“Es wird ein entscheidendes Jahr”

Beim Klimaschutz sollen endlich Taten folgen

2019 soll das Jahr der Energiewende werden: Dem Einstieg in die grünen Energien soll der Ausstieg aus den fossilen Kraftwerken folgen. Auch ein neues Gesetz soll dabei helfen, Ende März soll ein erster Entwurf vorliegen. Umweltschützern zufolge ließen sich die Kohlekraftwerke bis 2030 locker abschalten – Industrie und Gewerkschaften hingegen befürchten steigende Strompreise und den Verlust von Jobs. am 08.01.2019 in der Süddeutschen Zeitung über das Gerangel um den schrittweisen Ausstieg aus den fossilen Kraftwerken.
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Mitgliedsstaaten kritisieren Deutschland


„Strategische Reserven“ für Elektrizität nicht bevorzugt behandeln

Deutschland hat im Jahr 2015 einige alte Kraftwerke vom Netz genommen – doch sie werden im Standby-Modus weiter erhalten, damit sie in Notfällen Strom zusteuern können. Jetzt hat ein Zusammenschluss von sieben Ländern – Frankreich, Polen, Italien, Ungarn, Irland und Großbritannien – ein gemeinsames Positionspapier zur Reform des europäischen Energiemarktes veröffentlicht. Darin heißt es, „strategische Reserven“ für Elektrizität dürften nicht bevorzugt behandelt werden. Frédéric Simon beleuchtet für EURACTIV.de den Hintergrund des europäischen Protestes. Aus dem Französischen von Florence Schulz. weiterlesen…

Deutschland kann Klimaziel 2020 sicher erreichen


Fraunhofer-Studie im Auftrag von Greenpeace

Deutschland kann sein Klimaziel für 2020 erreichen und dennoch die Versorgung mit Strom und Wärme sicherstellen. Das ist das Ergebnis einer Studie unter dem Titel “Wie Deutschland sein Klimaziel noch erreichen kann” von Jakob Kopiske und Norman Gerhardt vom Fraunhofer-Institut für Energiewirtschaft und Energiesystemtechnik (IEE, vormals IWES) im Auftrag von Greenpeace, die am 16.08.2018 in Berlin vorgestellt wurde. weiterlesen…

Allianz: “Kohlekraftwerke nicht mehr versicherbar!”


urgewald begrüßt weitere Kohle-Einschnitte der Allianz

Einer der größten Versicherungskonzerne der Welt, die Allianz, hat am 04.05.2018 weitere massive Einschnitte im eigenen Kohle-Geschäft verkündet. Damit geht der Versicherer auf Forderungen von urgewald und des internationalen NGO-Netzwerks Unfriend Coal ein, die seit Monaten auf ein Ende der Versicherung von Kohle als Klimakiller Nummer Eins drängen. Erst Anfang Februar hatte urgewald zusammen mit Unfriend Coal eine Studie zu den Geschäften der Allianz und weiterer Versicherer im Kohle-Land Polen veröffentlicht. Die Allianz tauchte in den Recherchen mehrfach als führender Kohle-Versicherer auf. weiterlesen…

BUND legt Abschaltplan für AKW und Kohlekraftwerke vor


Hubert Weiger: “Es ist viel mehr möglich, wenn der politische Wille dazu vorhanden ist”

Der BUND hat am 04.05.2018 einen Abschaltplan für Atomkraftwerke (AKW) und Kohlekraftwerke vorgelegt. Diese Analyse zeigt, dass das Stilllegen der klimaschädlichsten Kohlekraftwerke bis 2020 sowie eine deutliche Beschleunigung des Atomausstiegs in Deutschland möglich sind, ohne die Versorgungssicherheit zu gefährden. “Der Abschaltplan ist eine Aufforderung an die politisch Handelnden endlich tätig zu werden”, erklärt der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger bei der Vorstellung des Abschaltplans in Berlin. weiterlesen…

