Höhere Versorgungssicherheit, geringere Kosten, mehr Klimaschutz

Mit Erneuerbaren Energien das Stromsystem in Südosteuropa verbessern

Ein Anteil von 50 Prozent Erneuerbarer Energien am Strommix und der Ausbau der Stromnetze bis 2030 würde in den Ländern Südosteuropas sowohl die Kosten des Stromsystems verringern als auch die Versorgungssicherheit erhöhen. Zudem löst sich so das Problem, dass aktuell in der Region mehr als die Hälfte des Stroms in alten, ineffizienten und klimaschädlichen Braunkohlekraftwerken produziert wird, die jedoch in den nächsten Jahren ersetzt werden müssen. Das zeigt eine Analyse für den Berliner Thinktank Agora Energiewende. Darin wurde modelliert, wie sich die Stromnachfrage des Jahres 2030 bei einer Reduktion der Kohleverstromung um rund 60 Prozent bei gleichzeitiger Verdoppelung der Wind- und Photovoltaikkapazitäten decken lässt. weiterlesen…

Problembereiche Effizienz in Gebäuden und im Verkehr

Treibhausgasemissionen und Stromausgaben gesunken

Knapp 38 Prozent des deutschen Stroms kommen einer Medienmitteilung der Bundesregierung zufolge aus Erneuerbaren Energien – damit liege ihr Anteil jetzt schon über dem für 2020 gesetzten Ziel. Außerdem werden Windkraft und Photovoltaik billiger. Der zweite Fortschrittsbericht zur Energiewende, den das Kabinett am 05.06.2019 beschlossen hat, stellt aber auch fest: Für die Energiewende bleibt noch viel zu tun. Nach ersten Schätzungen sind die Treibhausgasemissionen 2018 deutlich zurückgegangen. weiterlesen…

BUND legt Abschaltplan für AKW und Kohlekraftwerke vor


Hubert Weiger: “Es ist viel mehr möglich, wenn der politische Wille dazu vorhanden ist”

Der BUND hat am 04.05.2018 einen Abschaltplan für Atomkraftwerke (AKW) und Kohlekraftwerke vorgelegt. Diese Analyse zeigt, dass das Stilllegen der klimaschädlichsten Kohlekraftwerke bis 2020 sowie eine deutliche Beschleunigung des Atomausstiegs in Deutschland möglich sind, ohne die Versorgungssicherheit zu gefährden. “Der Abschaltplan ist eine Aufforderung an die politisch Handelnden endlich tätig zu werden”, erklärt der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger bei der Vorstellung des Abschaltplans in Berlin. weiterlesen…

Kohle und Versorgungssicherheit


Anfrage von B90/Grüne

Der Zusammenhang von Versorgungssicherheit und Kohlekraftwerken ist unter anderem Gegenstand der Antwort der Bundesregierung (19/1601) auf eine Kleine Anfrage (19/1250) der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen. Die Fragesteller verwiesen in ihrer Anfrage auf Studien, nach denen die Versorgung auch nach der Stilllegung bestimmter Kohlekraftwerke gewährleistet ist. In der Antwort listet die Bundesregierung Maßnahmen und Pläne für die einzelnen Energieträger auf. Solarify dokumentiert. weiterlesen…

E-Mobilität und Netzüberlastung


Verbände beruhigen

Noch ist die Zahl der Elektroautos auf Deutschlands Straßen mehr als überschaubar, die Auswirkungen auf die Stromnetze entsprechend gering. Diese seien jedoch auf Massen von E-Autos gar nicht vorbereitet, meldete am 19.08.2017 das Handelsblatt. Ausgerechnet in den Autoländern Bayern und Baden-Württemberg könne es eng werden. Dem widersprachen jetzt die Bundesverbände Elektromobilität (BEM) und Windenergie (BWE) – flächendeckende Ausbreitung elektrifizierter Autoshabe keine Folgen für die Versorgungssicherheit. weiterlesen…

