BSW mit 7-Punkte-Plan zur “Solarisierung der Energieversorgung”

“Auf geht’s”: BSW legt Plan für Solaroffensive vor

Mit einem aufmunternden “Auf geht’s!” begrüßte die Solarwirtschaft die lang ersehnte und wiederholt geforderte Streichung des Solardeckels aus dem EEG – gleichzeitig legte der Branchenverband BSW-Solar einer Medienmitteilung vom 19.06.2020 zufolge einen 7-Punkte-Plan für eine Ausbauoffensive vor, “damit dem Kohleausstieg keine Stromlücke folgt”. Mit einem deutlich verstärkten Ausbau solarer Stromerzeugung und Speicherung seien die Klimaschutzziele im Stromsektor erreichbar. Solarify dokumentiert. weiterlesen…

“Verzögerungspolitik vernichtet Arbeitsplätze”

Solardeckel verursacht Markteinbruch um 80 Prozent bei Photovoltaik-Aufdachanlagen

Berechnungen von EuPD Research zeigen einen dramatischen Einbruch der Photovoltaik-Neuinstallationen bei Erreichen des 52 Gigawatt Solardeckels. Der Wegfall der Einspeisevergütungen verhindert den wirtschaftlichen Betrieb für neu installierte Photovoltaikanlagen. Allein für 2021 ergibt sich ein Investitionsausfall von gut 3 Milliarden Euro, wie der Bonner Thinktank EuPD Research in einer Pressemeldung vom 04.06.2020 mitteilte. weiterlesen…

Wirtschaftsausschuss im Bundestag empfiehlt Fall des Solardeckels

BSW: „Hoffnungsschimmer für den Klimaschutz und tausende Zukunftsjobs“

Der Bundesverband Solarwirtschaft e. V. (BSW) begrüßt die jüngste Empfehlung des Wirtschaftsausschusses im Bundestag, den Förderdeckel für neue Solarstromanlagen ersatzlos zu streichen. „Dies ist ein wichtiges Zeichen der Hoffnung für den Klimaschutz und die Solarwirtschaft. Die Zukunft tausender Jobs in der Solarbranche und der Erfolg der Energiewende sind darauf angewiesen, dass der Bundestag den Solardeckel in der kommenden Sitzungswoche Mitte Juni jetzt auch tatsächlich endlich zu Fall bringt,“ kommentierte BSW-Hauptgeschäftsführer Carsten Körnig die in einer Sondersitzung des Wirtschaftsausschusses am 29.05.2020 beschlossene Empfehlung. weiterlesen…

Schleswig-Holstein mit BR-Initiative zur Reform des EEG

“Klimapolitische Weichen stellen”

Schleswig-Holstein will mit einer Bundesratsinitiative das Erneuerbare-Energien-Gesetz reformieren. Dazu gehört die Abschaffung von Solardeckel und Netzausbaugebiet. Energiewendeminister Jan Philipp Albrecht: “Jetzt ist die Zeit, um die klimapolitischen Weichen zu stellen”. Der Grüne Albrecht drängt auf eine rasche Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes durch den Bund. “Schleswig-Holstein wird kurzfristig einen entsprechenden Antrag im Bundesrat mit Vorschlägen für eine Neufassung des EEG einbringen”, sagte Albrecht am 08.05.2020 im schleswig-holsteinischen Landtag: “Jetzt ist die Zeit, um die klimapolitischen Weichen zu stellen. Der Klimaschutz darf Corona nicht zum Opfer fallen. Wir brauchen so schnell wie möglich eine grundlegende Reform des gesamten Systems der Abgaben und Umlagen im Energiebereich, die gleichzeitig wichtige Eckpunkte für ein ökologisch ausgerichtetes Konjunkturprogramm nach der Corona-Krise liefert.” weiterlesen…

Bundesrat stimmt Mini-EEG-Novelle zu

“Kleiner Schritt auf langem Weg”

Der Bundesrat hat am 15.05.2020 den tags zuvor den vom Bundestag beschlossenen “Gesetz zur Änderung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes 2017 und weiterer energierechtlicher Bestimmungen” – der sogenannten “Mini-EEG-Novelle” – zugestimmt. Der Landesverband Erneuerbare Energien Nordrhein-Westfalen (LEE NRW) begrüßte die “krisenbedingten Änderungen des EEG”. Die Solarbranche drängt allerdings weiterhin auf die Aufhebung des Deckels. Auch der VKU versteht nicht, warum der Solardeckel weiter besteht. weiterlesen…