Kohle und Versorgungssicherheit


Anfrage von B90/Grüne

Der Zusammenhang von Versorgungssicherheit und Kohlekraftwerken ist unter anderem Gegenstand der Antwort der Bundesregierung (19/1601) auf eine Kleine Anfrage (19/1250) der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen. Die Fragesteller verwiesen in ihrer Anfrage auf Studien, nach denen die Versorgung auch nach der Stilllegung bestimmter Kohlekraftwerke gewährleistet ist. In der Antwort listet die Bundesregierung Maßnahmen und Pläne für die einzelnen Energieträger auf. Solarify dokumentiert. weiterlesen…

Greenpeace fordert Aufschub für weitere Kohlekraftwerke und Tagebaue


Juristischer Streit um Kohlekraftwerk Stade geht in nächste Runde

Das Oberverwaltungsgericht (OVG) in Lüneburg hat Ende vergangenen Jahres eine Klage gegen das geplante Kraftwerk von Dow Chemical in erster Instanz abgewiesen. Die vorgebrachten Gründe zum Schutz von Umwelt und Gesundheit reichten dem Gericht nicht aus, um den Bebauungsplan zu stoppen. Dagegen hat eine Anwohnerin im Bündnis mit Greenpeace und weiteren Umweltgruppen jetzt Beschwerde eingereicht, wie die Presseabteilung von Greenpeace am 19.03.2018 mitteilte. Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig wird nun darüber entscheiden, ob es eine Revision zulässt. weiterlesen…

Die Welt baut immer weniger neue Kohlekraftwerke


Gute Nachrichten fürs Klima: Weltweit gehen immer weniger neue Kohlemeiler in Betrieb – ab 2022 könnte die globale Kohleflotte sogar schrumpfen

Bereits das zweite Jahr in Folge ist die Zahl der weltweit in Entwicklung befindlichen Kohlekraftwerke stark zurückgegangen. Die Anzahl neu errichteter und in Betrieb gegangener Kohleanlagen sank 2017 um 28 Prozent, Baubeginne waren um 29 Prozent rückläufig. Zudem gab es etwa 22 Prozent weniger Genehmigungen und Planungen für neue Kraftwerke. Diese Zahlen veröffentlichten am 22.03.2018 die Umweltorganisationen Greenpeace und Sierra Club gemeinsam mit Coalswarm, einem globalen Netzwerk für Informationen über Kohlekraft. Clemens Weiss hat sich die Zahlen für energiezukunft angeschaut. weiterlesen…

Energiewende: Neue Aufgaben für nachhaltiges Biogas


Strom aus Biogas statt Kohle soll Wind- und Sonnenstrom unterstützen

Mit zunehmendem Fortschritt der Energiewende erhalte Biogas neue wichtige Aufgaben in einer sicheren nachhaltigen Stromversorgung für Deutschland, teilte der Fachverband Biogas e.V. am 12.01.2018 mit. Strom aus Wind und Sonne hingen ab von Tageszeit, Wetter und Jahreszeit. Flexible und richtig gesteuerte Biogasanlagen ergänzten die Stromversorgung durch die fluktuierende Wind- und Sonnenenergie. Aber Biogasanlagen könnten ihre Fähigkeiten bislang nur völlig unzureichend nutzen, weil zu viele Kohlekraftwerke den Markt mit Klima-schädlichem Strom überschwemmten, heißt es weiter in der Pressemitteilung. weiterlesen…

Hohe Netzstabilisierungskosten Ergebnis mangelnden dezentralen Ökostromausbaus


Fell kritisiert Fehlentwicklungen der bundesdeutschen Klimapolitik

“Seit Jahren haben die schwarz-, rot-, gelben Regierungen in Bund und Ländern den Ausbau der dezentralen Erneuerbaren Energien massiv ausgebremst und zudem fast nur noch auf Windenergie, und das auch noch immer mehr nur im Norden, konzentriert”, so die harsche Kritik des Energieexperten Hans-Josef Fell, Präsident der Energy Watch Group (EWG) und Ko-Autor des EEG. “Als Ergebnis müssen jetzt die Netzbetreiber immer häufiger mit hohen Kosten den Stromausgleich von Norden nach Süden und zwischen windstarken und windschwachen Zeiten ausgleichen.” weiterlesen…