IEA: Atom sinkt, EE steigen, CO2 aber auch

Wichtigste Ergebnisse des Global Energy and CO2-Status Report 2018

Der globale Energieverbrauch stieg 2018 fast doppelt so schnell wie im Durchschnitt seit 2010. Laut dem 2018er Global Energy and CO2-Status Report der Internationalen Energie-Agentur stieg die Nachfrage nach allen Kraftstoffen, allen voran Erdgas – nach Solar und Wind gar zweistellig. Der höhere Strombedarf war für mehr als die Hälfte des Wachstums des Energiebedarfs verantwortlich. Die Energieeffizienz hat sich kaum verbessert. Die Erhöhung CO-Ausstoß habe systemische Ursachen, meint die IEA. Statt den Klimagasausstoß zu begrenzen, gehe Kapazität aus anderen CO2-neutralen Bereichen verloren, berichtet Technology Review in ihrer Online-Ausgabe (“CO2-Ausstoß: Einfach nicht aufzuhalten”). weiterlesen…

“Bis 2030 mehr als eine halbe Million Arbeitsplätze”

20 Prozent Photovoltaik und 30 Millionen Dachanlagen für Europa

In einem am 15.03.2019 in pv magazine veröffentlichen Interview mi erklärte die neue Chefin von Solar Power Europe (SPE), Walburga Hemetsberger, sie wolle erreichen, dass bis 2030 “20 Prozent des europäischen Strombedarfs durch Solarstrom gedeckt werden”. Das “würde bis 2030 mehr als eine halbe Million Arbeitsplätze bedeuten”, so die ursprünglich beim österreichischen Verbund tätig gewesene Vorsitzende des europäischen PV-Verbandes. weiterlesen…

London Subventions-Spitzenreiter

Fossile genießen auf der Insel höchste Förderungen

Großbritannien gibt innerhalb der EU am meisten Geld für die Subventionierung fossiler Brennstoffe aus, so ein neuer Bericht der Europäischen Kommission. Er stellt auch fest – berichtete Sam Morgan am 16.01.2019 auf EURACTIV.com – die EU-weiten Zahlungen seien trotz der Bekenntnisse zum Pariser Klimaabkommen nicht rückläufig. weiterlesen…

Smogbekämpfung fördert Solarstrom

Chinesische Solarenergieindustrie würde von sauberer Luft profitieren

In Peking ist die Luft oft sehr schlecht. Die Stadt versinkt unter einem braunen Deckel aus Abgasen aus der Industrie, von Autos und Kohlenfeuerungen, die besonders viel schädlichen Feinstaub, Russ, Schwefeldioxid und Stickoxide in die Luft pusten. Gemäss der WHO sterben pro Jahr allein in China rund 1,6 Millionen Menschen verfrüht an den Folgen der Luftverschmutzung, weltweit sind es über sieben Millionen. Die Opfer erleiden Hirnschläge, Herzinfarkte oder Lungenkrankheiten. Würde China den Smog vehement bekämpfen, könnte das Land die Produktion von Solarstrom massiv erhöhen. Das zeigen Modellrechnungen von Forschern der ETH-Zürich, die Peter Rüegg am 06.12.2018 näher erläuterte.
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