Wie Deutschland die Energiewende doch noch schaffen kann


Agora Energiewende legt “Agenda Energiewende 2030” vor

Agora Energiewende hat am 13.06.2017 konkrete Ziele und Strategien für die zweite Phase der Energiewende veröffentlicht. Unter dem Titel „Energiewende 2030 – The Big Picture“ beschreibt der Think Tank, wie Deutschland sein Klimaschutzziel für 2030 (Minderung der Treibhausgase um 55 Prozent gegenüber 1990) erreicht – und gleichzeitig die Versorgungssicherheit mit Energie gewahrt wird, und Energie sowohl für Verbraucher als auch die Industrie bezahlbar bleibt. weiterlesen…

50 Hertz: Geringerer Redispatch trotz mehr EE


Geschäftsbilanz 2016: Energiewende und Versorgungssicherheit schließen einander nicht aus – Netzausbau hilfreich

Die für den Norden und Osten Deutschlands verantwortliche Übertragungsnetzbetreiberin 50Hertz Transmission GmbH hat am 13.03.2017 ihre Geschäfts- und Tätigkeitsbilanz für 2016 vorgelegt. Trotz hohen Anteils von Photovoltaik und Windkraft habe 50Hertz die Redispatchkosten für notwendige Ausgleichsmaßnahmen zur Stabilisierung des Netzes im vergangenen Jahr halbiert. Das zeige, dass der Ausbau des Übertragungsnetzes unabdingbar sei, um die Energiewende möglichst effizient zu gestalten, so 50Hertz-Chef Boris Schucht.
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DIW: Klimaschutz in Europa ohne Atomkraft möglich


Klimaschutz in Europa ohne Atomkraft möglich

Raps_Wind_Power-to-gas_20140506_143912Simulationen des DIW Berlin folgend können Erneuerbare Energien bis 2050 Atomstrom vollständig ersetzen, ohne die Klimaschutzziele oder die Versorgungssicherheit zu gefährden – Atomkraft ist ohnehin nicht wettbewerbsfähig und wäre auch künftig die teuerste Variante der Stromproduktion – so das DIW (siehe auch das folgende Interview mit Pao-Yu Oei). weiterlesen…

Weiterhin Rückenwind für EE


Gesellschaftliche Vorteile und Klimaschutz motivieren zu Energiewende / Mehrheit empfindet EEG-Umlage als angemessen

AEE - agentur-fuer-erneuerbare-energie - logoDas Wachstum der Erneuerbaren Energien hat für die Bevölkerung in Deutschland weiterhin sehr hohen Stellenwert. Das zeigen die Ergebnisse einer aktuellen Umfrage von TNS Emnid im Auftrag der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE). Demnach ist der weitere Ausbau der Erneuerbaren Energien für 93 Prozent der Befragten wichtig bis außerordentlich wichtig. An der repräsentativen Umfrage im September 2016 nahmen 1.000 Personen teil, wie die AEE am 16.09.2016 mitteilte. weiterlesen…

Versorgungssicherheit trotz AKW-Abschaltungen stabiler denn je


Neue Studie zur Halbzeit des Atomausstiegs

greenpeace-energy logoDie Stabilität der deutschen Stromversorgung habe sich trotz des Atomausstiegs verbessert. Das ist das Ergebnis einer Kurzstudie von Energy Brainpool im Auftrag des Ökoenergieanbieters Greenpeace Energy, laut Pressemitteilung vom Energy Brainpool Logo05.09.2016: Obwohl in der ersten Halbzeit des 2011 begonnenen und auf elf Jahre angelegten Atomausstiegs bislang neun Reaktoren mit einer Leistung von rund 10 GW weitgehend durch wetterabhängige Erneuerbare Energien ersetzt worden seien, sei der Strom deutlich seltener ausgefallen. weiterlesen…