Windkraft: Es droht eine Energiewende rückwärts

Energiewende wird scheitern, wenn Politik nicht mutiger erklärt, warum Windräder notwendig sind

Es war einmal eine Energiewende, voll von großen Verheißungen. Erneuerbare Energie sollte erst den Strom aus Atomkraft, dann den aus Kohle ersetzen. Und weil Wind und Sonne in Spitzenzeiten mehr als genug Strom lieferten, sollte ihr Strom auch noch die Batterien von Elektroautos füllen und Wärmepumpen betreiben. So sollte es aussehen, das saubere, klimafreundliche Deutschland, ein Vorreiter unter den Industriestaaten. Doch das grüne Märchen ist in Gefahr. Klagen von Naturschützern und Einwände von Behörden blockieren den Bau neuer Windräder. So wird sich das Ziel für 2030 kaum erreichen lassen. Ein Kommentar von in der Süddeutschen Zeitung vom 01.09.2019. weiterlesen…

Fossile Heizungen durch Erneuerbare Energien ersetzen

BEE: Benachteiligung Erneuerbarer endlich beseitigen – BDEW plädiert für Umstellung auf Erdgas

Der BEE begrüßte den Vorstoß von CDU-Chefin und Fraktionsvize in der Welt am Sonntag (“Die Grüne Null, die schaffen wir!) einer Abwrackprämie für Ölheizungen als wichtigen Schritt, um im Wärmebereich mehr CO2 einzusparen. „Ölheizungen passen nicht in eine moderne, klimafreundliche Wärmeversorgung. Sie heizen das Klima auf. Wir müssen uns so schnell wie möglich von fossilen Energieträgern verabschieden“, sagte BEE-Präsidentin Simone Peter einer Medienmitteilung zufolge. weiterlesen…

Erneuerbare Energien sichern Preisstabilität

Preisausschläge auf dem Regelstrommarkt machen tiefe Analyse notwendig

Starke Preisausschläge kennzeichneten am vergangenen Samstag (29.06.2019) den deutschen Regelenergiemarkt. Über die Ursachen zum Einspeiseverhalten, welche für die Turbulenzen auf dem Regelenergiemarkt verantwortlich gewesen sind, wird spekuliert. In einem Statement unterstreicht Simone Peter, Präsidentin des Bundesverbands Erneuerbare Energie, die Notwendigkeit einer schnellen und fundierten Analyse durch die Bundesnetzagentur. weiterlesen…

IEA: Atom sinkt, EE steigen, CO2 aber auch

Wichtigste Ergebnisse des Global Energy and CO2-Status Report 2018

Der globale Energieverbrauch stieg 2018 fast doppelt so schnell wie im Durchschnitt seit 2010. Laut dem 2018er Global Energy and CO2-Status Report der Internationalen Energie-Agentur stieg die Nachfrage nach allen Kraftstoffen, allen voran Erdgas – nach Solar und Wind gar zweistellig. Der höhere Strombedarf war für mehr als die Hälfte des Wachstums des Energiebedarfs verantwortlich. Die Energieeffizienz hat sich kaum verbessert. Die Erhöhung CO-Ausstoß habe systemische Ursachen, meint die IEA. Statt den Klimagasausstoß zu begrenzen, gehe Kapazität aus anderen CO2-neutralen Bereichen verloren, berichtet Technology Review in ihrer Online-Ausgabe (“CO2-Ausstoß: Einfach nicht aufzuhalten”). weiterlesen…

“Bis 2030 mehr als eine halbe Million Arbeitsplätze”

20 Prozent Photovoltaik und 30 Millionen Dachanlagen für Europa

In einem am 15.03.2019 in pv magazine veröffentlichen Interview mi erklärte die neue Chefin von Solar Power Europe (SPE), Walburga Hemetsberger, sie wolle erreichen, dass bis 2030 “20 Prozent des europäischen Strombedarfs durch Solarstrom gedeckt werden”. Das “würde bis 2030 mehr als eine halbe Million Arbeitsplätze bedeuten”, so die ursprünglich beim österreichischen Verbund tätig gewesene Vorsitzende des europäischen PV-Verbandes. weiterlesen…

London Subventions-Spitzenreiter

Fossile genießen auf der Insel höchste Förderungen

Großbritannien gibt innerhalb der EU am meisten Geld für die Subventionierung fossiler Brennstoffe aus, so ein neuer Bericht der Europäischen Kommission. Er stellt auch fest – berichtete Sam Morgan am 16.01.2019 auf EURACTIV.com – die EU-weiten Zahlungen seien trotz der Bekenntnisse zum Pariser Klimaabkommen nicht rückläufig. weiterlesen…

Smogbekämpfung fördert Solarstrom

Chinesische Solarenergieindustrie würde von sauberer Luft profitieren

In Peking ist die Luft oft sehr schlecht. Die Stadt versinkt unter einem braunen Deckel aus Abgasen aus der Industrie, von Autos und Kohlenfeuerungen, die besonders viel schädlichen Feinstaub, Russ, Schwefeldioxid und Stickoxide in die Luft pusten. Gemäss der WHO sterben pro Jahr allein in China rund 1,6 Millionen Menschen verfrüht an den Folgen der Luftverschmutzung, weltweit sind es über sieben Millionen. Die Opfer erleiden Hirnschläge, Herzinfarkte oder Lungenkrankheiten. Würde China den Smog vehement bekämpfen, könnte das Land die Produktion von Solarstrom massiv erhöhen. Das zeigen Modellrechnungen von Forschern der ETH-Zürich, die Peter Rüegg am 06.12.2018 näher erläuterte.
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