Massiver PV-Ausbau könnte alle Kohlekraftwerke ersetzen

Studie der Gemeinsamen Forschungsstelle der EU-Kommission

Die Kohleregionen der EU bieten ein Potenzial für die Installation von Photovoltaik-Anlagen mit einer Leistung von 730 Gigawatt, schreibt Ralph Diermann am 31.07.2019 auf pv magazine über eine Studie der Gemeinsamen Forschungsstelle der EU-Kommission. Sie würden rechnerisch so viel Strom erzeugen wie alle europäischen Kohlekraftwerke zusammen. Allerdings würden mit dem Umstieg von Kohle auf Solar wohl mehrere Zehntausend Arbeitsplätze verloren gehen. weiterlesen…

Förderung Erneuerbarer Energien im Ausland

Keine Kohlekraftwerke mehr gefördert

Die Bundesregierung unterstütze in entwicklungspolitischen Partnerländern weder Neubauten von Kohlekraftwerken noch die Ertüchtigung bereits stillgelegter Kohleblöcke. Stattdessen fördere sie vorrangig den Ausbau Erneuerbarer Energien und der Energieeffizienz, betont sie – so der parlamentseigene Pressedienst heute im bundestag – in einer Antwort (19/9651) auf eine Kleine Anfrage (19/8668) der FDP-Fraktion (die etwas irreführend mit “Deutsch-chinesische Entwicklungszusammenarbeit im Stromsektor” überschrieben ist). Außerdem treibe sie die ressortübergreifende Abstimmung eines gemeinsamen Vorgehens zur internationalen Zusammenarbeit im Bereich synthetischer Kraftstoffe (sogenannte E-Fuels) mit dem Ziel einer ressortübergreifenden Konzeption voran. weiterlesen…

Kohlekraftwerkszubau geht weltweit deutlich zurück

Greenpeace-Studie: Pariser Klimaziele nur mit beschleunigtem Rückgang zu erreichen

Die Zahl der weltweit geplanten Kohlekraftwerke ist 2018 im dritten Jahr in Folge zurückgegangen: Verglichen mit 2017 ging ein Fünftel weniger Kohlekraftwerke ans Netz. Bezogen auf den Baubeginn war der Rückgang 2018 noch deutlicher: minus 39 Prozent . Dies sind – einer Medienmitteilung zufolge – die Ergebnisse einer neuen Studie von Greenpeace, Global Energy Monitor und dem Sierra Club. Sie zeigt auch, dass die Vorarbeiten für Kohlekraftwerke wie Planungsverfahren und Genehmigungsprozesse rückläufig sind. weiterlesen…

Intensive Kooperation ist das Gebot der Stunde

Nur gemeinsam können Frankreich und Deutschland ihre jeweiligen Energiewenden zum Erfolg führen

Die Stromsysteme von Frankreich und Deutschland sind eng miteinander verzahnt. Energiewirtschaftliche Entscheidungen in einem Land haben daher erhebliche Konsequenzen im anderen Land. Frankreich und Deutschland sollten daher ihre künftige Energiepolitik gemeinsam gestalten, damit die Stromversorgung auf beiden Seiten des Rheins zuverlässig, nachhaltig und möglichst günstig bleibt. Bis 2030 bedeutet das gleichermaßen einen starken Ausbau von Windkraft und Photovoltaik sowie eine deutliche Reduktion der Stromerzeugung durch konventionelle Kraftwerke –Kohle in Deutschland, Kernenergie in Frankreich. So lauten die wichtigsten Erkenntnisse einer gemeinsamen Studie von Agora Energiewende aus Berlin und des Institutes for Sustainable Development and International Relations (IDDRI) aus Paris.
weiterlesen…

