BNetzagentur: “Geringste Ausfallzeiten seit Erhebungsbeginn”

Versorgungsunterbrechungen Strom 2019 – Homann: “nie bessere Werte”

Windstrom - Foto © Gerhard Hofmann für Solarify.Die Bundesnetzagentur hat am 22.10.2020 Zahlen zu den Unterbrechungen der Stromversorgung für 2019 veröffentlicht. Netzagentur-Präsident Jochen Homann zeigte sich einer Medienmitteilung zufolge sehr erfreut: “Die Stromversorgung in Deutschland war auch 2019 sehr zuverlässig. Wir beobachten die niedrigsten Ausfallzeiten seit Beginn unserer Erhebungen. Die Energiewende und der steigende Anteil dezentraler Erzeugungsleistung haben weiterhin keine negativen Auswirkungen auf die Versorgungsqualität.” weiterlesen…

Ohne Masterplan für künftiges Stromsystem

Von grün bis liberal: Parteien im Ziel einig, aber…

Welche Parteien haben die ambitionierteste Klima- und Energiepolitik? Eine im IASS-Potsdam erstellte und eben auf Taylor and Francis Online – Energy Sources publizierte Untersuchung gibt eine überraschende Antwort: In Deutschland, Frankreich, Spanien und Italien sind die Ziele über das politische Spektrum von grün bis wirtschaftsliberal hinweg von ähnlichem Ehrgeiz geprägt. Allerdings fanden die Forscher auch ein gewichtiges Manko, das die Energiewende bremst: Keine der untersuchten Parteien hat ein überzeugendes Konzept für einen Technologiemix, der bei wetterbedingten Schwankungen von Wind- und Solarenergie die Netzstabilität gewährleistet. Eine Medienmitteilung aus dem Potsdamer Institut für transformative Nachhaltigkeitsforschung. weiterlesen…

Studie: Versorgungssicherheit in kalten Wintern sinkt bis 2030

Wärmepumpen werden ineffizienter, je kälter es wird

Mit Grünstrom betriebene Wärmepumpen sollen die Energiewende im Gebäudesektor vorantreiben. Doch bei Kälte treiben sie die Lastspitzen nach oben. Um Versorgungslücken in Nordwesteuropa zu vermeiden, sind robuste und gut koordinierte Ausbaupläne gefragt. In kalten Wintern, wie zuletzt im Jahr 2012, könnte künftig eine Lücke von bis zu 3,2 TWh Strom auftreten. Das zeigt die Studie „2030 Peak Power Demand in North-West Europe“ des Energiewirtschaftlichen Instituts (EWI) an der Universität zu Köln und des französischen Beratungsunternehmens E-CUBE Strategy Consultants im Auftrag des französischen Energieversorgers ENGIE.
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Wird Ökostrom bald knapp?

EWI-Analyse: Deutschland verfehlt voraussichtlich das 65-Prozent-EE-Ziel

2019 sanken deutsche Treibhausgasemissionen zwar noch auf ein Rekordtief. Aber Forscher warnen: Künftig könnte ein Mangel an Ökostrom die Energiewende ausbremsen. Erneuerbare Energien sollen 2030 laut Klimaschutzprogramm 65 Prozent des nationalen Bruttostromverbrauchs decken. Eine am 06.01.2020 publizierte Analyse des Energiewirtschaftlichen Instituts (EWI) der Universität Köln zweifelt daran. Ein Team des EWI hat nämlich berechnet, dass Deutschland dieses Ziel verpassen könnte, wenn der Bruttostromverbrauch bis 2030 auf 748 TWh steigen wird. Gleichzeitig würde die Stromerzeugung aus Erneuerbaren auf 345 TWh ansteigen. Der Anteil Erneuerbarer Energien würde dann aber bei nur 46 Prozent statt der anvisierten 65 Prozent liegen. weiterlesen…