Netzagentur veröffentlicht Versorgungsbericht 2012/13

Trotz des langen Winters weniger kritische Situationen

Im Vergleich zum vorhergegangenen Winter sei die Situation in den Strom- und Gasfernleitungsnetzen trotz des langen Winters weit weniger angespannt gewesen, sagt die Bundesnetzagentur in ihrem eben veröffentlichten Netzversorgungsbericht. Dennoch sei es an einigen Tagen zu Belastungssituationen im Stromnetz gekommen, welche die Versorgungssicherheit potenziell gefährdet und gezeigt hätten, dass die getroffenen Vorsorgemaßnahmen richtig und angemessen gewesen seien. weiterlesen…

Guter Rat aus Wuppertal

In einer im Auftrag der grünen Bundestagsfraktion erstellten Studie rät das Wuppertal-Institut allen Kommmunen, die selbst über ihre Kraftwerke und Netze bestimmen wollen. Etwa 50 Neugründungen von Stadtwerken und über 100 Netzübernahmen in den letzten Jahren seien Belege dafür, dass viele kommunale Entscheidungsträger die mit eigenen Stadtwerken verbundenen Gestaltungsmöglichkeiten stärker nutzen möchten. Denn Stadtwerke können einen wichtigen Beitrag zu den kommunalen Finanzen leisten und gesellschaftlich wichtige Aufgaben übernehmen. Somit ermöglichen Stadtwerke, Dinge auf kommunaler Ebene zu realisieren, die sonst außerhalb der kommunalpolitischen Entscheidungssphäre lägen oder die ansonsten finanziell nicht zu leisten wären. weiterlesen…

Netzplattform begrüßt Umsetzung

Im Mittelpunkt der 8. Plenarsitzung der Plattform “Zukunftsfähige Energienetze” im Bundeswirtschaftsministerium standen die regulatorischen Rahmenbedingungen für Verteilernetze. Die Empfehlung der Plattform sieht vor, Kosten aus Erweiterungs- und Umstrukturierungsinvestitionen in der Hochspannungsebene der Verteilernetze über Investitionsmaßnahmen abzubilden. Zwei Studien wurden vorgestellt: Speicher können technisch geeignet sein, Beiträge zum Erhalt der Systemsicherheit im Netzverbund zu leisten. Eine weitere Studie untersucht den Um- und Ausbaubedarf in den Verteilernetzen und das Potenzial intelligenter Netztechnol weiterlesen…

BUND und DUH: Kritik am Netzentwicklungsplan

Die Netzbetreiber gehen bei ihren Planungen zum Netzausbau von einer viel zu hohen künftigen Strommenge aus Kohlekraftwerken aus.Dies ist das Ergebnis einer Analyse des Netzentwicklungsplans, die der BUND vorgelegt hat. Die prognostizierten Strommengen aus Kohlekraftwerken für das Jahr 2022 lägen mit fast 250 Terawattstunden (TWh) bis zu 100 TWh über den aktuellen Annahmen in den Energieszenarien der Bundesregierung. Die Deutesch Umwelthilfe (DUH) wirft den Netzbetreibern vor, ein zukünftiges Stromnetz anzustreben, dass zwar die Energiewende ermöglicht, aber ebenso die Rückkehr zu einem zentralistischen Stromsystem auf Basis großer Kohlekraftwerke. weiterlesen…

Vorteile der dezentralen Energieerzeugung

Dezentrale Energieerzeugung als Mittel gegen Netzüberlast In einer Kurzstudie hat die internationale Beratungs- und Prüfungsgesellschaft Rödl & Partner 40 Unternehmen aus dem Bereich der kommunalen Energiewirtschaft zur Lage auf dem Energiemarkt befragt. Dabei wurde auch um die Einschätzung von Faktoren, von denen ihre Tätigkeit wesentlich abhängt, gebeten. Viele dieser Unternehmen unter den Stadtwerken und kommunalen weiterlesen…