“Mini-EEG” in erster Lesung

Solardeckel immer noch in Kraft

Der Bundestag hat am 14.05.2020 einen Antrag der Grünen-Fraktion abgelehnt, den Solardeckel zu streichen: Um den absehbaren Markteinbruch bei der Neu-Installation von Photovoltaik im Segment bis 750 kWp abzuwenden, sollte der 52 GW-Deckel vor dessen Erreichung ersatzlos gestrichen werden. Dies hätte zur Folge gehabt, dass die bereits geltenden Regelungen des EEG unverändert weiter gelten und eine Vergütung nach dem EEG für Photovoltaik-Anlagen im Segment bis 750 kWp, die nicht an der Ausschreibung teilnehmen, weiter in Anspruch genommen werden könne. weiterlesen…

Mini-EEG-Novelle bringt keine Konjunkturimpulse

Umweltinstitut München und Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie legen 10-Punkte-Plan für Solaroffensive vor

Im Rahmen des geplanten Konjunkturprogramms zur Bekämpfung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise müssen die bestehenden finanziellen und bürokratischen Hürden für den Ausbau der Solarenergie beseitigt werden. Das fordern das Umweltinstitut München und die Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie (DGS) in ihrem am 13.05.2020 veröffentlichten „10-Punkte-Plan für eine Solaroffensive“. weiterlesen…

Finanzhilfe von NATURSTROM soll “52-GW-Deckel” trotzen

NATURSTROM spannt Rettungsschirm für PV-Projekte von Bürgerenergie-Partnern auf

Seit Monaten blockiert die Bundesregierung die Abschaffung des sogenannten Solardeckels (auch „52-GW-Deckel“ oder „PV-Deckel“). Dabei handelt es sich um ein Relikt aus dem Jahr 2012, das besagt, dass deutschlandweit ab 52 Gigawatt installierter Solarleistung nur noch Anlagen ohne Förderung gebaut werden können. NATURSTROM hat sich nach Gesprächen mit seinen Bürgerenergie-Partnern deshalb entschlossen, einen PV-Rettungsschirm in Höhe von 30.000 Euro für die verbundenen Bürgerenergie-Gesellschaften aufzusetzen und kurzfristig finanzielle Hilfe zu leisten, sollte ein Schaden durch die Nichtabschaffung des PV-Deckels entstehen. Mit diesen Partnern betreibt NATURSTROM deutschlandweit lokale Regionalstromtarife und hat mit ihnen gemeinsam zahlreiche Wind-, PV-, Wärme- und Mieterstromprojekte umgesetzt. Der NATURSTROM-Rettungsschirm soll diese Bürgerenergiegesellschaften vor Ort bei ihren aktuellen Vorhaben unterstützen und Vorlaufkosten bei PV-Projekten, die durch den Solardeckel gefährdet sind, absichern, sodass Projekte in der Anfangsphase trotzdem vorangetrieben werden können. weiterlesen…

“Ermuntern, statt entmutigen”

Minus eine Milliarde Euro in 2021: Solardeckel zerstört Markt für Photovoltaik-Kleinanlagen und Heimspeicher

Berechnungen der Bonner Markt- und Wirtschaftsforscher von EUPD Research zeigen einen dramatischen Einbruch der Photovoltaik-Neuinstallationen nach Erreichen des 52 GW Solardeckels. Der damit verbundene Wegfall der Einspeisevergütungen verhindere den wirtschaftlichen Betrieb für neu installierte Photovoltaikanlagen. Während die Corona-Krise die Nachfrage bislang kaum beeinträchtigt habe, würden aufgrund des Solardeckels allein in 2021 Photovoltaik-Kleinanlagen und Heimspeicher im Marktwert von einer Milliarde Euro nicht installiert, so die Analyse der Bonner Wirtschaftsforscher. weiterlesen…

Solarbranche: Tieftrübe Aussichten

Deutsche Solarbranche droht zu implodieren – Lösungen durch interne Machtkämpfe und Debatten um Abstandsregeln blockiert

Der Deckel kommt immer näher. Die deutsche Solarbranche gerät in Panik, sammelt Unterschriften und schreibt Brandbriefe an die Politik, den Solardeckel endlich abzuschaffen und damit tausende Jobs zu retten. Die Stimmung in der Solarbranche sei, gelinde gesagt, mies, wie Florence Schulz am 08.05.2020 für EURACTIV.de schrieb. Laut den jüngsten Umfragewerten des Bundesverbands Solarwirtschaft (BSW) habe sich der Geschäftserwartungsindex der Branche innerhalb von nur drei Monaten halbiert – und das liege nicht einmal am Coronavirus, sagt Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des BSW. „Eine vergleichbare Eintrübung in so kurzer Zeit haben wir nie zuvor beobachten können. Immer mehr Solarunternehmen geraten in Existenzangst“. weiterlesen…