) e.V. weist auf unfaire Wettbewerbsbedingungen aufgrund von Umwelt- und Gesundheitsdumping bei Kohlekraftwerken hin. „Seit Jahrzehnten gelten lasche Umweltstandards bei Kohlekraftwerken, was zu Lasten des Klimas, der Umwelt und der Gesundheit geht“, bekräftigt Fritz Brickwedde, Präsident des BEE aus Anlass einer aktuellen Antwort der Bundesregierung auf eine parlamentarische Anfrage. weiterlesen…

EE legen zu, Kohleverbrauch sinkt, Emissionen steigen


Agora zieht gemischte Bilanz der Energiewende 2016 – Tempo reicht jedoch nicht, um die Klima- und Effizienzziele 2020 zu erreichen

energiewende-im-stromsektor-agora-jahresauswertung-20162016 hat für die Energiewende sowohl gute als auch schlechte Nachrichten gebracht – zeigt die Jahresauswertung 2016 von Agora Energiewende: Einerseits sei das Stromsystem das dritte Jahr in Folge klimafreundlicher geworden, hätten sich Gaskraftwerke Marktanteile von Kohlekraftwerken zurückerobert, sei der Atomausstieg nach Plan verlaufen, hätten Erneuerbare-Energien-Anlagen so viel Strom wie nie zuvor geliefert und seien Stromverbrauch und Zustimmung der Bevölkerung zur Energiewende auf sehr hohem Niveau weiterhin gewachsen. Andererseits seien die Gesamt-Klimagasemissionen Deutschlands abermals gestiegen, würden die Haushalts-Strompreise 2017 erstmals die Marke von 30 ct/kWh überspringen, und die Fortschritte so langsam erfolgen, dass die für 2020 gesetzten Klimaschutz- und Effizienzziele nur noch mit einer großen zusätzlichen Kraftanstrengung zu erreichen sind. weiterlesen…

Grüner Plan fürs Klima


Grüne Bundestagsfraktion macht Vorschläge, wie die Klimaziele doch noch erreicht werden könnten

von – mit freundlicher Genehmigung

Dass es immer noch nicht reicht, ist Umweltministerin Barbara Hendricks (SPD) schon länger klarbarbara-hendricks-vor-eur-ressourcenforum-foto-gerhard-hofmann-agentur-zukunft-fuer-solarify. Wenn das Kabinett am Mittwoch den Klimaschutzbericht über das Jahr 2015 beschließt, wird die Lücke zwischen dem Klimaziel für das Jahr 2020 und der voraussichtlichen Realität nicht geschlossen sein. Bis 2020 soll der deutsche Treibhausgasausstoß um 40 Prozent im Vergleich zu 1990 sinken. Weil schon 2014 absehbar war, dass dieses Ziel nicht erreicht würde, hatte Hendricks ein Klimaaktionsprogramm auf den Weg gebracht. Wenn absehbar sei, dass das noch nicht reiche, sagte sie vor ihrer Abreise zum Klimagipfel in Marrakesch im November, dann könne 2018 noch „nachgesteuert“ werden. weiterlesen…

Kohle-Schlappe für Polen


Gericht stoppt größten Kraftwerksbau in der EU

greenpeace-magazin logoEin Gericht in Danzig hat den geplanten Bau des größten Kohlekraftwerks in der EU gestoppt, schreibt Matthias Lambrecht am 07.12.2016 im greenpeace-magazin. Die Bedenken von betroffenen Gemeinden und Umweltschützern seien nicht ausreichend berücksichtigt worden. “Das Urteil ist ein Erfolg für den Klimaschutz in Polen, dessen Regierung weiterhin der fossilen Energie den Vorrang einräumt.” weiterlesen…

Weltweite Kohlekraftwerks-Pipeline schrumpft


Geplante Kapazität fiel von Januar bis Juni um 14 Prozent

Von Kyla Mandel, Desmog.uk

coalswarm-logoDie Zahl der Kohlekraftwerke auf der ganzen Welt hat sich einem Bericht des Global Coal Plant Tracker von CoalSwarm folgend in der ersten Jahreshälfte dramatisch nach unten entwickelt. Von Januar bis Juli 2016 hat die Pipeline der Kohlekraftkapazität um 14 Prozent abgenommen – von 1.090 GW um 158 auf 932 – etwa so viel wie die gesamte Kohleerzeugungskapazität der Europäischen Union (162 GW). weiterlesen…

Versorgungssicherheit trotz AKW-Abschaltungen stabiler denn je


Neue Studie zur Halbzeit des Atomausstiegs

greenpeace-energy logoDie Stabilität der deutschen Stromversorgung habe sich trotz des Atomausstiegs verbessert. Das ist das Ergebnis einer Kurzstudie von Energy Brainpool im Auftrag des Ökoenergieanbieters Greenpeace Energy, laut Pressemitteilung vom Energy Brainpool Logo05.09.2016: Obwohl in der ersten Halbzeit des 2011 begonnenen und auf elf Jahre angelegten Atomausstiegs bislang neun Reaktoren mit einer Leistung von rund 10 GW weitgehend durch wetterabhängige Erneuerbare Energien ersetzt worden seien, sei der Strom deutlich seltener ausgefallen. weiterlesen…

Klimawandel – Trump gegen Clinton

Franz Alt: Klare Alternative
-mit freundlicher Genehmigung-
Franz-Alt-Foto-©-Caren-Alt_Sonnenseite.de_-150x150Die US-Präsidentschaftswahlen im November 2016 bieten jetzt eine klare Alternative in der Klima- und Energiepolitik: Für den Republikaner Donald Trump ist der Klimawandel ein „großer Schwindel“ – für die Demokratin Hillary Clinton eine „große Gefahr“. Die beiden Kandidaten und das Programm ihrer Parteien stehen für konträre Positionen. weiterlesen…

Ende des Kohlebooms in Sicht


22.900 vorzeitige Todesfälle und 62 Milliarden Euro Gesundheitskosten

Europ's Darl Cloud - TitelVon Clemens Weiß – energiezukunft.eu
-mit freundlicher Genehmigung-
Eine Analyse mehrerer Umweltorganisationen unter dem Namen „Europe’s Dark Cloud“ zeigt die Folgen der Kohlenutzung in Europa auf: Fast 23.000 vorzeitige Todesfälle pro Jahr und mehr als 60 Milliarden Euro Gesundheitskosten. Mediziner bestätigen die Zahlen. weiterlesen…