RWE verbrennt gefährliche Abfallstoffe

Giftige Schadstoffe entweichen fast ungehindert

In den Kraftwerken Nordrhein-Westfalens wird nicht nur Kohle verbrannt, wie Manuel Först in energiezukunft berichtete. Auch Klärschlamm und Produktionsrückstände aller Art werden zur Energiegewinnung eingesetzt, die in der Mehrzahl als gefährlich einzustufen sind und zu noch höheren Schadstoffemissionen bei tragen. „Umweltdumping“ nennt Oliver Krischer, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Grünen im Bundestag, die billige Entsorgung von Abfallstoffen wie Klärschlamm, Altöl, Lösemittel und Raffinerierückständen in Kohlekraftwerken. Billig sowohl für Kommunen und die Industrie, die solche Abfallstoffe sonst teuer entsorgen müssten, als auch für RWE, die weniger Kohle abbauen müssen und für die Abfallstoffe keine CO2-Zertifikate benötigen. weiterlesen…

“Kohlekonzerne über Gebühr mit Steuergeld-Milliarden alimentieren”

Marktwerte von RWE-Meilern deutlich geringer als geforderte Entschädigungssummen

Der Marktwert der RWE-Braunkohlekraftwerke im Rheinischen Revier dürfte in den kommenden Jahren deutlich geringer sein als die vom Konzern im Zuge des Kohleausstiegs geforderten Entschädigungssummen. Das zeigen Berechnungen des Berliner Analyseinstituts Energy Brainpool im Auftrag von Greenpeace Energy, wie der Berliner Ökostrom-Anbieter am 27.02.2019 mitteilte.
weiterlesen…

Franzosen heizen mit deutscher Kohle

Bundesrepublik liefert im Januar 2019 an Frankreich so viel Strom wie nie zuvor. Das treibt die Kohle- und Gaskraftwerke hierzulande an.

Im Januar war eine ungewöhnliche Konstellation am europäischen Strommarkt zu beobachten: Deutschland exportierte in der Monatsbilanz fast 1,5 Milliarden Kilowattstunden nach Frankreich – per Saldo gerechnet, also kurzzeitige Importe bereits abgezogen. Ein solcher Exportüberschuss nach Frankreich ist einmalig, wie Bernward Janzing am 03.02.2019 in der taz schrieb. weiterlesen…

Drittes Leben für Kraftwerke

Wärmespeicher als sauberer Weg aus der Kohle?

Strom, der aus erneuerbaren Energien gewonnen wird, unterliege erheblichen Schwankungen: Windkraftanlagen sind unmittelbar abhängig von der Windstärke, bei bewölktem Himmel erzeugt eine Solaranlage sofort weniger Strom, in der Nacht geht der Ertrag gegen Null. Hier unterscheide sich die Energiegewinnung aus erneuerbaren Energien fundamental von der kontinuierlichen Stromerzeugung in konventionellen Kohle- und Gaskraftwerken schreibt das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR). weiterlesen…

“Es wird ein entscheidendes Jahr”

Beim Klimaschutz sollen endlich Taten folgen

2019 soll das Jahr der Energiewende werden: Dem Einstieg in die grünen Energien soll der Ausstieg aus den fossilen Kraftwerken folgen. Auch ein neues Gesetz soll dabei helfen, Ende März soll ein erster Entwurf vorliegen. Umweltschützern zufolge ließen sich die Kohlekraftwerke bis 2030 locker abschalten – Industrie und Gewerkschaften hingegen befürchten steigende Strompreise und den Verlust von Jobs. am 08.01.2019 in der Süddeutschen Zeitung über das Gerangel um den schrittweisen Ausstieg aus den fossilen Kraftwerken.
weiterlesen…

Mitgliedsstaaten kritisieren Deutschland


„Strategische Reserven“ für Elektrizität nicht bevorzugt behandeln

Deutschland hat im Jahr 2015 einige alte Kraftwerke vom Netz genommen – doch sie werden im Standby-Modus weiter erhalten, damit sie in Notfällen Strom zusteuern können. Jetzt hat ein Zusammenschluss von sieben Ländern – Frankreich, Polen, Italien, Ungarn, Irland und Großbritannien – ein gemeinsames Positionspapier zur Reform des europäischen Energiemarktes veröffentlicht. Darin heißt es, „strategische Reserven“ für Elektrizität dürften nicht bevorzugt behandelt werden. Frédéric Simon beleuchtet für EURACTIV.de den Hintergrund des europäischen Protestes. Aus dem Französischen von Florence Schulz. weiterlesen…